Beiträge von schokotimmi

    Ich würde sie ja Cormac McCarthy gönnen. Sein Buch "die Straße" hat mich tief beeindruckt und hallt auch nach Jahren noch voll nach.

    Aber ich geh mal davon aus, dass er es nicht wird.

    Oh ja dass ist ein Buch was auch mir nach all den Jahren immer noch präsent ist. Ich hab es schon sehr oft weiterempfohlen....

    Ich merke mir die Gewinner leider nicht alle, aber bzgl Lyrik erinnere ich mich an Tomas Tranströmer... Da hatten wir hier auch ein tolles Leseprojekt. Aber das ist schon 10 Jahre her....


    Im letzten Jahr war es ein Autor aus Tansania... Lyrik war glaube ich 2020 dran.


    Ich würde mir etwas aus Asien wünschen, das wäre doch endlich mal dran.

    Alte Sorten - Roman - Ewald Arenz


    Ein Herbstbuch ist diese Geschichte von 2 Frauen, die in ein Leben gedrängt werden was sie nicht wollen. Die eine zerbricht fast daran, weil sie alles verliert und nur vor sich hinlebt, aufgerüttelt durch den Teenager, der unverstanden, wütend, voller Hass und Frust aber hochbegabt, wissbegierig, voller Feingefühl und Sinnhaftigkeit in ihr Leben tritt. Im Eklat können sich beide helfen und finden vllt in ihr Leben....


    Die klare einfache Sprache, der ruhige melancholische Ton, aber auch die harten Jugendwörter haben mich überzeugt. Der Autor konnte wohl auf einige eigene Erfahrungen und Erinnerung zurückgreifen.

    Einzig die Aneinanderreihung der diversen Arbeiten auf dem Bauerhof kamen mir konstruiert vor - eine einzelne Frau, die alle diese Dinge ohne große Hilfe verrichtet, das konnte ich im nachhinein doch nicht ganz glauben. Aber der Geschichte hat es keinen Abbruch getan.


    Von mir gibt es 4ratten


    Gelesen habe ich es im Rahmen meines Lesekreise, zur Besprechung gab es Birnen - ein herrlicher Spätsommerabend im Garten. :sonne:


    Liebe Grüße

    schokotimmi

    Ich hatte im August 3 Wochen Urlaub - seit langem mal wieder "Hotelurlaub am Meer" - naja zumindest für die Anzahl der gelesenen Bücher war es richtig toll ;)

    Yaa Gyasi - Heimkehren +/++

    Laetitia Colombani - Der Zopf +

    Marion Knaths - Spiele der Macht --

    Michael Köhlmeier - Wer hat dir gesagt dass du nackt bist, Adam? +/++

    Ilona Jerger - Und Marx stand still in Darwins Garten +

    Ewald Arenz - Alte Sorten +

    Yoko Tawada - Send bo-o-te +

    Hallo,


    dann will ich mich zum Neustart auch mal wieder melden. Wie ich feststellen muss habe ich es 2019 schon mal versucht mit dem Wiedereinstieg, zwischendurch war ich im Klassikerforum ein wenig aktiv. Aber auch hier immer mit vielen Schreibpausen. Ich lese aber dort ein bissl mehr als hier immer mal wieder quer, vllt. schaffe ich ja doch ein paar mehr Beiträge zu schreiben...


    Toll ist es, dass so viele Namen die mir noch was sagen, hier immer noch aktiv sind. Ich grüße Euch alle (auch die unbekannten :-)). Ist schon schön, dass es weitergeht... :thumbup:


    Viele Grüße

    schokotimmi

    Huhu,


    ich hab meinen Paperwhite der ersten Generation auch schon lange und er läuft bis jetzt ohne Probleme (toitoitoi).

    Bis jetzt hat mir hier auch nichts gefehlt, Onleihe nutze ich nicht. Man hat ja jetzt auch das Format geändert und so lade ich mir immer wieder Bücher per Mail drauf, die ich nicht bei amazon gekauft habe.

    Außerdem funktioniert das Abo der "Zeit" super.


    Das neue Modell hab ich mir noch nicht so genau angeschaut, ich warte schon seit Jahren auf einen e-reader der "bunt" kann um endlich auch einen Sprung in Sachen Kinderbücher oder Graphic Novelles zu machen, aber bis das endlich kommt ist auch mein Jüngster sicher aus dem Alter raus.


    Minou76, ich kann die schon verstehen - ich schaue ja auch immer was Amazon so zu bieten hat. Mein Mann und ich haben da schon viel Geld ausgegeben ;)


    Grüße

    schokotimmi

    Hallo,


    also ich mache mir überhaupt keine Gedanken über ungelesene Bücher - ich habe einige, vllt. 3 stellig, ich weiß es nicht. Ich bekomme von einem Bekannten regelmäßig welche geschenkt... anfangs habe ich alles genommen und weiterverschenkt. Jetzt sortiere ich vorher schon die Genre aus, die mir gar nicht zusagen, weil ich mich damit ja nicht "vollmüllen" muss. Regelmäßig gehe ich dann durch die Regale und sortiere aus, was mir doch nicht mehr zusagt. Damit kann ich gut leben ohne das ich Herzrasen bekomme...


    Grüße

    schokotimmi

    schokotimmi Was sind den "Lanzbücher"...kann mir da grad nix drunter vorstellen?

    Lanz Bulldock, das sind so alte Traktoren und Landmaschinen die mein Vater toll findet. Davon gibt es Bildbände, Restaurierungsanleitungen (obwohl er keine eigene Lanz hat) und und und....


    Die Leseförderung in der Schule ist wirklich schwierig, v.a. da bei 25 Kids pro Klasse die Zeit für den einzelnen Schüler fehlt.


    LG

    Mal sehen wie viele Fragen ich so zu beantworten schaffe.


    Meine Mutter hat uns als Kind vorgelesen - Märchen, auch andere Bücher, wobei ich mich da jetzt nicht so sehr an Details erinnere. Lesend kenne ich meine Eltern jedoch kaum, außer die Tageszeitung. Meine Mutter liest höchstens mal im Urlaub ein Buch, mein Vater außer Garten- und Lanzbüchern gar nichts.

    Mein Opa, der mit bei uns im Haus wohnte, hatte einige Bücher. Stolz war er vor allem auf Bücher die in der DDR nicht erlaubt waren, aber die haben wir als Kinder auch nicht zu Gesicht bekommen.

    Im Teenager-Alter war ich bekannt dafür alle im Unterricht zu lesenden Bücher als Film zu schauen - ich habe oft wirklich nur die Teilstücke gelesen, die wichtig waren oder die wir lesen mussten. Es gab mal das eine oder andere Buch, dass ich als Teenager von meinen Freundinnen empfohlen bekam - Steven Kings ES z.B. aber das wars dann auch.


    Zum Lesen gefunden habe ich dann eigentlich erst im bzw. zum Ende des Studiums hin, weil mir bei der BWL irgendwie doch der Deutschunterricht und die Abwechslung der schulischen Fächer gefehlt haben und über historische Romane und Fantasy bin ich zur ausgiebigen Leserin geworden...

    Meine Kinder kennen mich lesend, mal sehn ob es bei ihnen anders verläuft.


    Grüße

    schokotimmi

    Hallo samdhofer,


    ich habe deine Ausführungen mit Interesse gelesen und bin erstaunt bzgl. der weiteren Deutungen und Ansichten.

    Ich muss zugeben ich erinnere mich nicht mehr an jede Einzelheit von “Wir“, aber einige Punkte möchte ich doch kurz aufgreifen.

    Zum einen die Sache mit dem Integral und der Frage, warum ins All und nicht erstmal in die alte Welt...ich habe es als Sehnsucht des Menschen angesehen, Neues zu entdecken (und zu unterwerfen), Abenteuer erleben. Was will man mit der “alten Welt“, die bringt nur Probleme und keinen Ruhm. Hätte man nicht heute auch andere Sorgen als teure Raumfahrtprojekte und trotzdem werden sie finanziert.

    Die Deutung der Unterwerfung des Mannes durch die Frau finde ich sehr spannend, das habe ich überhaupt nicht so übertrieben empfunden, aber vllt. fehlt mir da auch das passende Gefühl in welcher Zeit die Geschichte entstanden ist...ich werde dann wohl mal “Venus im Pelz“ lesen müssen.


    Schön finde ich, dass du mich nochmal auf den Satz: “Keine Revolution wird die letzte sein“ gebracht hast...den hatte ich für mich gar nicht so explizit mitgenommen.


    Insgesamt haben wir im Lesekreis doch ein paar Diskussionspunkte verpasst...schade.


    LG

    schokotimmi

    Hallo kaluma,


    da ich das Buch ja als Rezi Exemplar bekommen habe, musste ich jetzt unbedingt fertig werden, durch die 2. Hälfte bin ich deshalb relativ durchgehetzt und mir ist da sicher vieles entgangen, besonders eindrucksvoll aber auch sehr grausam sind die 7 Kreise des Todes...hier will ich nochmal genauer lesen und auch recherchieren...


    Grüße

    Hallo,


    hier meine Rezensionslinks - ich musste die Rezi an meine Leseerfahrung anpassen, d.h. leider dass es für mich kein Buch war, was ich am Stück lesen konnte und durch den verständlicherweise vorgegebenen Zeitrahmen etwas schneller sein musste als es für diese Art Buch in Verbindung mit meinem Leseverhalten gut war. Ich hoffe die Rezi ist trotzdem ok.


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    LG

    schokotimmi

    Das Buch des Flüsterns ist eine Geschichte vieler Personen, Schicksale und Grausamkeiten. Es ist kein chronologischer Bericht, es ist bestimmt kein vollständiger Bericht, aber es ist eine Aufzählung die einen erschaudern lässt.

    Ich habe lange gebraucht, dieses Buch zu lesen, haben von Namen und Städten gelesen die auch heute noch oder wieder von Unglück, Tod und Schmerz künden.

    Ich werde immer wieder in den Kapiteln des Buches Blättern und die eine oder andere Geschichte daraus nochmal lesen, recherchieren und so das Bild zusammenfügen. Es ist nicht leicht zu lesen, man braucht viel Zeit und mir war die Zeit eigentlich zu kurz, denn ich musste bei all den Grausamkeiten immer wieder pausieren. Man erfährt viel über das Denken und Fühlen der Armenier auch über die Sprachlosigkeit, die mit einem solchen Schicksal einher geht.

    Doch zwischen den Grausamkeiten waren immer wieder Hoffnungsschimmer, fröhliche Momente oder einfach nur schöne Beschreibungen dazwischen, die diesem Buch helle Momente bescherten.

    Das Buch hat mich neugierig gemacht, mehr über Armenier und ihre Geschichte zu erfahren. Ein Buch was ich bestimmt nicht nur einmal gelesen habe, weil ich es nach einem Mal und in der gegebenen Zeit nicht vollständig erfassen konnte.


    Viele Grüße

    schokotimmi

    Hallo Lilli33,


    eine schöne Rezi dir mir Mut macht, die Geschichte der Bienen zu beenden.

    Auch wenn mir dieses Buch im Gegensatz zum ersten nicht ganz zusagte, werde ich trotzdem den nächsten Band lesen, sobald er erscheint. Die Themen sind einfach zu wichtig, um sie zu ignorieren. Maja Lunde hat hier sehr schön herausgearbeitet, wie sehr unser Leben vom Wasser abhängt und wie empfindlich das Gleichgewicht der Natur ist.

    Kann ich trotzdem nochmal danach fragen, wie und wo das Thema Wasser herausgearbeitet war...die Katastrophe um David wurde in wenigen Sätzen auf Wassermangel geschoben. Sein Verhalten und seine Reaktion hätten ja auch durch eine andere Ursache ausgelöst wurden sein.


    LG

    @ Doris: So eindeutig wie für dich, habe ich Signes Beweggründe nicht herausgelesen, wie gesagt, bei mir spielte da auch viel Trotz eine Rolle. Aber das ist ja wie im wahren Leben, jeder versteht und reagiert anders auf Dinge und Begebenheiten.


    Der Titel spielt hier sicher eine wesentliche Rolle, nichts desto trotz hat ja auch die Autorin eine Umwelt-Quartett im Sinn...das im 2. Buch ja schon nicht wirklich geglückt ist. Die Bienen Geschichte habe ich noch nicht beendet, bin aber noch gespannt darauf.


    LG