Hier geht es um den ursprünglich ersten Heftroman „Als der Meister starb“ aus der Reihe „Der Hexer“.
Erstmals ist die Geschichte als Gespensterkrimi 567 erschienen.
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Hier geht es um den ursprünglich ersten Heftroman „Als der Meister starb“ aus der Reihe „Der Hexer“.
Erstmals ist die Geschichte als Gespensterkrimi 567 erschienen.
21 Jahre später....
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich bin sowieso ein großer Fan von Schiffen, dem Meer und Fluch der Karibik - und das hier hat mich schon sehr an den zweiten Teil davon erinnert. Das Tentakelmonster (Kraken), das auf Befehl von jemand anderem (Davy Jones) unseren Helden (Captain Jack Sparrow) jagt und nicht eher ruht, bis das Schiff versenkt und der Held tot ist...
Sehr ironisch fand ich den Namen des Schiffes. Lady of the Mist, die dann im Nebel stecken bleibt.
Ich hatte schon im ersten Band vermutet, dass die Hexe in Jerusalems Lot Yog-Sototh beschworen haben. Wenn der aber nur im Wasser lebt, dann könnte Roderick sich doch eigentlich vom Wasser fernhalten und zack, Problem gelöst? Die Begegnung mit Cthulhu in der Vorgeschichte hatte mit dem Fluch ja nichts zu tun, also hat er nun mehr oder weniger zufällig gleich zwei Große Alte kennengelernt. Nachdem sie zweihundert Millionen Jahre verschwunden waren, schon etwas ungewöhnlich.
Die Sache mit dem Amulett, dass Robert die Energie stiehlt, war ein ganz linker Trick. Erinnert mich an H.P. im letzten Band.
Die letzten Sätze der Geschichte empfand ich als ziemlich pathetisch, aber für eine Heftromanreihe natürlich auch passen als Cliffhanger.. es ist noch nicht vorbei...
Ach ja, das Vorwort der Weltbild-Ausgabe finde ich auch sehr interessant. Habt ihr das in den eBooks auch?
Die "Lady of the Mist", die im Nebel steckenbleibt, ja, das ist schon ein seltsames Zusammenspiel. ![]()
Das war ja ein fieser Trick von Andara. Raubt er seinem eigenen Sohn die Kraft, um dieses Kraken-Monster zu verjagen. Letztendlich sind ja trotzdem nur eine handvoll Matrosen am Leben geblieben und natürlich Robert, der nun das Erbe seines Vaters antreten "darf".
Wenn der aber nur im Wasser lebt, dann könnte Roderick sich doch eigentlich vom Wasser fernhalten und zack, Problem gelöst?
Ja, eigentlich schon. Aber dann wäre er wohl nicht nach London gekommen und hatte er nicht irgendwie gehofft, dass sie es rechtzeitig nach Europa schaffen?
Ich hatte ja gehofft, dass uns Andara noch eine Weile erhalten bleibt, und mit seinem Sohn noch das eine oder andere Abenteuer bestreitet. ![]()
Unheimlich fand ich ja auch diese Untoten, die plötzlich aus ihren Leichensäcken auferstanden sind.
Aber dann wäre er wohl nicht nach London gekommen und hatte er nicht irgendwie gehofft, dass sie es rechtzeitig nach Europa schaffen?
Warum wollte er eigentlich unbedingt nach London? Vor einem Ding, dass im Wasser lebt, übers Meer zu fliehen...auf die grandiose Idee muss man auch erstmal kommen. ![]()
Warum wollte er eigentlich unbedingt nach London? Vor einem Ding, dass im Wasser lebt, übers Meer zu fliehen...auf die grandiose Idee muss man auch erstmal kommen.
Ja, eben. Vielleicht hat er auch angenommen, dass sein Verfolger wohl nicht damit rechnet, dass er übers Wasser nach London flüchtet. ![]()
Ich fand die Geschichte auch wieder gut. Ich war ein wenig überrascht, dass Robert plötzlich als Ich-Erzähler auftritt. Das gefällt mir sonst nicht so, aber ich fand es schon ok so. Roderick war im ersten Teil ja kein Ich-Erzähler, oder?
Ich brauchte auch etwas, um zu verstehen, dass der Typ Andara ist - war da ein bisschen langsam
Aber dann habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ob Robert noch irgendwann erfahren wird, dass er mit seinem Vater reist. Leider ist das ja erst ganz zum Schluss passiert und hat ihn den Verlust dann gleich doppelt schmerzhaft spüren lassen.
Das Kranken-Monster fand ich irgendwie süß. Erstmal hat es ja nur getestet
Aber die Untoten waren ja echt gruselig und damit habe ich auch gar nicht gerechnet. Dass das Amulett gar nichts Gutes ist, auch nicht
Diesmal war ich echt langsam beim Erkennen von "Zufällen". Ich dachte wirklich, dass Roderick seinen Sohn mit dem Amulett schützen will, habe mich nur gewundert, warum er das nicht auch für den Rest der Mannschaft macht.
Ich hätte auch geschworen, dass dieser verrückt gewordene Matrose unter dem Einfluss von Yog-Sothoth stand, aber Roderick meinte ja, dass er einfach nur durch die Ereignisse wahnsinnig geworden ist ![]()
Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es mit Robert weiter gehen wird und was er als "neuer" Hexer so alles erleben wird. Ich hatte eigentlich angenommen, dass wir in der Reihe vorwiegend Roderick begleiten - als erfahrenen Hexer, aber daraus wird jetzt wohl nix mehr. ![]()
Das Tentakelmonster (Kraken), das auf Befehl von jemand anderem (Davy Jones) unseren Helden (Captain Jack Sparrow) jagt und nicht eher ruht, bis das Schiff versenkt und der Held tot ist...
guter Vergleich ![]()
Lady of the Mist, die dann im Nebel stecken bleibt.
Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht ![]()
Wenn der aber nur im Wasser lebt, dann könnte Roderick sich doch eigentlich vom Wasser fernhalten und zack, Problem gelöst?
Aber er wurde ja auch schon davor von Yog-Sothoth gejagt - vielleicht hat er ihm einfach nur Anhänger an Land hinterher geschickt oder so?
Die Begegnung mit Cthulhu in der Vorgeschichte hatte mit dem Fluch ja nichts zu tun
Ich hatte auch angenommen, dass es sich bei Cthulhu um das beschworene Wesen aus Jerusalems-Loth handelt, aber naja ![]()
Ach ja, das Vorwort der Weltbild-Ausgabe finde ich auch sehr interessant. Habt ihr das in den eBooks auch?
Oh, ein Vorwort? Nein, in der Sammel-Ebook-Ausgabe gibt es kein Vorwort zu jedem Band. Was steht denn Spannendes drin?
hatte er nicht irgendwie gehofft, dass sie es rechtzeitig nach Europa schaffen?
Ich glaube, er hatte gehofft, dass sie es rechtzeitig schaffen UND dass Yog-Sothoth ihm nicht nach Europa folgen würde. Er dachte bzw. sagte ja irgendwann in diesem Band, dass er gehofft hatte, sich in Europa zur Ruhe setzen zu können.
Ich hatte ja gehofft, dass uns Andara noch eine Weile erhalten bleibt, und mit seinem Sohn noch das eine oder andere Abenteuer bestreitet.
Das hatte ich auch gehofft. Sehr schade um Andara.
Dass das Amulett nichts Gutes ist, hab ich auch nicht kommen sehen. Als er dann rief, Robert solle das Amulett ausziehen, dachte ich nur "hä?? Nein!! Das schützt ihn doch!!" ![]()
In Jerusalems Lot haben sich "Yog..." gerufen. Das war eindeutig nicht Cthulhu.
In Europa seine Ruhe vor so einem Wesen zu haben, ist schon ein sehr naiver Gedanke. Als ob sich so ein Wesen von Kontinenten aufhalten lässt (vor allem, wenn es im Wasser lebt...)
Oh, ihr habt keine Vorworte? Ich schaue nachher nochmal nach und fasse sie für euch zusammen. Die sind wirklich interessant!
Zusammenfassung des Vorworts der Weltbild-Ausgabe:
Dieser Band ist eigentlich der erste, während "Die Spur des Hexers" vom Erscheinen her der 36. Teil war. Aber da die Geschichte chronologisch davor spielt, stellte Hohlbein sie hier an den Anfang. Die Sammleredition von Weltbild (und hoffentlich auch eure eBooks) stellt die unsprüngliche Form der Reihe wieder her: ohne Kürzungen, Hinzufügungen, Veränderungen der späteren Taschenbuchausgaben.
Hohlbein fiel kein guter Name für den Protagonisten ein und da er schonmal Hefte unter dem Pseudonym "Raven" veröffentlicht hatte, stellt er einfach ein "Robert C." davor - Robert C. Raven. Einer der Michael-Redakteure meinte hämisch grinsend, er soll den Punkt weglassen - Robert Craven wäre doch super. Hohlbein stimmte zu und erfuhr erst später von der Wortbedeutung "craven" (feige, ängstlich).
Die Michaels waren mittelmäßig begeistert von dem Manuskript, das Hohlbein in zwei Wochen verfasst hatte; zu viele Tippfehler, zu wenig Action, aber man könne es ja mal versuchen. Für die nächsten Hefte verlangten sie kürzere Sätze, mehr Action, eine einfache und spannende Story und nicht so komplizierte Namen und Begriffe. Mal schauen, was daraus geworden ist...
Die Michaels waren mittelmäßig begeistert von dem Manuskript, das Hohlbein in zwei Wochen verfasst hatte; zu viele Tippfehler, zu wenig Action, aber man könne es ja mal versuchen. Für die nächsten Hefte verlangten sie kürzere Sätze, mehr Action, eine einfache und spannende Story und nicht so komplizierte Namen und Begriffe.
Da bin ich ja sehr gespannt! Ich fand in der Tat auch, dass in diesem Band die Action ein wenig fehlte. Als offizieller erster Band vielleicht ein wenig enttäuschend. Zum Glück haben wir mit dem "anderen" ersten Band angefangen und ich hoffe wie die Michaels auch auf etwas mehr Action und eine spannende Story ![]()
Da bin ich ja sehr gespannt! Ich fand in der Tat auch, dass in diesem Band die Action ein wenig fehlte. Als offizieller erster Band vielleicht ein wenig enttäuschend. Zum Glück haben wir mit dem "anderen" ersten Band angefangen und ich hoffe wie die Michaels auch auf etwas mehr Action und eine spannende Story
Ja, ein wenig mehr Action könnte es schon vertragen, aber ich bin guter Dinge, dass da noch mehr kommt. Sind Heftromane nicht allgemein auf mehr Abenteuer, mehr Action und sowas ausgerichtet, je nachdem, welche Reihe man liest, natürlich. ![]()
Ups, ich habe gerade gemerkt, dass wir ja nach jedem Heft einen Abschnitt machen wollten. Ich war so im Lesefluss, dass ich den Heftwechsel als neues Kapitel angesehen habe und gleich weitergelesen hatte. ?
Auch mir hat der Teil sehr gut gefallen. Der Name des Schiffes ist wirklich pure Ironie. Der Kampf ist nicht sonderlich ausgearbeitet, aber bei einem Heftroman und dem Zeitdruck kann man wohl nicht mehr verlangen.
Zank : vielleicht kannst du das beantworten. Ist Hohlbein eigentlich der Typ für bis ins Detail gehende Kampfszenen? Ich meine mich zu erinnern, dass diese bei ihm nie so sehr ausgearbeitet sind.
Sonst fällt mir nur noch eine Möglichkeit für die Flucht über Wasser ein. Vielleicht hatte Andara gehofft, in Europa andere Magier zu finden, die ihn unterstützen können.
RitaM Ich kann deine Frage tatsächlich nicht genau beantworten, da ich Kampfszenen hasse und nur überfliege
. Ich habe aber Hohlbein-Romane gelesen (zB Die Saga von Garth und Torian), die gefühlt fast ausschließlich aus Kampfszenen bestehen. Also doch, ich würde die durchaus als "ins Detail ausgearbeitet" bezeichnen. Hohlbein ist ja generell eher der Meister langer Beschreibungen und von meinem Gefühl her, setzt sich das auch dort fort, wenn er genug Seiten zur Verfügung hat ![]()
Deshalb funktionieren Kurzgeschichten von ihm teilweise nicht besonders gut, weil er sich schwer tut, Dinge in wenigen Worten zu sagen. Sagte er auch mal selbst in einem Vorwort: Für 20 Seiten brauche er genauso lange wie für 200 oder so ähnlich.
Deine Theorie mit der Suche nach anderen Magiern in Europa gefällt mir gut ![]()
Ich war so im Lesefluss, dass ich den Heftwechsel als neues Kapitel angesehen habe und gleich weitergelesen hatte. ?
Mir ging es genauso
Ich habe dann immer schnell hier gepostet und gleich weitergelesen
Ist jetzt schon etwas her, aber hatte vergessen, hier meinen Senf abzugeben.
Ich fand sehr interessant was da alles passierte und es gab mir auch ein paar Fluch der Karibik Vibes. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Spannungsbogen nie abriss und ich stand beim Lesen unter Dauerstrom ![]()