Beiträge von HoldenCaulfield

    Ich hab vieles auch schon total wieder vergessen. Scheint das Buch hat einfach keinen richtigen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, außer dem das ich die ganze Geschichte einfach nicht mochte. Ich bin aber froh, das ich es damals recht zügig gelesen habe. Es so ewig mit zu schleppen hätte mich glaube ich total in eine Leseflaute gestürzt.

    Und meine beiden letzten Neuzugang im November, ebenfalls von Netgalley und von einer Autorin, deren Bücher mir bisher alle gut gefallen haben:

    Ich denke Marie Brunntaler wird mich nicht enttäuschen. Obwohl das Ganze:


    Eine Liebe von Bern heißt^^

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    Ich lese einfach alles von ihr, und daher werd ich dem Ganzen eine Chance geben. Es dreht sich alles um eine Tanzclique in den 60er Jahren. Bin durchaus gespannt, das ist mal ganz anders, als die bisherigen Bücher der Autorin. Gebe aber auch zu, wenn es nicht Brunntaler wäre, hätte ich das Buch vermutlich eher ignoriert.


    und Five Survive von Holly Jackson, deren Good Guides Girl to Murder Trilogie mir sehr gefallen hat. Daher war klar, ich lese weitere Bücher der Autorin.


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    Jetzt fehlt mir insgesamt nur noch 1 Buch und die erste Runde hätte ich schon mal geschafft. Ich warte mal den Dezember ab, und schaue ob ich dann eine zweite Liste anmelden kann.


    Hier jedenfalls mein Buch Nr. 4


    Eins schaff ich wohl noch. Und dann ist ja schon Dezember :huh:

    Tatsache. Hier ist mein letztes Buch für den November:


    Mein aller aller aller letztes Buch von allen Listen die ich angemeldet habe!! :laola:



    Von meiner Women Who Write Are Dangerous Liste:


    Gratuliere zum erfolgreichen SLW 2022. LG, dodo

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    Titel: A Thousand Ships/ Die Heldinnen von Troja

    Autorin: Natalie Haynes


    Allgemein:

    368 S., Picador, 2020


    Info: Die dt. Ausgabe ist für Juni 2023 angekündigt


    Inhalt:

    Die Autorin erzählt die Geschichte um die Ereignisse vor allem nach dem trojanischen Krieg aus der Perspektive der Frauen, die nach dem Tod ihrer Männer zurück bleiben und zu sehen müssen, wie ihre Welt in Stücke zerrbricht...


    Meine Meinung:

    Ich bin hin und her gerissen. Denn schlecht ist das Buch auf keinen Fall... Es ist eher so, das es nicht ganz zu dem passt, was mir persönlich als Erzählperspektive gefällt. Ich denke mein Problem war tatsächlich, das man wie bei der Ilias und der Odyssee mit sehr vielen Namen konfrontiert wird. Haynes schreibt im Prinzip diese beiden Bücher aus weiblichem Blickwinkel zusammen.

    Das ist einerseits wirklich interessant, weil es auch zeigt, das die Männer die alle als Helden der Antiken Literatur etabliert wurden, vor allem Trauer, Leid und Tod hinterließen. Die Auswirkungen waren egal, solange es sie nicht selbst betraf. Andererseits musste ich ständig das Namensregister bemühen um den Überblick nicht komplett zu verlieren.


    An mancher Stelle ist mir schon klar, warum die Autorin diesen Blickwinkel überhaupt gewählt hat. Es gibt ihr die Möglichkeit diese Geschichten und Perspektiven überhaupt zu erzählen, da nur wenig über sie bekannt ist. Andererseits fand ich dabei z.B. Penelopes Kapitel irgendwie fast unnötig, da sie im Grunde die Geschichte ihres Mannes erzählt, statt wirklich ihre eigene, ich fand das sie dadurch seltsam passiv blieb. Ich denke Haynes wollte hier auch nah genug an ihren Quellen bleiben und das ist dabei dann heraus gekommen.


    Nun gut, insgesamt habe ich hier gemerkt ,das es mir einfach zu viele Figuren waren. Ich konnte sie dadurch teilweise nur schlecht auseinander halten. Und das hat es mir auch schwer gemacht, der Geschichte wirklich folgen zu können. Trotzdem hat es mich eben durchaus fasziniert, weil ich es gut fand, das die Autorin die Frage aufwirft, wie wir Helden, Heldinnen definieren. Und auch warum die Frauen von Troja und natürlich auch andere Antike Frauenfiguren nicht als Heldinnen etabliert sind, nur weil sie nicht in einem Krieg kämpften, aber dafür die Suppe auslöffeln mussten, die ihnen von anderen überhaupt erst eingebrockt wurden.


    Kein so einfaches Buch für mich, aber eines, das mich trotz meiner persönlichen Schwierigkeiten, neugierig auf andere Bücher der Autorin gemacht hat. Ich denke wenn man sich mit den weiblichen Perspektiven der griechischen Mythologie und Literatur beschäftigen möchte, hat man hier einen guten Startpunkt!


    :tipp:

    Zank

    Sagen wir mal so, uns war beiden klar, das wir uns zwar interessant finden, das eine Beziehung aber eine absolute Katstrophe gewesen wäre. Wir sind aber tatsächlich noch befreundet. Aber es ist definitiv gut, das da nie mehr drauß geworden ist.