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Inhalt:
Finlay und Banjo sind zwei junge Burschen in Glasgow, die ihr Leben in der Fürsorge verbracht haben und langsam an einen Punkt kommen, wo sie überlegen müssen, wie es weitergehen soll. Einst waren sie wie Brüder, bis das zerbrochen ist. Warum?
Autorin:
Margaret McDonald ist eine schottische Autorin aus Glasgow, "Glasgow Boys" ist ihr Romandebüt.
Meinung:
Ich liebe es, wenn mich Bücher, bei denen ich das echt nicht erwartet hätte, eiskalt erwischen. Liebe, ein großes Wort, und genau das ist hier die Grundlage, die Liebe und ihre vielen Gesichter. Die Autorin hat das wirklich wunderschön umgesetzt: Freundschaft, Pflege- bzw. gefundene Familie, romantische Liebe, ... Wir haben hier alles und dazu den Kampf dieser beiden gleichermaßen normalen wie außergewöhnlichen jungen Männer um ihren Platz im Leben.
Klar, man kann die Augen ein bisschen verdrehen, welche Rolle Glück und Zufall hier spielen, aber haben sie es nicht verdient, auch mal Glück zu haben? Banjos Geschichte fand ich noch etwas spannender als die von Finlay, aber sie ergänzen sich schön und sind mir beide sehr ans Herz gewachsen.
Und was war nun der Grund für ihr Zerwürfnis?
Spoiler anzeigen
Ich fand es sehr erfrischend, dass es kein Großes Geheimnis war, sondern einfach eine Sache von gekränkten Gefühlen und Missverständnis unter Teenagern. Auch die Versöhnung der beiden fand ich wunderbar schlicht, ein Zufallstreffen, ein Anruf nach längerem Zögern und dann das Treffen und schon sind sie wieder Teil ihres jeweiligen Lebens, wie sie das immer waren. Als Finley zu Banjo sagt, er war seine "erste Liebe" (und das eben nicht romantisch) fand ich das wunderschön.
Ein Buch, das für mich weniger wegen des Inhalts zum Highlight wurde, sondern weil es mich tief berührt hat. Keine Frage daher.
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