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  4. Langzeitprojekt Elizabeth George

Elizabeth George - Auf Ehre und Gewissen/Well-Schooled in Murder

  • Valentine
  • 10. März 2014 um 09:33
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 92 Antworten in diesem Thema, welches 26.886 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. Juni 2014 um 12:42) ist von rubenselfe.

  • Valentine
    Mermaid Librarian
    Beiträge
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    35
    • 10. März 2014 um 09:33
    • #1

    Hier kommt unser Leserundenthread für George Nr. 3, "Auf Ehre und Gewissen" bzw. "Well-Schooled in Murder".

    [kaufen='3442478650'][/kaufen] [kaufen='0553287346'][/kaufen]

    Ein Elite-Internat: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler. Ausgerechnet hier wird eines Tages die Leiche des kleinen Matthew Whateley gefunden, und damit beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynley und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens ...
    (Quelle: amazon.de)

    Bitte beachtet die üblichen Regeln - also keine Sinnfrei-Postings à la "Buch liegt bereit, fange gleich an" und an die Spoilermarkierungen denken :smile:

    Ich wünsche uns ganz viel Spaß :smile:

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Miramis
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    • 10. März 2014 um 22:39
    • #2

    Wie, bin ich die erste? Scheint wohl so zu sein - dann lege ich mal los.

    Ich habe heute Abend die ersten fünf Kapitel gelesen und bin schon wieder richtig drin im Geschehen. Sehr schön, dass die Handlung direkt oder zumindest mit wenig Verzögerung da wieder aufgenommen wird, wo sie im letzten Band aufgehört hat.

    Das heißt, Lynley suhlt sich in Selbstmitleid wegen Helen - und bekämpft dies mit absolut horrenden Arbeitszeiten. Das finde ich teilweise schon etwas theatralisch, aber so kenne ich Elizabeth George inzwischen nach zwei Bücher, immer ein wenig Drama, Drama, Drama.

    So auch bei Deborah und Simon, da hat sich die Bilderbuchehe ja nun auch erstmal erledigt und die beiden haben eine Krise zu überstehen. Toll, dass sie wieder mit dem Fall verknüpft sind, auch wenn die Umstände anfangs eher nicht so schön sind.

    Und Barbara Havers hat immer noch das Geschäft mit ihren Eltern, meine Güte, die sind ja sowas von daneben. Der Gedanke an eine Betreuungskraft ist doch gar nicht so verkehrt, dann käme sie auch mal zum Durchschnaufen.

    Der Fall selber rollt erst langsam an und ich hab noch keine Idee, was passiert sein könnte. Die Eltern von Matthew tun mir wahnsinnig leid und irgendwie ist das Ganze sehr deprimierend. Aber wir werden es sicher noch erfahren...

    Soviel bis hierhin von meiner Seite. :winken:

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Kirsten
    Radbiest
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    1
    • 11. März 2014 um 08:29
    • #3

    Ich habe gestern und heute morgen die ersten sechs Kapitel gelesen.

    Thomas Lynley übernimmt wieder einmal einen Fall, der nicht in seinem Zuständigkeitesbereich liegt. Auch diesmal spielen alte Verbindungen eine Rolle, passenderweise sind es diesmal die von Eton. Auch Deborah taucht am Tatort auf, das macht schon zwei gute Gründe um den Fall zu übernehmen. Das ist fast ein bisschen zuviel Zufall.

    Debbie macht eine Beobachtung auf dem Friedhof, von der ich nicht weiss, ob sie für den weiteren Fall interessant ist oder ob ich mir etwas einbilde: der tote Vogel, den sie gesehen hat, wurde nicht von einem Tier getötet. Hat es etwas mit dem Mord an Matthew zu tun?

    Barbara steckt immer tiefer in ihrem ganz privaten Chaos. Ihr Elternhaus fällt auseinander, beide Elternteile brauchen mehr Hilfe, als sie geben kann und auch die Arbeit fordert ihr immer mehr ab. Aber leiber stürzt sie sich in die Arbeit, als ihren Eltern zu helfen. Das kann ich irgendwie verstehen, schließlich spielt sie bei ihnen sowieso nur die zweite Geige.

    Einmal hat der Whiskyliebhaber in mir geschluckt. Barbara bestellt in einem Pub einen MacAllan. Der Whisky heißt Macallan und ist viel zu gut, als dass man seinen Namen verhunzt :grmpf:

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Tina
    Hardcover-Fetischist
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    • 12. März 2014 um 00:29
    • #4

    Ich habe erst heute Abend mit dem Buch begonnen und nun die ersten vier Kapitel gelesen.
    Ich fand es früher schon furchtbar, wenn es um einen Kriminalfall ging, in welchem ein Kind das Opfer war, aber ich merke, dass es mich immer mehr mitnimmt. Natürlich ist dies eine fiktive Geschichte, aber dennoch weiß ich ja, dass so etwas immer wieder geschieht und es legt sich wie ein Band um meinen Hals, wenn ich so etwas lese.
    Ich glaube, man kann nicht einmal ansatzweise erahnen, was Eltern durchmachen, denen so etwas schreckliches widerfährt.
    ich habe dieses Buch vor vielen Jahren gelesen und kann mich nur noch daran erinnern, dass der Fall etwas mit einer Privatschule zu tun hatte.
    Ich hoffe sie finden diesen Scheißkerl, der das getan hat, aber ich glaube, dass Lynley und Havers eigentlich immer bei ihrer Arbeit erfolgreich waren.

    Dass es Lynley nicht so berauschend geht, tut mir zwar leid, aber so schlimm finde ich es auch wieder nicht, denn seine Probleme sind so lapidar und haben wir nicht alles schon einmal solchen Liebeskummer durchgemacht. Das ist etwas, dass man verkraften und verarbeiten kann. Davon geht die Welt nicht unter.

    Da tut mir Barbara viel mehr Leid. Sie hat ein wirklich hartes Los. sie hat einen Job, der physisch und psychisch viel von ihr verlangt und zudem noch schlecht bezahlt wird, was eben den Einsatz einer Betreuung für die Eltern nicht wirklich zu einer leichten Entscheidung macht, denn nicht jeder kann sich so etwas leisten. Barbara ist eine liebe, die trotz ihrer eigenen nicht rosigen privaten Lage noch zusätzlich versucht ihren Chef aufzumuntern.

    Das Buch wirkt auf Grund seines Themas eher abschreckend auf mich, aber ich freue mich auf die Scharmützel zwischen Barbara und Lynley.

    Tina's SUB

  • Kirsten
    Radbiest
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    1
    • 12. März 2014 um 09:04
    • #5

    Tina: da haben wir das gleiche Problem :knuddel: Ich fühle mich bei dem Thema auch immer sehr unwohl.

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Kirsten
    Radbiest
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    • 12. März 2014 um 10:37
    • #6

    bis Kapitel 9
    Ich kann nicht verstehen, warum Eltern ihre Kinder in dieses Internat stecken. Dass Internate in Großbritannien einen anderen Stellenwert haben (oder zumindest zu der Zeit, in der die Geschichte spielt) hatten, bestreite ich nicht. Aber hier handelt es sich eher um eine Bruchbude, bei der es offensichtlich nur um den schönen Schein geht, wie Barbara so treffend feststellt. Wieso also lässt man sein Kind die meiste Zeit es Jahres unter solchen Bedingungen wohnen? Weil man selbst im Internat war? Wenn ich so lese, was Lynley über seine Internatszeit denkt, eher nicht. Es ist nicht alles "Hanni und Nanni".

    Die Aufnahmerituale, die Elizabeth George beschreibt, sind nicht ohne. Aber sie sind harmlos im Vergleich zu dem, was die jüngeren Schüler durchmachen müssen. Ich habe Ähnliches nur von amerikanischen Colleges gelesen. Also warum sollte nicht ein wahrer Kern dahinter stecken? :sauer:

    Schmunzeln musste ich, als die Krankenschwester aufgetaucht ist. Es gab nur wenige Möglichkeiten, wie sie aussehen würde: der mütterliche Typ, die Schreckschraube oder die Schönheit, die allen Jungen den Kopf verdreht. Da ist es klar, wen die Autorin für ein Jungeninternat auswählt.

    Wer der Täter ist, ist immer noch völlig unklar. Dabei spart die Autorin nicht mit möglichen Verdächtigen. Auch bei den Schülern sind verschiedene Jungen aufgetaucht, die in Frage kommen könnten. Und was hat Giles Byrne damit zu tun? Schließlich war er es, der Matthew den Schulplatz vermittelt hat.

    Es bleibt also spannend und auch ein wenig verwirrend.

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 12. März 2014 um 11:43
    • #7

    Ich habe leider gestern abend nur noch die ersten beiden Kapitel geschafft.

    Über den eingenickten Lynley am Schreibtisch musste ich lachen. Ein bisschen tut er mir ja schon leid, wie er Helen nachtrauert, andererseits ist er aufgrund seines Verhaltens im Vorgängerband auch durchaus selber schuld.

    John Corntel finde ich eine ganz interessante Figur. Ich bin gespannt, ob man erfährt, warum er so geworden ist, wie er jetzt ist, und wieso er so bereitwillig Schuld auf sich nimmt. Seine Bemerkung über Matthews Aussehen lässt auf eine homosexuelle und/oder pädophile Neigung schließen. Oder will uns Frau George auf eine falsche Fährte locken?

    Dass ausgerechnet Deborah den toten Jungen findet, kurz nach ihrer letzten Fehlgeburt, ist ein böser Scherz des Schicksals. Der arme Kleine. (Ich wusste gar nicht mehr, dass sie als junges Mädchen eine Abtreibung hatte.)

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • kleinerHase
    Gast
    • 12. März 2014 um 11:52
    • #8
    Zitat von tina


    Da tut mir Barbara viel mehr Leid. Sie hat ein wirklich hartes Los. sie hat einen Job, der physisch und psychisch viel von ihr verlangt und zudem noch schlecht bezahlt wird, was eben den Einsatz einer Betreuung für die Eltern nicht wirklich zu einer leichten Entscheidung macht, denn nicht jeder kann sich so etwas leisten. Barbara ist eine liebe, die trotz ihrer eigenen nicht rosigen privaten Lage noch zusätzlich versucht ihren Chef aufzumuntern.

    Das finde ich auch. :smile:
    Vor allem die Geschichte um ihre Eltern finde ich immer schrecklicher, je mehr ich davon lese.

    Ansonsten muss ich auch bei diesem Buch gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was passiert ist. Schon erschreckend, wie viel man wieder vergisst nach der Lesen der Geschichte.

  • Kirsten
    Radbiest
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    1
    • 12. März 2014 um 13:05
    • #9

    Valentine: das war mir auch entfallen. Ich konnte mich nur noch daran erinnern, wie verzweifelt sie sich ein Kind wünscht. Warum dieser Wunsch nicht erfüllt wurde, wusste ich bis zu diesem Buch nicht mehr.

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Tina
    Hardcover-Fetischist
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    • 12. März 2014 um 22:45
    • #10
    Zitat von Valentine


    Dass ausgerechnet Deborah den toten Jungen findet, kurz nach ihrer letzten Fehlgeburt, ist ein böser Scherz des Schicksals. Der arme Kleine. (Ich wusste gar nicht mehr, dass sie als junges Mädchen eine Abtreibung hatte.)

    Das fand ich auch furchtbar. Da wünscht sich eine Frau ein Kind und hat eine Fehlgeburt und dann muss man erkennen, dass es Menschen gibt, die Kinder töten. Da läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter.
    Ich wusste das mit der Abtreibung nicht mehr, aber als es erwähnt wurde, da glaubte ich zu wissen, dass es damit noch etwas ganz anders auf sich hatte. Ich bin gespannt, ob meine Erinnerung korrekt ist.

    Zumindest hat Lynley jetzt einen Grund zu ermitteln und es muss es nicht durch die Hintertür tun.

    Tina's SUB

  • HoldenCaulfield
    Feministin
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    • 12. März 2014 um 22:55
    • #11

    Deborah ist die Figur die mir vor allem am Anfang der Reihe sehr ans Herz ging. Aber das Elizabeth George nicht zimperlich mit ihren Figuren umgeht wissen wir ja. Ich wusste zwar noch das sie mal eine Fehlgeburt hatte, aber nicht mehr welche genaueren Hintergründe es hatte.
    Ich finde das Reread hilft auch die Figuren wieder besser kennen zu lernen.

    SUB und Neuzugänge

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  • Kirsten
    Radbiest
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    • 13. März 2014 um 08:33
    • #12

    Ich bin gerade wegen Edward Hsu ein bisschen verwirrt. Auf dem Gedenkstein steht "1917-1975". Aber mir kommt es so vor, als ob er deutlich jünger wäre. Ist das ein Fehler in meinem eBook oder in meiner Wahrnehmung :confused:

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 13. März 2014 um 09:43
    • #13

    Ich bin jetzt bei Kapitel 7 angelangt.

    Zitat von Kirsten


    Ich bin gerade wegen Edward Hsu ein bisschen verwirrt. Auf dem Gedenkstein steht "1917-1975". Aber mir kommt es so vor, als ob er deutlich jünger wäre. Ist das ein Fehler in meinem eBook oder in meiner Wahrnehmung :confused:

    Das ist ein Tippfehler, das Geburtsjahr ist 1957.

    Matthews Eltern haben mein volles Mitgefühl. Wie schrecklich, ein geliebtes Kind auf diese Weise zu verlieren, und dann auch noch das einzige Kind. Mir schwante schon relativ schnell, dass der Kleine in diesem Internat nicht glücklich war, aber aus einem Pflichtgefühl heraus seinen Eltern gegenüber immer das Gegenteil behauptet hat, weil er wusste, dass sie nur sein Bestes wollten. In der Beschreibung von Patsy Whateley fand ich übrigens die verschiedenen Perspektiven schön herausgearbeitet. Während sie für ihren Mann immer noch sehr anziehend ist, findet Lynley sie völlig unscheinbar.

    Bredgar Chambers ist mir einigermaßen suspekt. Die Lehrer, die wir bisher kennengelernt haben, sind alle ein wenig merkwürdig. Während John Corntel seine Probleme zu haben scheint, weil sein Vater übersteigerte Erwartungen an seine Karriere hat, bin ich immer noch nicht sicher, ob er nicht abseitige Vorlieben hat. Dieser Sportlehrer ist ein totaler Unsympath, und auch den Schulleiter finde ich ein wenig merkwürdig. Dass er Lynley vorkommt, als spiele er nur eine einstudierte Rolle, kommt sicher nicht von ungefähr. Und mich hat stutzig gemacht, wie er zu seiner Frau (sinngemäß) sagte, sie solle sich um den Imbiss kümmern, damit er hoffentlich besser wäre als beim letzten Mal (oder so). Wenn mein Mann vor einem völlig Fremden so was zu mir sagen würde, wäre ich reichlich angepieselt! Dabei erscheint mir Kathleen Lockwood bisher sympathisch.

    Lynleys Gespräch mit Matthews Zimmergenossen war ja recht aufschlussreich und bekräftigt meinen Eindruck, dass Matt ein Außenseiter war.

    Dass Deborah und Simon hier wieder eine wichtige Rolle spielen, finde ich auch klasse. Ich mag die beiden und bin immer froh, wenn das volle Stammpersonal an Bord ist. Mir tut hier nicht nur Deborah leid, die ihr unerfüllter Kinderwunsch quält, sondern auch Simon, der sie so gerne trösten würde, während sie ihn nicht an sich heranlassen kann oder will.

    Und die arme Barbara hat echt das große Los gezogen mit ihren Eltern. Oh Mann. Als ich gelesen habe, dass ihre Mutter sie mit ihren wirren Phantasien manchmal mitten in der Nacht aus dem Bett quasselt, habe ich förmlich gespürt, wie hundemüde sich die Ärmste am Morgen zur Arbeit schleppt.

    Zitat von Kirsten


    Einmal hat der Whiskyliebhaber in mir geschluckt. Barbara bestellt in einem Pub einen MacAllan. Der Whisky heißt Macallan und ist viel zu gut, als dass man seinen Namen verhunzt :grmpf:

    Das ist mir auch aufgefallen :grmpf:

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    Leonard Cohen

  • Kirsten
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    • 13. März 2014 um 10:08
    • #14

    Valentine: danke :winken: Das rückt für mich ein paar Sachen wieder gerade.

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  • Kirsten
    Radbiest
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    • 13. März 2014 um 15:10
    • #15

    bis Kapitel 14
    Viel scheint nicht zu passieren. Das Internatsleben langweilt mich eher und mit den pubertierenden Jünglingen kann ich nichts anfangen. Obwohl ich schon das eine oder andere Mal das Gefühl hatte, dass ich mich erinnern sollte weil diese spezielle Szene bestimmt eine Bedeutung hat. Aber bis jetzt ist es fast noch so, als ob ich das Buch zum ersten Mal lesen würde.

    Aber am Ende dachte ich dann "wow". Ich hatte bei Matthews Eltern schon eine Vermutung, aber ich konnte mich auch hier nicht mehr erinnern. Jetzt ist es so, als ob ich eine Schublade voller Informationen aufgezogen hätte. Ich muss schnell weiterlesen um zu sehen, ob mich meine Erinnerung nicht doch trügt :zwinker:

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  • HoldenCaulfield
    Feministin
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    • 13. März 2014 um 15:14
    • #16

    :lachen: Bei mir ist dieser Roman ja der Grund dafür weshalb ich Mordfälle die im Internatsmilleu spielen mag :breitgrins:

    SUB und Neuzugänge

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  • Kirsten
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    • 13. März 2014 um 15:36
    • #17

    @Holden: ich habe nichts gegen Mord im Internat- nur gegen ein paar der Schüler :zwinker:

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  • Valentine
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    • 14. März 2014 um 10:21
    • #18

    Ich bin leider nur bis Kapitel 9 gekommen gestern abend ...

    Interessant, die Schüler noch ein wenig besser kennenzulernen. Brian Byrne tut mir leid, ich glaube, er ist mit seinem Job als Hauspräfekt ziemlich überfordert, und das Verhältnis zu seinem Vater scheint auch nicht so besonders gut zu sein. Seine Freundschaft zu Chas Quilter wird sicher noch eine Rolle spielen, so eine typische Konstellation aus einem strahlenden Star und seinem unscheinbaren Sidekick. Würde mich nicht wundern, wenn das ein eher einseitiges Verhältnis ist.

    Giles Byrne erscheint mir ziemlich undurchsichtig. Was war sein Motiv, Matthew den Platz in Bredgar zu verschaffen? Und was hatte es mit Edward Hsu auf sich? Mein erster Gedanke war der, der schon im Buch geäußert wurde, nämlich dass es sexuelle Übergriffe gegeben hat und Edward sich deshalb das Leben genommen hat.

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    Leonard Cohen

  • Kirsten
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    • 14. März 2014 um 10:26
    • #19

    Ich hatte mich gestern mit einer Freundin verabredet, die mich lange hat warten lassen, hatte den Kindle dabei und bin... fertig :redface:

    Es ist mir aber auch schwer gefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen, nachdem Matthews Herkunft in Frage gestellt wurde. Da fingen bei mir die Rädchen an zu rattern und ich habe mir alle möglichen Kombinationen von Eltern und Tätern ausgedacht. Auf die richtige bin ich übrigens nicht gekommen.

    Mir hat die Geschichte in der zweiten Hälfte deutlich besser gefallen als in der ersten. Es wurde nicht mehr so viel um den heißen Brei herum geredet. Unangenehme Dinge wurden endlich an- und ausgesprochen, auch wenn sich Thomas Lynley manchmal sehr schwer dabei getan hat. Barbara hat da keine Scheu und nennt die Dinge direkt beim Namen, auch wenn sie dabei manchmal etwas hart formuliert und Lynley mehr als einmal mit ihren Worten verletzt. Trotzdem finde ich, dass sie recht hat.

    Bei der Auflösung hatte ich den Eindruck als wolle Elizabeth George die Vorgänge an der Schule rechtfertigen. Der kleine Harry wurde von den älteren Schülern gequält? Warum nicht, schließlich erging es denen in ihren Anfangsjahren genau so. Auch für den Täter hatte sie eine ähnliche Erklärung. Ich finde das zu einfach. Sicherlich handelt es sich hier nicht um Erwachsene, trotzdem sollten sie zwischen Gut und Böse unterscheiden können.

    Mir ist wieder einmal aufgefallen wie sehr sich Debbie bemüht, Barbara ein wenig mehr in ihren Kreis einzubinden. Sie und Simon machen sich wirklich Gedanken um sie als Person und nicht als die Mitarbeiterin von ihrem Freund. Auch das ist eine Sache, die mir beim ersten Lesen erst in den späteren Bänden aufgefallen ist.

    Auf Ehre und Gewissen hat mir von den älteren Bänden bis jetzt am besten gefallen. Man merkt, dass Elizabeth George ihren Stil gefunden hat. Die Geschichte ist deutlich vielschichtiger als die ersten beiden Bände.
    4ratten

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    Einmal editiert, zuletzt von Kirsten (14. März 2014 um 10:28)

  • Kirsten
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    • 14. März 2014 um 10:42
    • #20

    Valentine: es ist mir schwer gefallen, Mitleid mit den älteren Schülern zu empfinden. Man sollte meinen, dass sie aus der Vergangenheit gelernt haben und ihre jüngeren Mitschüler nicht so leiden lassen.

    Das Thema Edward Hsu hat mich am Anfang verwirrt. Ich hatte ja das Problem mit dem falschen Alter und konnte ihn desalb nicht so richtig in die Ereignisse einordnen. Erst als ich wußte, wie alt er wirklich war, wurde mir einiges klar.

    Mittlerweile habe ich auch eine Antwort auf meine Frage gefunden, warum Väter ihre Söhne auch ins Internat schicken:
    Zitat: "Eine Genaration von Vätern nach der anderen glaubt, sie könne ihren Söhnen etwas mitgeben, was diese zu den Menschen bilden wird, die sie zu sein nie geschafft haben"

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