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Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

  • HoldenCaulfield
  • 26. April 2026 um 16:59
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 132 Antworten in diesem Thema, welches 6.031 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Juni 2026 um 18:01) ist von HoldenCaulfield.

  • illy
    Bücherjunkie
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    20
    • 10. Mai 2026 um 11:24
    • #61
    Zitat von illy

    Mit Joe R. Lansdale - Rumble Tumble habe ich begonnen, bisher aber wenig queere Inhalte, allerdings hat mich die Nutzung des Worts "queer" als Eigenbezeichnung überrascht, das Buch ist von 1998, ich hatte den Begriff auch in den USA als "neuer" eingeschätzt.

    Außerdem habe ich angefangen Beatrix Gerstberger - Die Hummerfrauen zu lesen und wurde gleich am Anfang von der Trennung einer der (weiblichen) Hauptfiguren von ihrer Freundin/Lebensgefährtin überrascht. Ich würde das Buch also gerne hier noch anmelden.

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    Meine Hummerfrauen fehlen vorne noch.

    Mittlerweile habe ich Rumble Tumble ausgelesen, Rezension folgt, Leonards Homosexualität hat in anderen Bänden aber definitiv schon mal eine größere Rolle gespielt...

  • HoldenCaulfield
    Feministin
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    26
    • 10. Mai 2026 um 11:28
    • #62

    illy Hab ich gleich nachgetragen :winken:

    SUB und Neuzugänge

    Seltsam im Nebel zu wandern... (Hesse)

  • yanni
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    1
    • 10. Mai 2026 um 11:51
    • #63

    Jetzt hätt ich beinah vergessen mein Buch hier als gelesen zu melden. ^^

    Julia Jost - Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

  • Saltanah
    Qualltanah
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    2
    • 11. Mai 2026 um 03:51
    • #64

    Leonora Christina Skov - Silhuet af en synder hätte ich nicht unbedingt lesen müssen. Über weite Strecken ist das Buch einer klassischen englischen Gothioc Novel nachempfunden, und als solche war es ziemlich nichtssagend. Aber das dritte Viertel, in dem die Ich-Erzählerin recht realistisch ihr eigenes Leben schilderte, wurde richtig interessant, vor allem als es um das Leben der Homosexuellen im Kopenhagen der 1930er Jahre ging.

    Erwähnt wurde Radclyffe Hall und ihr Roman Quell der Einsamkeit. Diesen Klassiker der lesbischen Literatur habe ich schon immer mal lesen wollen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Muss mal gucken, ob es in der Bibliothek verfügbar ist.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Bluebell
    Bibliothekar*in
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    2.138
    • 11. Mai 2026 um 06:37
    • #65

    Weil es zum Monatsthema passt: ich habe unlängst eine Radiosendung über Patricia Highsmith und Salz und sein Preis (1952 ursprünglich unter Pseudonym und dem Titel Carol veröffentlicht) gehört. Ich habe das Buch vor etlichen Jahre gelesen und meine es in guter Erinnerun zu haben. Es geht darin um ein junges Mädchen, das in einem Kaufhaus arbeitet und dort eine Dame kennenlernt, woraufhin sich eine Romanze entspinnt.

    Der Sendung zufolge dürfte die Handlung insofern autobiographisch angehaucht sein, als Patricia Highsmith tatsächlich genau so eine Begegnung hatte und daraufhin phantasiert hat, was sich daraus entwickeln hätte können.

    Das Revolutionäre war, dass es sich in der Literatur um die erste homosexuelle Liebesgeschichte mit Happy End handelte. Gleichgeschlechtliche Paare kamen zwar auch davor schon vor, aber um sich den herrschenden Moralvorstellungen zu beugen, mussten sie allesamt im Unglück enden, sich umbringen oder in der Psychiatrie landen.

    Die beiden Frauen in diesem Roman finden hingegen tatsächlich zusammen, wofür die Autorin offenbar zahlreiche begeisterte Zuschriften besonders aus der damals schon bestehenden lesbischen Community erhielt, sinngemäß mit Aussagen wie: "Danke für diese Darstellung, wir sind nicht alle kreuzunglücklich, viele von uns führen durchaus ein erfülltes Leben und glückliche Beziehungen!"

  • Kiba
    maulfaul
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    7
    • 11. Mai 2026 um 11:58
    • #66

    Nun, mein Buch ist geschafft:


    Aimée & Jaguar


    Nicht so dolle.

    Bücher sind Magie zum Mitnehmen.

  • Bluebell
    Bibliothekar*in
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    2.138
    • 11. Mai 2026 um 15:06
    • #67
    Zitat von Kiba

    Nun, mein Buch ist geschafft:


    Aimée & Jaguar


    Nicht so dolle.

    Das hab ich auch, bin damals mit ziemlich hohen Erwartungen herangegangen, habe es aber gar nicht beendet. Vielleicht hole ich das irgendwann noch nach, aber ich war auch eher enttäuscht.

  • Breña
    Abenteurerin
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    5.361
    • 11. Mai 2026 um 15:38
    • #68

    Eine zweite Graphic Novel ist gelesen: P. Craig Russell - Fairy Tales of Oscar Wilde

    Wilde musste aufgrund seiner offen ausgelebten Homosexualität eine Haftstrafe verbüßen. Sein exzentrischer Stil wurde außerdem für viele ein Sinnbild für homosexuelle Männer, nicht unbedingt im positiven Sinne.

    In dem Buch wurden zwei seiner Märchen adaptiert: The Selfish Giant und The Star Child (Der egoistische Riese und Das Sternenkind). Die Geschichten haben für mich vor allem durch die grafische Umsetzung funktioniert. Der Stil von Russell ist tatsächlich märchenhaft und greift Elemente des Jugendstils auf. Inhaltlich werde ich die Märchen vermutlich schnell wieder vergessen haben.

    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht." J. L. Borges

  • finsbury
    Bibliothekar*in
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    • 11. Mai 2026 um 19:54
    • #69

    Mein Mai- Pride-Flag-Buch ist auch gelesen:

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    Marina Achenbach: Fasia Jansen, geliebte Rebellin

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 12. Mai 2026 um 09:24
    • #70

    "Aimée und Jaguar" hat mich auch nicht übermäßig begeistert.

    Die Märchen von Oscar Wilde hingegen mag ich sehr, die illustrierte Version klingt toll!

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Breña
    Abenteurerin
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    • 12. Mai 2026 um 09:41
    • #71
    Zitat von Valentine

    Die Märchen von Oscar Wilde hingegen mag ich sehr, die illustrierte Version klingt toll!

    Es gibt insgesamt fünf Bände, von denen ich den ersten gelesen habe. Zum dritten Band gibt es eine Vorschau auf der Verlagsseite. :heybaby:

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    "Natürlich kann man sein ohne zu lesen, ohne Bücher, aber ich nicht, ich nicht." J. L. Borges

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 12. Mai 2026 um 09:53
    • #72

    Mein aktuelles Buch, "In Memoriam" von Alice Winn, gefällt mir übrigens ausgesprochen gut (wink zu HoldenCaulfield ). Für einen Live-Lese-Thread hat die Zeit leider nicht gereicht, aber ich finde es ganz großartig. Allerdings wundert mich jetzt erst recht, dass es in Deutschland als Jugendbuch gehandelt wird. Es handelt von 17-18 Jahre alten Jugendlichen, aber das ist auch schon das einzige, was es mit Jugendbuch zu tun hat. Die Schilderungen des Krieges sind schon sehr eindrücklich und ungeschminkt.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Breña
    Abenteurerin
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    • 12. Mai 2026 um 10:06
    • #73

    Karim Nedjari, Chloé Célérien - Fists Raised

    ...hätte ich ohne die Monatsrunde vermutlich nicht vollständig gelesen. Der Comic war Teil eines Pakets und enthält Kurzbiografien von Sportlern, die sich politisch engagiert haben. Ins Auge gesprungen war mir, dass die Läuferin Caster Semenya vertreten ist: Sie ist intergeschlechtlich, sie besitzt männliche Chromosomen und einen natürlich erhöhten Testosteronspiegel, was zu Kontroversen und Verboten geführt hat.

    Enthalten ist auch die Fußballerin Megan Rapinoe, die sich nicht nur früh geoutet und für die Normalisierung von Homosexualität eingesetzt hat. Sie war die erste weiße Athletin, die während der Nationalhymne durch einen Kniefall gegen Rassismus protestierte.

    Die weiteren Kapitel sind ebenfalls interessant, wenn auch nicht im Sinne dieser Runde.

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  • HoldenCaulfield
    Feministin
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    • 12. Mai 2026 um 10:11
    • #74

    Valentine Ja das erschließt sich mir auch nicht. Ea ist auf keinen Fall ein Jugendbuch. Vielleicht Young Adult, also Junge Erwachsene (gabs bei mir in der Bibliothek früher immer als Kategorie) Aber weshalb es zb für den deutschen Jugendbuchpreis nominiert war. HÄ??

    SUB und Neuzugänge

    Seltsam im Nebel zu wandern... (Hesse)

  • Valentine
    Mermaid Librarian
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    • 12. Mai 2026 um 10:15
    • #75

    Ich gönne dem Buch jeden Preis der Welt, weil es wirklich ganz großartig ist - aber trotzdem passt die Kategorie nicht.

    Beruhigt mich aber, dass Du das auch so siehst.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.
    Leonard Cohen

  • Jaqui
    Bücherzwerg
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    8.400
    • 12. Mai 2026 um 10:34
    • #76

    Ich stecke im Buch fest, irgendwie geht nix weiter. Der Marsianer war viel besser. Ich hoffe, dass es da in der Handlung bald weiter geht.

    SUB Jaqui

    Suche nicht den roten Faden in deinem Leben. Webe dir einen bunten.

  • Zank
    Hohlbein-Sammlerin
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    • 14. Mai 2026 um 12:07
    • #77

    Andy Weir - Der Astronaut ist schon eine Weile beendet, hatte nur vergessen, es hier zu melden. Hat mich leider nicht überzeugt.

    Als nächstes möchte ich gerne Tamara Bach - Marsmädchen anmelden. Es geht um zwei Teenagerinnen, die sich ineinander verlieben. Ein Re-Read. Das war soweit ich mich erinnern kann, das allererste Buch mit queeren Protagonist*innen, das ich gelesen habe (so mit 13 etwa).

    :lesen: Mein SUB / Hohlbein-Sammlung / Entenhausen-Regal  :lesen:

  • Saltanah
    Qualltanah
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    • 14. Mai 2026 um 14:38
    • #78

    Ich möchte noch einen Zufallsfund aus der Bibliothek anmelden, von dem ich eigentlich nicht annahm, er würde hier passen. Bei genauerer Lektüre des Klappentextes stellte ich aber fest, dass die Hauptperson mit dem nonbinären "they/their" bezeichnet wird, wobei auf ihre Geschlechtsidentität aber sonst nicht weiter eingegangen wird.

    T. Kingfisher - What Moves the Dead 

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    Zitat

    When Alex Easton, a retired soldier, receives word that their childhood friend Madeline Usher is dying, they race to the ancestral home of the Ushers in the remote countryside of Ruritania.

    What they find there is a nightmare of fungal growths and possessed wildlife, [...]

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • illy
    Bücherjunkie
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    • 14. Mai 2026 um 14:51
    • #79

    Saltanah Das hat mich neugierig gemacht, Wikipedia sagt in einer Fußnote: The fictional Gallacian language contains seven sets of personal pronouns. This includes a set of pronouns specifically for soldiers, regardless of their sex assigned at birth.

  • illy
    Bücherjunkie
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    • 14. Mai 2026 um 14:58
    • #80

    Ich möchte meine Rezension zu Joe R. Lansdale - Rumble Tumble (Hap and Leonard 5) abliefern und ein Buch in meinen SUB und direkt in die Monatsrunde befördern, welches hier definitiv reinpasst.

    Das Geschlecht der Hauptfigur Cleric Chih wird seit Beginn der Reihe konsequent nicht genannt und die Autorin definiert sich selbst als queer:

    Nghi Vo - A Mouthful of Dust (Singing Hills Cycle 6)

    Ach so, und ich möchte nicht in den Lostopf


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