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Wer Gugelhupf liebt und immer mal wieder einen backt und nichts gegen ein wenig Abwechslung hat, sollte sich unbedingt dieses Backbuch hier zulegen.
Susis Sammlung umfasst insgesamt 200 verschiedene Gugelhupfe, aufgeteilt in 9 unterschiedliche Kategorien.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autorin, einem unheimlich praktischen Rezepte-Register, denn so hat man gleich alle Gugelhupfe auf einen Blick, und den ersten Grundrezepten aus klassischen Teigen.
Und dann geht es auch schon los, mit den Kuchen.
Es gibt dermaßen viele Gugelhupfe, dass man am besten mal vorne ins Register schaut, worauf man überhaupt Lust hat.
Soll es ein Gugelhupf mit eingebackenen Früchten werden? Oder vielleicht einer mit klassischen Aromen, wie Vanille, Kaffee, Schokolade oder Marzipan? Etwas ausgefallener wäre auch kein Problem: Kürbis, Polenta, Kastanien, Kartoffelchips (ja, da hab ich auch geguckt).
Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich mit Gugelhupfen mit Alkohol, ein anderes Kapitel hat "Weihnachten" zum Thema.
Zudem gibt es eine ganze Reihe mit gefüllten Gugelhupfen. Diese Kuchen haben dann einen Kern, zum Beispiel aus Marmelade, Nougat oder Quark.
Dann gibt es noch ein sehr interessantes Kapitel mit regionalen Spezialitäten, welches die Autorin "Bundesländer-Gugelhupfe" nennt. Nur meint sie hier die österreichischen Bundesländer und die Kuchen haben so schöne Namen wie Altwiener Patzerl-Gugelhupf, Steirischer Apfel-Gugelhupf oder Burgenländischer Schlagobers-Gugelhupf.
Richtig interessant finde ich die pikanten Gugelhupfe. Die sind nämlich schon richtige Mahlzeiten und aus herzhaften Zutaten wie Käse, Schinken, Tomaten oder Oliven gemacht.
Zwiebelkuchen, Champignon-Reis-Gugelhupf oder Makkaroni-Gugelhupf mit Schinkenmantel (nur um ein paar Möglichkeiten zu nennen). Ich finde, diese Kreationen klingen absolut köstlich.
Zum Schluss gibt es noch einige Umrechnungstabellen, sollte jemand eine Zutat nicht vertragen. Dann noch eine europäische Mehlsortentabelle, sehr praktisch für mich, da ich im Drei-Länder-Eck lebe und die Mehle in jedem Land andere Bezeichnungen haben.
Fotos gibt es so gut wie keine. Mich stört das überhaupt nicht, denn diese Kuchen sehen von außen doch sowieso alle ähnlich aus.
Die Anleitungen sind kurz und knackig, aber klar und deutlich.
Bis jetzt ist mir noch jeder Kuchen gelungen, und ich habe schon einige ausprobiert. Obwohl ich das Buch schon eine Weile besitze, bin ich doch jedes mal aufs neue über die Vielzahl an Möglichkeiten überrascht.
Das ist so eines von diesen Büchern, das einen ein Leben lang begleiten wird.