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Deutscher Buchpreis 2025

  • thomas_b
  • 18. August 2025 um 00:44
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 63 Antworten in diesem Thema, welches 11.043 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Februar 2026 um 15:45) ist von Alice.

  • b.a.t.
    ...
    Beiträge
    2.202
    • 19. August 2025 um 21:26
    • #21

    Ich hab jetzt etwas durchgezappt und mir die Bücher angesehen.

    Köhlmeier hab ich bereits, ich hab fast alles von ihm gelesen und eine literarische Schwäche für ihn :)

    Ansonsten interessieren mich noch drei andere Bücher

    Die Sprache meines Bruders

    Russische Spezialitäten

    und

    ë

  • Online
    thomas_b
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    du / er
    • 19. August 2025 um 21:44
    • #22
    Zitat von Saltanah


    Später nimmt er dann einen lauwarmen Schluck Cola. (Ist es nicht eher die Cola, die lauwarm ist, und nicht der Schluck?)

    Gut beobachtet. ChatGPT meint dazu: Beide Formulierungen sind grammatikalisch korrekt [also auch "Schluck lauwarmer Cola"], aber sie betonen unterschiedliche Aspekte. Die Variante "einen lauwarmen Schluck Cola" ist gebräuchlicher, da sie das oft gedachte Bild vermittelt, dass der Schluck selbst lauwarm ist. Ich selber wäre auch eher bei der anderen Variante.

    Zitat


    Dem Erzähler erschließt sich nicht, wieso die Bewohner der Stadt, zumal in ihren ärmlicheren Vierteln, so gnadenlos unfreundlich sind? (Klingt nach einem Problem des Erzählers. Will ich mehr von jemandem lesen, der eine ganze Stadt verurteilt? Nein.)

    Warum nicht? Der Mann ist krank, hat eine bipolare Störung.

    Einmal editiert, zuletzt von thomas_b (19. August 2025 um 21:53)

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    thomas_b
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    du / er
    • 19. August 2025 um 23:18
    • #23

    Der freie Literaturkritiker Christoph Schröder kommentiert die Longlist im SWR.

  • Bluebell
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    • 19. August 2025 um 23:21
    • #24

    Schade, dass du mit Nina Bußmann nicht recht hattest. Ich habe unlängst "Drei Wochen im August" gelesen (Rezi folgt noch) und das hat mir mit ganz kleinen Abstrichen ausgezeichnet gefallen.

    "Haus der Sonne" von Thomas Melle steht noch nicht lange auf meiner Wunschliste, rutscht durch die Nominierung aber natürlich nicht gerade nach unten. ;)

    Zu Michael Köhlmeier habe ich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis. Was ich bisher von ihm gelesen habe, fand ich schon ziemlich annehmbar bis recht gut, aber so ganz der große Literat, der er wohl gerne wäre, ist er für mich nicht. Ich bin aber gerne bereit, mich nochmal mit ihm auseinanderzusetzen.

    Falls meine österreichischen Forenkollegen interessiert, wer von den Nominierten sonst noch Österreichbezug hat (gar nicht mal so wenige), hier der ORF-Artikel.

    Einige Titel sagen mir gar nichts, auf andere bin ich schon aufmerksam geworden, aber ich werde mich bei Gelegenheit sicher noch näher mit den Büchern der Liste befassen.

  • Online
    thomas_b
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    du / er
    • 20. August 2025 um 11:30
    • #25

    Die ZEITstellt fest, dass sechs Debüts auf der Longlist stehen. Die "wackelige Wirklichkeit" war das Leitthema für die Jury.

  • sandhofer
    Je nun...
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    • 20. August 2025 um 12:01
    • #26
    Zitat von thomas_b

    Die "wackelige Wirklichkeit" war das Leitthema für die Jury.

    Ist da nun der Alkoholpegel der Jury oder der Schreibenden gemeint? ^^

    Sorry, bin schon wieder weg - mich interessiert keines der hier aufgeführten Bücher.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen. (Karl Kraus)

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    thomas_b
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    du / er
    • 22. August 2025 um 16:07
    • #27

    Andreas Platthaus kommentiert in der FAZ:

    "Kein anderes Buch hat in diesem Jahr bereits so viele Preise auf sich vereint wie Jonas Lüschers im Februar erschienener Roman „Verzauberte Vorbestimmung“. Natürlich ist er nun auch für den Deutschen Buchpreis nominiert, und man darf ihn auch hier zu den Favoriten rechnen. [...]

    Was fällt auf? Zunächst einmal drei alte Bekannte, quasi Dauerkandidaten auf den Deutschen Buchpreis: Wunnicke, Zaimoglu und vor allem Melle, der es mit allen seinen Romanen mindestens auf die Longlist geschafft hat; „Haus zur Sonne“ ist nun der vierte. Nur gewonnen hat Melle noch nie, aber diesmal dürfte er gute Karten haben, denn das neue Buch ist eindeutig sein bestes. Wobei auch die beiden anderen Stammgäste noch auf den finalen Triumph warten und in diesem Jahr besonders starke Titel am Start haben.

    Aber sie alle müssen nicht nur an Dorothee Elmiger vorbei, deren „Die Holländerinnen“ das ausgefuchsteste Buch auf der Liste ist, sondern auch an solchen Überraschungen auf der Longlist wie Jehona Kicaj oder Fiona Sironić, die sich nicht nur die jeweils mit Abstand kürzesten und längsten Buchtitel haben einfallen lassen"

  • Jaqui
    Bücherzwerg
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    • 8. September 2025 um 12:03
    • #28

    Ich habe mir die Bücher jetzt mal genauer angesehen und mich würden diese interessieren:

    Marko Dinić: Buch der Gesichter
    Annett Gröschner: Schwebende Lasten
    Dmitrij Kapitelman: Russische Spezialitäten
    Jina Khayyer: Im Herzen der Katze
    Jehona Kicaj: ë

    Mal sehen, ob es einer davon auf die Shortlist schafft.

    SUB Jaqui

    Suche nicht den roten Faden in deinem Leben. Webe dir einen bunten.

  • Sagota
    Booktraveler
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    • 8. September 2025 um 23:38
    • #29

    Ich kenne sehr wenige AutorInnen von der Liste; nur Köhlmeier und Zaimoglu schon gehört, aber noch nie gelesen.

    Doch - es geschehen noch Zeichen und Wunder ^^ - hab ich mir jetzt erstmals die Zeit genommen, die Nominierten auf der Longlist genauer anzuschauen. Wie erwartet, interessieren mich die meisten Bücher nicht. Ausnahmen bilden noch am ehesten (thematisch gesehen)

    - Im Herzen der Katze

    - Die Sprache meines Bruders

    und noch mehr "Lebensversicherung" und "Blinde Geister".

    "Bücher sind meine Leuchttürme" (Dorothy E. Stevenson)

  • Online
    thomas_b
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    • 8. September 2025 um 23:51
    • #30

    Ich muss ja in meiner Literaturgruppe wieder die 6 Shortlist-Kandidat:innen tippen.

    Bisher stehen da drauf:

    Elmiger - Melle- Kapitelman - Kicaj

    Fehlen noch zwei Titel.

  • Saltanah
    Qualltanah
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    • 18. September 2025 um 13:16
    • #31

    Auf der Shortlist stehen:

    • Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen (Carl Hanser Verlag, August 2025)
    • Kaleb Erdmann: Die Ausweichschule (park x ullstein, Juli 2025)
    • Jehona Kicaj: ë (Wallstein Verlag, Juli 2025)
    • Thomas Melle: Haus zur Sonne (Verlag Kiepenheuer & Witsch, August 2025)
    • Fiona Sironic: Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft (Ecco Verlag, März 2025)
    • Christine Wunnicke: Wachs (Berenberg Verlag, März 2025)

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    Damit haben es zwei der Titel, sie mich interessieren, auf die kurze Liste geschafft (ë, Wachs). Die Bibliothek kauft sie beide ein. :)

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Jaqui
    Bücherzwerg
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    • 18. September 2025 um 15:27
    • #32

    Na wenigstens eines der Bücher, die mich interessieren, haben es auf die Shortlist geschafft.

    Ich lese eindeutig nicht nach diesen Preislisten.

    SUB Jaqui

    Suche nicht den roten Faden in deinem Leben. Webe dir einen bunten.

  • Alice
    liest
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    • 18. September 2025 um 16:38
    • #33

    Die 6 Bücher beschäftigen sich halt alle mit sehr "anstrengenden" Themen, aber das war wohl dieses Jahr auch so gedacht...?

    Wachs wär eventuell am meisten meins - vielleicht noch das Haus zur Sonne, aber lieber iwann später - vor den Holländerinnen hab ich ein wenig Angst, es könnte aber doch "interessant" sein... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Alice (18. September 2025 um 17:00)

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 19. September 2025 um 09:05
    • #34

    Die würden mich fast alle reizen, nur bei den Holländerinnen befürchte ich, dass es mir zu anstrengend wäre (aber vielleicht tue ich dem Buch auch anhand der Beschreibung unrecht). Ich bin gespannt.

    Über "Wachs" habe ich gerade gestern viel Gutes bei "Eat Read Sleep" gehört und dachte mir, dass ich das gerne mal lesen würde.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Online
    thomas_b
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    • 19. September 2025 um 09:18
    • #35
    Zitat von Valentine

    Die würden mich fast alle reizen, nur bei den Holländerinnen befürchte ich, dass es mir zu anstrengend wäre (aber vielleicht tue ich dem Buch auch anhand der Beschreibung unrecht). Ich bin gespannt.

    Das Buch ist sprachlich anstrengend. Aber auch recht kurz.

  • Jaqui
    Bücherzwerg
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    • 24. September 2025 um 13:21
    • #36

    Ich habe mir aus der Bücherei das Buch von Dmitrij Kapitelman - Russische Spezialitäten ausgeborgt. Die ersten 30 Seiten sind schon mal sehr vielversprechend.

    Es ist sicher schwer in einer Familie zu leben, in der Welten aufeinander prallen. Die Mutter, die Putin liebt und die "Lügen der Ukrainer" nicht hören kann. Das Massaker von Butscha war sowieso inszeniert, die Menschen haben sich auf die Straße gelegt, das waren Schauspieler und keine Leichen, die man im Fernsehen sah. Die bösen Ukrainer, die Putin nur schaden wollen. Schwer zu verstehen, warum die Mutter so agiert, immerhin kommt die Familie aus Kiew.

    Der Sohn erwidert nicht viel auf diese Aussagen, er will mit der Mutter keinen Streit. Aber man merkt ihm an, dass es ihm immer schwerer fällt zu schweigen.

    Das Buch behandelt ein brisantes und höchst aktuelles Thema. Aufgrund der Kürze des Buches (192 Seiten), hoffe ich, dass es bald gelesen ist.

    SUB Jaqui

    Suche nicht den roten Faden in deinem Leben. Webe dir einen bunten.

  • finsbury
    Bibliothekar*in
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    2.538
    • 25. September 2025 um 09:03
    • #37

    Danke für die Anmerkungen zu den " Russischen Spezialitäten ", Jaqui. Das Buch habe ich mir zum Geburtstag gewünscht ( der allerdings noch in einiger Ferne liegt). Mir scheint immer mehr: eine lohnende Wahl!

  • Saltanah
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    • 11. Oktober 2025 um 13:40
    • #38

    Marko Dinić - Buch der Gesichter habe ich gestern abend beendet. Ach, das hätte ein so gutes Buch sein können, nur war es das leider nicht (finde ich). Inhaltlich sehr vielversprechend, aber an der Durchführung hatte ich zu viel zu bemängeln. Sprachlich war es an vielen Stellen unrund, und an einigen Stellen näherte es sich dem Kitsch allzu sehr.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Saltanah
    Qualltanah
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    • 12. Oktober 2025 um 14:13
    • #39

    Wegen Annett Gröschner - Schwebende Lasten wurde es gestern nacht ziemlich spät. Ich konnte es einfach nicht unausgelesen zur Seite legen. Anfangs war ich ja nur mäßig angetan, aber dann steigerte es sich immer mehr. Eine faszinierende Geschichte einer einfachen Frau in Ostdeutschland und der Zeit in der sie lebte. Schade, dass es nicht auf die kurze Liste gekommen ist.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Online
    thomas_b
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    du / er
    • 13. Oktober 2025 um 18:57
    • #40

    Elmiger hat gewonnen.


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