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Der dicke Postbär Emil fährt jeden Tag auf seinem Fahrrad durch den Eichenwald und bringt den Eichenwaldbewohnern die Post.
Am Geruch der Briefe erkennt er, für wen die Briefe bestimmt sind. Denn Emil kann nicht lesen und weiß sich nicht anders zu helfen.
Nur heute bleibt ein Brief übrig, der niemanden zu gehören scheint.
Wenn Emil doch nur lesen könnte, dann wüsste er bestimmt sofort, für wen er ist.
Dieses Bilderbuch ist eine Augenweide.
Im Eichenwald ist gerade die Herbstzeit angebrochen, und überall rieselt das Laub in warmen Herbstfarben über die Seiten.
Der Postbär sieht einfach nur zauberhaft aus in seiner Postuniform und auf seinem Fahrrad, das unter ihm viel zu klein aussieht, für seinen großen Bärenkörper.
Die Wohnungen der Waldbewohner sind so schön gestaltet worden und am liebsten möchte man als Betrachter auch mal kurz hinter den verschlossenen Wohnungstüren reinschauen und Mäuschen spielen.
Die Länge des Textes ist perfekt zum Vorlesen geeignet und Kindern ab vier Jahren angepasst.
Die Sprache ist kindgerecht, aber gepflegt.
Die Geschichte soll bei den Kleinen die Lust auf das Lesenlernen wecken. Und es zeigt, wie schön es ist, wenn man sich auf seine Freunde verlassen kann.
Die Buchseiten sind robust genug, damit die kleinen Leser das Buch auch selbst entdecken und umblättern können, ohne das gleich etwas kaputt geht.
Ja, bei diesem Anblick freut man sich geradezu, dass der Herbst endlich beginnt.