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Patrick Stewart - Making it so. A memoir / Mein Leben

  • Kirsten
  • 24. Dezember 2023 um 07:37
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 458 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Juni 2025 um 18:11) ist von Aeria.

  • Kirsten
    Radbiest
    Beiträge
    29.677
    Bilder
    1
    • 24. Dezember 2023 um 07:37
    • #1
    [kaufen='B0BV11H7CH'][/kaufen][kaufen='978-3742326669'][/kaufen]

    Die Karriere von Patrick Stewart umspannt sechs Jahrzehnte. Der Schauspieler kann auf zahlreiche Erfolge auf der Theaterbühne und der Leinwand zurückblicken. In seiner Autobiografie beschreibt er seinen Weg von West Yorkshire auf die Bretter, die die Welt bedeuten bis nach Hollywood.

    Die Geschichte des jungen Patrick klingt wie eine von vielen. Die Mutter war Weberin, der Vater fand nach dem zweiten Weltkrieg keinen Anschluss mehr ans normale Leben. Als Kind musste er immer wieder miterleben, wie der Vater die Mutter gegenüber handgreiflich wurde, die Gründe dafür hat er erst später begriffen, heute unterstützt er Combat Stress, die in solchen Fällen hilft. Mit 16 Jahren verließ er die Schule und begann als Journalist bei einer kleinen Zeitung, aber seine Karriere dort war kurz, weil er mit einem Stipendium die die Old Vic Theatre School besuchen konnte und schnell erste kleine Erfolge hatte und sich schnell einen Namen machen konnte.

    Ich mag die Art, wie Patrick Stewart über sein Leben erzählt. Er schaut nicht verbittert zurück, auch wenn er über die Probleme in seiner Familie erzählt. Das tut er aus der Sicht des Kindes, das er damals war, aber auch rückblickend mit dem Verständnis für die Probleme seines Vaters. Böse Worte lese ich keine, auch später nicht. Patrick Stewart schreibt immer freundlich, anders kann ich seinen Stil nicht beschreiben. Wenn er von Fehlern erzählt, die bei Aufführungen passiert sind, dann sind es seine eigenen und er erzählt sie immer mit einem Schmunzeln, ist aber auch kritisch.

    Jean-Luc Picard ist immer präsent. Oft beschreibt er das gerade Erzählte als nur einen weiteren Schritt auf dem Weg zu dieser Rolle. Manchmal habe ich mich beim Lesen auch gefragt, wie viel von Patrick Stewart in seiner Rolle steckt, aber auch umgekehrt. So sehr ich das Buch auch mochte, hatte ich doch immer den Eindruck, als ob Patrick Stewart auf einer Bühne stehen und zu einem Publikum, in diesem Fall ich, sprechen würde. Das ist sehr unterhaltsam, aber gerade wenn es um Persönliches geht, hätte ich mir weniger Effekt und mehr Gefühle gewünscht. Die kann ich nur lesen, wenn er über Sunny Ozell erzählt, mit der er seit 2013 verheiratet ist.

    Ich fand die Biografie angenehm zu lesen, aber ich habe aber auch immer das Gefühl gehabt, als ob Patrick Stewart nicht alles erzählt, sondern mir nur einen kleinen Einblick in sein Leben gewährt hat.

    4ratten

    Liebe Grüße

    Kirsten

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Grisel
    Quidditch-Legende
    Beiträge
    1.448
    • 30. Juni 2025 um 17:38
    • #2

    Ich war anfangs ein bisschen enttäuscht, dass Star Trek erst so spät im Buch gekommen ist, denn ich kenne - und liebe - Stewart tatsächlich nur als Picard. Bisher.

    Aber tatsächlich habe ich mich auf keiner Seite gelangweilt. Er kann echt schreiben und außerdem fand ich die Einblicke in das Leben als Theaterschauspieler sehr interessant.

    Ich fand es immer wieder erstaunlich, wie offen er auch stets Probleme mit KollegInnen (ein wahres Who's Who) erwähnt, aber gleichzeitig stets liebe- und respektvoll. Außerdem geht er auch mit sich selbst hart ins Gericht, beruflich und privat, und beichtet gleich zwei Seitensprünge.

    Ein großartiges Buch, so geht Autobiographie!

  • Aeria
    MarsEule
    Beiträge
    3.842
    Bilder
    8
    • 30. Juni 2025 um 18:11
    • #3

    Für Stewart war Picard nur eine Station von vielen. Aber tatsächlich dürften die meisten Leser:innen seine Autobiografie gerade wegen Star Trek gekauft haben und sind dann verständlicherweise etwas ernüchtert. Ging mir anfangs auch so.

    Dass er nicht so sehr auf seine Gefühle eingeht, finde ich ok. Es verstärkt den Eindruck, einen vornehmen und zurückhaltenden Briten vor sich zu haben.

    Ich fand Stewarts Schilderungen zeitweise ein klitzekleines bisschen überheblich. Finde aber, dass er durchaus das Recht dazu hatte, bei der Karriere.

    ***

    Aeria

    Der erste und bisher einzige deutsche Telegram-Buchblog


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