Clive Barker - Abarat Tage der Wunder Nächte des Zorns

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    Clive Barker - Abarat Tage der Wunder Nächte des Zorns


    Ich habe heute mit der Lektüre des zweites Bandes der Abarat-Pentalogie begonnen. Ich lese die wunderschön farbig illustrierte Hardcover-Ausgabe. Wer nicht so viel investieren möchte, sollte sich besser die englische Ausgabe zulegen, denn auf die Illustrationen sollte man auf keinen Fall verzichten. Bevor ich Band 1 begonnen hatte, mochte ich Clive Barkers Bilder gar nicht besonders aber ich habe sie während Band 1 wirklich lieben gelernt. Ich bin hin und weg von der ausschweifenden Phantasie und den grandiosen Bildern des Autors / Künstlers.


    Ich habe jetzt die ersten 50 Seiten im zweiten Band gelesen und bisher gefällt es mir schon wieder sehr gut.

  • Ich hatte mit Abarat pausiert, da man dieses schwere Hardcover ja nicht überall mit hinschleppen kann und auch eine Leserunde dazwischen kam. Jetzt habe ich wieder weitergelesen und ich kann nach 200 Seiten ganz sicher sagen: Es gefällt mir noch viel besser als der erste Band. Der episodenhafte Charakter ist verschwunden, die wichtigsten Charaktere sind eingeführt und es ist einfach eine tolle märchenhaft anmutendende vor Phantasie sprühende Geschichte. Weiterhin halte ich das Buch für Kinder jedoch völlig ungeeignet. Dazu ist es viel zu grausig.


    Ich hätte wirklich gerne eines von Clive Barkers Originalgemälden *seufz*.

  • Inhalt
    Candy Quakenbush aus Chickentown ist immer noch im Abarat und flieht vor dem Fürsten der Mitternacht, Christopher Carrion. Dieser hat einen fürchterlichen Plan, denn er möchte die ewige Dunkelheit über alle Inseln bringen. Doch Candy scheint im Kampf gegen diese finsteren Pläne eine wichtige Rolle zu spielen, die ihr selbst jedoch noch nicht klar ist. Während ihrer Odyssee über die Inseln des Abarat, lüften sich nach und nach die Geheimnisse um das Mädchen aus dem „Hernach“.


    Meine Eindrücke
    Das Buch geht nahtlos da weiter, wo der Vorgänger aufhörte. Doch ich konnte mich die ersten 170 Seiten nicht richtig mit dieser Fortsetzung anfreunden. Candy floh wieder von einer Insel zur anderen, von einem Abenteuer zum anderen, immer verfolgt von den Schergen Carrions. Das gab es zur genüge im ersten Teil und konnte mein Interesse nicht wecken.
    Aber dann wurde nach und nach das Geheimnis um das Mädchen immer spannender und man bekam langsam eine Ahnung von einem groß angelegten Plan, den der Autor geschickt in die beiden Bücher eingebaut hat. Die Handlung hat mich immer mehr in ihren Bann gezogen und zum Schluss war ich total gefesselt.
    Der Ideenreichtum von Clive Barker hat nicht nachgelassen. Teilweise hatte ich das Gefühl über ein Grusel- oder Kuriositätenkabinett zu lesen, indem der Autor seiner enormen Phantasie hemmungslos freien Lauf gelassen hat. Zu vielen dieser Wesen hat er sich kleine Geschichten einfallen lassen, die sich nahtlos in die Handlung einfügen und die oft sogar versteckte Hinweise enthalten.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass Chickentown ab und zu die Handlung im Abarat abgelöst hat, wodurch das Ganze abwechslungsreicher wurde.


    Es geht um Freundschaft, Liebe, Hass und Machtgier, gespickt mit Action, Spannung und Romantik, dies alles ist in diesem Buch ausreichend vorhanden und macht es zusammen mit den Illustrationen des Autors zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen.


    Fazit
    Dies ist auf jeden Fall eine sehr ungewöhnliche Fantasyreihe, die sicher nicht den Geschmack von jedem Fan des Genres trifft. Doch mir hat diese extreme Fantasywelt mit ihren liebenswerten oder auch ekligen und abstoßenden Wesen, sehr gut gefallen.


    Leider ist noch nicht abzusehen, wann der 3. Teil dieser Reihe erscheint, was ich sehr schade und ärgerlich finde, da ich unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. :grmpf:


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Ich konnte nicht widerstehen und habe mir bei Arvelle die beiden Abarat-Hardcover zum reduzierten Preis bestellt. Es hat sich wirklich gelohnt. Die Bilder in Farbe und Glanz zu sehen ist eine ganz andere Sache, als ein Schwarz-Weiß-Druck. Die beiden Bücher sind richtige Gesamtkunstwerke und ich bin ganz begeistert. Ich bin dauernd am durchblättern und bin erstaunt wie schön die Bilder teilweise sind.


    Ich kann jedem Fan dieser Reihe nur empfehlen sich die Hardcover zuzulegen. Es lohnt sich!