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  1. Literaturschock - Bücherforum
  2. nanu?!

Beiträge von nanu?!

  • Beate Maly - Mord im Stadtpalais

    • nanu?!
    • 9. Dezember 2025 um 11:59

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    1910 in Wien - Im Stadtpalais der Steinhäusels herrscht so kurz vor Weihnachten große Betriebsamkeit. Wie die Familientradition es bestimmt, sollen heute alle Steinhäusels für die Dauer der Feiertage im Stadtpalais eintreffen, damit zusammen Weihnachten gefeiert werden kann.
    Als die Familie dann endlich am Abend gemeinsam zu Abend isst, bricht das Familienoberhaupt nach dem Genuss von Powidltascherl zusammen. Er ist sofort tot und alle geben der Köchin die Schuld. Sie muss Herrn Steinhäusel mit den Powidltascherl vergiftet haben.

    Obwohl es sich bei diesem Roman um einen Krimi handelt, verbreitet er doch sehr starke Weihnachtsstimmung.
    Das liegt vor allem an der Köchin der Steinhäusels, denn die kocht und backt ohne Unterlass eine österreichische Köstlichkeit nach der anderen. Da kriegt nicht nur der arme Kommissar Zack ständig Appetit.

    Sehr gut beschrieben fand ich den Klassenunterschied der damaligen Zeit.
    Oben im Palais, die reichen Steinhäusels die sich durchgehend bedienen lassen und unten, da schuften die Dienstboten, die jeden spontanen Wunsch erfüllen müssen.
    Nicht immer wird das Personal nett behandelt, und es ist den Herrschaften egal, ob sie die Mehrarbeit durch die Feiertage überhaupt schaffen, oder nicht.
    Es ist interessant zu sehen, wie die Dynamik sich unter den Dienstboten ändert, als der Dienstherr plötzlich verstirbt. Auf einmal ist nicht mehr jeder Arbeitsplatz oder jede Position selbstverständlich.

    Durch den Kommissar Felix Zack hat der Leser die Möglichkeit, die Innenstadt von Wien zur Kaiserzeit und im Weihnachtsglanz zu bewundern. Der wird nämlich öfter mal von den reichen Bürgern zur Aufklärung kleinerer Straftaten in die Innenstadt gerufen.
    Gleichzeitig sieht er sich gezwungen, sich um einen kleinen Streuner zu kümmern, der ihm ständig nachläuft. Dieser kleine Nebenpart passte gut zur allgemeinen Weihnachtsatmosphäre.
    Den Mordfall selbst fand ich spannend. Es gibt eine Reihe Verdächtiger und als Leser, kann man gut miträtseln.
    Meinen eigenen Verdächtigen musste ich mehrmals auswechseln.
    Das wird garantiert nicht mein letzter Maly gewesen sein.

    5ratten

  • Kelly Mullen - Die Einladung. Mord nur für geladene Gäste

    • nanu?!
    • 5. Dezember 2025 um 16:14

    Die 76 jährige Rosemary, die von allen nur Mimi genannt wird, bekommt von ihrer reichen Nachbarin Jane eine Einladung zu einer Zwanziger-Jahre-Party, an der gleichzeitig auch eine Versteigerung stattfinden soll.
    Der Einladung liegt aber auch ein Erpresserschreiben bei: Sollte sie auf der Party nicht erscheinen, wird ihr größtes und dunkelstes Geheimnis vor allen offenbart werden.
    Mimi hat keine Wahl, aber sie bittet ihre Enkelin Addie, sie zu begleiten.

    Mich hat dieser Krimi teilweise sehr enttäuscht.
    Vielleicht sollte man mit so Versprechen, der Krimi sei wie ein Agatha-Christie-Roman, etwas vorsichtiger sein. Sowas erweckt nämlich hohe Erwartungen.
    Dabei fand ich den Anfang noch ganz spannend: Eine Reihe von Figuren wird eingeführt und es dauert nicht lange bis ein Mord geschieht.
    Dazu kommt das gelungene Setting, welches mir direkt gut gefallen hat. Eine riesige Villa, eingeschneit auf einer Insel, ohne Aussicht, diese die nächsten Stunden wieder verlassen zu können.
    Mimi und Addie sehen sich bemüßigt, eigene Ermittlungen aufzunehmen und merken gleich, dass wirklich jeder der Anwesenden einen guten Grund zum Morden gehabt hätte.

    Mir passieren insgesamt zu viele Zufälle. Addie ist eine kleine Expertin in Sachen Escape Room, da sie eine Spieleentwicklerin ist, aber wie viele geheime Räume kann es schon in einer Villa geben? Na, jede Menge, wie sich herausstellt und die beiden finden einfach jeden in kürzester Zeit. Nach dem, ich weiß nicht wievielten Raum, konnte ich nur noch die Augen verdrehen. Richtig unglaubwürdig.
    Dann die Dialoge. Es wird immerzu gelabert und gelabert und teilweise hatte ich das Gefühl, das Buch bestünde nur aus Dialogen.
    Die meisten Nebenfiguren fand ich nicht ausreichend beschrieben. Sie alle haben zwar Geheimnisse, aber oft sehr weit hergeholte.
    Der Fall und die Aufklärungen geschehen viel zu plump, ohne Raffinesse. Keine Ahnung wie man da den Vergleich zu Agatha Christie ziehen kann.
    Ehrlicherweise habe ich schon wieder vergessen, wer der Mörder war, so sehr gejuckt hat mich diese Frage offenbar.
    Trotzdem muss ich zwei Punkte geben, denn abgebrochen habe ich das Buch nicht, auch wenn ich oft die Lust dazu hatte. Und wie gesagt, das Setting und der Anfang waren zumindest nicht so verkehrt.

    2ratten

  • C. K. McDonnell - This Charming Man

    • nanu?!
    • 2. Dezember 2025 um 11:40
    Zitat von Kiba

    Mir gefällt der Humor dieser Serie sehr. Ich muss mir bald mal den 3. Teil zulegen.

    Ich liebe diese Reihe. Morgen wird mir der fünfte und neuste Band geliefert, und da will ich gleich loslegen mit. Passenderweise geht es diesmal um Weihnachten. :nikolaus:

  • Angela Thirkell - Tea Time bei Mrs. Morland

    • nanu?!
    • 25. November 2025 um 17:11
    Zitat von illy

    Irgendwie war ich der Illusion aufgesessen, dass es sich hierbei um einen Krimi handeln würde. :gruebel:

    Das ist witzig, denn mir ging es ebenso. Ich war fest davon überzeugt, dass dies ein historischer Weihnachtskrimi ist. :autsch:

  • Angela Thirkell - Tea Time bei Mrs. Morland

    • nanu?!
    • 25. November 2025 um 17:09

    Die Gerüchteküche brodelt. Mrs. Morlands Nachbar und Schriftstellerkollege George Knox hat eine neue Sekretärin, Miss Grey.
    Für alle ist gleich klar, irgendwas führt sie im Schilde. Bei Mr. Knox macht sie sich unentbehrlich und gleichzeitig führt sie sich in dessen Haus, wie die neue Mrs. Knox auf. Nur Mr. Knox merkt nichts davon.
    Zum Glück kann er sich auf seine Freunde verlassen, die sich bald zusammen tun, um das Schlimmste zu verhindern.

    Angela Thirkell (1890 - 1961) war eine beliebte und erfolgreiche Romancière. Allein ihre "Barsetshire-Reihe" umfasst stolze 29 Romane, wobei "Tea Time bei Mrs. Morland" der erste Band ist und erstmals 1933 erschien.
    Mit dieser Ausgabe vom Goldmann-Verlag wurde er neu übersetzt.

    Man merkt direkt, dass das Buch schon fast 100 Jahre auf dem Buckel hat. Allein schon die Ausdrucksweise der Figuren ist so wunderbar altmodisch.
    Auf den Schreibstil muss man sich schon einstellen und gewöhnen, aber trotzdem fand ich das Buch sehr gut lesbar.
    Mrs. Morland hat vier Söhne, wobei nur noch der jüngste bei ihr wohnt und ihr mit seinen endlosen Monologen über Lokomotiven den letzten Nerv raubt.
    Sie ist Witwe und offensichtlich sehr froh darüber. Diesen Status will sie auf keinen Fall aufgeben, ein neuer Mann kommt also absolut nicht infrage.
    Nach und nach lernt man alle übrigen Figuren kennen, meistens über irgendwelche Einladungen zum Tee, und alle sind sehr verwundert über die Dreistigkeit der neuen Sekretärin.
    Regelmäßig wird sich also getroffen, mit Hingabe Tee getrunken und ein wenig herum gelästert. Jeder weiß immer etwas neues zu berichten.
    Gleichzeitig entwickeln sich zwischen den Figuren andere, neue zarte Banden.

    Ganz besonders fand ich die Dialoge. Sie alle haben so eine würdevolle Art miteinander zu sprechen. Sogar Beleidigungen klingen da überaus freundlich, denn sie werden immer hinter Höflichkeiten versteckt.
    Untereinander wird sich auch gerne gegenseitig gepiesackt, als Freundin von Mrs. Morland darf man nicht zu empfindlich sein. Sie spricht meistens genau das aus, was sie denkt.
    Und dann kommt da noch die Lebensweise der damaligen 30er Jahre hinzu, als noch nicht jeder ein Automobil und elektrisches Licht besaß.

    Mir geht es wie Illy, ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, aber um noch weitere Bücher aus der Reihe lesen zu wollen, bräuchte es mehr andere Handlung, außer Tee trinken und sich über Miss Grey echauffieren, auch wenn es mich hier sehr amüsiert hat.

    4ratten

  • Davide Morosinotto - Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten

    • nanu?!
    • 22. November 2025 um 11:27

    Mungo, stimmt, mit Enola Holmes kann man das Buch gar nicht vergleichen. Ich denke dass es daran liegt, dass der Autor sich an gewisse historische Fakten halten musste und wollte. Und mich stört immer noch, Morosinotto hatte auch keine Lösung für Hausers Herkunft parat. Hauser ist plötzlich da und irgendwann nicht mehr. Autoren können doch ruhig ein paar Dinge dazu erfinden, solange am Ende aufgeklärt wird, was stimmt und was nicht. Mir fehlen einfach ein paar Ideen. Trotzdem gefällt mir das Buch, nicht falsch verstehen.

    Und ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können, weil so düster fand ich es gar nicht.

  • Davide Morosinotto - Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten

    • nanu?!
    • 20. November 2025 um 16:47

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    Es ist das Jahr 1829 und niemand geringeres, als der berühmte italienische Detektiv Doktor Grimaldi, wird nach Nürnberg gerufen um aufzuklären, wer Kaspar Hausers Leben bedroht.
    Seine vierzehnjährige Tochter Greta wird ihn natürlich wie immer begleiten, denn er legt großen Wert auf Gretas Fähigkeiten, obwohl sie ein Mädchen ist.
    Kaum hat das Vater-Tochter-Gespann sich im "Bayerischen Hof", der besten Adresse Nürnbergs, ausgebreitet, legen sie auch schon los mit den Ermittlungen.

    Seit fast 200 Jahren fasziniert Kaspar Hauser uns mit seiner Geschichte.
    Ein Junge, der plötzlich da ist und der kaum etwas kann, weder richtig sprechen noch richtig laufen.
    Später behauptet er, er sei so lange er denken konnte ein Gefangener gewesen. In einem Verlies hätte er jahrelang leben müssen, ohne je eine Menschenseele zu sehen, nur mit Wasser und Brot.
    Bald schon sind die Menschen, und vor allem die Zeitungen von Kaspar fasziniert, berichten jeden Tag über ihn und nennen ihn bald "das Kind Europas".
    Davide Morosinotto greift dieses spannende Thema auf und verwebt Fiktion und historische Fakten gekonnt miteinander.
    Bis heute nämlich, wurde Kaspar Hausers Herkunft und insbesondere die Umstände seines Todes nie aufgeklärt.
    Perfektes Material also, für einen spannenden Roman, wie ich finde, und der Autor versucht hier einen neuen Ansatz um Kaspar zu finden.

    Dr. Grimaldi ist keine Figur, die man unbedingt mögen muss. Er ist streng und wirkt sehr arrogant. Niemals sieht er einen Anlass, das Hotel zu verlassen. Lieber bestellt er die Menschen zu sich, egal ob es ein kleiner Bote oder der Bürgermeister höchstpersönlich ist.
    Greta ist da ganz anders. Sie ist ihrer Zeit weit voraus. Sie ist gebildet und belesen, spricht mehrere Sprachen und hat keine Angst, auf eigene Faust Ermittlungen durchzuführen. Anders als ihr Vater, wandert sie mit offenen Augen und Ohren durch Nürnbergs Gassen.
    Natürlich sind die Leute sehr irritiert, wenn Greta bei Befragungen und Besprechungen anwesend sein darf, immerhin ist sie nur ein Mädchen, und wie kann ein Mädchen überhaupt hilfreich sein?
    Ja, die damaligen Gepflogenheiten kommen manchmal schon richtig gut zur Geltung.

    Besonders gut gefallen hat mir Morosinottos Blick fürs Detail. Er beschreibt Nürnbergs Stadtbild mit seiner Burg, den schmutzigen Gassen und lauten Gasthäusern, dem vollen Markt, den Kutschen und Sänften auf den Straßen sehr lebendig und bildhaft. Man kann sich die Stadt so richtig schön vorstellen.
    Zum Ende hin schleichen sich aber leider ein paar Längen in die Geschichte. Die Auflösung um Kaspar Hausers Bedroher war zwar schlüssig, aber für meinen Geschmack nicht zufriedenstellend.
    Von Kaspar Hauser selbst hätte ich noch gerne einiges mehr erfahren, er kam mir definitiv zu kurz.
    Wirklich toll ist die Aufmachung des Buches, die ist nämlich mit Illustrationen bestückt die unter anderem die historischen Briefe und diverse Dokumente über Kaspar zeigen.
    Ich kann das Buch nur weiter empfehlen denn trotz allem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.
    PS: "Die Mississippi-Bande" vom selben Autor kann ich ebenfalls nur wärmstens weiter empfehlen, das fand ich sogar noch ein bisschen besser.

    4ratten

  • Susanne Dasch - Susis Gugelhupfwelt

    • nanu?!
    • 12. November 2025 um 15:26

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    Wer Gugelhupf liebt und immer mal wieder einen backt und nichts gegen ein wenig Abwechslung hat, sollte sich unbedingt dieses Backbuch hier zulegen.
    Susis Sammlung umfasst insgesamt 200 verschiedene Gugelhupfe, aufgeteilt in 9 unterschiedliche Kategorien.

    Das Buch beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autorin, einem unheimlich praktischen Rezepte-Register, denn so hat man gleich alle Gugelhupfe auf einen Blick, und den ersten Grundrezepten aus klassischen Teigen.
    Und dann geht es auch schon los, mit den Kuchen.
    Es gibt dermaßen viele Gugelhupfe, dass man am besten mal vorne ins Register schaut, worauf man überhaupt Lust hat.
    Soll es ein Gugelhupf mit eingebackenen Früchten werden? Oder vielleicht einer mit klassischen Aromen, wie Vanille, Kaffee, Schokolade oder Marzipan? Etwas ausgefallener wäre auch kein Problem: Kürbis, Polenta, Kastanien, Kartoffelchips (ja, da hab ich auch geguckt).
    Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich mit Gugelhupfen mit Alkohol, ein anderes Kapitel hat "Weihnachten" zum Thema.
    Zudem gibt es eine ganze Reihe mit gefüllten Gugelhupfen. Diese Kuchen haben dann einen Kern, zum Beispiel aus Marmelade, Nougat oder Quark.
    Dann gibt es noch ein sehr interessantes Kapitel mit regionalen Spezialitäten, welches die Autorin "Bundesländer-Gugelhupfe" nennt. Nur meint sie hier die österreichischen Bundesländer und die Kuchen haben so schöne Namen wie Altwiener Patzerl-Gugelhupf, Steirischer Apfel-Gugelhupf oder Burgenländischer Schlagobers-Gugelhupf.
    Richtig interessant finde ich die pikanten Gugelhupfe. Die sind nämlich schon richtige Mahlzeiten und aus herzhaften Zutaten wie Käse, Schinken, Tomaten oder Oliven gemacht.
    Zwiebelkuchen, Champignon-Reis-Gugelhupf oder Makkaroni-Gugelhupf mit Schinkenmantel (nur um ein paar Möglichkeiten zu nennen). Ich finde, diese Kreationen klingen absolut köstlich.

    Zum Schluss gibt es noch einige Umrechnungstabellen, sollte jemand eine Zutat nicht vertragen. Dann noch eine europäische Mehlsortentabelle, sehr praktisch für mich, da ich im Drei-Länder-Eck lebe und die Mehle in jedem Land andere Bezeichnungen haben.
    Fotos gibt es so gut wie keine. Mich stört das überhaupt nicht, denn diese Kuchen sehen von außen doch sowieso alle ähnlich aus.
    Die Anleitungen sind kurz und knackig, aber klar und deutlich.
    Bis jetzt ist mir noch jeder Kuchen gelungen, und ich habe schon einige ausprobiert. Obwohl ich das Buch schon eine Weile besitze, bin ich doch jedes mal aufs neue über die Vielzahl an Möglichkeiten überrascht.
    Das ist so eines von diesen Büchern, das einen ein Leben lang begleiten wird.

    5ratten

  • Kristina Ohlsson - Flammenrad

    • nanu?!
    • 31. Oktober 2025 um 16:23

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    Nur im Sommer ist etwas los in Hovenäset, einem 200-Seelen-Dorf in Schweden. Denn dann kommen die vielen Touristen und der Campingplatz im Ort ist rappelvoll.
    Heidi und ihre besten Freunde Harry und Alva wohnen aber immer hier. Sie sind ganz aus dem Häuschen als sie hören, dass diesen Sommer ein Riesenrad auf dem Campingplatz aufgestellt werden soll.
    Und Bill, der Riesenradbetreiber, fragt ausgerechnet bei Heidis Vater nach einem freien Zimmer, welches er auch noch bekommt.
    Natürlich hoffen die drei nun auf eine Menge Freikarten für das Rad. Vielleicht wird der Sommer doch nicht so öde wie befürchtet.
    Doch die Stimmung ist trotzdem getrübt, denn immer öfter geschehen seltsame Dinge, die nur Heidi wahrzunehmen scheint.

    So eine deprimierende Geschichte habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Und dabei meine ich noch nicht einmal die gruseligen Elemente, obwohl ich die für das empfohlene Lesealter echt schon heftig finde. Dabei plädiere ich immer dafür, Kinder ernst zu nehmen und ihnen auch etwas zuzutrauen.
    Zuerst mal gehe ich auf die gespenstischen Aspekte ein. Die Autorin weiß auf jeden Fall, wie sie eine grausige Stimmung heraufbeschwört. Schritte und Geknarze, obwohl niemand da ist, Dinge die plötzlich woanders sind oder ganz verschwinden, böse Prophezeiungen die sich bewahrheiten und jede Nacht dieser Sturm der wütet und den Strom ausfallen lässt.
    Das was die Kinder herausfinden fand ich schon grenzwertig. Ich finde nicht, dass so junge Kinder unbedingt so etwas lesen sollten. Besonders weil es keine richtige zufriedenstellende Antworten auf das ganze gibt. Da muss man wohl auf Band zwei warten.

    Aber viel schlimmer fand ich Heidi und wie die Erwachsenen mit ihren Sorgen umgehen, wenn sie sie überhaupt bemerken. Die Scheidung der Eltern, die neue Stiefmutter die auch noch ein Baby erwartet, die Schulden des Vaters, das Gefühl, nur noch die zweite Geige spielen zu dürfen und dann geht es auch noch der Oma sehr schlecht. Heidi wird mit einem riesigen Haufen Probleme überhäuft und ständig ist sie von einer Wolke aus Traurigkeit umgeben.
    Diese ständig düstere und freudlose Atmosphäre hat mich manchmal richtig runtergezogen.
    Es ist so, als ob Heidi niemals einen Grund zur Freude hat.
    Das abenteuerliche und unbeschwerte einer Kindergeschichte hat mir so richtig gefehlt.
    Wenigstens kann sich Heidi auf ihre beiden Freunde verlassen, auch wenn die ihr erst nicht glauben und relativ spät richtig aktiv werden und die Geschichte zum positiven verändern.

    Ob ich das Buch Kindern zum lesen geben würde? Wahrscheinlich eher nicht, dafür drückt es zu sehr auf die Stimmung und von Babys, die in ihren Wiegen verbrennen, muss man meiner Meinung nach nicht lesen.

    1ratten

  • Hanna Reder - Was kocht Hanna: Fancy Comfort Food für jeden Tag

    • nanu?!
    • 19. Oktober 2025 um 13:41

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    Schon immer war die Küche Hanna Reders liebster Ort.
    Und jetzt, nach ihrer Kochausbildung, der Arbeit in verschiedenen Lokalen und der Teilnahme an TV-Formaten wie "The Taste", wird es Zeit für ein eigenes Kochbuch.
    Hanna beschreibt ihre eigene Küche als saisonal, flexibel, unkompliziert und sie soll inspirieren.

    Aufgeteilt ist das Buch in unsere Jahreszeiten, bevor es aber mit den Rezepten losgeht, gibt es ein kleineres Kapitel mit Rezepten für Dinge, die man immer parat haben sollte wie Sirup, Salzzitronen, verschiedene Pickels und Saucen.
    - Typisch für die Frühlingszeit sind Gerichte mit Spargel, Bärlauch und Rhabarber. Überhaupt ist Hannas Küche sehr gemüselastig und grün.
    Tolle Beispiele die im Buch zu finden sind Bärlauch-Pfannkuchen, Erbsen-Minz-Hummus oder grünes Frühlingscurry.
    - Im Sommer wird bei Hanna viel Zeit draußen verbracht und oft gegrillt. Deswegen gibt es in diesem Kapitel eine Auswahl an leichten Gerichten und Salate. Zucchini, Tomaten und Kräuter, gerne in Kombination mit Sommerfrüchten.
    Tomaten-Pflaumen-Salat, gegrillter Mais mit Orangen-Gochujang-Butter oder mein Favorit, gegrillte Paprika mit Ricotta, weißen Bohnen und Walnüssen, nur um ein paar Beispiele zu nennen.
    - Im Herbst werden die Gerichte wieder deftiger und gemütlicher. Suppen schmecken jetzt besonders gut, Pilze und Kürbis haben nun Saison.
    Cacio-e-pepe-Kartoffelsuppe, Graupensuppe nach Hannas Art oder auch Kürbis-Carbonara. Ganz toll finde ich hier auch die Torta di mele (italienischer Apfelkuchen).
    - Im Winter sind Eintöpfe angesagt, Rüben und Kohl.
    Ausprobieren muss man hier unbedingt die Ribollita mit Kohl und weissen Bohnen.
    Schön finde ich, dass in diesem Kapitel auch an die Beilagen gedacht wurde: Glasierte Möhren, Semmelknödel, Selleriepüree mit Parmesan, und wer sich rantraut kann auch sein eigenes Rotkohl-Sauerkraut fermentieren.

    Die Gerichte sind in jedem Kapitel locker sortiert. Es gibt neben einer Vielzahl an Hauptgerichten auch Desserts und Kuchen, kleinere Snacks und Dips zu entdecken.
    Rezepte mit Fisch und Fleisch sind zwar vertreten, aber nicht so häufig. In diesem Buch spielt Gemüse ganz klar die Hauptrolle.
    Die Gerichte sind meist alltagstauglich und nur selten aufwändig. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie den Geschmack kleinerer Kinder nicht unbedingt treffen, somit ist das Buch nur bedingt familientauglich.
    Die Anleitungen sind kurz und knackig gehalten, Fragen bleiben keine offen.
    Zu jedem Rezept gibt es einen praktischen Serviertipp, ein ansprechendes Foto und eine persönliche Anmerkung der Autorin. Außerdem wird immer die Zubereitungszeit angegeben.
    Die Zutaten sind überall zu bekommen, zu exotisch wird es nie.
    Einige Klassiker sind am Start, Hanna drückt ihnen aber alle einen eigenen Stempel auf.
    Mir gefällt das Buch, es bietet Abwechslung und überrascht mit modernen und kreativen Ideen.

    4ratten

  • Alexandra Fischer-Hunold - Nächster Halt: Mord

    • nanu?!
    • 16. Oktober 2025 um 16:14

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    Rachel soll eine Reisereportage über die Jungfernfahrt des Luxuszuges, "Golden Highlander" ,für ihre Zeitung schreiben.
    Dafür bekommt sie von ihrem Chef gleich zwei der begehrten Zugtickets. Mitnehmen wird sie ihre sechszehnjährige Schwester Millie, die auch schon ganz aus dem Häuschen ist.
    Aber bald schon entpuppt sich diese Traumreise in einen einzigen Albtraum. Ein Fahrgast wird heimtückisch ermordet. Millie ist fest entschlossen, dem Mörder auf die Spur zu kommen.

    Die Bücher von Alexandra Fischer-Hunold sind für mich mittlerweile ein Garant für gemütliche Krimistunden in der Herbst- und Vorweihnachtszeit.
    Dieses Mal geht es ins verschneite England. Die Autorin weiß einfach, wie man für eine weihnachtliche Grundstimmung sorgt. Sie beschreibt sehr bildhaft das Gedränge auf den Bahnsteigen, die freudige Vorfreude auf Weihnachten oder das wilde Schneegestöber.
    Und den Zug selbst erst! Der ganze Zug ist im Stile der Zwanziger auf altmodisch gemacht und könnte aus einem Agatha-Christie-Roman gefallen sein. Rachel und Millie dürfen sich auf den puren Luxus freuen.
    Und wie es sich für einen solchen Roman gehört, lässt der Mordfall auch nicht lange auf sich warten.

    Es ist zwar Rachel, die die Tickets für die Fahrt bekommt, erzählt wird aber immer aus Millies Sicht in der Ich-Form.
    Ich finde, die Ich-Form liegt der Autorin einfach. Die Stimme, die sie Millie gibt, klingt überzeugend und ist auch passend jugendlich.
    Millie ist wild entschlossen, den Mord aufzuklären und tut sich recht schnell mit James, dem Lern-Steward, zusammen. Scherzhaft nennen sie sich gegenseitig Sherlock und Watson, geben zusammen aber ein echt gutes Team ab. Mit Freude stecken sie ihre neugierigen Nasen in die Angelegenheiten fremder Leute und decken so mehr Geheimnisse auf, als sie eigentlich wollten.
    Sehr gut gefallen hat mir, dass es eine Vielzahl an mögliche Täter gibt. Eine Menge Leute hätten einen Grund gehabt, das Opfer zu töten und meinen persönlichen Hauptverdächtigen musste ich immer wieder auswechseln. Am Ende lag ich trotzdem falsch. Aber Miträtseln kann man hier hervorragend.

    Bei der Auflösung hat mir eine bestimmte Sache nicht gefallen, näher darauf eingehen ohne zu viel zu verraten, kann ich hier leider nicht. Aber es ist der Grund für den einen Stern, den ich abziehe.
    Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen an alle, die Lust auf ein paar weihnachtliche und gemütliche Krimistunden haben.

    4ratten

  • Maria Wurzer - Kürbis: 130 geniale Rezeptideen

    • nanu?!
    • 9. Oktober 2025 um 14:48

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    Kaum hat die Herbstzeit angefangen, wird man von Kürbissen schier überrollt.
    Überall sind Kürbisse, aber irgendwann gehen einem die Ideen aus, was man noch damit anstellen soll.
    Das kann mit dem Kürbisbuch von Maria Wurzer nicht mehr passieren, denn sie weiß gleich 130 Möglichkeiten, um den Kürbis schmackhaft zu verarbeiten.

    Zu Beginn werden die beliebtesten Speisekürbisse vorgestellt und beschrieben. Danach geht es kurz um Einkauf, Lagerung, Anbau und Ernte und der Vorbereitung vor dem Kochen.
    Aufgeteilt sind die Rezepte in sechs praktische Kapitel.
    - In KLEINE GERICHTE, SALATE UND EINGELEGTES findet man unter anderem Marmelade, verschiedene Aufstriche, kleine Vorspeisen wie Kürbis-Carpaccio, Chutney oder auch Rohkost-Salate. Alles aus Kürbis selbstverständlich.
    - Das kleinste Kapitel ist den SUPPEN gewidmet. Es gibt zwar nicht so viele Suppenrezepte, aber von denen im Buch ist keine gewöhnliche dabei, wie man sie im Herbst ständig vorgesetzt bekommt (die einfache ist natürlich nicht verkehrt und lecker, nur etwas Abwechslung ist auch mal schön).
    - Im Kapitel HAUPTSPEISEN MIT FLEISCH, GEFLÜGEL & FISCH ist mal der Kürbis der Star auf dem Teller, mal steckt er auch nur in der Beilage oder als Füllung in irgendeiner Komponente.
    Es gibt Eintöpfe, Aufläufe, Püree, mal wird der Kürbis gefüllt und gebacken, mal dient er als Gemüsebeilage.
    Der Kürbis steckt in Pfannekuchen und Nocken, in Rouladen und Cordon-Bleu. Die Möglichkeiten sind unendlich.
    - Im Kapitel HAUPTSPEISEN VEGETARISCH spielt der Kürbis aber immer die Hauptrolle.
    Lasagne, Schichtkuchen, Risotto, Pasta oder Quiche - nur um ein paar Beispiele zu nennen - funktionieren alle wunderbar, auch ohne Fleisch.
    Übrigens ist das vegetarische Kapitel genauso lang wie das mit Fleisch und Fisch.
    - Süßes darf natürlich auch nicht fehlen, und ich bin immer noch platt, wie gut Kürbis sich in Desserts verwandeln lässt. Im Kapitel DESSERTS, KUCHEN UND GEBÄCK geht es um so tolle Dinge wie Tiramisu (der vorzüglich schmeckt, ich habs nämlich ausprobiert), Waffeln, Soufflé, Krapfen, Strudel und vieles mehr.
    Ganz zum Schluss findet man auch noch Rezepte für Kürbisbrot.

    Die meisten Rezepte sind für vier Personen ausgelegt.
    Die für das Rezept am besten geeignetste Kürbissorte, wird im Rezept immer angegeben. Aber gemogelt habe ich auch schon und einfach die Sorte genommen, die gerade bei mir herumlag. Das hat bestens funktioniert, zumindest bisher.
    Nicht immer geht es in den Rezepten um den Kürbis als Frucht. Die Blüten und Kerne spielen auch manchmal die Hauptrolle.
    Es gibt leider nur sehr wenige Fotos von den fertigen Gerichten, dadurch sieht das Buch insgesamt etwas "theoretisch" aus, weil man auf den ersten Blick nur Text sieht. Aber die Anleitungen selbst sind klar und deutlich geschrieben, es bleiben keine Fragen offen.
    Oft gibt es kleine handgeschriebene Anmerkungen unter den Rezepten, mit hilfreichen Tipps oder Tricks.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Die Ideen in diesem Buch finde ich goldwert um das Beste aus dem Kürbis herauszuholen.

    5ratten

  • Kai Lüftner/Friederike Ablang - Das krasseste Tier der Erde: Im Boden ist der Wurm drin

    • nanu?!
    • 7. Oktober 2025 um 08:11
    Zitat von Sagota

    Noch heute hebe ich jeden auf, den ich auf einer Straße finde und 'bringe ihn in die (vermeintliche) Sicherheit ;)

    Das mache ich auch immer. Ich kann gar nicht anders :S

  • Kai Lüftner/Friederike Ablang - Das krasseste Tier der Erde: Im Boden ist der Wurm drin

    • nanu?!
    • 6. Oktober 2025 um 16:52

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    Wer denkt beim krassesten Tier der Erde, schon an einen Regenwurm?
    Warum aber gerade der Regenwurm das Krasseste aller Tiere ist, wird in diesem Bilderbuch auf humorvolle Weise und in witzigen Reimen aufgezeigt.

    Die Wiese ist furchtbar trocken und spröde, da hat der arme Wurm echt viel Arbeit vor sich.
    Aber bald bekommt er Hilfe von weiteren Würmern. Und je mehr Würmer auftauchen und helfen, umso schöner und gesünder wird auch die Wiese. Und am Ende wimmelt überall das Leben und ganz viele Insekten profitieren von der schweren Arbeit der Regenwürmer. Warum das so ist, erfahren die kleinen Leser und Leserinnen direkt von den Würmchen selbst.
    Am Ende gibt es noch zwei Extra-Seiten mit spannenden Fakten rund um den Regenwurm, wobei auch mir als Erwachsene einige ganz neu waren.

    Wirklich gelungen finde ich die Bilder. Die Würmer schlängeln sich über die Seiten, erst ein paar, dann immer mehr, und sehen dabei so herrlich bescheuert aus. Sie tragen Bärte und Hüte, Schals und Brillen, aber ein zufriedenes Grinsen tragen sie alle in ihren Regenwurmgesichtern.
    Überall gibt es lustige Details zu entdecken und ab einem bestimmten Punkt, haben die Bilder auch echten Wimmelbildcharakter.
    Empfohlen wird das Buch Kindern ab vier, was ich optimal finde.
    Sehr passend finde ich hier, dass der Verlag hohen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Alle Bücher werden komplett vegan und in Deutschland hergestellt und zudem unterstützt man mit jedem Kauf soziale Projekte.

    5ratten

  • Parvin Razavi - Ein Fest für Gemüse: Orientalisch vegetarisch

    • nanu?!
    • 2. Oktober 2025 um 16:19

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    Die Autorin ist eine der besten Köchinnen Österreichs, das schreibt nicht nur der Brandstätter Verlag, das bezeugen auch eine Reihe von Auszeichnungen, die Frau Razavi für ihr Wiener Restaurant &flora erhalten hat.
    Gemüse gehört ihrer Überzeugung nach gefeiert. Viel zu lange habe Gemüse nur eine Nebenrolle auf der Tafel gespielt. Dabei sei kein anderes Lebensmittel so wandelbar und verschieden einsetzbar, egal welche Gemüsesorte man nun nehme.
    Und wenn ich als Leser so durch das Buch blättere, kann ich der Autorin nur beipflichten. Selten habe ich kreativere Gemüserezepte gesehen.

    Nach einer kurzen Einleitung und einigen praktischen Küchentipps zu Verarbeitung und Einlagerung, geht es auch schon los mit dem Kochen.
    Sortiert sind die Rezepte nach Gemüsesorten, wobei die erste Seite der jeweiligen Sorte, der Warenkunde vorbehalten ist.
    Insgesamt gibt es 22 Gemüsesorten als Hauptzutat zu entdecken.
    Vieles davon sind Hauptgerichte, aber es gibt auch Snacks, Dips oder kleinere Vorspeisen.
    Es wird unter anderem mit Joghurt, Butter oder Eiern gearbeitet, aber es gibt auch viele vegane Gerichte.
    Die Zutatenlisten halten sich meistens in Grenzen und nur ganz selten kenne ich eine Zutat gar nicht. Chioggiarüben zum Beispiel, oder Goldrüben.
    Die Autorin weiß mit orientalischen Gewürzen umzugehen. So viele unterschiedliche Gewürze benutzt sie in ihrer Küche völlig selbstverständlich, das Gemüse schmeckt dadurch neu und ungewohnt, aber richtig spannend. Es macht Spaß, diese Aromen kennenzulernen.

    Obwohl viele der Gerichte echt kompliziert und aufwändig klingen, ist es gar nicht so schwer, die Rezepte nachzukochen. Jedenfalls die Sachen die ich ausprobiert habe, waren relativ flott gemacht.
    Ausprobiert habe ich bis jetzt die gebrannte Aubergine mit Kräutern auf würziger Tomatensauce, dann die Ras-el-Hanout-Karotten auf Hummus (ich schwöre, so interessant und würzig haben Karotten noch nie geschmeckt) und das Mirza Ghasemi (ein persischer Auberginen-Dip mit Ei).
    Was gibt es sonst noch so? Gebratene Salatherzen auf Labneh mit Petersilien-Oliven-Salsa, Spitzkohl aus dem Ofen mit Miso-Tofu-Sauce oder vielleicht einen Mangold-Pie mit Spinat und Ricotta?
    Am Ende des Buches gibt es noch ein paar Seiten mit Basis-Rezepten. Gewürzmischungen, Saucen und eingelegtes Gemüse, sowohl ein Register nach Alphabet und eines nach Gemüsesorten.
    Nicht nur die Rezepte finde ich Besonders, auch die Aufmachung könnte nicht schöner sein. Das Cover mit den goldenen Verzierungen, die wunderschönen Fotos und überhaupt.
    Ein tolles Buch, bei dem man Fleisch und Fisch nicht eine Sekunde lang vermisst.

    5ratten  :tipp:

  • Maureen Johnson - Death at Morning House

    • nanu?!
    • 25. September 2025 um 17:09

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    So hat sich Marlowe den Sommer nicht vorgestellt. Unbeabsichtigt fackelt sie das Haus ihrer Bekannten ab und sie war der Housesitter. Nebenbei verscherzt sie es sich mit ihrer Kollegin, in der sie total verknallt ist.
    Da kommt das Angebot, den restlichen Sommer als Tourguide auf einer der Inseln auf Thousand Islands zu arbeiten, gerade recht.
    Auf Ralston Island soll Marlowe die Touristen durch das Haus der Ralston-Familie führen. Das Haus ist berühmt berüchtigt, denn hier kamen zwei Kinder der Ralstons 1932 zu Tode. Richtig aufgeklärt wurden diese Tode nie.

    Endlich gibt es mal wieder etwas Neues von Maureen Johnson zu lesen. Ihre Schatten-von-London-Reihe fand ich schon so genial.
    Auch hier gibt es wieder viele mystische Elemente. Ein Haus, das seit Jahrzehnten verlassen ist, wo zwei Kinder zu Tode kamen und die Familie, die daraufhin nie wieder zurückkehrte.

    Abwechselnd wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt.
    Auf der einen Zeitebene haben wir Marlowe in der Gegenwart. Ihre Sicht erlebt der Leser in der Ichform und einem deutlich sarkastischen Unterton. Marlowe mochte ich gleich, weil sie wie die meisten Jugendlichen auch, mit allen Unsicherheiten zu kämpfen hat. Und oft ist sie auch einfach nur ein Pechvogel. Ich fand sie sehr authentisch als Hauptfigur.
    Die andere Zeitebene handelt von der Familie Ralston die 1932 auf Morning House lebt und ein übertrieben diszipliniertes Leben führt.
    Der Ralston-Teil fängt in seiner Erzählung einige Zeit vor den schlimmen Ereignissen an. Als Leser weiß man zwar schon, dass etwas Furchtbares passieren wird, aber erst ist alles so harmlos. Da fragt man sich schon die ganze Zeit, was da schief läuft. Ich fand das richtig gut gemacht, so ein bisschen hatte das was von einer Zündschnur, die langsam abbrennt.

    Mir gefielen beide Zeitebenen gleich gut, mal ist die eine, mal die andere Seite spannender.
    Es dauert, bis man als Leser dahinter kommt, was bei den Ralstons so alles ablief. Und auch Marlowe merkt bald, dass auf Morning House irgendwas komisch ist.
    Der ein oder andere könnte gewisse Passagen vielleicht als zu lang empfinden, ich aber fand es genau richtig. Dieses Bedrohliche, das die ganze Zeit mitschwingt, weil man lange Zeit nicht weiß, in welche Richtung das ganze überhaupt hingeht, das fand ich bei den London-Büchern schon so gut.

    Sehr gefallen hat mir das Setting. Zum einen wegen des Hauses, das alleine für sich genommen schon eine besondere Atmosphäre verströmt.
    Aber auch die Umgebung hat was für sich. Diese vielen kleinen Inseln die nur mit Booten erreichbar sind und wo früher fröhlich der Handel mit geschmuggelter Ware, vor allem Alkohol, florierte. Und die örtliche Jugend feiert auf den Inseln illegale Partys, was schon Tradition hat.
    Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig, ich mag Johnsons Stil einfach gerne.
    Daumen hoch!

    5ratten

  • Annette Roeder - Frag Philomena Freud: Die Perlenspinne

    • nanu?!
    • 13. September 2025 um 18:05

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    Schuhe putzen und schwierige Fragen beantworten, das kann Philomena Freud am besten.
    Sie verehrt Doktor Freud, und so ist es kein Wunder, dass Philomena ihr Schuhputzkönnen genau vor Doktor Freuds Praxis anbietet.
    Und so kommt Philomena nicht umhin, Doktor Freuds Stammpatienten kennenzulernen. Besonders gern mag sie Sidonie von Wallersee, die Adoptivtochter einer echten Baronin. Und ausgerechnet Sidonie wird eines Tages vor der Praxis verhaftet, ihre Erbtante soll sie ermordet haben.
    Philomena weiß von einem Detail und ist davon überzeugt, dass Sidonie gar nicht die Mörderin sein kann. Und dann macht Philomena sich auf, Sidonies Unschuld zu beweisen.

    Geschichten mit jungen Ermittlerinnen sprießen ja zurzeit wie die Pilze aus dem Boden. Als Fan dieses Genres kann ich einfach nicht widerstehen und musste also auch Philomena kennenlernen.
    Man kann sie einfach nicht nicht mögen. Sie ist nicht nur zu allen freundlich und höflich, sie hat auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, weswegen sie auch gleich Sidonie helfen muss.
    Alleine ist sie dabei zum Glück nicht. Denn eigentlich ist Philomena ein Waisenkind und als Zögling Nr. 34 auch immer auf der Flucht vor Frau Schnürschuh, der Sprengelfürsorgerin des Waisenhauses.
    Von diesen Kindern gibt es eine ganze Bande und auf deren Hilfe kann sich Philomena immer verlassen. Ganz besonders dann, wenn es um Ilse Schnürschuh geht.
    So manches Mal wird Philomena in die Bredouille geraten. Man glaubt ja gar nicht, wie gefährlich so eine Mordermittlung sein kann.

    Was Philomena Freud ein bisschen von den anderen berühmten Detektivinnen abhebt, ist mMn der Schauplatz der Geschichte. Das historische Wien der Zwanziger Jahre und der Wiener Charme kommen hier schon ziemlich gut zur Geltung. Ich habe viele neue Ausdrücke gelernt.
    Allerdings kommen Doktor Freud und seine Psychoanalyse nur am Rande vor.
    Den Fall selbst fand ich schlüssig, altersgerecht und auch spannend. So ausgefuchst wie bei meinen persönlichen Buchheldinnen Flavia de Luce oder Myrtle Hardcastle geht es aber nicht zu.
    Ich mochte den Humor, Philomenas Gewitztheit und nicht zu vergessen Kaiser Franz, der Riesenschnauzer, der immer an ihrer Seite ist.
    Über Philomena hätte ich gerne mehr erfahren, besonders über ihre Vergangenheit. Auch kommen mir die meisten Nebenfiguren zu kurz.
    Aber es handelt sich hierbei ja auch erst um den ersten Band einer neuen Reihe. Über viele neue Details würde ich mich in weiteren Bänden freuen.

    4ratten

  • Maja Nielsen - Der Tunnelbauer

    • nanu?!
    • 5. September 2025 um 12:34

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    "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versprach Walter Ulbricht 1961. Was das Versprechen wert war, wissen wir heute nur zu genau.
    In welche Richtung der Staat abdriftet, begreift Achim bald sehr schnell. Sein Kumpel Lampe soll wegen einer Kneipenschlägerei 8 Jahre lang weggesperrt werden, obwohl der nur Zeuge war.
    Für Achim heißt das nur eines, in so einem Land will er nicht leben und bereitet seine Flucht vor. Und das ist nicht alles, er will so vielen Menschen wie nur möglich zur Flucht verhelfen, und riskiert dabei Kopf und Kragen.

    Was für eine intensive Geschichte, vor allem wenn man bedenkt, dass das meiste hiervon wirklich so passiert ist.
    Kaum steht die Mauer, da versuchen viele Menschen auch schon zu fliehen.
    Die Anstrengungen und Todesangst die Achim und seine Mitstreiter dabei ausstehen, kommen schon ziemlich authentisch rüber. Als Leser bangt man richtig mit den Leuten mit.
    Da bleibt auch die Frage, wen kann man vertrauen? Wen weiht man in die Pläne ein? Denn Spitzel gab es überall, sowohl auf der östlichen, wie auch auf der westlichen Seite.
    Und wenn sie es geschafft haben, bleibt es ja nicht einfach dabei. Die Angehörigen, die immer noch im Osten sitzen werden dann drangsaliert und verhört und da kann man froh sein, wenn es nur dabei bleibt. Es kann ja nicht sein, dass die Familie nichts von den Fluchtplänen des Flüchtenden wusste und so weiter. Auch diese Seite wird anschaulich beschrieben.

    Das Buch richtet sich an Jugendliche, aber es schont seine jungen Leser nicht. Mit den Figuren bangt und hofft man mit, nichts wird beschönigt.
    Kurz nach dem Bau der Mauer ist es noch relativ einfach zu fliehen. Aber die Grenzpolizei lernt schnell dazu und es wird immer schwieriger, über die Grenze zu kommen.
    Die Tunnel die Achim baut, werden später als Tunnel 29 und Tunnel 57 berühmt werden. Die Autorin hat alle Namen in der Geschichte verändert, bis auf den von Achim, denn er spielt eine wichtige Rolle. Was genau am Ende fiktiv ist und was nicht, wird in einem Nachwort erläutert.
    Dieses Buch sollte in der Schule gelesen und besprochen werden. Es ist aber für jedes Lesealter, ab den empfohlenen 13 Jahren, gut lesbar.

    5ratten

  • Lena Hach - Jahrmarkt der Zeitreisenden: Der gestohlene Kristall

    • nanu?!
    • 21. August 2025 um 16:00

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    Liv zieht mit ihrer Familie von Jahrmarkt zu Jahrmarkt, denn sie sind Schausteller und nennen ein wunderschönes antikes Karussell ihr eigen.
    Das Herz dieses Karussells ist ein Kristall, welches sich auf dem Karusselldach befindet und schon von weitem, in allen Farben verheißungsvoll leuchtet. Seit Jahrzehnten bringt er der Familie Glück, davon ist Liv fest überzeugt.
    Doch eines Tages wird er gestohlen und Liv setzt alles daran, den Kristall wiederzufinden.
    Sie hat bereits eine Ahnung wer es gewesen sein könnte, denn seit Tagen huscht ein Junge in altmodischen Klamotten über den Platz.

    Livs Welt ist ein wahrgewordener Traum für jedes Kind: Jeden Tag den Trubel auf dem Jahrmarkt erleben, den Duft von Zuckerwatte und kandierte Äpfel um die Nase und so viele Fahrten mit dem Turbo Dancer, bis einem schlecht wird.
    Doch Lena Hach beschreibt auch die andere, nicht so lustige Seite im Leben eines Schaustellerkindes.
    Ständig muss Liv die Schule wechseln, richtige Freunde kann sie nur in den anderen Schaustellerfamilien finden. Und jeden Tag muss sie an ihrem Stand Zuckerwatte verkaufen oder andere Schichten übernehmen.
    Das alles wird in einem angenehmen Tempo erzählt. Man begleitet Liv durch den Alltag und erfährt von ihren Sorgen und Träumen.
    Aber dann überschlagen sich die Ereignisse und Liv findet sich plötzlich in einer anderen Zeit wieder.

    Insgesamt mochte ich den Schauplatz des Geschehens sehr gerne, das Jahrmarkt-Feeling kommt gut rüber.
    Auch die Jahrmärkte im Wandel der Zeit mitzuerleben und miteinander zu vergleichen, fand ich interessant. Die Fahrgeschäfte und Süßigkeiten der damaligen Zeit ähneln sich in gewisser Weise zu den heutigen, dafür unterscheiden sie sich grundlegend in anderen wichtigen Punkten.
    Mit Liv hat man eine tolle und mutige Hauptfigur, mit der man sich gleich verbunden fühlt. Da aus ihrer Sicht erzählt wird, ist man ihr immer ganz nah.
    Schön fand ich auch den Zusammenhalt unter den Kindern der Schausteller. Sie sind zwar nicht immer einer Meinung, aber wenn es drauf ankommt, unterstützen sie sich gegenseitig wo sie nur können.
    Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, perfekt also für junge Leser oder zum Vorlesen. Das Buch wird Kindern ab 11 empfohlen, was ich passend finde.
    Nur den Mittelteil empfand ich einen Moment lang als zu langatmig, nämlich als Liv nach Antworten sucht und den mysteriösen Jungen verfolgt.
    Etwas gemein finde ich das Ende. Viele Fragen werden gar nicht gelöst und der erste Teil endet überhaupt mit einem bösen Cliffhanger. Und erst im März nächstes Jahr erfahren wir wie es weitergeht.

    4ratten

  • Alison Espach - Wedding People

    • nanu?!
    • 11. August 2025 um 14:14

    Eine Million Dollar soll die Hochzeit von Lila Lancaster kosten. Dafür hat sie das gesamte Luxushotel "Cornwall Inn" für eine Woche gemietet und sie hat vor, nichts dem Zufall zu überlassen.
    Die Hochzeit soll perfekt werden!
    Da passt ihr Phoebes plötzliches Auftauchen nicht wirklich in den Kram.
    Phoebe ist der einzige Hotelgast, der nicht zur Hochzeitsgesellschaft gehört, aber Phoebe versucht Lila zu beruhigen: Sie ist nicht wegen der Hochzeit da, sie will ihrem Leben nur ein Ende setzen.

    Mittlerweile gibt es ja schon eine ganze Reihe Meinungen über diesen Roman. Die Bewertungen fallen ziemlich zwiespältig aus. Ich gehöre zu denen, die das Buch richtig gut fanden. Ehrlich gesagt, hatte ich bei der Buchbeschreibung nicht mit so einer tiefgründigen, aber auch humorvollen Geschichte gerechnet.

    Auf der einen Seite haben wir Phoebe, aus deren Sicht auch erzählt wird.
    Regelmäßig eingestreute Rückblenden zeigen Phoebes Vergangenheit auf und wie es überhaupt zu ihrem dramatischen Entschluss, sich das Leben zu nehmen, kommen konnte.
    Mit Phoebe konnte ich richtig Mitfiebern und ihre Geschichte hat mich in manchen Punkten ziemlich mitgenommen.
    Auf der anderen Seiten ist da Lila und ihr scheinbar perfektes Leben.
    Ihre größte Sorge scheint es zu sein, die absurd teure Hochzeit fehlerfrei über die Bühne zu bringen. Aber auch hier stellt man bald fest, das vieles nur reine Fassade ist und das Lilas Selbstsicherheit gar nicht so unerschütterlich ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.

    Dann kommen noch die vielen Hochzeitsgäste hinzu und deren Probleme. Dabei muss ich aber sagen, dass mir die eine oder andere Nebenfigur zu kurz kam.
    Vielleicht gibt es ab und zu eine Länge - Phoebe verliert sich in so manchem Monolog - aber meistens hat es für mich super gepasst. Lila, die manchmal die verwöhnte Brautzilla raushängen lässt und Phoebe, die als, zunächst unbeteiligte, die Hochzeitsgesellschaft aus der Ferne beobachtet und eigene Schlüsse herauszieht.
    Ich mochte den Humor, dass die Hauptfiguren eine Entwicklung durchmachen und nicht stehen bleiben, die dramatischen Szenen, die Dialoge und die traumhafte Kulisse.
    Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.

    5ratten


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