Joshua Tree - Singularity

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    In naher Zukunft ist die Menschheit derart fortschrittlich geworden, dass diejenigen, die nicht an diesem Fortschritt teilnehmen können oder wollen, Überflussmenschen genannt werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet „Singularity“ die Geschichten von Adam, James und Rhea.


    Gleich vorweg: Joshua Trees Roman ist für mich mal wieder so ein Fall, bei dem ich nach dem Beenden des Buches dasitze und mich frage, was ich dazu formulieren kann und wie etwas derartiges überhaupt bewertbar ist.

    Die Prämisse ist toll, da es auch um technologischen Fortschritt und Künstliche Intelligenzen geht, zwei Themen, die mich persönlich sehr interessieren. Was dann im Roman passiert, wirft viele Fragen auf, von denen ich die zentralste stellen möchte. Diese heißt sehr klischeebehaftet: „Was will uns der Autor mit diesem Werk sagen?“

    Ich gebe offen zu, dass ich nicht glaube „Singularity“ gänzlich verstanden zu haben und ich weiß auch nicht, ob ich durch nochmaliges Lesen mehr verstehen würde. In weiten Teilen des Buches passierte die Handlung für mich so vor sich hin. Ich wartete auf den großen Knall, die große Auflösung, den Aha-Effekt – alles blieb aus. Es hängen zwar durchaus alle drei Geschichten zusammen, aber das merkt man erst durch das Ende. Das heißt, bis auf das letzte Kapitel wird man völlig alleine gelassen und arbeitet sich durch ein mehr und mehr verwirrendes Buch, nur um am Ende den Zusammenhang mehr oder weniger zu erkennen und auch nicht schlauer zu sein.


    Bei „Singularity“ fühlte ich mich selbst wie einer dieser Überflussmenschen aus dem Buch. Ich habe offenbar nicht den Schritt gemacht, den es benötigt, um den Roman zu verstehen, so dass mir, wie es so schön heißt, der intellektuelle Zugang fehlt. Dementsprechend konnte ich für mich mit „Singularity“ nahezu nichts anfangen – bis hin zu dem Punkt, dass ich nicht mal sagen kann, ob ich das jetzt schade finden soll oder nicht.


    2ratten

    Hier ist mein SuB und mein SgB :)

  • Also so ein Moment in der Beziehung, wo man dem Buch gegenüber sitzt und fragt: "Liegt es an Dir oder liegt es an mir?"