Hannah Tunnicliffe - Der Geschmack von Salz und Honig
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Nachdem ich den Roman „Der Geschmack von Salz und Honig“ gelesen habe, bin ich etwas zweigeteilt. Auf der einen Seite handelt es sich um eine einfühlsam geschriebene Geschichte, auf der anderen Seite hat die Story mich aber nicht wirklich mitreißen können.
Der Roman dreht sich um Francesca, deren große Liebe wenige Tage vor der Hochzeit überraschend durch einen Unfall verstirbt. Am Boden zerstört, flüchtet sie in eine kleine Holzhütte in den Wäldern von Washington. Dort will sie den Weg zurück ins Leben finden. Doch sie muss bald erfahren, dass ihr vermeintlich perfekter Verlobter Geheimnisse vor ihr hatte. Durch ihre neuen Nachbarn, die sie herzlich in ihrer Mitte aufnehmen, sowie Jack und dessen Tochter Huia, findet sie bald wieder ins Leben zurück…
Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da die Autorin viele kurze, teilweise abgehakte Sätze verwendet. Doch daran konnte ich mich nach kurzer Zeit gewöhnen. Ansonsten ist die Story sehr einfühlsam geschrieben und es ist die ganze Zeit über ein recht guter Lesefluss gegeben. Man verfolgt in dem Buch Francesca dabei, wie sie in Erinnerungen an ihren Verlobten schwelgt. An gute Tage – aber auch schlechte Tage. Nach und nach geht es ihr besser, aber ihr werden immer wieder Steine in den Weg gelegt – durch die Familie ihres Verlobten oder durch Geheimnisse, die gelüftet werden und sie sehr schockieren.
Mit der Hauptfigur Francesca konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie musste in der Vergangenheit viel mitmachen und der Tod ihres Verlobten zieht ihr komplett den Boden unter den Füßen weg. Als sie dann auch noch die Geheimnisse ihres Verlobten lüftet, tut sie mir einfach nur leid. Ich wüsste nicht, wie ich auf solche Nachrichten reagieren würde. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten.
Die Geschichte ist nicht schlecht – aber irgendwie konnte sie mich dann doch nicht richtig mitreißen. Sie plätschert leider teilweise etwas dahin und es ist keine wirkliche Spannung gegeben. Zudem haben sich einige Längen eingeschlichen, die ebenfalls nicht dazu beigetragen haben, dass ich richtig gefesselt von der Story war. Schade…
Fazit:
Eine einfühlsam geschriebene Story über eine Frau, die langsam aber sicher nach dem Tod ihres Verlobten wieder ins Leben zurück findet. Leider mit einigen Längen…
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