Valentine: machst du selber gar nicht mit?
Beiträge von Bluebell
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Kapitel 131 - 193
Gute zwei Drittel sind geschafft und es beginnt sich subtil etwas zu ändern. Langsam, aber doch häufen sich die Kapitel, die mit einer Art (mildem) Cliffhanger enden oder mit einem unheilvollen Verweis auf die Zukunft, während das Folgekapitel ganz woanders wieder einhakt.
Es mehren sich die Anzeichen für politische Unruhen - stärkere, als ohnehin die ganze Zeit im Hintergrund schwelten - und man spürt, es braut sich etwas zusammen. Die Kommunisten agieren im Untergrund gegen das Regime, eine größere Frauengruppe wehrt sich guerillamäßig gegen die systematische Unterdrückung, Menschen verschwinden und werden gefoltert, lebenslange Freundschaften werden aufgrund unterschiedlicher politischer Überzeugungen auf eine harte Probe gestellt.
Parallel dazu verschiedene Liebesgeschichten quer durch alle Generationen, fast jede davon auf ihre eigene Art kompliziert und gefährlich. Der Titel "Die dunkle Seite der Liebe" kommt nicht von ungefähr.
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ÜberdenWolken Vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Nun bin ich hin und her gerissen, denn die Details, die du aufgreifst, klingen sehr interessant. Deine Bewertung hingegen schreckt mich eher ab. Wobei ich mehr für gut recherchierte Kulturgeschichte zu haben bin als für "starke emotionale Dynamik", vielleicht gebe ich dem Buch eine Chance.
Wenn du das tust, würde ich mich über (d)eine zweite Meinung freuen, mir geht es nämlich wie dir.
Aber allzu trocken muss es jetzt auch nicht gerade zu lesen sein. -
ist beendet. Herrlich!

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Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.
»Schleifen« ist ein großer, ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.Meine Meinung:
Unlängst hatte ich das Glück, Elias Hirschl bei einer Lesung erleben zu dürfen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt erst ungefähr ein Viertel des Buches gelesen, aber ich ahnte schon, was Hirschl bei der anschließenden Fragerunde bestätigte – der Veröffentlichung dieses Werks ging ein sehr langer Entstehungsprozess voraus, er sprach von brutto etwa zehn Jahren (und das, obwohl er noch so jung ist – Jahrgang 1994).
Es fällt mir etwas schwer, die Handlung wiederzugeben – der Beginn wird ja oben beschrieben, allerdings treten Franziska Denk und Otto Mandl mit der Zeit immer mehr in den Hintergrund. Es geht dann mehr um ihr geistiges Erbe, ihre Nachfolger und wie sich ihre Ideen sukzessive verselbstständigen.
Das Buch strotzt dermaßen vor witzigen und skurrilen Einfällen, dass ich immer wieder an Terry Pratchett und seine Scheibenwelt denken musste, obwohl das Setting hier natürlich sehr wohl auf unserer Erde angesiedelt ist (wenn sich auch immer mehr eine parallele Realität entwickelt). Viele Kapitel habe ich mit einem durchgehenden Schmunzeln auf den Lippen gelesen, und auch bei der Lesung gab es einige Lacher.
Mir hat die Lektüre großteils gut gefallen, allerdings würde ich sie wahrscheinlich nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich glaube, man muss schon einen gewissen Hang zu Gedankenexperimenten haben und eine gewisse Freude an logischen und linguistischen Spielereien, um das Buch richtig genießen zu können.
Man merkt, dass Hirschl nicht nur schriftstellerisch talentiert, sondern auch ganz schön phantasiebegabt ist und Spaß daran hat, seine Einfälle auszuarbeiten und bis ins Absurde fortzuspinnen (im doppelten Wortsinn
). Manches Mal lässt er sich für meinen Geschmack vielleicht ein bisschen zu sehr davontragen, aber das sei ihm verziehen, weil er einfach so eine coole Socke ist und mir auch scheint, dass er dieses Buch erst in zweiter Linie für ein Lesepublikum geschrieben hat und zu allererst wohl einfach mal dieses Ideenfeuerwerk aus seinem Hirn zu Papier bringen wollte.Ich könnte jetzt noch auf konkrete Episoden näher eingehen, aber das würde den Rahmen sprengen – als kleine Anregung möchte ich nur hierlassen, dass sich das Buch meiner Meinung nach ausgezeichnet für eine Leserunde eignen würde, weil es sehr viel bietet, über das man sich während des Lesens austauschen könnte.
Vielleicht nur noch das – der Titel lässt verschiedene Deutungsmöglichkeiten zu, die offensichtlichste bezieht sich aber auf die im Buch erwähnte Möbiusschleife als mathematische Figur. Dieses Motiv zieht sich (als eines von mehreren) durch die Geschichte, die auch selbst in gewisser Weise „möbiusbandartig“ aufgebaut ist.
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Kapitel 50 - 130
Mittlerweile verstehe ich, was damit gemeint ist, dass dieses Buch von der Struktur her an Tausendundeine Nacht angelehnt ist. Beziehungsweise erinnert es mich auch an einen Baum - da gibt es den Stamm, also die Geschichte der beiden Clans vor dem Hintergrund Syriens im 20. Jahrhundert. Dann gibt es tragende Äste, also Kapitel, die aufeinander aufbauen und die Handlung vorantreiben - mal mit dem Fokus auf dieser, mal auf jeder Figur, aber hier entwickelt sich etwas. Und dazwischen ganz viele "kleine" Kapitel - die Zweige - die oft wie Einschübe wirken, wie Anekdoten oder wie Sackgassen, aber dennoch zum Gesamtbild beitragen.
Zwei Dinge werden zum Teil recht "farbig" geschildert, nämlich Gewalt und Erotik. Wobei ich befürchte, dass die Brutalität - auch gegenüber Familienmitgliedern, Söhnen, Ehefrauen - ziemlich lebensnah beschrieben ist, während mich manche (nicht alle) der Liebesszenen eher an realitätsferne Männerfantasien denken lassen. Aber wer weiß, wieviel eigene Erfahrungen da tatsächlich eingeflossen sind.

Ich würde auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass man das alles heute noch genauso schreiben könnte, das Buch hat ja schon ein paar Jahr(zehnt)e auf dem Buckel. Ein Kapitel habe ich heute gelesen, das mich dann auch tatsächlich etwas verstört hat.
Spoiler anzeigen
Ein Darsteller einer christlichen Theatergruppe hat im Vorfeld herausgefunden - wie, muss sich der Leser selbst zusammenreimen - dass eine seiner Schauspielkolleginnen durch ein paar relativ unspektakuläre Bewegungen sehr einfach sehr stark erregt werden kann. Das macht er sich zunutze, um aufgrund einer persönlichen Antipathie den Autor des Stücks (einen Mönch) zu kompromittieren, und bringt sie durch einen Trick während einer Vorstellung auf offener Bühne zum Orgasmus - obwohl sie anfangs noch "Nein, bitte nicht!" sagt.
Ihm geht es einzig und allein um Rache für einen persönlichen Zwist mit dem anderen Mönch, die Frau hat überhaupt nichts damit zu tun, und während wir allerhand über die Wirkung des Vorfalls auf diese und jene Männer lesen, erfahren wir nichts, nicht einmal ein Wort darüber, wie sich die Frau nach dieser Episode fühlt. Ich stelle mir vor, dass sie die Geschehnisse als Nötigung und als große Demütigung empfunden hat - wenn nicht, umso besser, aber es wurmt mich, dass es so überhaupt nicht von Interesse zu sein scheint, wie sie das wegsteckt. Das finde ich ganz schön sexistisch.
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Danke für diese Runde, Saltanah! Einerseits finde ich es zwar schade, dass ich nicht einmal meine einziges angemeldetes Buch rechtzeitig fertiggelesen habe (kommt noch
), andererseits bin ich trotzdem dankbar, weil es mir wirklich gut gefällt und es ohne das Thema wahrscheinlich noch sehr lange am SUB verstaubt wäre. -
Danke für die Rezi, finsbury. Mein erster Ransmayr war voriges Jahr "Morbus Kitahara", und das hat mich wirklich aus den Socken gehaut. Ganz klar mein Lesehighlight des Jahres. "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" fand ich ähnlich faszinierend, aber seither habe ich Hemmungen, noch etwas von ihm zu lesen, eben weil ich Angst habe, dass dieses Level nicht durchgängig gehalten werden kann. 😅
Um "Cox oder Der Lauf der Zeit" schleiche ich auch immer wieder mal herum, aber habe es mir bisher noch nicht zugelegt. "Die letzte Welt" subbt hier, aber ich weiß nicht, wie vertraut man dafür mit der Odyssee sein sollte...?
Mit deiner Meinung zu Cox stehst du jedenfalls nicht alleine da, da habe ich schon Ähnliches bzgl. Tiefgang gelesen.
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Ich versuche auch mal mein Glück:
Mein (noch immer nicht beendetes
) Juni-Buch war/ist "Die dunkle Seite der Liebe". Eine der Hauptfiguren heißt Elias.Parallel dazu habe ich "Schleifen" von Elias Hirschl angefangen - welches ebenfalls definitiv erst irgendwann im Juli fertig werden wird. Würde das dann als erstes Buch für meine Bücherkette zählen?
Evtl. hätte ich dann (so ich noch in diesem Sommer wieder in die Gänge komme
) auch gleich das nächste Kettenglied anzumelden, und zwar lebt ein Hirsch(l) ja bekanntermaßen im Wald, da würde sich doch "Der Gott des Waldes" von Liz Moore anbieten.So in etwa hast du das doch gemeint, oder, Valentine ?

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Mein letztes Juni-Buch ist Fünf, sechs, sieben, acht - Ewald Arenz
Das erste im Juli: Das neunte Gemälde - Andreas Storm
Beiden gemeinsam ist eine Zahl im Titel.
....und noch dazu die folgende!

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Hier scheint ja literarisch ziemliche Reiseunlust zu herrschen, oder seid ihr etwa alle physisch unterwegs?
Mein Buch pausiert tatsächlich schon länger, weil ich aufgrund einer Lesung ein Parallelbuch angefangen habe, aber momentan weder mit dem einen noch mit dem anderen so recht weiterkomme.
Was voll doof ist, da mir eigentlich beide sehr gefallen, also ich weiß auch nicht, woran es liegt. Vielleicht kriege ich zumindest das eingeschobene Buch noch im Juni fertig, das Monatsrundenbuch werde ich wohl in den Juli mitnehmen müssen. -
Syrien - Rafik Schami - Das Herz der Puppe
Ist erledigt.
Wie war's?
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Nenn diese Verbrechen bitte anders. Feiglingsmorde vielleicht oder Frauenhassermorde.
Ich hab die "Ehre" jetzt in Anführungszeichen gesetzt. Wird übrigens auch im Buch von der Mutter eines Opfers thematisiert, dass es in Wahrheit ja wohl kaum etwas Ehrloseres gibt als solcherart motivierte Morde.
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Und ich habe es endlich geschafft, für meinen Rafik Schami einen Buchthread zu eröffnen.
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Ich möchte hier einmal meine Gedanken zu den ersten rund 200 Seiten wiedergeben – was ja noch nicht einmal einem Viertel dieses dicken Schmökers entspricht!
Eigentlich hatte ich etwas Hemmungen, mich auf dieses umfangreiche Werk einzulassen, aber bisher fällt mir das Lesen unerwartet leicht. Man kann kaum glauben, dass Rafik Schami dieses Buch auf Deutsch verfasst hat, obwohl er erst mit 25 Jahren begonnen hat, die Sprache zu erlernen - der Mann muss ein Sprachgenie sein.
Richtig ist, dass die Zeitsprünge und zahlreichen Namen eine gewisse Konzentration erfordern, aber die Stammbäume der beiden großen Clans ganz vorne und hinten im Buch erleichtern einem die Sache doch beträchtlich.
Apropos Stammbäume – ich wusste zwar, dass der Roman stark autobiographisch gefärbt ist, aber mir war zum Beispiel nicht klar, ob die Clans der Schahins und Muschtaks wirklich existier(t)en. Laut KI sind sie fiktiv, was mich in weiterer Folge zu der Frage führte, wessen Fotos da bei den Namen der jeweiligen Gründerväter und –mütter abgebildet sind. Auch darauf wusste die KI eine Antwort: Rafik Schami hat Fotos seiner eigenen Eltern sowie anderer Verwandter verwendet, um die Grenze zwischen Fiktion und Realität bewusst noch stärker verschwimmen zu lassen.
Ein Punkt, den ich sehr interessant finde, ist, dass es im Syrien des 20. Jahrhunderts offenbar ausgeprägte Konflikte zwischen Katholiken und Orthodoxen gab (möglicherweise auch heute noch gibt!?), sogar stärkere als zwischen Christen und Muslimen.
Weiters überrascht hat mich die Sache mit den sogenannten "Ehren"-Morden. Ich gebe zu, dass ich diese Praxis bisher eher im fundamentalistischen Islam verortet hätte, jedoch scheint sie in Wahrheit gar nicht so sehr religiös (bzw. islamisch) motiviert zu sein. In diesem Buch wird eine Christin von einem ihrer eigenen Verwandten erschossen, weil sie mit einem Muslim zusammen ist, und fast ihre gesamte Familie heißt die Tat gut. Eine andere Christin muss um ihr Leben fürchten, weil sie ihr Vater beim vorehelichen Geschlechtsverkehr erwischt hat – mit dem (ebenfalls christlichen) Mann, den er ohnehin für sie bestimmt hatte! Man bleibt sprachlos zurück.
Obwohl die verschachtelte Erzählweise auf den ersten Blick gemächlich daherkommt, finde ich, dass für 200 Seiten schon ziemlich viel passiert ist und man außerdem schon allerhand über diverse Clanmitglieder erfahren hat. Ich bin gespannt, was sich da noch alles zutragen wird.
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Giftige Geheimnisse in Oberösterreich!
Im humorvoll-skurrilen Krimi »Auf dem Gipfel ist Ruh'« ermittelt Oberst Benedikt Kordesch aus Wien zum 2. Mal – mit dem Blick für scheinbar Unbedeutendes und dem Herz am rechten Fleck.
Normalerweise bestimmt er die Schlagzeilen – jetzt droht er selbst eine zu werden: Bernhard Kolin ist tot, Milliardär und Herausgeber von Österreichs größter Boulevardzeitung. Weil die Politik mit den Kolins gut kann, ist für Oberst Benedikt Kordesch größtmögliche Diskretion angesagt. Doch nur einen Tag später stirbt auch Kolins Mutter. Wie ihr Sohn wurde sie durch Gift vom Blauen Eisenhut vergiftet.
Kordesch reist sofort nach Oberösterreich, wo die ganze Familie des ermordeten Medienmoguls wie jedes Jahr die Pfingsttage verbringt. Tatsächlich gibt es eine Menge schmutziger Geheimnisse. Und einen Hotelgast, der mit den Kolins noch eine Rechnung offen hat. Aber irgendetwas sagt Oberst Kordesch, dass die Lösung des Falls weit komplizierter ist...,
Seinen ersten Fall löst der liebenswert-wunderliche Oberst Kordesch im Österreich-Krimi »Das Paradies war früher schöner«.
Meine Meinung:
Ich lese ja eigentlich nicht so viele Krimis, aber über diesen habe ich irgendwann mal etwas aufgeschnappt, das ihn auf die Merkliste hüpfen ließ. Die Lektüre war auch durchaus nett, aber ehrlich gesagt sehe ich mir diese Art von Unterhaltung lieber 90 Minuten lang abends im Fernsehen an, als dass ich echte Lesezeit damit verbringe.

Etwas gestört hat mich, dass die zahlreichen Austriazismen für meinen Geschmack zu aufgesetzt daherkamen. Einige davon habe ich durchaus selber im täglichen Sprachgebrauch und sie wären mir vielleicht gar nicht aufgefallen, wenn es nicht explizit zum Thema gemacht worden wäre (Kordesch lernt eine Dame kennen, die viele alte Ausdrücke verwendet und freut sich sehr darüber), aber stellenweise nimmt es überhand und ich dachte mir, so redet doch wirklich keiner.
Der Fall selber ist wie gesagt durchaus unterhaltsam. Gut gelungen finde ich auch die Anspielungen auf gewisse real existierende Personen in der österreichischen Politik und Medienlandschaft sowie auf den Chatskandal, den wir vor einigen Jahren hatten.
Einer der besten Wortwitze im Buch (wobei ich mir nicht sicher bin, ob man ihn außerhalb Österreichs auch versteht), betrifft einen jungen Bundeskanzler - Zitat aus dem Gedächntisprotokoll:
Zitat"Er hält sich für die Krone der Schöpfung."
"Ich dachte eher, er wäre eine Schöpfung der Krone?"
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Was für eine coole Idee, die jeweilige Flagge als Markierung für die gelesenen Bücher zu verwenden, Saltanah !
Ich hatte heute viel Lesezeit in den Öffis und habe daher schon die ersten 100 Seiten von meinem syrischen Wälzer geschafft. Gefällt mir sehr gut bis jetzt. Bin noch am Überlegen, einen Thread aufzumachen und zwischendurch ab und zu meine Gedanken zu posten... mal sehen.
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Weil es so gut zum Monatsthema passt, ein Buchtipp aus dem heutigen falter.morgen-Newsletter:
ZitatByung-Chul Han: Ohne Respekt
Jeder wünscht sich Respekt. Aber immer weniger Menschen sind bereit, diesen anderen zu zollen. Der südkoreanisch-deutsche Philosoph und Vielschreiber Byung-Chul Han legt mit „Ohne Respekt“ einen Warnruf vor. Mit Immanuel Kant, Martin Buber oder Jürgen Habermas (leider ist keine Frau dabei) steckt er das Thema gut nachvollziehbar ab.
Respekt zeigt sich für Han in Form von Höflichkeit und Rücksichtnahme, also in der Distanz. In sozialen Medien ersetzen ihn der Kampf um Aufmerksamkeit, Schamund Distanzlosigkeit sowie Gruppendenken. Wenn an die Stelle von Argumenten Beleidigungen treten, ist für Han auch die Demokratie gefährdet. Der Totalökonomisierung setzt er die Freundschaft und die Poesie entgegen. Und wagt die Prognose: „Die Politik der Zukunft wird die Politik der Freundschaft sein.“ (Kirstin Breitenfellner)
Die gesamte Rezension und mehr über das Buch unter faltershop.at
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Oh, das steht seit längerem auf meiner Wunschliste, weil es mich thematisch interessiert und der Plot damals witzig klang. Scheint ja nicht so ein Highlight zu sein.

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Ich liefere auch noch meine beiden Rezis nach:
Nathan Harris - Die Süße von Wasser
Terry Pratchett - Das Licht der Phantasie
Mein drittes gemeldetes Buch ("Dreimeterdreißig") werde ich vorläufig doch nicht in Angriff nehmen, da mich der Pratchett länger in Beschlag genommen hat als gedacht und mir der Sinn momentan eher nach anderem steht.
