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Wikipedia: One journalist described them as "Diana the Fascist, Jessica the Communist, Unity the Hitler-lover, Nancy the Novelist, Deborah the Duchess and Pamela the unobtrusive poultry connoisseur."
Marie Benedict lässt in ihrem an Tatsachen angelehnten Roman drei von ihnen zu Wort kommen. Nancy, die älteste, Schriftstellerin, die zu Beginn das Gefühl hat, gesellschaftlich im Schatten der hübscheren Diana zu stehen. Ebendiese Diana, die einem Mann verfallen ist und alles für ihn und seine Karriere zu opfern bereit ist. Dieser Mann ist Oswald Mosley, der Führer der britischen Faschisten. Und als Drittes Unity, die ebenfalls einem Faschisten verfallen ist, Adolf Hitler höchstpersönlich. Abwechselnd erzählen Sie von Begebenheiten, auch von gemeinsamen Treffen, über mehrere Jahre hinweg von 1932 bis in den Weltkrieg hinein.
Die ersten Kapitel fand ich eher langweilig, es war sehr viel „bessere Gesellschaft“, ohne wirkliche Inhalte. Doch mit den stärkeren Verstrickungen von Unity und Diana in die faschistische Szene, von Nancy kritisch aber irgendwie doch hilflos beobachtet, wurde es deutlich interessanter. Wie der Faschismus immer dominierender wurde war schlimm aber man konnte nicht „weggucken“.
Besonders schrecklich fand ich eigentlich die Nebenfiguren, an denen man die Verharmlosungen und Verführungen der Nazis dargestellt bekam, die Normalisierung faschistischer Ideen. Selbst wenn deren Aussagen und Taten die eigenen Grenzen dann überschritten, dann war das falsch verstanden oder halt ein Opfer, das für das große Ganze zu bringen war.
Die gefährliche Veralltäglichung des Faschismus ist eine Lehre, die das Buch leider ziemlich aktuell macht.
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