Beiträge von Nomnivor

    Scheinbar habe ich sie ein paar mal bei Malcolm mittendrin gesehen – erkannt habe ich sie nicht. Ich finde, selbst als Teenager sah sie ganz anders aus denn als Kind, und als Erwachsene hat sie sich nochmal stark gewandelt (wohl auch wegen des Alkohols und der Magersucht).

    Kindle ist auch nichts, was ich mit Qualität verbinde. Ich kaufe mir ab und zu einen im Angebot, benutze ihn einige Zeit, dann geht er plötzlich nicht mehr, und ich kaufe mir wieder einen im Angebot.


    Was vollkommen okay ist, wenn es keine 500 € sind.

    Ich musste kurz überlegen, und dann Biografien und Sachbücher ausklammern, um einen besseren Überblick zu bekommen. Aber mein Favorit in diesem Sommer war:


    Das Mädchen, das den Mond trank von Kelly Barnhill

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Es hat einfach alles. Hexen. Drachen. Papiervögel. Dingser und Bumsas.


    Dazu ist es viel dunkler und gruseliger, als man bei einem Kinderbuch erwartet und auch weder in Sprache noch im Thema von oben herab.

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    (Bitte beurteilt das Buch nicht am Cover)

    Aster Glenn Gray - Enemies to Lovers


    Niedliche Romanze über Tropes, die man in 1 Stunde weglesen kann.



    Der Schreibkurs an der Universität hat eine neue Methode: jeweils 2 Teilnehmer*Innen, die sich gegenüber sitzen, werden mit Handschellen aneinander gekettet, und die beiden sollen in 1 1/2 Stunden eine Geschichte über ihre Umgebung schreiben.


    Megan hat die Arschkarte gezogen, denn am anderen Ende des Raumes, weit weg, aber genau gegenüber, sitzt ihr Nemesis, Sarah. Sarah, die Megans Fanfics auf Tumblr zerreißt, weil sie sie für unrealistisch hält und behauptet, sie würden den Fandom zerstören.


    Als die beiden draußen in einem Schneesturm beschließen, die Handschellen klammheimlich abzunehmen, fallen ihnen die Schlüssel herunter und sie stecken miteinander fest.


    Um sich vor dem Sturm zu retten, setzen sie sich in ein Café und reden über die Tropes in Meghans Fanfics. Ist Enemies to Lovers überhaupt möglich? Ist Foeyay veraltet? Und warum schreibt Sarah Rezensionen zu Fanfics, aber selber keine?



    Queer-Rating: f/f, bi und lesbisch. Keine Queerenfeindlichkeit.

    Dieses Buch enthält: Enemy to Lover (duh), erzwungene Nähe

    Dieses Buch spielt: zur Weihnachtszeit an der Uni.

    Alter der Protagonistinnen: 22 / 25.

    Für Fans von: Heartstopper von Alice Oseman



    5ratten

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    I'm glad my Mom died von Jennette McCurdy.



    Worum es geht:

    Jennette hat es mit 6 Jahren schon oft gehört: Ihre Mutter Deb wollte Schauspielerin werden, ihre Eltern haben es ihr jedoch verboten. Als Deb meint, es wäre doch spaßig, wenn Jennette stattdessen Schauspielerin werden würde, stimmt diese zu, um ihre Mutter nicht wütend zu machen. Was daraufhin folgt, sind 15 Jahre Misshandlungen, bis ihre Mutter stirbt.




    Zitat

    My entire life's purpose, keeping Mom alive and happy, was for nothing. All those years I spent focusing on her, all the tie I spent orienting my every thought and action toward what I thought would please her most, were pointless. Because now she's gone.



    Triggerwarnungen für das Buch (explizit und nicht nur im Vorbeigehen erwähnt) und teilweise für diese Rezension:




    Zitat

    "I don't want to act anymore," I say before I even realize I've said it.

    Mom looks at me in the rearview mirror. A mixture of shock and disappointment fills her eyes. I immediately regret saying anything.

    "Don't be silly, you love acting. It's your favorite thing in the world," Mom says in a way that makes it sound like a threat.

    Jennette ist die perfekte Schauspielerin. Solange sie denken kann, spielt sie ihrer Mutter etwas vor, um diese bei Laune zu halten, und ihre Wutausbrüche nicht abzubekommen. Von Produzenten wird sie geschätzt, weil sie immer alles macht, was man ihr sagt, auf Befehl weinen kann, und selbst als Kind psychisch kranke Charaktere spielt, wie es viele erwachsene Schauspieler*Innen mit jahrelanger Erfahrung nicht können. Ihr Geheimnis: Das hat sie alles von ihrer Mutter gelernt.


    Zitat

    I'm screaming at the top of my lungs. Hysterical. I'm yelling that my stuffed animals are gonna kill me, I know they're gonna kill me. I'm rolling around on the floor, bruising my sides as I thrash around, bumping into couch legs and edges of dressers. I'm screaming, screaming, screaming, until ...

    "And cut!"[...]

    "Wow, Net," Mom says while she looks at me with a fierceness that almost scares me. "Where did you learn to act like that?"

    "I don't know," I say, even though I do. I know exactly where I learned to act like that.

    But I know better than to tell Mom that I got my character inspiration from her erratic and violent behavior. That would only invoke more erratic and violent behavior.

    Ihre Mutter, die nach ihrer Krebserkrankung beschlossen hat, 24 Stunden am Tag mit ihren Kindern zu verbringen, um Erinnerungen zu sammeln.


    Erinnerungen, die inzwischen das ganze Haus verstopfen, denn Deb wirft nichts mehr weg. Die Betten sind gefüllt, und die Familie ist gezwungen, auf Turnmatten im Wohnzimmer zu schlafen.


    Debra liebt das. Es ist wie eine nicht endend wollende Übernachtungsparty. So ist Jennette zunächst froh, mal aus dem Atem nehmenden Haus zu kommen. Doch auch ihre Mutter folgt ihr hier überall hin. In die Küche. Unter die Dusche. Auf die Toilette. In ihre erste eigene Wohnung.


    Und als Deb stirbt, als Jennette ihre Schauspielkarriere beenden kann, als sie sich mit ihrem Psychologen unterhält, da bemerkt sie: Sie ist froh, dass ihre Mutter gestorben ist.



    Ich kannte Jennette McCurdy vorher nicht wirklich. Ich war damals zu alt für ICarly und hatte ihre Existenz nur peripher auf dem Schirm. Aber dann wollte ich wissen, worum der ganze Fussel um ihr Buch sich dreht, und warum sich so viele über den Titel aufregen.


    Also begann ich das Buch an einem Freitagmorgen vor dem Zähneputzen. Und das war ein Fehler. Denn ich musste den ganzen Tag mein Tablet mit mir herumschleppen, und in jeder freien Sekunde lesen. Ich konnte meine Augäpfel nicht mehr von dem Text lösen.


    Dabei ist das Buch durchaus nicht mit Geringschätzung geschrieben. McCurdy erzählt Dinge einfach, wie sie passiert sind, und da sie es als Kind als normal empfunden hat, nicht mit Verachtung.


    Aber das heißt nicht, dass sie dafür dankbar sein muss.

    Aus dem Buch Let's pretend this never happened von Jenny Lawson, die irgendwie dieselbe Person ist wie ich, was sehr verwirrend ist, und ich weiß nicht, ob ich in eine Identitätskrise stürzen muss deshalb, oder nicht:


    Über die Autorin:

    [6 Bilder von Jenny Lawson, wie sie sich, mit einer Katze auf dem Kopf, die Zähne putzt]


    Autorin Jenny Lawson entspannt Zuhause.

    Ihr Ehemann starrt sie hinter der Kamera an und fragt, ob das seine Zahnbürste sei. Ihr Mann sollte seine Prioritäten richtig setzen. Und ihr eine Margarita besorgen. Auch, wenn es drei Uhr nachts ist. Ernsthaft, Victor, hol mir eine Margarita. Außerdem hätten die Leute, die dieses Buch veröffentlicht haben, die Autorin nicht ihre eigene Biografie schreiben lassen sollen. Schlechte Planung von ihrer Seite, würd ich sagen.

    Triggerwarnungen für das Buch und teilweise diese Rezension: akademische Belastung

    Jetzt muss ich mal ganz naiv fragen: Was ist denn akademische Belastung? Und was ist daran triggernd?

    Viele PhD-Student*Innen bekommen durch den Stress psychische Erkrankungen und ein großer Teil dieser Menschen gibt das Studium auf, um andere Berufe auszuüben, weil sie die Belastung nicht mehr aushalten.


    Wer schon in dieser Situation war, kann dadurch getriggert werden.


    Darauf wird in diesem Buch immer wieder direkt Bezug genommen.

    Gute Besserung, Zank!


    Der Hund ist jetzt fertig mit seinem Kushing-Test und hoffentlich erfolgreich durchgefallen.


    Jetzt suche ich eine Serie, von der ich die dritte Staffel vor ein paar Tagen im Laden gesehen habe, und mich nicht mehr an den Titel erinnern kann :lachen:. Es geht um einen Verbrecher, der so tut, als sei er ein Pastor. Sah irgendwie nach britischer Comedy aus. Aber wenn ich google, komme ich nur zu Nachrichten-Artikeln, wo das in Wirklichkeit passiert ist :hahaha:

    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich euch gar nicht erzählt habe, wie mein Buch endet.

    • Zeus stellt Hades und Persephone einen Hinterhalt, weshalb Persephone zu ihm zurückkehren muss.
    • Plötzlich interessiert es ihn nicht mehr, dass Hades sie befleckt hat
    • Demeters Plan war, dass Persephone Zeus heiratet, und ihn dann mit einem Gift ins Koma zu bringen. Uuups.
    • Koma, weil Persephone dadurch Hera bleiben würde, und die Befehlsmacht hätte. Bei Tod würde die Macht an Poseidon und Hades gehen. Clever.
    • Wobei ich nicht verstehe, warum, weil Zeus 3 Kinder hat, die den Titel theoretisch erben könnten.
    • 6 der anderen „Götter“ (Poseidon, Athene und den Rest habe ich vergessen, vermutlich, weil sie davor nie erwähnt wurden) schicken Hades eine geladene Waffe mit der Botschaft, dass er tun soll, was er tun muss, sie würden im Prozess hinter ihm stehen.
    • Das ist auch eingefädelt von Demeter. Sie hat Gefallen eingefordert und dafür soll Hades 6x im Jahr zu Partys mit ihr oder von ihr gehen, damit es so aussieht, als seien sie Verbündete.
    • Hades weiß nix davon, aber er geht trotzdem mit der Waffe zu Zeus’ Wolkenkratzer.
    • Hades bricht bei Zeus ein, indem er in den Fahrstuhl steigt, und bei Zeus wieder aus dem Fahrstuhl aussteigt. Security 1+
    • Zeus hat gerade mit einer anderen Frau Sex im Badezimmer und bemerkt nicht, dass Hades zuguckt.
    • Hades ist schockiert, dass Zeus anschließend nicht viel mit der Frau redet.
    • Hades: *bedroht Zeus mit einer Waffe*
    • Zeus: *ist whelmed*
    • Hades: *Monolog*
    • Zeus: *unterbricht ihn* Erschieß mich endlich!
    • Hades: :ernst:
    • Zeus: Wenn du mich umbringen wolltest, hättest du es längst getan. Du wirst mich nicht töten.
    • Hades: Hast recht. *Tötet Zeus nicht*
    • Zeus versucht, Hades zu töten, indem er probiert, ihn ins Gesicht zu schlagen.
    • Er verfehlt Hades, und das Momentum schmeißt ihn durch ein Fenster.
    • Hades verpieselt sich heimlich.
    • Persephone: Mutter, hast du Zeus getötet?
    • Demeter: Natürlich nicht. Wenn ich es gewesen wäre, hätte es keine Leiche gegeben.
    • Persephone: Beruhigend. :angst:
    • Perseus (wurde bis dahin auch nie erwähnt) wird der neue Zeus (keine Ahnung, warum).
    • Persephone bleibt bei Hades, anstatt Medizin zu studieren, wie sie es eigentlich vorhatte, weil, warum auch nicht.
    • Niemand investigiert den Tod von Zeus, weil alle von Hades und Persephone abgelenkt sind.

    Die nächsten Bände gehen um Eros und Psyche, und um Achilles, Patroclus und Helena (die die beiden irgendwie bei den Olympischen Spielen gewonnen haben und deshalb ein Throuple werden?).


    Ich bin fertig.