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Manuela Inusa - Wintervanille

  • Gaby
  • 3. November 2019 um 19:06
  • Zum letzten Beitrag

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.194 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Januar 2020 um 09:08) ist von simmilu.

  • Gaby
    Patronus
    Beiträge
    4.226
    • 3. November 2019 um 19:06
    • #1

    [kaufen='978-3734107887'][/kaufen]

    Einfachwunderschön

    Nachdem ihre Mutter Carmen gestorben ist, reisen Vater Joseph und die kleine Cecilia zu ihren Verwandten nach Mexico. Hier entsteht bei Papa Joseph die Idee mitten in den Weinbergen von Napa Valley eine Vanille Plantage anzulegen. Heute lebt auch er nicht mehr und Cecilia, die alle nur CeCe nennen, führt sie mit viel Liebe und Herzblut weiter. Sie baut die Vanille, die im ganzen Umkreis bekannt und beliebt ist, nicht nur an. Sie verarbeitet sie auch zu Plätzchen, Chuttney, Marmelade und anderen Köstlichkeiten. Durch die viele Arbeit hat sie kaum noch Zeit für ihre Freundin Julia, die ihren eigenen Sandwichladen betreibt und die sie trotzdem einmal in der Woche trifft. Nachdem sie Louis Castro den Laufpass gegeben hat, hat kein Mann mehr ihr Vertrauen und ihr Herz erobern können und ihr Liebesleben liegt brach.

    In einem TV-Bericht über ihre Vanille Plantage und ihre Produkte wird Luxushotelbesitzer Richard Banks auf CeCe aufmerksam, bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf und lädt sie zu einem Gewürzseminar in sein Heavenly Resort am Lake Tahoe ein. Cecilia sagt begeistert zu. Denn hier wird sie zusammen mit Julia, die sie als ihre Assistentin ausgibt, die winterliche Stimmung, die es in Kalifornien nur hier an der Grenze zu Nevada gibt, richtig auskosten und genießen können.


    Mit Manuela Inusa habe ich eine neue deutschsprachige Autorin für mich entdeckt. „Wintervanille“ ist das erste Buch, das ich von ihr lese und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die wunderschön leichte, flüssige und sehr bildhafte Erzählweise lässt sofort Bilder in meinem Kopf entstehen.

    Aus diesen vielen kleinen Details entsteht ein klares Bild von Cecilia und ihrer Freundin Julia, beides sehr sympathische junge Frauen, die sich schon seit Kindertagen kennen. Beide habe ich schnell ins Herz geschlossen. Bei Richard hat es etwas gedauert, bis ich ihn richtig sympathisch fand. Mir gefallen auch die Rückblenden in die Vergangenheit sehr gut. Die sorgen für ein noch besseres Kennenlernen der einzelnen Personen und ich kann manche Handlungen noch besser verstehen.

    Auch die Landschaft rund um San Francisco und das Lebensgefühl mit Gospelgesang und Besuchen auf verschiedenen Märkten, das hier sehr gut rüber gebracht wird, kann ich mir gut vorstellen und habe sie gleich auf meine „will ich noch bereisen“-Liste gesetzt.

    Wie schon zu erwarten war, ergibt sich auch hier eine Liebesgeschichte. Um es aber noch interessanter zu machen, hat Manuela Inusa ganz zumSchluss noch eine kleine Überraschung eingebaut.

    Ich werde auf alle Fälle CeCes Vanilleplätzchen backen, deren Rezept ich zusammen mit einem für Vanillezucker und eines für Vanille-Himbeer-Marmelade als Schmankerl am Schluss des Buches bekomme. Außerdem darf ich auch noch einen Blick in die kommende Geschichte von „Orangenträume“ werfen und mich darauf freuen.

    Ein wundervoller Winterroman mit sehr viel Gefühl und Wohlfühlmomenten. Genau richtig für die bald anstehende Winter- und Weihnachtszeit. Ich habe mir beim Lesen eine Vanille Duftkerze angezündet und mich in meine Decke gekuschelt. Einfach klasse und absolut zu empfehlen.

    5ratten

  • simmilu
    Büchereule
    Beiträge
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    Bilder
    2
    • 4. November 2019 um 22:40
    • #2

    Liebe Gaby, das klingt genau richtig für ein bis zwei gemütliche Winterabende im Lesesessel. Vielen Dank für die Rezi und den Tipp !

    Mein Patronus ist eine Büchereule

  • Lilli33
    Vollblutleserin
    Beiträge
    5.666
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    8
    • 11. Januar 2020 um 10:01
    • #3

    Taschenbuch: 480 Seiten

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (30. September 2019

    ISBN-13: 978-3734107887

    Preis: 10,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

    Nett, aber nichts Besonderes

    Inhalt:

    Cecilia führt im kalifornischen Napa Valley mit Leidenschaft eine Vanillefarm. Ebenso wie ihre beste Freundin Julia hatte sie in der Liebe bisher kein Glück, sondern nur Enttäuschungen erlebt. Dies könnte sich ändern, als sie von einem reichen Hotelier zu einem Gewürzseminar eingeladen wird …

    Meine Meinung:

    Für mich war das Buch, der 1. Band der Kalifornische Träume-Reihe, leider nichts, es ist aber auch nicht das Genre, das ich sonst gerne lese. Für einen anspruchsvollen Roman hat es zu wenig Gehalt, für einen berührenden Liebesroman zu wenig Gefühl. An den Stellen, wo es „dramatisch“ wurde, habe ich nicht mit den Protagonisten mitleiden können, sondern war nur sauer auf sie, weil sie sich so dämlich benahmen.

    Zudem ist die Handlung stark vorhersehbar, wirkliche Überraschungen nicht vorhanden. Ich habe einiges über die Vanille gelernt, ein wenig auch über andere Gewürze. Das hat mir gut gefallen.

    Der Schreibstil ist einfach und gut lesbar. Allerdings ist die Handlung durch etliche Wiederholungen und ausschweifende Erzählungen aufgeplustert. Die eigentliche Geschichte beinhaltet nur 449 Seiten, im Anhang finden sich noch einige Rezepte mit Vanille sowie eine Leseprobe von „Orangenträume“, dem 2. Band der Reihe Kalifornische Träume.

    Fazit:

    Leichte, anspruchslose Unterhaltung. Nett, aber nichts Besonderes.

    ★★★☆☆

    Bingo: 0 (49)
    SLW: 08/20
    Serienchallenge: 9 (2)
    Reading around the World Challenge: 17

    Liebe Grüße, Lilli

  • simmilu
    Büchereule
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    2
    • 11. Januar 2020 um 13:49
    • #4

    Lilli33 : Da stimme ich mit dir überein ! Ich hatte mir mehr von dieser Geschichte versprochen und war hinterher richtig enttäuscht. Am meisten nervten mich diese ewigen Superlative, die die Autorin immer wieder verwendete...Die beste Vanille, das wichtigste Geheimnis, die leckersten Plätzchen, und so weiter....Ich dachte die ganze Zeit, was das wohl für raffinierte Kekse sein müssen, wenn alle sooooo begeistert davon sind und es die nirgendwo anders gibt. Bis ich dann im Rezept las, das die ganze Zeit die Rede von irgendwelchen total normalen Vanillekeksen ist, die es zuhauf gibt 8o Ganz viel heiße Luft würde ich sagen...

    Mein Patronus ist eine Büchereule

  • Lilli33
    Vollblutleserin
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    8
    • 11. Januar 2020 um 14:41
    • #5

    simmilu Also, das kann man ja jetzt so nicht sagen, dass das ganz normale Vanillekekse sind. Die sind doch mit der echten Vanille aus dem Napa Valley. Bei einer Schotenlänge von 20 cm schmeckt das doch viel besser ?

    Bingo: 0 (49)
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    Liebe Grüße, Lilli

  • simmilu
    Büchereule
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    2
    • 13. Januar 2020 um 09:08
    • #6

    Stimmt, jetzt wo du es sagst...:D Ich Banause...

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