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Abschnitt 5 - Kapitel 30 bis 36

  • tigi86
  • 27. Dezember 2012 um 11:30
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 5.813 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Januar 2014 um 17:57) ist von Tammy1982.

  • tigi86
    Quidditch-Legende
    Beiträge
    1.290
    • 27. Dezember 2012 um 11:30
    • #1

    Hallo liebe Mitleser,

    hier könnt ihr euch über die Kapitel 30 bis 36 auslassen.

    Auf Spoilermarkierungen muss aufgrund der Abschnittseinteilung nicht geachtet werden.

    Viele Grüße

    tigi86

    Einmal editiert, zuletzt von tigi86 (29. Dezember 2012 um 22:36)

  • Jari
    Patronus
    Beiträge
    7.607
    • 5. Januar 2013 um 20:25
    • #2

    So, diesen Block hab ich auch geschafft und hab doch schon mehr als die Hälfte des Buches gelesen.

    Richards Verhältnis nimmt eine drastische Wendung. Irgendwie scheint mir, dass er Josta nicht wirklich ernst nimmt. Sie gar nicht liebt. Er beklagt sich über sie und als sie sagt, sie würde sich etwas antun, hört er gar nicht hin. Natürlich musste dann sowas passieren! Und was tut er? Anstatt sich um die Kinder (SEIN Kind) zu kümmern, verfrachtet er sie zur Nachbarin. Die, so steht es, oft betrunken wirkt. Ich hätte Richard am liebsten eine gescheuert.

    Schevola taucht auch wieder auf. So wie Verena sie beschreibt, muss sie eine wirklich talentierte Schriftstellerin sein. Blöd nur, dass es natürlich wieder Diskussionen wegen einer Stelle in ihrem Buch gibt. Überhaupt erhalten wir einen guten Einblick ins Verlagswesen. So wie es damals war und auch heute noch funktioniert.

    Dann die Sache mit dem Wehrlager, wo ich mich erst einmal fragte, wieso Christian seinem Kollegen ein Messer ins Bein rammt. Aber wahrscheinlich war die Sache irgendwie besprochen, Siegbert scheint später recht froh darüber zu sein, dass er aus dem Lager konnte. Aber musste es deswegen gleich ein Messerstich sein?
    Die Szene mit dem Frosch fand ich übrigens einfach nur widerlich. Typisch Jungs. Armer Frosch - was sollte das? :grmpf:

    Und dann lässt sich Christian mit dem Hitler-Buch erwischen. Doof. Richard sieht natürlich gleich die Karriere seines Sohnes gefährdet :rollen: Wieder einmal erleben wir, was die DDR im Innersten zusammenhält: Bestechung. Er baut ein Haus - aha, dann braucht er Handwerker. Und diese Uhr sieht ja gut aus... Mensch, was für eine Gesellschaft!

    Das kurze Kapitel mit Meno und Richard hat mich etwas irritiert. So wie ich das gelesen habe, können sie sich überhaupt nicht ausstehen. Zumindest die Gedanken, die wir mitbekommen. Doch als Christian in Schwierigkeiten gerät, geht Richard trotzdem Menos Hilfe holen :gruebel:

    Das letzte Kapitel war wieder eindrücklich. Zum einen kann Christian Reina nicht wiederstehen, andererseits kann er nicht mit ihr zusammen sein, weil sie vielleicht ein Spitzel ist! Ein junges Mädchen! Diese Leute schrecken ja vor gar nichts zurück. Es stimmt schon, was Meno sagt, in diesem Land kann man nicht jung sein. Das hat mich richtig traurig gestimmt :sauer:

    Tellkamp scheint so seine Tage zu haben. Ab und an sind seine Texte unleserlich, dann plötzlich sind sie wieder richtig klar. Was wohl in dem vorgeht? Dieses ständige auf und ab finde ich schon recht seltsam...

    //Grösser ist doof//

  • Tammy1982
    TAMKA-Vorstand
    Beiträge
    2.785
    • 8. Januar 2013 um 20:37
    • #3

    Huhu,

    ich beiße weiter und habe mich fast komplett durch diesen Abschnitt gearbeitet. Nur das Interludium 1984 fehlt mir noch, aber das lese ich vielleicht noch heute Abend. Denn darauf bin ich jetzt echt neugierig. Alleine nach den Andeutungen im letzten Kapitel hat etwa Christian's Großvater die eigene Frau angezeigt und ins Gefängnis gebracht? Aber sie wird doch von vielen immer noch als große Ikone der sozialistischen Bewegung gefeiert, oder? Da bin ich ja jetzt echt neugierig!

    Zitat von Jari


    Richards Verhältnis nimmt eine drastische Wendung. Irgendwie scheint mir, dass er Josta nicht wirklich ernst nimmt. Sie gar nicht liebt. Er beklagt sich über sie und als sie sagt, sie würde sich etwas antun, hört er gar nicht hin. Natürlich musste dann sowas passieren! Und was tut er? Anstatt sich um die Kinder (SEIN Kind) zu kümmern, verfrachtet er sie zur Nachbarin. Die, so steht es, oft betrunken wirkt. Ich hätte Richard am liebsten eine gescheuert.

    Oh ja, die Wendung des Verhältnisses bis hin, dass Josta sich wirklich versucht umzubringen, finde ich ja ganz furchtbar. Und richtig schlimm finde ich auch, dass der die Kinder trotzdem fast sich selber überlässt, anstatt dass er endlich reinen Tisch macht und sie lieber mit zu sich nimmt. Also dass er schon eine 2. Familie hat, würde ich als Ehefrau schon wirklich fast unverzeihlich finden, aber dass er sein eigenes Kind im Stich lässt, würde ich ihm wohl nie verzeihen können! Das geht gar nicht! :grmpf:

    Zitat von Jari


    Schevola taucht auch wieder auf. So wie Verena sie beschreibt, muss sie eine wirklich talentierte Schriftstellerin sein. Blöd nur, dass es natürlich wieder Diskussionen wegen einer Stelle in ihrem Buch gibt. Überhaupt erhalten wir einen guten Einblick ins Verlagswesen. So wie es damals war und auch heute noch funktioniert.

    Ja, die Sicht von Verena auf Schevola fand ich richtig spannend. Anscheinend ist sie wirklich eine gute Schriftstellerin scheitert nur leider am System. Auch in der Diskussion mit Meno kommt das ja durch, dass sie wohl wirklich gut ist, aber wohl eher keine Chance hat.
    In Kapitel 31 hat mir ansonsten noch gefallen, dass Verena Christian mal so richtig schön die Meinung sagt. Genau DAS hätte ich ihm am liebsten auch schon öfters gesagt. Unmöglich, wie der sich schon wieder benimmt. Grenzt ja echt teilweise an ein Wunder, dass er überhaupt Freunde hat und nur sein Problem mit seinen Pickeln erklärt diese Überheblichkeit und Arroganz irgendwie auch nicht! :grmpf:

    Kapitel 32 empfand ich dann wieder als sehr mühsam. Dieses Theater da bei Barsano habe ich zum Teil nicht wirklich verstanden und zum Teil wohl auch nicht konzentriert genug gelesen. Irgendjeman hält Ansprachen, irgendjemand beleidigt irgendwen und ich habe immer noch nicht so ganz herausgefunden, wer eigentlich auf welcher Seite steht. Wahrscheinlich stehen sie im Endeffekt alle auf ihrer eigenen Seite... :rollen: Tolle Gesellschaft!

    Kapitel 33 ist ja so ein bisschen Chaos. Einerseits ist da das Wehrlager von Christian, wo er sich schon ein bisschen arg dämlich anstellt. Also mal ganz ehrlich: Wie dumm muss ich denn sein, dass ich ein Buch aus der Hitler-Zeit genau im Wehrlager lese, wo andauernd jemand herum schnüffelt? :rollen: Ja, ich weiß, ich hab leicht reden, aber so weit müsste er doch denken, dass das echt richtig gefährlich werden kann. Ich finde es dann zwar löblich von ihm, dass er Siegbert in Schutz nimmt und nichts von ihm sagt, aber den Kopf schütteln musste ich schon. Nur irgendwie habe ich das Gefühl, dass Christian wirklich durch seine Eltern bzw. vor allem durch seinen Vater (?) total verdreht wurde. Ich habe manchmal so das Gefühl, dass Christian nicht weiß, wo oben und unten ist und sich entsprechend kopflos verhält! :spinnen:

    Interessant fand ich, dass Richard jetzt doch der gesamten Familie erzählt, dass er als Spitzel angeworben wurde. Das ist schon ein mutiger Schritt.

    Zitat von Jari


    Das kurze Kapitel mit Meno und Richard hat mich etwas irritiert. So wie ich das gelesen habe, können sie sich überhaupt nicht ausstehen. Zumindest die Gedanken, die wir mitbekommen. Doch als Christian in Schwierigkeiten gerät, geht Richard trotzdem Menos Hilfe holen :gruebel:

    Ja, das Verhältnis zwischen Richard und Meno scheint etwas angespannt zu sein. Dabei ist mir schon der Gedanke gekommen, wie Meno wohl reagieren würde, würde er jemals erfahren, dass Richard Anne schon seit Jahren betrügt? Ich glaube, der findet das nicht lustig...

    Zitat von Jari


    Dann die Sache mit dem Wehrlager, wo ich mich erst einmal fragte, wieso Christian seinem Kollegen ein Messer ins Bein rammt. Aber wahrscheinlich war die Sache irgendwie besprochen, Siegbert scheint später recht froh darüber zu sein, dass er aus dem Lager konnte. Aber musste es deswegen gleich ein Messerstich sein?
    Die Szene mit dem Frosch fand ich übrigens einfach nur widerlich. Typisch Jungs. Armer Frosch - was sollte das? :grmpf:

    Also ich habe das so verstanden, dass Christian Siegbert das Messer ins Bein rammt, um ihm zu demonstrieren, was er gerade dem armen Frosch antut. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass Christian Siegbert zeigen möchte, welche Qualen der Frosch da gerade erleidet. Ansonsten fand ich die Quälerei von diesem Frosch auch einfach nur furchtbar und musste mich auch fragen, was dieser Absatz uns sagen sollte? :gruebel:

    Kapitel 34 zeigt dann wieder ganz schön, wie dieser kranke Staat beschaffen ist: Da werden Leute geschmiert und so lange Klinken geputzt, bis man endlich den Richtigen findet. Übel fand ich dann nur die Aktion von dem Anwalt, der tatsächlich eine Münze wirft, um zu entscheiden, welchen Fall er bearbeitet. :entsetzt: Krank fand ich auch, als der Anwalt sagt, dass zwei identische Fälle nie gleich entschieden werden... Wie bekloppt ist das denn??? :vogelzeigen: Da bin ich doch dankbar für unser System mit Präzedenzfällen, auf die man sich dann berufen kann. In der DDR war es wohl eher gefährlich sich auf ähnliche Fälle zu berufen... Was für ein irrer Staat!

    Kapitel 35 hat mich eher ratlos zurück gelassen. Schön, wir wissen es ist heiß und Meno's Kollegen unterhalten sich auf dem Gang, aber was soll uns das Kapitel sagen? Konntest du damit etwas anfangen?

    Zitat von Jari


    Das letzte Kapitel war wieder eindrücklich. Zum einen kann Christian Reina nicht wiederstehen, andererseits kann er nicht mit ihr zusammen sein, weil sie vielleicht ein Spitzel ist! Ein junges Mädchen! Diese Leute schrecken ja vor gar nichts zurück. Es stimmt schon, was Meno sagt, in diesem Land kann man nicht jung sein. Das hat mich richtig traurig gestimmt :sauer:

    Ja, das fand ich auch ganz schlimm, dass vermutet wird, dass Reina ein Spitzel sein könnte! Unfassbar! :entsetzt: Aber da kann ich wieder aus der eigenen Familiengeschichte erzählen: Das war wohl wirklich üblich, dass auch Jugendliche angeworben worden sind. Gerade solche, die öfters irgendwie aufgefallen sind und die etwas Unterstützung brauchten, um die Schule beenden zu können etc... War wohl auch dann immer eher so richtig schöne Erpressung! :entsetzt:

    Zitat von Jari


    Tellkamp scheint so seine Tage zu haben. Ab und an sind seine Texte unleserlich, dann plötzlich sind sie wieder richtig klar. Was wohl in dem vorgeht? Dieses ständige auf und ab finde ich schon recht seltsam...

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise kann man die Kapitel echt super lesen und dann schweift er wieder ab, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke feuern würde... Keine Ahnung! Wahrscheinlich hat er die Kapitel an unterschiedlichen Tagen geschrieben und war mal so und mal so drauf... :rollen:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Jari
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    7.607
    • 8. Januar 2013 um 22:46
    • #4
    Zitat von Tammy1982


    iAlleine nach den Andeutungen im letzten Kapitel hat etwa Christian's Großvater die eigene Frau angezeigt und ins Gefängnis gebracht? Aber sie wird doch von vielen immer noch als große Ikone der sozialistischen Bewegung gefeiert, oder? Da bin ich ja jetzt echt neugierig!

    Da war ich wiederum ziemlich baff. Ich hoffe sehr, dass wir da noch mehr erfahren. Aber ich traue es Tellkamp zu, es einfach so stehen zu lassen.

    Zitat von Tammy1982


    Auch in der Diskussion mit Meno kommt das ja durch, dass sie wohl wirklich gut ist, aber wohl eher keine Chance hat.

    Er setzt sich ja sehr für sie und ihr Buch ein - also muss sie wirklich gut sein. Ihr Talent wird ja auch immer mal wieder erwähnt. Tellkamp könnte ja als nächstes über Schevola und ihr Buch schreiben :breitgrins:

    Zitat von Tammy1982


    Kapitel 33 ist ja so ein bisschen Chaos. Einerseits ist da das Wehrlager von Christian, wo er sich schon ein bisschen arg dämlich anstellt. Also mal ganz ehrlich: Wie dumm muss ich denn sein, dass ich ein Buch aus der Hitler-Zeit genau im Wehrlager lese, wo andauernd jemand herum schnüffelt? :rollen: Ja, ich weiß, ich hab leicht reden, aber so weit müsste er doch denken, dass das echt richtig gefährlich werden kann. Ich finde es dann zwar löblich von ihm, dass er Siegbert in Schutz nimmt und nichts von ihm sagt, aber den Kopf schütteln musste ich schon. Nur irgendwie habe ich das Gefühl, dass Christian wirklich durch seine Eltern bzw. vor allem durch seinen Vater (?) total verdreht wurde. Ich habe manchmal so das Gefühl, dass Christian nicht weiß, wo oben und unten ist und sich entsprechend kopflos verhält! :spinnen:

    Die Pubertät ist sowieso schon eine Zeit, in der alles drunter und drüber geht und man seine Grenzen austestet, aber was Christian da macht ist ja echt idiotisch. Dass für sein Verhalten auch seine Familie dran kommen könnte, das fällt ihm nicht ein. Dafür hofft er, dass Richard und Meno ihn da wieder rausholen. Nun ja :rollen:
    Vielleicht war es ja Teil einer Mutprobe oder eines seltsamen Plans? Dass Christian von seinem Vater so verdreht wurde, finde ich auch immer plausibler. Wenn wir an den Druck denken, der sein Vater auf ihn ausübt, dann kann das ja nicht gut gehen. Schon die Sache mit dem vielen Lernen fand ich extrem. Nun hat er sich vielleicht einfach ein anderes Ventil gesucht?

    Zitat von Tammy1982

    Ja, das Verhältnis zwischen Richard und Meno scheint etwas angespannt zu sein. Dabei ist mir schon der Gedanke gekommen, wie Meno wohl reagieren würde, würde er jemals erfahren, dass Richard Anne schon seit Jahren betrügt? Ich glaube, der findet das nicht lustig...

    Ne, wird er bestimmt nicht... Das wird ein richtiges Drama. Aber irgendwie hoffe ich, dass Richard endlich mal reinen Tisch macht. Die Sache mit der Anwerbung hat er ja auch endlich rausgebracht...

    Zitat von Tammy1982

    Also ich habe das so verstanden, dass Christian Siegbert das Messer ins Bein rammt, um ihm zu demonstrieren, was er gerade dem armen Frosch antut. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass Christian Siegbert zeigen möchte, welche Qualen der Frosch da gerade erleidet. Ansonsten fand ich die Quälerei von diesem Frosch auch einfach nur furchtbar und musste mich auch fragen, was dieser Absatz uns sagen sollte? :gruebel:

    Nur wirkt Christian auf mich nicht unbedingt sehr empathisch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er sich wirklich Gedanken über den Frosch machte. Dann vielleicht eher Machtdemonstration, das würde ich Christian eher zutrauen. Im Sinne von "Jetzt bist du der Frosch", ich bin stärker als du.

    Zitat von Tammy1982


    Kapitel 34 zeigt dann wieder ganz schön, wie dieser kranke Staat beschaffen ist: Da werden Leute geschmiert und so lange Klinken geputzt, bis man endlich den Richtigen findet. Übel fand ich dann nur die Aktion von dem Anwalt, der tatsächlich eine Münze wirft, um zu entscheiden, welchen Fall er bearbeitet. :entsetzt: Krank fand ich auch, als der Anwalt sagt, dass zwei identische Fälle nie gleich entschieden werden... Wie bekloppt ist das denn??? :vogelzeigen: Da bin ich doch dankbar für unser System mit Präzedenzfällen, auf die man sich dann berufen kann. In der DDR war es wohl eher gefährlich sich auf ähnliche Fälle zu berufen... Was für ein irrer Staat!

    Ich fand das sehr eindrücklich, beinahe unvorstellbar. Trotzdem denke ich, dass auch heute zwei gleiche Fälle nicht unbedingt gleich ausgehen. Es herrscht noch immer das Recht des Stärkeren. Das ist heute nicht anders als damals.

    Zitat von Tammy1982


    Kapitel 35 hat mich eher ratlos zurück gelassen. Schön, wir wissen es ist heiß und Meno's Kollegen unterhalten sich auf dem Gang, aber was soll uns das Kapitel sagen? Konntest du damit etwas anfangen?

    Wieso sollte ich? :breitgrins: :zwinker: Ne, mir geht es da genau wie dir. Ein typischer Tellkamp eben... :zwinker:

    Zitat von Tammy1982

    Ja, das fand ich auch ganz schlimm, dass vermutet wird, dass Reina ein Spitzel sein könnte! Unfassbar! :entsetzt: Aber da kann ich wieder aus der eigenen Familiengeschichte erzählen: Das war wohl wirklich üblich, dass auch Jugendliche angeworben worden sind. Gerade solche, die öfters irgendwie aufgefallen sind und die etwas Unterstützung brauchten, um die Schule beenden zu können etc... War wohl auch dann immer eher so richtig schöne Erpressung! :entsetzt:

    Davon wird mir jetzt mal richtig übel! Schweinerei, sowas! :grmpf:

    Zitat von Tammy1982

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise kann man die Kapitel echt super lesen und dann schweift er wieder ab, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke feuern würde... Keine Ahnung! Wahrscheinlich hat er die Kapitel an unterschiedlichen Tagen geschrieben und war mal so und mal so drauf... :rollen:

    Vielleicht hat er irgendwelche bunte Wunderpillen, damit die Kreativität so richtig gut fliessen kann :zwinker:

    //Grösser ist doof//

  • Jari
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    7.607
    • 8. Januar 2013 um 22:48
    • #5

    Gehört das Interludium eigentlich hier hinein oder schon in Abschnitt 6? :gruebel:

    //Grösser ist doof//

  • Tammy1982
    TAMKA-Vorstand
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    2.785
    • 9. Januar 2013 um 19:07
    • #6
    Zitat von Jari


    Gehört das Interludium eigentlich hier hinein oder schon in Abschnitt 6? :gruebel:

    Ich hätte es jetzt mal hier vermutet, oder? :gruebel:

    Zitat von Jari

    Er setzt sich ja sehr für sie und ihr Buch ein - also muss sie wirklich gut sein. Ihr Talent wird ja auch immer mal wieder erwähnt. Tellkamp könnte ja als nächstes über Schevola und ihr Buch schreiben :breitgrins:

    Aber DAS lese ich dann definitiv nicht! :grmpf: :breitgrins:

    Zitat von Jari

    Wieso sollte ich? :breitgrins: :zwinker: Ne, mir geht es da genau wie dir. Ein typischer Tellkamp eben... :zwinker:

    Auch ein schönes geflügeltes Wort: "Ist halt ein typischer Tellkamp - das kann eh keiner verstehen!" :elch:

    Zitat von Jari

    Nur wirkt Christian auf mich nicht unbedingt sehr empathisch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er sich wirklich Gedanken über den Frosch machte. Dann vielleicht eher Machtdemonstration, das würde ich Christian eher zutrauen. Im Sinne von "Jetzt bist du der Frosch", ich bin stärker als du.

    Ui, dein Bild von Christian ist ja fast noch negativer als meins! :teufel: Ich finde ihn ja schon sehr furchtbar, aber etwas Empathie habe ich ihm noch zugesprochen. Andererseits hast du schon Recht: Bis jetzt hat er sich nicht gerade besonders empathisch gezeigt, von daher könnte das wirklich auch nur eine Art Machtdemonstration gewesen sein. :rollen: Keine Ahnung, der Junge ist mir wirklich ein Rätsel und ich denke fast, dass da noch was Übles kommt. Immer wird ihn seine Familie auch nicht mehr retten können... :rollen:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    PS: Sag mal, was ist denn bei dir los? Hast du einen Tellkamp-Rutsch bekommen und gleich 3 Abschnitte (!!!) gelesen??? Gab es irgendwo die Wunderpillen von Tellkamp? :elch: :zwinker:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Jari
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    7.607
    • 9. Januar 2013 um 20:44
    • #7
    Zitat von Tammy1982

    Ich hätte es jetzt mal hier vermutet, oder? :gruebel:

    Ich weiss es nicht, es gehört irgendwie nirgends dazu und doch überall...

    Zitat von Tammy1982

    Aber DAS lese ich dann definitiv nicht! :grmpf: :breitgrins:

    Wieso denn nicht, wo du doch so begeistert bist von Tellkamp :zwinker: :breitgrins:

    Zitat von Tammy1982

    Auch ein schönes geflügeltes Wort: "Ist halt ein typischer Tellkamp - das kann eh keiner verstehen!" :elch:

    Jetzt haben wir also dank Tellkamp unseren eigenen Följetong und ein geflügeltes Wort in Gebrauch genommen - der Herr inspiriert uns :zwinker:

    Zitat von Tammy1982

    Ui, dein Bild von Christian ist ja fast noch negativer als meins! :teufel: Ich finde ihn ja schon sehr furchtbar, aber etwas Empathie habe ich ihm noch zugesprochen. Andererseits hast du schon Recht: Bis jetzt hat er sich nicht gerade besonders empathisch gezeigt, von daher könnte das wirklich auch nur eine Art Machtdemonstration gewesen sein. :rollen: Keine Ahnung, der Junge ist mir wirklich ein Rätsel und ich denke fast, dass da noch was Übles kommt. Immer wird ihn seine Familie auch nicht mehr retten können... :rollen:

    Ich würde mein Bild von Christian nicht unbedingt negativ nennen, ich stehe ihm ziemlich neutral gegenüber, so wie fast allen Figuren. Aber sein ganzer Charakter scheint mir nicht so gebaut, dass er sich gross Gedanken um ein Tier macht. Ab und zu denke ich, dass er sich gar keine Gedanken über gar nichts macht. Bzw. nicht über sein Verhalten anderen gegenüber.

    Zitat von Tammy1982


    PS: Sag mal, was ist denn bei dir los? Hast du einen Tellkamp-Rutsch bekommen und gleich 3 Abschnitte (!!!) gelesen??? Gab es irgendwo die Wunderpillen von Tellkamp? :elch: :zwinker:

    Ne, leider nicht :rollen: Aber ich freue mich so drauf, das Buch endlich fertig zu haben :teufel:

    //Grösser ist doof//

  • Tammy1982
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    2.785
    • 11. Januar 2013 um 10:53
    • #8
    Zitat von Jari

    Ich weiss es nicht, es gehört irgendwie nirgends dazu und doch überall...

    Ja, das stimmt! Schlimm fand ich ja hier das Ende: Muriel ist in ein Lager eingewiesen worden und ihren Eltern wird die Erziehungsberechtigung entzogen! Ach je! Muriel wird danach wohl völlig am Ende sein! :entsetzt:

    Schade, wenn es die Pillen gegeben hätte, hätte ich auch welche genommen! :breitgrins: Aber natürlich muss man die Vorteile sehen, wenn man sich durch dieses Buch kämpft: Wir haben unseren eigenen Följetong, ein geflügeltes Wort und - sollte ich dieses Buch jemals beendet haben - können wir uns Schulterklappen nähen mit der Aufschrift: "Wir haben Tellkamp bezwungen"! :elch:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

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  • Jari
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    7.607
    • 11. Januar 2013 um 11:14
    • #9

    Die Sache mit Muriel ist schrecklich! Den Eltern wird ja vorgeworfen, sie falsch erzogen zu haben, deshalb nimmt der Staat das nun auf sich. Die Ärmste! Was sie wohl alles durchmachen muss? Angenehm stelle ich mir das jedenfalls nicht vor... :sauer:

    Zitat von Tammy1982


    Aber natürlich muss man die Vorteile sehen, wenn man sich durch dieses Buch kämpft: Wir haben unseren eigenen Följetong, ein geflügeltes Wort und - sollte ich dieses Buch jemals beendet haben - können wir uns Schulterklappen nähen mit der Aufschrift: "Wir haben Tellkamp bezwungen"! :elch:

    Ach, du warst auf einem sehr hohen Berg? Wie niedlich. Wir haben den Tellkamp bezwungen - versuch das mal zu schlagen :breitgrins:

    //Grösser ist doof//

  • Tammy1982
    TAMKA-Vorstand
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    2.785
    • 12. Januar 2013 um 21:23
    • #10
    Zitat von Jari


    Ach, du warst auf einem sehr hohen Berg? Wie niedlich. Wir haben den Tellkamp bezwungen - versuch das mal zu schlagen :breitgrins:

    :totlach:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

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  • Erendis
    Traumtänzerin
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    1.356
    • 22. Januar 2013 um 20:03
    • #11

    So, heute komme ich auch mal wieder zum Schreiben. :smile:

    Kapitel 31:
    Hm, dieser Kohler gefällt mir gar nicht, so ein richtiger Partei-Karrierist, der für seinen Aufstieg über Leichen geht. Armer Wernstein, zum Glück konnte die Versetzung nochmals abgewendet werden.
    Oje, das mit Josta ist ja wohl mehr als tragisch! Die armen Kinder, besonders Daniel, denn die Kleine scheint das Geschehen ja glücklicherweise nicht so ganz zu begreifen. Diese Frau Schmücke scheint sehr individualistisch zu sein, aber mir kommt sie nicht mal unsympathisch vor. Sie scheint einen guten Draht zu Jostas Kindern zu haben. Und sie bestreitet ja auch, dass sie alkoholisiert ist, vielleicht lebt sie nur ein wenig in ihrer eigenen Welt. Trotzdem ist es furchtbar von Richard, sein Kind (und auch Daniel) einfach so im Stich zu lassen, jetzt, wo sie ihn so dringend bräuchten.

    Kapitel 32:
    Hier fand ich es besonders gut, dass Verena Christian so richtig die Meinung geigt. Und ich bin langsam auch ihrer Meinung, wobei ich auch verstehen kann, dass Christian der Konzertbesuch nicht so zusagt (ich zum Beispiel gehe höchst ungern in Discos). Ich hatte den Eindruck, dass er wegen seiner Sensibilität den Lärm schlecht aushalten kann. Aber es ist auch nicht die feine englische Art, einfach zu verschwinden. Zumindest wäre danach eine kleine Erklärung gegenüber seinen Freunden fällig gewesen.
    Judith Schevola scheint wirklich eine äußerst talentierte Schriftstellerin zu sein. Schade, dass sie in diesem Staat nur Probleme hat.
    Für Richard könnte gefährlich werden, dass Frau Schmücke Heike zu sich nach Hause eingeladen hat. Wenn Heike mitbekommt, dass Richard eine uneheliche Tochter hat und es Christian mitteilt, ist das Drama perfekt...

    Kapitel 33:
    Der arme Meno scheint ja ziemlichen Ärger wegen Judiths Roman zu haben. Beim Barsano-Empfang scheint sich eine ganze Horde Intriganten versammelt zu haben, besonders dieser Autor Paul Schade ist wohl einer von den Hardlinern. Überrascht hat mich, dass Menos und Annes Mutter wohl eine sehr überzeugte Kommunistin gewesen sein muss und anderen Kommunisten als Vorbild dient. Weshalb dann das Gefängnis? Mal sehen, ob das noch näher behandelt wird, da wäre ich schon neugierig.

    Kapitel 34:
    In diesem Kapitel ist recht viel passiert; die Sprünge zwischen den Perspektiven mitten im Kapitel fand ich teils ziemlich anstrengend. Christian hat sich hier sehr komisch benommen: Erst lässt er sich radikal die Haare stutzen, dann die Sache mit dem Messerstich in Siegberts Bein. Da habe ich mich auch gefragt, was das sollte. Meine Interpretation war, dass Christian von Meno die Tierliebe und die große Faszination für Tiere übernommen hat und deshalb wegen der Misshandlung des Frosches wütend war. Er scheint mir ohnehin in einer schwierigen Phase zu sein. Das mit dem Buch aus dem Zweiten Weltkrieg fand ich auch äußerst leichtsinnig und naiv von Christian. Neugier hin oder her - damit kann er sich und seine Familie so richtig in Schwierigkeiten bringen. Gut fand ich allerdings, dass er Siegbert dann nicht verpetzt hat, sondern alles auf sich genommen. Sonst wäre wohl Siegbert dran gewesen. Die Bestechungsversuche waren dann mal wieder sehr bezeichnend für das sozialistische System, das eine ideale Brutstätte für solche Auswüchse war. Aber man kann es Christians Familie auch nicht verübeln, es zu versuchen - hat ja schließlich damals jeder so gemacht.
    Das Rechtssystem scheint auch nicht optimal funktioniert zu haben, wobei es sehr fair von Dr. Sperber war, auszuwürfeln, welchen Fall er übernimmt. Immerhin lässt er sich nicht bestechen.

    Kapitel 35:
    Den Einblick in den Verlagsalltag und die Beschreibung der Mitarbeiter dort fand ich recht interessant. Dieses Kapitel hat wohl vor allem den Zweck, Menos Arbeitsumfeld näher zu beschreiben.

    Kapitel 36:
    Das mit Christian und Reina finde ich auch schade - eine Schweinerei, dass solch junge Menschen schon als Spione missbraucht wurden! Aber Meno hat auch recht damit, Christian vor dieser Gefahr zu warnen. Zumal das vorher auch Verena getan hat, und die scheint Reina ja ziemlich nahe zu stehen. Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, die beiden sind befreundet. Da steht zu hoffen, dass sich Christian nicht schon zu viel verplappert hat.

    Das Interludium war dann auch nochmal interessant. Meno scheint nun einem Kirchenkreis anzugehören, wenn ich das richtig verstanden habe. Christian hat seinen Studienplatz dennoch bekommen und denkt nun, sich aufführen zu können, wie er will. Wenn das mal nicht schief geht...
    Amüsant fand ich das Trara, das die Familie Hoffmann um die Kokosnuss macht. Ob sie sie noch aufbekommen haben? :breitgrins:
    Das mit Muriel war dann wieder sehr traurig! Die Arme! Und die armen Eltern, denen nun die Schuld zugeschoben wird. :sauer: Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass so ein Jugendwerkhof eine sehr unangenehme Umgebung darstellt.

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

    Einmal editiert, zuletzt von Erendis (22. Januar 2013 um 20:42)

  • Tammy1982
    TAMKA-Vorstand
    Beiträge
    2.785
    • 22. Januar 2013 um 22:08
    • #12
    Zitat von Erendis


    Trotzdem ist es furchtbar von Richard, sein Kind (und auch Daniel) einfach so im Stich zu lassen, jetzt, wo sie ihn so dringend bräuchten.

    Ja, das fand ich auch ganz furchtbar! Die armen Kinder und Richard denkt die ganze Zeit für mich gefühlt nur an sich! Furchtbar! :grmpf:

    Zitat von Erendis


    Amüsant fand ich das Trara, das die Familie Hoffmann um die Kokosnuss macht. Ob sie sie noch aufbekommen haben? :breitgrins:

    Oh ja, das fand ich auch amüsant. Obwohl es ja auch gleichzeitig sehr tragisch ist, dass eine Kokosnuss so etwas Exotisches ist, dass niemand weiß, wie man sie zu handhaben hat. Aber ich denke Kokosnussmilch haben sie wohl eher nicht bekommen... :breitgrins:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)

  • Jari
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    7.607
    • 22. Januar 2013 um 22:16
    • #13
    Zitat von Tammy1982

    Ja, das fand ich auch ganz furchtbar! Die armen Kinder und Richard denkt die ganze Zeit für mich gefühlt nur an sich! Furchtbar! :grmpf:

    Ich hätte Richard gerne mal links und rechts eine gewischt :grmpf:

    Zitat von Tammy1982

    Oh ja, das fand ich auch amüsant. Obwohl es ja auch gleichzeitig sehr tragisch ist, dass eine Kokosnuss so etwas Exotisches ist, dass niemand weiß, wie man sie zu handhaben hat. Aber ich denke Kokosnussmilch haben sie wohl eher nicht bekommen... :breitgrins:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    Wieder so eine witzig-herrliche Szene :breitgrins: Wir hatten mal so eine ähnliche Situation - bloss mit einer Ananas :breitgrins:

    //Grösser ist doof//

  • Erendis
    Traumtänzerin
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    1.356
    • 24. Januar 2013 um 19:06
    • #14
    Zitat von Jari


    Wieder so eine witzig-herrliche Szene :breitgrins: Wir hatten mal so eine ähnliche Situation - bloss mit einer Ananas :breitgrins:

    Das kenne ich irgendwoher - exotische Früchte sind zwar lecker, aber manchmal verdammt schwer zu handhaben. :breitgrins:

    :lesen: Joe Navarro - Menschen lesen

  • Jari
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    • 24. Januar 2013 um 19:14
    • #15
    Zitat von Erendis

    Das kenne ich irgendwoher - exotische Früchte sind zwar lecker, aber manchmal verdammt schwer zu handhaben. :breitgrins:

    Oh, Granatäpfel...

    //Grösser ist doof//

  • tigi86
    Quidditch-Legende
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    • 29. Dezember 2013 um 10:14
    • #16

    So, diesen Abschnitt habe ich nun auch geschafft.

    Die arme Josta, ihr Richard verhält sich so abweisend ihr gegenüber, er ist zwar verheiratet, aber dann hätte er doch besser wissen sollen, auf was er sich einlässt und sich und sich der Konsequenzen bewusst sein, andererseits befindet er sich ja auch in einer kniffligen Situation, da der Überwachungsapparat von seinen "Ausflügen" Wind bekommen hat.

    Und sich mit einem Hitler-Buch erwischen zu lassen, war nicht gerade eine Glanzleistung, aber gut, ist halt passiert und Richard versucht seinem Sohn da unter die Arme zu greifen, "Vitamin B" scheint halt sehr oft zu funktionieren.

    Zwischen Christian und Reina scheint es auch nicht richtig zu funken, Christian stört sich an Reinas politischer Einstellung, eigengeltich an seinem Misstrauen, sie könnte vertrauliche Sachen an die Behörde weitergeben, gut ... da hätte ich auch so meine Bedenken, da würde ich mich sicher auch schwer tun, mich auf so eine Person einzulassen. Verwerflich ist es schon, Jugendliche derart zu missbrauchen, ihre Freunde auszuhorchen. Über die Kinder versuchte die Stasi auch an die Eltern dranzu kommen, denn Kinder sind da noch etwas auskunftsfreudiger.

    Amüsant fand ich, wie die Kokosnuss einfach nicht aufplatzen wollte, tja, wie es halt so ist, mit den Früchten, die einem nicht so geläufig sind.

    In diesem Abschnitt lernten wir auch Menos Arbeitswelt etwas genauer kennen, das war schon interessant, wie damals so die Arbeit in einem Verlag ausschaute.

    Zitat von Jari


    Und was tut er? Anstatt sich um die Kinder (SEIN Kind) zu kümmern, verfrachtet er sie zur Nachbarin. Die, so steht es, oft betrunken wirkt. Ich hätte Richard am liebsten eine gescheuert.

    Ja, an dieser Stelle hätte ich ihn mir auch am liebsten gepackt, wie kann man nur so fahrlässig handeln?

  • Tammy1982
    TAMKA-Vorstand
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    2.785
    • 1. Januar 2014 um 17:57
    • #17
    Zitat von tigi86


    Amüsant fand ich, wie die Kokosnuss einfach nicht aufplatzen wollte, tja, wie es halt so ist, mit den Früchten, die einem nicht so geläufig sind.

    Einerseits war das echt amüsant zu lesen, andererseits zeigt es aber auch, wie die Bevölkerung einfach im Unwissen über gewisse Dinge gehalten wurde, nur weil "westlich" waren. Schrecklich, wenn man sich das so überlegt.

    Zitat von tigi86

    Ja, an dieser Stelle hätte ich ihn mir auch am liebsten gepackt, wie kann man nur so fahrlässig handeln?

    Oh ja, Richard bekleckert sich hier überhaupt nicht mit Ruhm. Ein unmöglicher Mensch, der mich auch sehr aufgeregt hat. :grmpf:

    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

    &WCF_AMPERSAND"Jeder der sich die Fähigkeit erhält, Schönheit zu erkennen, wird nie alt werden.&WCF_AMPERSAND" (Franz Kafka)


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