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Klappentext:
Eine Frau auf der Flucht in ein Grauen, schlimmer als der Tod
Die junge Musikerin Leni Draugur flieht aus Reykjavik vor ihrem gewalttätigen Mann. Sie weiß nicht, ob sie ihn in Notwehr getötet hat oder ob er ihr auf den Fersen ist - und welcher Gedanke der schlimmere ist ... Als sie endlich spät nachts bei ihrer Halbschwester Zicky in Berlin ankommt, sitzt dort im Treppenhaus ein merkwürdig blasser, kleiner Junge allein auf den Stufen. Leni nimmt sich des geheimnisvollen Kindes an und versucht es zu beschützen, denn in Berlin hat das »Schulwegmonster« bereits mehrere Kinder auf bestialische Art getötet. Gleichzeitig weiß sie, dass sie vor ihrem Mann erst sicher sein kann, wenn er tot ist.
Meine Meinung:
Ich weiß noch nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits ließ es sich sehr schnell und einfach lesen, aber andererseits fehlte mir an diesem Buch so einiges, was einen Thriller ausmacht. Klar, es gab eklige Szenen, die einen das Gesicht beim Lesen verziehen ließen, aber eigentlich sollte es sich hierbei ja um einen Psychothriller handeln, der eher weniger von Ekel lebt, wie ich finde. Andererseits fehlte diesem Buch irgendwie sämtliche Spannung, manches ist total vorhersehbar, bevor es überhaupt etwas klarer wird und teilweise war die Handlung so verworren, dass ich nicht wusste, was die eine Szene mit der nächsten zu tun hat. Die Charaktere widerum waren sehr gut ausgearbeitet. Vor allem mit der Protagonistin Leni konnte ich wunderbar mitfühlen und sie auf ihrem steinigen Weg begleiten.
Ich gebe diesem Buch:
