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  1. Literaturschock - Bücherforum
  2. Alice

Beiträge von Alice

  • Monatsrunde Juni 2026 - Die Reise nach Osten

    • Alice
    • 15. Juni 2026 um 21:29
    Zitat von Alice

    Jung Chang - Fliegt, wilde Schwäne

    ... ist jetzt abgeschlossen Saltanah .

    Eventuell übersehen, Saltanah ? :/

  • Monatsrunde Juni 2026 - Die Reise nach Osten

    • Alice
    • 9. Juni 2026 um 12:36

    Jung Chang - Fliegt, wilde Schwäne

    ... ist jetzt abgeschlossen Saltanah .

  • Monatsrunde Juni 2026 - Die Reise nach Osten

    • Alice
    • 8. Juni 2026 um 21:34

    Da ich mit meinen beiden "Ost"-Büchern schon ziemlich durch bin, melde ich zusätzlich noch ein passendes Buch für China aus meiner TAMKATZN-Liste an:

    Leslie Li - Bittersweet

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  • Uwe Timm - Die Entdeckung der Currywurst

    • Alice
    • 6. Juni 2026 um 08:17

    Also immer noch eine beliebte Schullektüre - meine Kids haben das vor 20 Jahren auch schon "behandelt".. ;) Es eignet sich auch einfach gut dazu, da der Titel ein guter "Teaser" ist, es nicht so viele Seiten hat (essentiell!), es aber (da bin ich mit Kirsten einer Meinung) ein gutes Buch über eine wichtige Zeit ist.

    Vielleicht wäre vor der Lektüre eine leichte Warnung seitens der Lehrperson angebracht, dass es nicht so "lustig" ist, wie der Titel klingt...

  • Isabel Bogdan - Der Pfau

    • Alice
    • 3. Juni 2026 um 15:41

    Ich hab das Buch zweimal gelesen, mit einem gewissen Abstand. Beim ersten Mal fand ich es nicht schlecht, aber auch nicht besonders. Auch den Humor nicht. Beim zweiten Mal hat es mir richtig gut gefallen und ich fand es ziemlich witzig. Hm.

    Vielleicht muss man einfach gerade in der richtigen Stimmung sein?? (Hatte in der Zwischenzeit weder eine Fortbildung über Pfauen noch über Büroarbeit besucht..)

  • Monatsrunde Juni 2026 - Die Reise nach Osten

    • Alice
    • 2. Juni 2026 um 14:31

    Bruni Prasske - Mögen Deine Hände niemals schmerzen

    ... habe ich ziemlich schnell ausgelesen. Ebenso wie das andere (spätere, vielleicht noch etwas.. ausgearbeitetere..) Buch der Autorin über den Iran (Küsse in der Moschee) fand ich es sehr lesenswert. Prasske arbeitet als Sozialhelferin in Deutschland mit Asylsuchenden und hat durch ihre offene Haltung eine natürliche Begabung zum Schließen von Freundschaften. Sie bereist den Iran (zeitlich liegen ihre Reisen 20-30 Jahre zurück..) nicht als völlig Fremde, sondern zeigt uns durch ihre zahlreichen Kontakte eine Innensicht und einen unvoreingenommenen Blick auf die Menschen, deren Offenherzigkeit ihr gegenüber oft überraschend erscheint. Ihre Beschreibungen der Landschaft und der Bauwerke sind hinreißend, ihre politische Haltung bei aller Toleranz doch eindeutig.

    Sowohl die Titel (bzw. Untertitel...) als auch die Cover beider Bücher finde ich persönlich unglücklich gewählt und bin froh, dass sie mich (am Ende...) nicht vom Lesen abgehalten haben.

  • Sue Burke - Immunity Index

    • Alice
    • 30. Mai 2026 um 08:42

    Sue Burke - Immunity Index

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    (Ama-ISBN ist falsch...)

    (Ich denke nicht, dass von diesem englischsprachigen Buch eine Übersetzung existiert, aber hab mal spaßeshalber die Amazonbeschreibung "automatisch" übersetzen lassen: )

    Automatisch übersetzte Amazon-Beschreibung

    "In einem Amerika, das von wachsenden Lebensmittelengpässen, krasser Ungleichheit und einer erstarkenden faschistischen Regierung geprägt ist, stehen drei vollkommen normale junge Frauen kurz davor zu erkennen, dass sie eine ganze Menge gemeinsam haben.

    Ihr Erschaffer, der begabte Genetiker Peng, hat sie genau dazu gemacht – bevor derartige Dinge gesetzlich verboten wurden.

    Gerüchte über ein Virus machen in der ungeschützten und rebellionsnahen Bevölkerung die Runde, bis es schließlich tödliche Ausmaße annimmt.

    Während die Frauen ums Überleben kämpfen und helfen wollen, setzt Peng alles daran, ein Heilmittel zu finden – und die Vertuschung hinter dem Virus aufzudecken." (gar nicht so schlecht, finde ich doch...:/)


    Die Autorin Sue Burke kannte ich von ihrem Roman "Semiosis" (und dessen Nachfolger "Interference") her, in dem sie den Pflanzen auf einem außerirdischen aber kolonisierten Planeten Bewusstsein und Handlungsfähigkeit zugesteht. "Immunity Index" kommt nicht ganz so hochoriginell daher, sondern beschreibt in der Hauptsache den Umsturz eines autoritären politischen Systems - das Ganze im Verlauf einer menschengemachten Pandemie (das Buch wurde nach Angabe der Autorin vor der Covid-Pandemie begonnen, aber unter ihrem Einfluss abgeschlossen); genetic engineering spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle.

    Das Ganze liest sich durchaus spannend, auch einige Action-Szenen sind inkludiert, und die Charaktere und die Gedankenwelt der drei Hauptfiguren sind gut herausgearbeitet, fand ich. Einige moralische Probleme werden im Lauf der Handlung relativ organisch und unaufdringlich diskutiert - die Fragestellungen ergeben sich aus der Handlung.

    Für mich ein Vierrätter 4ratten

  • Monatsrunde Juni 2026 - Die Reise nach Osten

    • Alice
    • 26. Mai 2026 um 15:23

    Ich melde an:

    Bruni Prasske - Mögen deine Hände niemals schmerzen

    (Iran)

    Jung Chang - Fliegt, wilde Schwäne

    (China)

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 17. Mai 2026 um 20:45

    Mein Regenbogenbuch ist gelesen HoldenCaulfield :

    Guy Deutscher - Im Spiegel der Sprache

    Im Gegensatz zum durchschnittlichen Amazon-Rezensenten hatte mir Deutschers anderes Buch "Die Evolution der Sprache" noch besser gefallen - dieses hier beschränkt sich auf einige wenige Spezialthemen und behandelt diese zuweilen etwas zu redundant und wortreich - aufschlussreich ist es insgesamt dennoch, aber ich war mal wieder froh über den Anstoß.

    Quasi als Bonbon zum Monatsrundenthema beschäftigt sich das vorletzte Kapitel ("Sex und Syntax") mit dem grammatikalischen Geschlecht.

  • Agatha Christie - Die Autobiographie

    • Alice
    • 16. Mai 2026 um 20:11

    Danke für Deine Besprechung Aeria , in der ich zahlreiche meiner (durchaus schon älteren...) Eindrücke genau wiedergefunden habe. :)

    Ich erinnere mich insbesondere noch an die farbige Darstellung von Christies 3 (oder waren es doch nur 2 ??) alten Tanten, die sich gegenseitig in Darstellungen überboten, wie zart und anfällig sie doch seien (in der damaligen Zeit war das wohl ein erstrebenswertes Image für eine Frau). Sehr lakonisch vermerkt Agatha Christie dann meiner Erinnerung nach, dass sie alle über 90 Jahre alt wurden. ^^

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 16. Mai 2026 um 16:25

    Mich bitte auch nicht in den Lostopf tun.

  • Viola Alvarez - Wer gab dir, Liebe, die Gewalt

    • Alice
    • 14. Mai 2026 um 19:46

    Wieder einmal hinkt mein Lesekommentar stark hinterher, aber ich bin sehr froh, dieses Buch fast 20 Jahre nach seinem Erscheinen und auch einigen Jahren auf meinem SUB jetzt gelesen zu haben. Es ist zeitlos.

    Um die wenigen bekannten Fakten herum hat Viola Alvarez (Gehring) fast 800 Jahre nach dessen Tod eine nachvollziehbare und berührende Lebensgeschichte des Dichters Walther von der Vogelweide konstruiert, deren Einbettung in die Zeitgeschichte gleichfalls sehr gelungen ist (soweit ich das beurteilen kann).

    Seine an passenden Stellen eingefügten Texte in originaler und moderner Sprache ergänzen die Romanbiographie perfekt. Die Darstellung Walther von der Vogelweides als autistisch veranlagten Menschen mit genialen Zügen und die wiederkehrenden Darstellungen seiner inneren Welt fand ich wie schon Valentine weiter vorne sehr glaubhaft und passend zu den erhaltenen sprunghaft erscheinenden Biographiefragmenten und auch zu seinen Texten.

    Das Buch von Alvarez ist aber in meinen Augen viel mehr als ein reines "Nachvollziehen" - es ist ein organisch geschlossener emotional sehr berührender historischer Roman.

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 14. Mai 2026 um 15:51

    Zu schade, dass ich von Becky Chambers <3 schon alles gelesen habe...

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 8. Mai 2026 um 10:24

    Firiath : Ich kann mich noch erinnern, dass mich damals vor allem die originelle Weltsicht des Protagonisten von Middlesex fasziniert hat und ich es unheimlich gerne gelesen hab. Wäre tatsächlich mal ein (seltener) Reread-Kandidat. (Heute könnte ich vielleicht vergleichen, ob es neben dem Titel noch weitere Parallelen zu Middlemarch gibt.. ;))

  • Beatrix Gerstberger - Die Hummerfrauen

    • Alice
    • 4. Mai 2026 um 18:17

    Vieles an diesem Buch hat mir sehr gefallen, aber ich bin unsicher, ob mich die Liebesgeschichte zwischen Mina und Sam wirklich überzeugt.

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 1. Mai 2026 um 22:15

    Wenn Du schon auf diese einfache (mMn legitime..) Nachfrage (kein Kommentar..), ob denn in all diesen Deinen Büchern (neben den immer männlichen Hauptpersonen...) auch Frauen vorkommen, so überempfindlich reagierst HoldenCaulfield , kommunizieren wir zwei in diesem Thread wohl besser nur noch minimal miteinander - eventuell gibt es da ja Sensibilitäten, über die ich einfach nicht Bescheid weiß, und ich will Dich wirklich nicht verletzen.

    Auf mein "Regenbogenbuch" freue ich mich - das möchte ich schon seit längerer Zeit lesen.

  • Monatsrunde Mai 2026: Pride-Flagge

    • Alice
    • 1. Mai 2026 um 13:34

    Aber bestehen die den Bechdel-Test, HoldenCaulfield ? :/

  • Monatsrunde April 2026 - Die Re-Read-Ampel

    • Alice
    • 28. April 2026 um 17:41

    Ich hab den Richard Powers abgebrochen - Du kannst ihn also vorne streichen Bluebell .

    Vielleicht entsorge ich ihn einstweilen noch nicht final - aber die Tatsache, dass der wissenschaftliche background des Ganzen jetzt doch eeetliche Jahre alt ist, motiviert mich nicht gerade, die vielen Girlanden drumherum wirklich verfolgen zu wollen, und der "emotionale" Teil ist nicht besonders... attraktiv. Gerade gibt es SO viel anderes!!

    (Sollte das Buch noch mal als Kandidat ieiner Challenge bei mir auftauchen, dürft Ihr gerne lachen.X/)

  • Michael Krüger - Verabredung mit Dichtern (Erinnerungen und Begegnungen)

    • Alice
    • 28. April 2026 um 14:29

    (Aber das Doppel-s, das mir hier durchgegangen ist, ist echt blamabel.. :breitgrins:)

  • Michael Krüger - Verabredung mit Dichtern (Erinnerungen und Begegnungen)

    • Alice
    • 28. April 2026 um 11:09

    Michael Krüger - Verabredung mit Dichtern (Erinnerungen und Begegnungen)

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    Michael Krüger, lange Zeit das "Herz" des Hanser-Verlags in verschiedenen leitenden Funktionen, erzählt in diesem 2023 erschienenen Buch auf rund 450 Seiten aus seinem Leben mit Büchern und Schriftstellern - der Fokus liegt dabei (wie es auch schon aus dem Titel ersichtlich ist..) bei der Lyrik.

    16 Kapitel befassen sich mit einzelnen seiner Lebensstationen, mit einigen Schriftstellernationen und auch mit Einzelpersonen - gleich anfangs legt er Wert darauf, hier keine "vollständige chronologische Darstellung" vorlegen zu wollen, da sein Gedächtnis auch eher selektiv arbeite. Eine häufig auftauchende Wendung ist denn auch: "... aber das ist eine andere Geschichte." (Inzwischen, 2025, ist denn auch ein zweiter Band von Krügers Erinnerungen erschienen: "Unter Dichtern".)

    Auf den ersten 130 Seiten findet man zunächst Impressionen und Beschreibungen zur Kindheit des Autors. Um ein umfassenderes Bild der Persönlichkeit Michael Krügers zu erhalten, haben diese doch zahlreichen Seiten aber im Leserückblick eine wichtige Funktion: Hier wird die Basis zu einer Biografie gelegt, deren Zentrum (mit aller Konzentration und allem "Herzblut") die Literatur ist. Mehrfach betont der Autor seine "nicht akademische" Basis - aber eigentlich ist sein ganzes Leben ein intensives Text- (und Menschen-) Studium. Die von ihm verlegten Autoren sind gewissermaßen seine Familie - Professionelles und Privates ist hier unauflösbar verschränkt.

    Mir selbst schwirrt nach der Lektüre noch ein wenig der Kopf - fast zu schnell folgen hier die Namen, Kurzbiografien und Geschichten sehr, sehr zahlreicher Literaten aufeinander. Der Fokus auf Lyrik hat das Ganze für mich zusätzlich erschwert, da mir viele der Autoren (zu meiner Beschämung..) entweder gar nicht oder nur verschwommen dem Namen nach bekannt waren. (Romanautoren, bei denen der Grund bei mir dann etwas fester war, tauchen allerdings doch auch auf.) Da Michael Krüger beim Abfassen der Erinnerungen 80 Jahre alt war und sich seit 10 Jahren aus dem Verlagsleben zurückgezogen hatte, sind die Autoren, mit denen er vertraut ist und war, naturgemäß gleichfalls in meist fortgeschrittenem Alter: Man könnte das Buch also auch als eine Art kleiner Literaturgeschichte lesen. Eine Vielzahl von Krüger verfasster Nachrufe sind in den Text einbezogen.

    Insgesamt ein Buch, das ich (würde Die KI hier formulieren.. ;)) "mit Gewinn" gelesen habe, wobei die Lektüre aufgrund der vielen für mich unvertrauten nebeneinander stehenden Beschreibungen nicht immer nur entspannend war - ich werde es aufheben und eventuell in Einzelfällen nochmals konsultieren. (Im Rückblick erscheint mir v.a. die vom Autor vorgenommene Einteilung recht sinvoll.)


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