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Elizabeth George - Im Angesicht des Feindes/In the Presence of the Enemy

  • Valentine
  • 30. März 2015 um 11:59
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 680 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. April 2025 um 07:04) ist von Kirsten.

  • Valentine
    Mermaid Librarian
    Beiträge
    28.440
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    35
    • 30. März 2015 um 11:59
    • #1

    [kaufen='344248183X'][/kaufen] [kaufen='144473833X'][/kaufen]

    Als die Tochter der konservativen Staatssekretärin Eve Bowen spurlos verschwindet, ist das natürlich ein gefundenes Fressen für die britische Regenbogenpresse. Pikantes Detail: die kleine Charlotte ist unehelich geboren, eine Tatsache, die Eve klug für ihren Wahlkampf umzudeuten wusste, und der Vater ist Dennis Luxford, Chef eines der auflagenstärksten Klatschblätter. Außer Eve und Dennis selbst weiß das jedoch niemand.

    Oder doch? Charlottes Entführer meldet sich und verlangt von Luxford, sich auf der Titelseite seiner Zeitung zu seinem erstgeborenen Kind zu bekennen, andernfalls würde er Charlotte etwas antun. Luxford ist hin- und hergerissen zwischen dem plötzlich aufkeimenden schlechten Gewissen gegenüber der Tochter, die er stets verleugnet hat, und der Angst, sein Gesicht und seine jetzige Familie zu verlieren. Eve Bowen ihrerseits scheint selbst in dieser Ausnahmesituation Karrierekalkül über Mutterinstinkte zu stellen und verweigert die Zustimmung zur Veröffentlichung der Wahrheit. Auch die Polizei will sie nicht einschalten, aus Angst, die Presse könne etwas spitzkriegen.

    So ist es zunächst nur Simon St. James, den Luxford zu Rate zieht, doch ohne polizeiliche Unterstützung sind ihm die Hände gebunden, selbst wenn seine Frau Deborah und Lynleys Verlobte Helen Clyde kräftig bei den inoffiziellen Ermittlungen mitmischen und die eine oder andere interessante Information zutage fördern.

    Dass das nicht gutgehen kann, ist klar wie Kloßbrühe, und schließlich sind Lynley und Havers doch noch in die Untersuchungen verwickelt. Lange Zeit fischen jedoch auch sie im trüben und haben nichts als ein paar Indizien, während verschiedene Einzelheiten über die Entführung doch an die Presse durchsickern und sich in den bunten Blättern die wüstesten Vermutungen geradezu überschlagen.

    Elizabeth George wirft einen unbarmherzigen Blick auf die Machenschaften auf höchster politischer Ebene und hinter die Kulissen der Klatschpresse und legt wieder einmal äußerst geschickt eine Menge falscher Fährten, manche lahm, manche verführerisch glaubwürdig. Kombiniert mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik und den obligatorischen Einblicken ins Privatleben des Stammpersonals ergibt sich ein "rundes" Ganzes. Einer der besten Bände der Reihe, spannend bis zum Herzschlag-Finale!

    4ratten

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Kirsten
    Radbiest
    Beiträge
    29.474
    Bilder
    1
    • 26. April 2025 um 07:04
    • #2

    Das erste, was mir aufgefallen ist, war das Verhalten von Eve Bowen. Selbst wenn ich berücksichtige, dass sie hinter dem Verschwinden ihrer Tochter Dennis Luxford vermutet, reagiert sie irrational. Sie sorgt sich mehr um die möglichen Auswirkungen auf ihre politische Zukunft als um ihre Tochter und verschließt sich allen logischen Argumenten, die das Gegenteil beweisen. Auch sie Art, wie sie über ihre Tochter spricht, habe ich als kalt empfunden. Charlotte muss funktionieren und sich in das Bild, das ihre Mutter der Öffentlichkeit präsentieren will, einfügen.

    Dass dann die ersten Ermittlungsschritte von Simon unternommen werden, ist die schlechtmöglichste Idee. Ich kann verstehen, dass Deborah und Helen Luxfords Wunsch respektieren, aber von ihm hätte ich erwartet, dass er den nötigen Weitblick hat und die Folgen sieht, auch im Hinblick auf einen möglichen Prozess.

    Lynleys Verhalten, als er die Ermittlungen übernimmt, entsprechen meinem Bild von ihm aus den älteren Teilen. Er stürmt ins Haus der St. James' und lädt dort seine Wut über das unangemessene Verhalten seiner Freunde ab. Auch wenn er recht hat, schießt er viel zu weit über das Ziel hinaus. Damit gefährdet er nicht nur die Freundschaft zu Simon und Deborah, sondern auch sein Verhältnis zu Helen.

    Barbara gefällt mir hier sehr gut, auch wenn sie erst spät auftritt. Sie muss sich in der ländlichen Männerwelt behaupten und das ist schwerer, als sie wahrscheinlich erwartet hat. Aber gerade, weil sie allein ermitteln muss, kann sie endlich ihre Qualitäten zeigen.

    Auch der Fall ist stimmig, für mich war und ist er einer der stärksten aus der Reihe.

    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.


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