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  2. Breña

Beiträge von Breña

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • Breña
    • 17. Januar 2026 um 17:25

    Meine letzte Lektüre Uzumaki von Junji Ito habe ich schneller gelesen als ich das Buch hier anmelden konnte.

    Zum einen versuchen die Protagonisten herauszufinden, was in der Vergangenheit geschehen ist und die aktuellen Ereignisse hervorgerufen hat. Zum anderen versuchen sie ihre Zukunft zu sichern, ebenso die des Dorfes und aller Bewohner. Und zuletzt finden einige, ähm, Transformationen statt, nicht unbedingt solche der angenehmen Sorte.

  • Junji Ito - Uzumaki. Spiral into Horror

    • Breña
    • 17. Januar 2026 um 17:13

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    Uzumaki handelt im beschaulichen Küstenort Kurouzu und wird von der Schülerin Kirie Goshima erzählt. Es beginnt damit, dass der Vater ihres Freundes Shuishi sich seltsam verhält. Die Auffälligkeiten nehmen zu und scheinen sich im Ort auszuweiten, und immer wieder spielen Spiralen eine Rolle. Trotz der immer skurrileren und zunehmend bedrohlichen Ereignisse, die deutliche Auswirkungen auf die Bewohner des Ortes haben, versucht Kirie sich ihre hoffnungsvolle Weltsicht zu bewahren, sie ist irgendwann regelrecht erzwungen positiv. Shuishi ergibt sich im Gegensatz zu ihr immer mehr seiner Resignation, während andere Bewohner scheinbar wahnsinnig werden.

    Episodenhaft schildert Ito, wie das Grauen sich zuspitzt und die Bewohner wortwörtlich immer tiefer in die Spirale gezogen werden. Im letzten Drittel entstehen leichte Längen, da die Handlung etwas zu stocken scheint, bevor das düstere Finale seine Wirkung entfaltet. Ergänzt wird die Geschichte durch eine Kurzgeschichte sowie die drei “Nachworte” der ursprünglichen Sammelausgaben.

    Uzumaki ist ein Manga und ein gutes Beispiel dafür, dass Comics nicht nur für Kinder gedacht sind - ich hätte als Kind von diesen Zeichnungen Albträume bekommen. Doch es geht nicht allein um den vordergründigen Body-Horror, sondern vor allem um die Nuancen des Schreckens, die nach und nach in den Köpfen der Menschen überhandnehmen. Ito gelingt es, die aufkommende Angst und um sich greifende Panik bildlich darzustellen.

    Die Zeichnungen sind größtenteils realistisch, teilweise sogar schon lieblich, bevor sich in diese Realität skurrile Details einschleichen, die sich bis zum blanken Horror steigern. Ito setzt seine Effekte meist dosiert ein, kann das Gezeigte jedoch auch blutig und eklig werden lassen. Dies steigert sich analog zu den Ereignissen zunehmend. Es handelt sich um einen klassischen Manga in schwarz-weiß, einzelne Seiten wurden für die Deluxe Ausgabe koloriert.

  • Aka Morchiladze - Santa Esperanza

    • Breña
    • 11. Januar 2026 um 10:42

    Ich bin vollends fasziniert und andere Bücher haben es gerade schwer, obwohl die Art des Lesens durch die Hefte schon ungewöhnlich ist. Ich folge übrigens der Empfehlung des Autors und lese durcheinander: zuerst habe ich das jeweils erste Heft einer Farbe gelesen, bin dann dazu übergegangen, erst ein paar Hefte der "Weinrebe", dann der "Brombeere" zu lesen. Als nächstes werde ich vielleicht einem der vorgeschlagenen Handlungsverläufe aus dem Begleitheft folgen.

    Das Werk als historischen Roman über eine fiktive Inselgruppe zu bezeichnen, würde ihm nicht gerecht. Die einzelnen Hefte beinhalten den gesamten Kosmos der Inseln, die Geschichten bilden ein literarisches Mosaik. Der Fokus kann beim Lesen auf verschiedene Facetten gelegt werden: die lokale Historie mit kulturellem, politischem oder militärischem Schwerpunkt, Familiengeschichten, eine Liebesgeschichte in der Tradition von Romeo und Julia, usw. Mal erinnert das Erzählte mich an orientalische Geschichtensammlungen wie die der Scheherazade, mal an Schelmenromane.

    Morchiladze nutzt verschiedene literarische Formen, von offiziellen Berichten und Zeitungsartikeln über Tagebucheinträge und Briefe hin zu Niederschriften von historischen Ereignissen, Sagen und Mythen. Er schafft es dabei, die jeweils passende Tonalität für die aktuelle Form zu treffen. Und mit feinem, manchmal schwarzem Humor schafft er ein Gegengewicht zu Bitterkeit oder Krieg.

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • Breña
    • 11. Januar 2026 um 09:51

    Mein aktuelles Buch Santa Esperanza von Aka Morchiladze passt ebenfalls zum Monatsthema, habe ich festgestellt. Zum einen gibt es zahlreiche Rückblicke in die Landes- und Familiengeschichte, zum anderen wird eine Zeit des Umbruchs beschrieben, weil sich die Machtverhältnisse ändern.

  • Andrei Makine - Bekenntnisse eines Fahnenträgers

    • Breña
    • 7. Januar 2026 um 18:41

    Vor vielen Jahren hab ich "Musik eines Lebens" von ihm gelesen, das mich begeistert hat. Nun frage ich mich, ob es das immer noch tun würde und traue mich nicht, es auszuprobieren.

  • Aka Morchiladze - Santa Esperanza

    • Breña
    • 5. Januar 2026 um 22:56

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    Untertitel: Ein Kosmos aus vielen Romanen

    Der georgische Autor Morchiladze hat einen ungewöhnlichen Roman geschaffen, denn statt eines 850 Seiten dicken Buches hat man einen Filzschuber vor sich. Dieser enthält 36 dünne Hefte sowie ein Begleitheft, das die Rahmenhandlung umfasst und das Konzept erklärt.

    Morchiladze berichtet, er habe einige Zeit auf der (fiktiven) Insel Santa Esperanza gelebt. Er habe lokale Geschichten und Sagen aufgeschrieben, unsortiert, in kleinen Heften. Und als er über die Veröffentlichung nachdachte, kam eine weitere Komponente dazu: ein Kartenspiel. Die Insel sei berühmt für ihre handgefertigten Karten des lokalen Spiels Inti, das ganz besonderen Regeln folgt und dessen Blatt sich vom uns bekannten unterscheidet.

    Und so hat er seine Geschichten den 36 Karten zugeordnet und verschiedene Leseabfolgen erdacht: Es gibt vier große Geschichten, die sich aus je neun kleinen zusammensetzen. Es gibt neun weitere, die aus je vier Geschichten bestehen. Und es gibt diverse, unterschiedlich lange und thematisch zusammengefasste Geschichten. Man kann jedoch auch nach Lust und Laune zwischen den Geschichten springen und dabei eigene Zusammenhänge herstellen.

    Zitat von MacOss

    Wie darf ich mir das vorstellen? :gruebel:

    Ich hoffe, ich konnte das Prinzip in etwa erklären. Die Ausführungen des Autors sind etwas komplexer. :zwinker:

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • Breña
    • 5. Januar 2026 um 18:13

    Andrei Makine - Bekenntnisse eines Fahnenträgers beschreibt wirklich in vielerlei Hinsicht Übergänge, persönliche und gesellschaftliche.

  • Andrei Makine - Bekenntnisse eines Fahnenträgers

    • Breña
    • 5. Januar 2026 um 18:09

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    Zwei Jungen erleben die Umbrüche in der Sowjetunion während des Kalten Krieges, vor allem erleben sie jedoch persönliche Veränderungen. Sie wachsen inmitten einer Gemeinschaft von drei Wohnblocks an einem Stadtrand auf. Ihre Familien sind eng verbunden, da beide Väter kriegsversehrt sind und dadurch eine besondere Stellung innerhalb der kleinen Gemeinschaft einnehmen.

    Wir begleiten nicht nur den Erzähler, der sich rückblickend erinnert, und seinen besten Freund dabei, wie sie in der Jugendorganisation ihren Platz finden und ein Verständnis der aktuellen Situation entwickeln. Vor allem begleiten wir ihre Familien und erfahren nach und nach, wie es den Vätern und Müttern während oder kurz nach dem Krieg ergangen ist. Diese Geschichten sind bedrückend und brutal, ebenso die aktuellen Erlebnisse des jungen Protagonisten als Soldat in Afghanistan. Und dennoch besteht durch eine oberflächliche Erzählweise durchgehend eine gewisse Distanz.

    Während des Lesens dachte ich häufiger, dass ich jetzt entsetzt, betroffen oder traurig sein müsste angesichts der geschilderten Schrecken, tatsächlich habe ich sie jedoch nur zur Kenntnis genommen. Makine liefert kurze Einblicke, wie Schlaglichter, die allerdings nicht an mich herankamen. Die Personen blieben mir fremd und gleichgültig.

    3ratten

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • Breña
    • 4. Januar 2026 um 11:37

    Per Petterson - Ist schon in Ordnung habe ich beendet. Es passt wirklich gut in diese Monatsrunde: Neben Rückblicken wird vor allem der Übergang des Protagonisten in einen neuen Lebensabschnitt beschrieben.

    Als nächstes möchte ich ein weiteres Buch mit einem Übergang anmelden: Andrei Makine - Bekenntnisse eines Fahnenträgers. Laut Klappentext ein "Roman über das Erwachsenwerden in schwierigen Zeiten",

  • Per Petterson -Ist schon in Ordnung

    • Breña
    • 4. Januar 2026 um 10:58

    Auduns Mutter ist mit ihm und seinen zwei Geschwistern nach Oslo gezogen, weg vom trinkenden und gewalttätigen Vater. Trotzdem ist dieser ständig anwesend, während Audun versucht, seinen Platz in der Welt zu finden.

    Petterson erzählt ruhig und präzise. Es passiert wenig oder wenig Besonderes, und doch verändert sich vieles. Vor allem verändert sich Audun, für den alles “in Ordnung” ist, obwohl es ihm besser ginge, wenn es nicht so wäre, wie ihm mal jemand sagt. Nur wenige Personen sind Audun wichtig und noch weniger lässt er an sich heran. So spielt sich vieles in ihm ab, nur wenig passiert zwischenmenschlich und dann bleibt das Meiste ungesagt. Dennoch ist die tiefe Verbundenheit zwischen den Personen spürbar.

    Den Zeitgeist der sechziger Jahre in Norwegen fängt Petterson skizzenhaft ein. Doch auch ohne das Spannungsfeld zwischen genügsamen Landleben und städtischer Aufbruchstimmung würde Auduns Geschichte funktionieren. Sein bester Freund ist übrigens Arvid Jansen, der Protagonist einiger anderer Bücher von Petterson.

    Ich mochte dieses stille Buch, das erstaunlich melancholisch ist, obwohl es doch um einen Heranwachsenden geht. Und das es schafft, hoffnungsvoll auszuklingen.

    4ratten

  • Enn Vetemaa, Kat Menschik (Illustrationen) - Die Nixen von Estland

    • Breña
    • 3. Januar 2026 um 14:51

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    Laut Untertitel handelt es sich um “Ein Bestimmungsbuch” und tatsächlich möchte das Buch den Anschein einer wissenschaftlichen Abhandlung erwecken. Vetemaa geht auf die Geschichte der Najadologie ein und gibt Hinweise dazu, was man zur Ausübung benötigt. Natürlich immer im Kontext der “aktuellen Erkenntnisse der allgemeinen Dämonologie”. Den größten Teil des Buches nehmen Beschreibungen der Nixen ein, unterteilt in Gattungen und Arten, angereichert durch “Augenzeugenberichte” und mit Farbtafeln und Illustrationen versehen. Zum Schluss gibt es physikalische und mathematische Exkurse, bei denen es um die Metamorphosen von Nixen geht.

    Am besten gefielen mir die kurzen Augenzeugenberichte, denn dabei handelt es sich offenbar um lokale Legenden. Ansonsten verliert sich Vetemaa auch mal in langen Gedanken zu weiblicher Haarpracht und -pflege oder Sangeskunst, immer mit Bezügen zu Nixen…

    Das Buch kam wegen der Illustrationen von Kat Menschik zu mir und davon gibt es zahlreiche: Laut bibliografischer Angaben sind es 648 Abbildungen sowie 16 Farbtafeln. Die Abbildungen wirken wie Holzschnitte, rein schwarz/ weiß und etwas grob ausgeführt. Sie reichen von kleinen, in den Text eingefügten Vignetten bis zu ganzseitigen Illustrationen. Viele haben einen Untertitel und unterstreichen den vermeintlich wissenschaftlichen Charakter des Werkes, andere sind stimmungsvolles Beiwerk. Nicht alle lassen direkt einen Bezug zum Text erkennen.

    Die Zweideutigkeit seines Sujet, mit der Vetemaa wiederholt spielt (und es wiederholt vehement abstreitet), nimmt auch Menschik auf. Muss man mögen - mir gefiel es nicht besonders. Besonders in Kombination mit manch einer unzeitgemäßen Ansicht des Autors, teils offenbar satirisch provoziert, teils auf die Erscheinungszeit zurückzuführen, hat es bei mir manches Augenrollen hervorgerufen.

    Die Aufmachung des Buches überzeugt als Teil von Enzensbergers Anderen Bibliothek sofort (goldener Buchschnitt, “Leder”-Einband, Schuber und Lesebändchen), der Inhalt kann leider nicht mithalten. In seinem Nachwort geht Florian Illies größtenteils auf die Illustrationen Menschiks ein, zu Recht wie ich finde. Hätte sie es sich nicht zur Aufgabe gemacht, das Buch mehr als zwanzig Jahrenach dem ursprünglichen Erscheinen zu bearbeiten, wäre es vermutlich in Vergessenheit geraten - es sei dahingestellt, ob dies ein Verlust gewesen wäre.

  • Monatsrunde November - Mission zu neuen Bücherwelten

    • Breña
    • 2. Januar 2026 um 18:27

    Fast vergessen, weil ich so lange gebraucht hab, aber auch mein zweiter Kandidat ist inzwischen (sogar noch 2025) gelesen: Nicholas Christopher - Eine Reise zu den Sternen

  • TAMKATZN-SUB-Leichen-Abbau-Motivations-Leserunden-Thread (28. Auflage)

    • Breña
    • 1. Januar 2026 um 10:53

    Nicholas Christopher - Eine Reise zu den Sternen

    ist dank eines Endspurts im alten Jahr geblieben. Christopher hat auf den letzten 80-100 Seiten tatsächlich alle Fäden zusammengefasst und offene Fragen geklärt. Die Konstruktion der Geschichte hat mir definitiv gefallen und ich habe auch die Protagonisten gerne begleitet, das Buch hätte für meinen Geschmack jedoch 200 Seiten kürzer sein können.

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • Breña
    • 1. Januar 2026 um 09:48

    Dieses Mal habe ich wirklich lange gebraucht, um mich zu entscheiden, dabei mochte ich das Thema auf Anhieb. Vor dem Einschlafen habe ich dann spontan mit diesem passenden Buch angefangen:

    Per Petterson - Ist schon in Ordnung

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    Laut Klappentext ein perfekter Kandidat: Audun ist mit seiner Mutter nach Oslo gezogen, um dort einen Neuanfang zu wagen. Während der Eingewöhnung an der neuen Schule scheint er immer wieder auf das alte Leben mit dem brutalen, trinkenden Vater zurück zu schauen.

  • TAMKATZN-SUB-Leichen-Abbau-Motivations-Leserunden-Thread (28. Auflage)

    • Breña
    • 29. Dezember 2025 um 18:41

    Sobald ich den Eindruck bekomme, dass der Autor schwafelt und mir sein (hoffentlich wenigstens gut recherchiertes) Wissen aufzwingt, ohne dass ich einen Mehrwert wahrnehme, nehme ich das übel. Wenn jemand fabuliert und ich gerne folge, ist das absolut in Ordnung, das passiert mir allerdings zu selten. :S

    Die letzten Seiten packe ich jetzt auch noch.

  • TAMKATZN-SUB-Leichen-Abbau-Motivations-Leserunden-Thread (28. Auflage)

    • Breña
    • 28. Dezember 2025 um 20:20

    Nicholas Christopher - Eine Reise zu den Sternen

    Keine 100 Seiten mehr, puh. Die Grundidee und Konstruktion der Geschichte gefällt mir und Christopher schreibt eigentlich gut, aber er schwafelt auch echt viel. Die ständigen Exkurse, die inhaltlich nichts mit der Handlung zu tun haben, nerven mich inzwischen nur noch. Und da die Lebensläufe verschiedener Personen aufeinander zu laufen, werden manche Episoden nun mit leicht abweichenden Details aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So langsam sehne ich das Ende wirklich herbei...

  • Susanne Goga - Die wilden Jahre

    • Breña
    • 26. Dezember 2025 um 19:09

    Danke für die Vorstellung, Gaby

    Viele Rheinländer sind dir bestimmt dankbar, wenn du Mönchengladbach die verdiente Ehre als Schauplatz zugestehst. ;)

  • Simone van der Vlugt - Rembrandts Geliebte

    • Breña
    • 26. Dezember 2025 um 18:44

    Danke für die Vorstellung des Buches, historische Romane gehen meist an mir vorbei.

    Während des Lesens deiner Rezi kam mir der Gedanke, dass es ein interessanter Zufall ist, dass du diesen Roman in zeitlicher Nähe zu Claire Dederers Monsters gelesen hast. Vermutlich denkt wirklich niemand darüber nach, dass auch Rembrandt sich wie ein solches verhalten hat.

  • TAMKATZN-SUB-Leichen-Abbau-Motivations-Leserunden-Thread (28. Auflage)

    • Breña
    • 25. Dezember 2025 um 17:15

    Nicholas Christopher - Eine Reise zu den Sternen

    Endlich konnte ich mal wieder mehr als 10-12 Seiten am Stück lesen.

    Inzwischen bin ich auf Seite 404 und es ist weiterhin enorm viel passiert, ohne dass es die Erzählung nennenswert voran gebracht hätte. Die Kapitel wechseln weiterhin zwischen der Perspektive von Enzo und der von Mala (ehemals Alma). Ersterer durchlebt die Pubertät und letztere eine tiefe Sinnkrise. Beide sind umgeben von außergewöhnlichen Personen und erleben ungewöhnliche Situationen. Ich traue mich gar nicht, irgendwelche Details zu verraten, weil ich zum einen nicht spoilern möchte, und zum anderen jedes Detail eine Reihe von Erklärungen benötigen würde.

    Es gibt verschiedene Motive, die immer wieder auftauchen. Am häufigsten natürlich die Sterne, die immer wieder eine zentrale Position einnehmen. Aber auch andere Details begegnen mir immer wieder: die Wüste oder Inseln als Handlungsort, Karten und Navigation, Entdecker, Philosophen und Komponisten, Spinnen und sogar Vampire. Leider sprechen beide Protagonisten auch übermäßig Drogen und Alkohol zu, das ist zwar kein Motiv, aber ein wesentlicher Bestandteil der Handlung, der mich nervt.

    Manchmal habe ich eine Ahnung, wohin das Ganze führen könnte, aber vermutlich wird es viel hanebüchener als ich es mir jetzt vorstelle.

  • Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026

    • Breña
    • 25. Dezember 2025 um 05:12

    Vielen Dank, liebe Suse.

    Den guten Wünschen möchte ich mich anschließen. Es ist schön, dass es euch gibt!


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