Florian Clever - Tage der Schatten 2: Die Geschwister

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    Fürchte die Schatten!
    Maika und ihre Diebesbande kämpfen in der Königsstadt ums Überleben. Der Kanzler der Krone will die Banden mit allen Mitteln vernichten. Während Maika verzweifelt neue Bündnisse knüpft, läuft die Gewalt auf den Straßen aus dem Ruder. Bis der Angriff einer blutrünstigen Wolfsbestie Maika auf eine neue Spur führt … und diese Spur führt in den Königspalast.
    Mittelalterfantasy

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Meine Meinung:


    5ratten


    Spannung hoch zehn mit diesem zweiten Band der Dilogie! Monster, Banden und die Stadtwache - ein wahres Spektakel im Krieg um die Vorherrschaft. In diesem fulminanten Band geht es gleich zu Beginn hoch her, denn er knüpft nahtlos an den ersten Band der Dilogie an. Aus einem Monster werden mehr und aus drei Banden weniger. Hier bleibt keine Seite unblutig im Krieg um die Vorherrschaft um die Stadt.

    Die liebgewonnenen Protagonisten und Protagonistinnen tauchen natürlich auch hier im zweiten Band wieder auf. Der Fokus bleibt gleich, denn die Banden der Stadt müssen sich noch immer wehren oder muss sich die Stadt doch gegen die Banden wehren? Gerade in diesem Band ist oft unklar, wer eigentlich gut und wer böse ist? Gibt es diese Seiten überhaupt noch? Wem kann man trauen? Meisterhaft schildert Florian Clever wie die Protagonisten und Protagonistinnen an ihren eigenen Leuten zweifeln, den anderen aber nicht vollständig vertrauen - wem kann man überhaupt trauen? Wer steht auf der eigenen Seite? Eine spannende Reise nimmt hier ihren Abschluss und man hält bis zum Schluss den Atem an. Wer gewinnt? Oder wird es keiner sein?

    Wie gewohnt ist Florian Clever's Erzählstil leicht zu lesen und seine Sprache angenehm. So führt einen die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite in einem Atemzug durch. Die Spannung lässt nicht und die Geschichte hält jede Menge Überraschungen bereit.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"