Jean-Christophe Grangé - Im Wald der stummen Schreie
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Inhaltsangabe
Die erfolgreiche Untersuchungsrichterin Jeanne Korowa wird auf eine besonders grausame Mordserie angesetzt, bei der drei Frauen brutal ausgeweidet und Teile ihres Körpers vom Täter verspeist wurden. Während einer nicht ganz legalen Abhöraktion eines Psychiaters bekommt Jeanne mit, dass sich ein Vater besorgt über die unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes äussert. Er ahnt, dass dieser zu einem Verbrechen fähig wäre. Die Ermittlungen führen Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens und was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albräumen nicht vorstellen können.
Meine Meinung
Nachdem ich erst ein bisschen Zeit brauchte, um in das Setting reinzukommen, hat mir die Geschichte zunehmend besser gefallen. Die Spannungskurve steigt bis zum Ende hin steil an. Das Thema ist für zartbesaitete Leser eher nichts, denn es wird explizit geschildert, wie die Leichen am Tatort aufgefunden wurden. Die Charaktere wurden lebensecht, aber leider auch durchweg unsympathisch beschrieben. Ich konnte mich mit keinem davon identifizieren noch fühlte ich gross mit. Aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan und die Geschichte konnte mich gut unterhalten.
Das war mein erstes Buch von diesem Autor, ich kenne seine Werke bisher nur als Romanverfilmungen. Ich habe das gekürzte Hörbuch gehört, gelesen von Andrea Sawatzki. Das ganze war mit Musik an den spannenden Stellen untermalt, was zwar wirklich für mehr Spannung sorgte, aber leider beim schneller hören eher in einem nervösen Gedudel mündete.
Von mir gibt es für diese Geschichte vier Ratten ![]()