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  1. Literaturschock - Bücherforum
  2. sandhofer

Beiträge von sandhofer

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 19. Januar 2026 um 08:26

    Ich bin im Moment draussen, sorry.

  • John Brown - Rab and his Friends

    • sandhofer
    • 6. Januar 2026 um 13:54

    Einer der Lieblingstexte von Mark Twain ...

  • FAZ: Die 10 wichtigsten Romane des Jahres 2025

    • sandhofer
    • 21. Dezember 2025 um 19:47

    Elmiger habe ich gerade gelesen. Pynchon ist auf meiner virtuellen Liste. Everett gibt's aktuell bei der Büchergilde und werde ich mir noch dieses Jahr bestellen. 3 von 10. Nicht schlecht.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 18. Dezember 2025 um 08:17
    Zitat von b.a.t.

    oder eine Wodkasorte

    Vodka Stalinskaya ... hm ... das könnte es sein. Wenn Bruder Stalin lügt = wenn Schwesterchen Wodka dich nicht mehr vor der Verzweiflung retten und in den Morgen tragen kann ... könnte sein. Der ironische Haken dabei: Bei einem Menschen aus dem Osten der Republik denkt man automatisch an den Diktator und geht in die Irre ... Gefällt mir.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 17. Dezember 2025 um 20:06
    Zitat von b.a.t.

    Den Sozialismus, sie spricht ja Stalin somit ist klar über welches System sie spricht.

    Ja, dieser Stalin irritiert auch mich. Der ganze Rest passt bestens auf die Stimmung hinter der Bühne vor oder nach einem Konzert. Und die Autorin scheint, nach dem, was ich über sie gelesen habe, stark mit der aktuellen Musikszene verbandelt zu sein. Aber dieser Stalin? Vielleicht ein roter Hering? Ironie? Purste Publikumsverarsche?

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 17. Dezember 2025 um 17:43

    b.a.t. : An was für ein "altes System" denkst Du?

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 15. Dezember 2025 um 18:03

    Der Bruder Stalin irritiert mich auch. Aber an die DDR glaube ich nicht. Die Autorin hat die DDR nie bewusst erlebt. Wenn, dann ist das hier Hören-Sagen. Sie ist ja Musikjournalistin, und ich vermute, dass das hier eher Schnipsel sind aus einem Gespräch mit einer Musikerin. Die erste Zeile könnte sehr wohl sein, was man nach einem Konzert in der Erschöpfungseuphorie und weil man wirklich Hunger hat, so in sich hineinstopft, weil es gerade herumsteht.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 15. Dezember 2025 um 07:59

    Die große Leere im Kopf einer Musikerin nach einem Konzert? - Keine Ahnung; es macht nicht "klick!" bei mir ... ?(

  • Nobelpreis für Literatur 2025: László Krasznahorkai

    • sandhofer
    • 9. Dezember 2025 um 13:40
    Zitat von thomas_b

    KI-Zusammenfassung:

    [...] Der ungarische Autor wurde für sein visionäres Werk ausgezeichnet, das oft das Groteske und Apokalyptische mit der Bestätigung der Kunst verbindet.

    Zitat von Nobelpreis für Literatur

    for his compelling and visionary oeuvre that, in the midst of apocalyptic terror, reaffirms the power of art

    Nicht ganz das Gleiche, oder?

    Und ja, der erste Satz erinnert in seiner Konstruktion und in seinem Inhalt, der Wichtiges mit komplett Nebensächlichem verbindet, ohne letzteres zu begründen, an Zusammenfassungen, wie sie meine SuS Anfang Gymnasium jeweils ablieferten.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 8. Dezember 2025 um 05:32
    Zitat von HoldenCaulfield

    Schönes Winterbild!

    In so einem Winterbild ist Robert Walser gestorben. Auf einem seiner vielen langen Spaziergänge, an einem Herzinfarkt.

    Zitat von thomas_b

    Das gibt dir, ach, eine Ruh’, eine Weite,

    Ja ...

  • TAMKATZN-SUB-Leichen-Abbau-Motivations-Leserunden-Thread (28. Auflage)

    • sandhofer
    • 6. Dezember 2025 um 10:05
    Zitat von Avila

    Der aktuelle Wettbewerb läuft bis zum 31.03.2025

    :!: Forengeheimnis endlich enthüllt: TAMKATZN-Agents sind Zeitreisende! :!:

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 4. Dezember 2025 um 07:22

    Der junge Poet, der sich schon fast als eine Art Landstreicher darstellt, eine Stellung einnimmt ausserhalb der (bürgerlichen) Gesellschaft und der Poesie frönt. Ein häufig vorkommendes, im Grunde genommen noch romantisches Bild, das uns Rimbaud hier vorhält. Das einzige, das daran der Wahrheit entspricht: Rimbaud war ein junger Mann. Tatsächlich hat er als 19-Jähriger, wenn ich mich recht erinnere, mit der Dichtung aufgehört.

    Die Form des Gedichts, nebenbei, natürlich nicht nur französischer Klassizismus sondern auch Baudelaires "Les fleurs du mal".

    Und dann zum Schluss dieses seltsame Bild, wie er einen Fuss ans Herz hält - die Liebe des lyrischen Ich zum Wanderleben? Seltsam ist das Bild allemal.

    So, und jetzt dürfen auch noch andere. ;)

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 1. Dezember 2025 um 10:15

    Gern geschehen. Musste sein. Ich habe bei Rimbaud immer wieder feststellen müssen, dass die Übersetzungen ins Deutsche eine um einiges gehobenere Sprachebene verwenden als Rimbaud, der mit wenigen ausgenommenen Wörtern Alltagsfranzösisch verwendet. Der Mantel "wurde" (devenait: ganz normales Imperfekt) zum Beispiel in der zweiten Zeile "idealisch" - auf Deutsch: "ward" er "ein feingesponnenen Ding". Ist halt das Problem, wenn man Verse im selben Vermaß wiedergeben will. Aber der Mantel Rimbauds wird eben nicht zu einem Ding sondern löst sich auf ...

    Im Übrigen schon mal interessant die Diskrepanz zwischen Inhalt und Form. Inhaltlich der Traum einen jungen Mannes, der ausbrechen will. Formal strengster französischer Klassizismus: ein Sonett in Alexandrinern.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 1. Dezember 2025 um 05:35

    Moment bitte ...


    Ma Bohème

    Arthur Rimbaud

    Je m’en allais, les poings dans mes poches crevées ;
    Mon paletot aussi devenait idéal ;
    J’allais sous le ciel, Muse ! et j’étais ton féal ;
    Oh ! là ! là ! que d’amours splendides j’ai rêvées !

    Mon unique culotte avait un large trou.
    – Petit-Poucet rêveur, j’égrenais dans ma course
    Des rimes. Mon auberge était à la Grande-Ourse.
    – Mes étoiles au ciel avaient un doux frou-frou

    Et je les écoutais, assis au bord des routes,
    Ces bons soirs de septembre où je sentais des gouttes
    De rosée à mon front, comme un vin de vigueur ;

    Où, rimant au milieu des ombres fantastiques,
    Comme des lyres, je tirais les élastiques
    De mes souliers blessés, un pied près de mon coeur !

    Arthur Rimbaud, Cahier de Douai (1870)


    So. Später mehr...

  • Lisa Graf - Lindt & Sprüngli. Zwei Rivalen, ein Traum

    • sandhofer
    • 26. November 2025 um 09:12
    Zitat von Vandam

    Großonkel Charles-Amédée Kohler

    Dessen Schokolade-Fabrik ging dann doch in der NPCK auf, sagt die Autorin darüber auch etwas? (Nestlé-Peter-Cailler-Kohler ... heute als Konzern nur unterm ersten Namen bekannt, und die Schokolade nur unter Cailler ...)

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 19. November 2025 um 16:37
    Zitat von b.a.t.

    er spricht Gluten

    Mein erster Gedanke: Wieso leidet er an Zöliakie? Mein zweiter: Ach sooo, Betonung auf der ersten Silbe.

    Ansonsten verstehe ich den metaphysischen Mischmasch, den Octavio hier anstellt, nicht. Ist das alles wirklich richtig übersetzt? Ich finde im Netz nichts, was das Original sein könnte ... Und übers Formale kann ich auch nichts sagen, weil: Übersetzung. ;(

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    • sandhofer
    • 13. November 2025 um 17:03
    Zitat von HoldenCaulfield

    Ich habe seinerzeit in einem Buchladen in Calw eine kleine Biographie über sie gekauft und auch ein Referat zu ihr in Literaturgeschichte gehalten 😅

    Oh ... kannst Du uns dann verraten, warum sie mal mit einem und mal mit zwei 'r' geschrieben wird? Ich habe bei meinen - zugegeben flüchtigen - Recherchen nichts dazu gefunden.

  • Mehr Platz der Lyrik

    • sandhofer
    • 13. November 2025 um 07:23

    Nun ja - "die Günderode", wie sie genannt wurde, ist sicherlich weder eine Mayröcker noch eine Bachmann. Aber ich finde ihren Versuch hier, wissenschaftliche und technische Erkenntnisse mit Gefühlen und Stimmungen zu verbinden, ganz interessant. (Und sooo schlimm finde ich ihre Verse nun auch nicht ... :D)

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    • sandhofer
    • 12. November 2025 um 20:21

    Vielen Dank für Eure Herzchen, das ist lieb. Aber ein paar Worte zum Gedicht wären mir lieber ... ;)

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    • sandhofer
    • 10. November 2025 um 06:21

    Der Luftschiffer

    Gefahren bin ich in schwankendem Kahne
    Auf dem blaulichen Ozeane,
    Der die leuchtenden Sterne umfließt,
    Habe die himmlischen Mächte begrüßt.

    War, in ihrer Betrachtung versunken,
    Habe den ewigen Äther getrunken,
    Habe dem Irdischen ganz mich entwandt,
    Droben die Schriften der Sterne erkannt
    Und in ihrem Kreisen und Drehen
    Bildlich den heiligen Rhythmus gesehen,
    Der gewaltig auch jeglichen Klang
    Reißt zu des Wohllauts wogendem Drang.

    Aber ach! es ziehet mich hernieder,
    Nebel überschleiert meinen Blick,
    Und der Erde Grenzen seh' ich wieder,
    Wolken treiben mich zurück.

    Wehe! Das Gesetz der Schwere
    Es behauptet nur sein Recht,
    Keiner darf sich ihm entziehen
    Von dem irdischen Geschlecht.

    Karoline von Günderrode (1780-1806)


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