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Gefoltert und gedemütigt
Dr. Maria Johnson ist forensische Psychiaterin. Nach einem Autounfall erfährt sie im Krankenhaus, dass ihr Mann ermordet worden ist. Sie ist die Tatverdächtige, weil sie mit dem Tatwerkzeug gesehen worden ist. Degradiert von der Psychiaterin zur Patientin muss Maria viele Folterungen in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie erdulden. Sie wird fixiert und gepeinigt. Ein Katz und Maus Spiel beginnt bei dem es um alles geht. Nur ihr Therapeut, Dr. Seth Stevens, glaubt ihr, dass sie unschuldig ist. Er will ihr helfen, doch kann sie ihm wirklich vertrauen oder treibt auch er ein böses Spiel mit ihr?
Meine Meinung
In dieser Geschichte war ich schnell drinnen denn ich konnte es leicht und flüssiglesen, weil keine Unklarheiten im Text den Lesefluss störten. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Maria, die vor lauter Verzweiflung die Gewalt über ihr Auto verlor und gegen einen Baum raste. Das Erwachen im Krankenhaus und die Nachricht, dass ihr Mann ermordet worden ist, war für sie schrecklich, denn sie konnte sich an nichts mehr erinnern. Kam diese Amnesie von dem Unfall? Oder war sie etwa aus Angst vor etwaigen Folgen aus dem Haus geflohen, und hatte deshalb den Unfall gebaut? Das wird der Leser selbst lesen müssen. Das Kranken haus war die Psychiatrie, in welcher sie selbst tätig gewesen war. Doch niemand den sie kannte betrat ihr Zimmer. Außerdem konnte sie sich nicht bewegen, denn sie war überall fixiert. Und in dieser Sache kümmerte das niemand. Die Folgen waren unabsehbar. Erst als ihr Therapeut Seth Stevens ihr einen Besuch abstattete und ihr versicherte ihr zu glauben, fasste sie etwas Mut. Und dennoch wäre sie fast verzweifelt. Doch Seth hatte ihr versprochen ihr zu helfen und das tat er auch. Wie hat er ihr wohl geholfen? Auch das wird der geneigte Leser selbst herausfinden müssen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich habe mit Maria gelitten. Man stelle sich vor, an ein Bett gefesselt zu seine, tagelang die gleiche Liegeposition, das liegt man sich ja wund! Außerdem waren die Fixierbänder straff und taten ebenfalls weh, scheuerten. Doch das war dem Personal des Krankenhauses egal. Ich fand das Buch wie gesagt spannend, es hat mich gefesselt und ich habe es in einem Rutsch ausgelesen. Ich wollte einfach wissen, wie sie es schaffen würde, aus dieser Hölle zu entkommen. Und so empfehle ich es auch weiter und vergebe 5 Sterne.
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