Beiträge von finsbury

    Das ist ja mal eine originelle Idee! Da bin ich natürlich mit dabei:


    Einkaufskorb von finsbury:

    Gruppe: Staubfänger


    Erledigte Päckchen, Anzahl: 1

    Ausgegebene Kniffel, Anzahl: 1


    Päckchen: 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10 / 11 / 12 / 13 / 14 / 15 / 16 / 17 / 18 / 19 / 20 / 21 / 22 / 23 / 24 / 25 / 26 / 27 / 28 / 29 / 30

    Kniffel/ Bezahlung: 1 / 1 / 2 / 2 / 3 / 3 / 4 / 4 / 5 / 5 / 6 / 6 / 7 / 7 / 8 / 8 / 9 / 9 / 10 / 10 / 11 / 11 / 12 / 12 / 13 / 13 / 14 / 14 / 15 / 15 / 16 / 16 / 17 / 17 / 18 / 18 / 19 / 19 / 20 / 20 / 21 / 21 / 22 / 22 / 23 / 23 / 24 / 24 / 25 / 25 / 26 / 26 / 27 / 27 / 28 / 28 / 29 / 29 / 30 / 30 / 31 / 31




    aber gut geht anders.


    Ich falle aber trotzdem immer wieder darauf rein, genau aus den eben angegebenen Gründen. :redface:

    Ich habe vor ein paar Bänden aufgegeben und trauere manchmal meiner Begeisterung der ersten Bücher hinterher. Du bestätigst mich aber gerade wieder, in der Angelegenheit hart zu bleiben. ^^

    Seufz! Ich wollte, ich hätte deinen Durchhaltewillen. Aber wenn dann wieder ein Band auf dem Büchertisch liegt und so schöne Coverbildchen hat, tja dann ... .

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    Im elften Fall für Bruno, chef de police, wird dieser befördert und ist nun für das ganze Tal der Vézère zuständig. Zusätzlich wird er zu einer Ermittlung hinzugezogen, die sich mit dem Doppelmord an einem Auftragsmörder und seiner Geliebten beschäftigt. Den Titel verdankt der Krimi einem Kochkurs, den Pamela, Brunos verflossene Geliebte und jetzige gute Freundin für Touristen aus England veranstaltet und in den auch Bruno ehrenamtlich miteinbezogen wird.


    WIe immer in den Périgord-Krimis von Walker, geht es neben Wein, Weib und Cuisine um ein politisch-historisches Thema, hier ist es der Terrorismus der IRA, der sich bis in Périgord und ins Heute begibt.

    Das finde ich ziemlich weit herbeigeholt und auch die Verquickung von privaten und politischen Motiven,die sich schließlich herausstellt, ist wenig glaubwürdig.
    Atmosphärisch wird wieder alles bedient, weshalb die Périgord-Krimis so beliebt sind: gutes Essen, guter Wein, schöne Landschaften, "Lärm im Städtchen" - heißt Lokalkolorit und Lokaltratsch -. Unterhaltsam an kalten, usseligen Novembertagen eine Möglichkeit zum Eskapismus, aber gut geht anders.


    Ich falle aber trotzdem immer wieder darauf rein, genau aus den eben angegebenen Gründen. :redface:

    Meine Eltern, die zwar selber nicht soo viel gelesen haben, aber doch immer ein Buch in Gebrauch hatten und mir wohl in der Kindheit vorgelesen haben, woran ich mich aber gar nicht mehr erinnern kann. Meine Verwandten vom Bauernhof, die mir Jim Knopf näher gebracht haben, in Verbindung mit Teewurst auf Schwarzbrot, was bis heute bei mir zu synästhetischen Reaktionen führt, wenn ich was über Jim Knopf höre oder Teewurst esse.
    Die alte Dame in der Pfarrbücherei bei uns im Dorf, die mir auch Klassiker empfohlen und gegeben hat, als sie merkte, was mir gefiel. Und alle meine tollen Deutschlehrerinnen, die die Lust aufs Lesen gefördert und nicht verdorben haben. Einen lieben Gruß und Dank an sie alle, die meisten davon schon im Schattenreich.

    Tja, ein schön weihnachtliches Thema, aber schwierig zu besetzen, wenn man wenig Weihnachtsbücher hat und nicht so gerne Märchen liest. Vielleicht akzeptierst du ja "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch aus der Reihe um den magisch beschlagenen Polizisten Peter Grant, yanni. Da spielen wieder diverse Flussgöttinnen und andere magische Wesen mit, die in ihrer Mutwilligkeit sehr gut mit den klassischen Wichteln mithalten können. Der Autor selbst ist ja auch ein Vitchel ;) Andere Wichtel habe ich leider nicht auf dem SUB, jedenfalls nicht ohne Röntgenblick.

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    Dieser Roman erschien 2020 in Frankreich, erhielt den Prix Goncourt und wanderte in großer Schnelligkeit auf viele nationale Bestsellerlisten.

    Ein Flugzeug der Air France landet am 10.März 2021 nach dem Durchflug durch eine riesige, elektromagnetische Gewitterfront in New York. Einige der heftig durchgeschüttelten Passagiere werden mit ihren Handlungen in den kommenden drei Monaten vorgestellt, unter anderem ein Auftragsmörder, ein verliebter ältlicher Architekt, eine Soldatenfamilie mit einem dunklen Geheimnis , ein nigerianischer Sänger und ein Schriftsteller, der Selbstmord begeht und zuvor einen Bestseller schreibt.


    Doch im Juni landet das gleiche Flugzeug mit den gleichen Passagieren noch einmal, ein Vorfall, der nach einer Phase der Verheimlichung weltweit die Naturwissenschaftler, Mathematiker, Philosophen und Religionsvertreter auf den Plan ruft. Und die Passagiere sehen sich plötzlich mit ihren Doppelgängern konfrontiert, die nur drei Monate weniger erlebt haben, ansonsten aber mit ihnen identisch sind.

    Eine tolle Erzählidee, die Le Tellier in vielerlei Hinsicht ideenreich ausnutzt, für philosophische Spekulationen, spannungsgeladene Konfrontationen und auch viele witzige und hintergründige Apercus, wobei einige davon schon ein bisschen gekünstelt sind, aber das ist auch erzählerisches Kalkül und charakterisiert bestimmte Personen. Und am Ende kommt noch ein Knaller, nachdem man sich schon ein bisschen erstaunt über das für diesen Autor relativ unpassende, sich anbahnende Happy End wunderte.

    Sehr lesenswert!

    Obwohl ich eigentlich anderes zu lesen habe, konnte ich von der Sörensen-Reihe nicht meine Augen lassen.

    6. Lies ein Buch, auf dem eine einzelne Person von hinten auf dem Cover abgebildet ist.
        
    Sven Stricker: Sörensen am Ende der Welt 11/21


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    Man sieht Sörensen (= Bjarne Mädel, der in der Verfilmung des ersten Bandes die Hauptrolle spielt) im Halbprofil, aber er wendet dem Betrachter seinen Rücken zu, wenn auch ein bisschen schräg aufgenommen.

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    Der dritte und bisher letzte Band der Reihe um den Katenbüller KHK mit Angststörung beschäftigt sich mit Morden an Preppern. Aber das ist mal wieder gar nicht das Wichtigste, sondern wieder Sörensen und seine Kolleg*innen, diesmal insbesondere die neue Praktikantin mit hochsonderbaren Eigenschaften.

    Auch hier gibt es wieder viel zu schmunzeln, dennoch werden die Personen ernst genommen. Aber erste Ermüdungserscheinungen des Erzählkonzepts sind zu erkennen: Gegenüber den beiden Vorgängerbänden fällt dieser Band doch ein wenig ab und einige sprachliche Schnörkel laufen auch langsam dull. Dennoch: eine sich von anderen Krimis wohltuend abhebende Reihe!

    Alice und Kiba,

    die Romane schaffen es, durchaus ausgewogen die Personen ernstzunehmen und gleichzeitig aus der norddeutschen Schnoddrigkeit viel Humor zu entwickeln, wie auch meine Rezi aussagt. Und besonders grausam sind sie nicht. Natürlich sind die Morde nicht schön, aber die Opfer werden von außen betrachtet und die Gewalt nicht als dramaturgisches Element gebraucht. Lest selbst, dann versteht ihr, was ich meine.

    29 b. Lies ein Buch, indem sowohl Geburt, wie auch Tod eine Rolle spielen.
             
    Sven Stricker: Sörensen fängt Feuer 11/21


    In diesem sehr lesenswerten witzigen Roman geht es um ein Kind, das direkt nach der Geburt in einen Keller gesperrt und dort zwanzig Jahre gefangen gehalten wird. Da das Buch ein Krimi ist, gibt es auch genügend Tote. Die Geburt des Kindes ist eng mit dem Tätermotiv verknüpft.

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    Dies ist der zweite Band der Reihe um Krniminalhauptkomissar Sörensen, der sich wegen einer Angststörung aus dem hektisch-überfordernden Hamburg ins nordfriesische Katenbüll hatte versetzen lassen, um dort zwischen Deich und Koog seine Nerven zu schonen.

    Leider und zum Glück für uns Leser*innen ist ihm das auch im zweiten Band nicht vergönnt. In einer religiösen Gemeinschaft geschehen mehrere brutale Messermorde, und Sörensen kommt trotz seiner seelischen Instabilität dem Täter schneller auf die Spur als seine ihm vorgesetzten Flensburgischen Kollegen, die ihn für eine Art Hanswurst halten.

    Aber der Fall ist nicht eigentlich das Entscheidende, sondern der trockene norddeutsche Humor, der das ganze Buch durchzieht, zum Teil schon slapstickartige Züge erhält und für viele Schmunzeleien oder auch laute Lacher sorgt. Dabei vergisst Stricker nicht die schwierigen Hintergründe seines Personals und gibt ihnen durchaus ihre Würde.

    Erstaunlich und ein wenig unglaubwürdig ist, wie viele Personen zu witzig-schlagfertigen Antworten fähig sind, aber weil diese so gut sind, verzeiht man das dem Autor.
    Nebenbei ist der Fall auch spannend, die nordfriesisch-karge Landschaft wird dennoch liebevoll beschrieben und das Städtchen Katenbüll mit seinen verschrobenenen Einwohnern wird immer mehr zu einer stehenden Größe auf der Krimilandkarte.

    Sehr zu empfehlen!

    Was meine Lesevorlieben angeht, halte ich nichts für unmöglich. Ich hatte mal eine kurze Schnulzen-Phase, ich hab auch schon ein paar recht unrealistische sci-fi Romane gelesen (zB Abnehmen leicht gemacht), ein paar gute sci-fi Romane allerdings auch. Ich bin da ziemlich flexibel.

    Was ich noch nie gelesen habe, waren Selbsthilfebücher.

    Gibt es wirklich einen Sci-Fi-Roman, der so heißt? Sonst hast du ja wirklich einen ironischen Superkracher gelandet. Vor allem im Zusammenhang mit dem letzten zitierten Satz! :breitgrins::daumen: