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Sepp Schellhorn - Sepp, was machst du?

  • nanu?!
  • 7. November 2024 um 16:50
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 710 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. Januar 2025 um 20:17) ist von Gaby.

  • nanu?!
    Lockwood-Agentin
    Beiträge
    3.598
    Bilder
    1
    • 7. November 2024 um 16:50
    • #1

    [kaufen='978-3831048526'][/kaufen]

    Laut dem Autor Sepp Schellhorn, ist der große Erfolg seiner Kochvideos auf Social Media eher dem Zufall und seinen Freunden zu verdanken. Da ist dieses Kochbuch rauszubringen nur ein weiterer Schritt, und eine gute Idee.

    Was als erstes auffällt, wenn man so durch das Buch blättert, es geht um unkomplizierte Hausmannskost, und die Gerichte sind einfach zu realisieren.

    Aufgeteilt ist das Kochbuch in sechs praktische Kapitel, sodass man schnell das Gewünschte findet:

    - Das erste Kapitel "Suppen & Kleinigkeiten" gefällt mir aber leider nicht so gut.

    Unter anderem findet man hier eine Auswahl an belegten Broten, und da frage ich mich immer, wer für ein Butterbrot ein Rezept braucht. Es gibt hier auch noch einige Vorspeisen, wie zbsp. Carpaccio oder Tatar vom Rind, und einige Suppen. Die meisten Suppen finde ich hier auch recht einfach, aber richtig gut finde ich die Bouillabaisse und die Linsensuppe mit dem geräucherten Fisch (wobei ich an die vorgeschlagene Atterseereinanke einkaufstechnisch niemals herankommen werde).

    - In "Knödel, Pasta & Co." gibt es dagegen nur Wunderbares zu entdecken.

    Wer sich immer schon mal an Knödel versuchen wollte, hat jetzt keine Ausreden mehr. Kaspressknödel, Speckknödel, Grammelknödel, Spinatknödel, die Anleitungen dazu sind alle im Buch zu finden. Dazu dann noch Pasta- und Risottogerichte.

    - Das Kapitel "Gemüse satt" ist das kürzeste, trotzdem aber kreativ.

    - Bei den "Klassikern" gibt es all die Hauptspeisen die man so aus Österreich kennt: Schinkenfleckerl, Wiener Schnitzel, Krautwickler, Krautfleckerl, ...

    - Und bei den "Süßspeisen" geht es gleich weiter mit den österreichischen Spezialitäten: Kaiserschmarren, Salzburger Nockerln, Zwetschkenfleck, Schwarzbeernocken, ...

    - Zum Schluss gibt es noch die "Basic-ReSEPPte" mit Fonds, Saucen, Teige, usw.

    Insgesamt gibt es 90 Rezepte zum Ausprobieren.

    Alle Rezepte sind für vier Personen ausgelegt.

    Der Schreibstil ist unverwechselbar. Die Anleitungen sind in einem locker flockigen Ton geschrieben, so wie der Autor auch in seinen Videos spricht.

    Zu jedem Gericht weiß Sepp Schellhorn noch etwas zusätzlich zu sagen.

    Alle österreichischen Begriffe werden sofort im Text ins Deutsche übersetzt.

    Nur wenige Zutaten werden für den Nicht-Österreicher schwierig zu bekommen sein. Schottenkäse, Branzino und Schwarzkohl fallen mir da spontan ein. Das gilt aber zum Glück nur für sehr wenige Rezepte.

    Die Fotos finde ich nicht so toll gelungen. Viele davon sehen unprofessionell aus, wie schnell mit der Handykamera geknippst. Man hätte bestimmt auch ein schöneres Foto von Sepp Schellhorn für das Cover finden können. Er steht da wie bestellt und nicht abgeholt.

    4ratten

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Gaby
    Patronus
    Beiträge
    4.206
    • 31. Januar 2025 um 20:17
    • #2

    Richtig lecker

    „Ein richtig gutes Kochbuch“ – welcher Koch oder Küchenchef behauptet das nicht von seinen kulinarischen Ergüssen. Aber nachdem ich mir dieses Kochbuch des österreichischen Profikochs und Social-Media-Menschen Sepp Schellhorn mit seinen 90 besten Rezepten näher angeschaut habe, muss ich sagen, er hat recht mit seiner Behauptung.

    Farblich unterteilt in 6 Kategorien bekomme ich Suppen & Kleinigkeiten; Knödel, Pasta & Co.; Gemüse satt; Klassiker; Süßspeisen und seine Basic-ReSEPPte. Hier ist definitiv für jeden Geschmack etwas dabei. Gut, die vegane Küche kommt etwas zu kurz, was mich persönlich aber nicht stört.

    Nach dem Vorwort lacht mich auch schon die erste Suppe an. Und im Register am Ende des Buches bekomme ich alle Rezepte nochmal auf einen Blick.

    Die einzelnen Gerichte finde ich auf jeweils einer Doppelseite, bei manchen sind es auch mehrere Seiten, weil mehr erklärt wird. Dazu die ganzseitigen farbigen Fotos der Gerichte, die, wenn ich mir ein bisserl Mühe gebe, genau so ausschauen, wenn sie bei mir auf den Tisch kommen.

    Alle Gerichte sind, wie Sepp im Vorwort erklärt, für 4 Personen angerichtet. Unter „Dafür braucht man“ werden die Zutaten aufgeführt von denen ich das meiste eh immer im Haus habe. Es ist auch nichts dabei, wonach ich im Geschäft erst lange suchen muss, weil es so „exotisch“ ist. Daneben bekomme ich den Text für die Zubereitung, der nicht zu ausschweifend gehalten ist und trotzdem erfahre ich, wie es perfekt wird. Kurz und knapp – genau so mag ich es. Daneben auch immer wieder Tipps, Kniffe und kleine Anekdoten, die das ganze auflockern und jedes Gericht zu etwas Besonderem machen. Zwischendurch gibt es auch hier und da Fotos, die Sepp bei der Arbeit zeigen.

    Ich finde die Mischung aus den Klassikern der österreichischen Küche, den Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, den Vor- und Nachspeisen richtig klasse. Sogar Pasta kommt nun auf den österreichischen Tisch.

    Ein Muss für alle, die die österreichische Küche lieben und selbst so kochen wollen. Und für die, die Sepps Rezepte erst noch kennenlernen und sich selbst und ihre Lieben damit verwöhnen wollen.

    5ratten


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