Joseph Heller - Catch 22

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 2.230 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Doris.

  • Hallo zusammen :winken:


    Hat schon jemand Catch 22 von Josef Heller gelesen? Ich habe damit in der Mittagspause angefangen und es nach 40 Seiten wieder weggelegt, weil ich einfach nicht verstanden habe, worum es in dem Buch geht. Sollte ich noch mal anfangen oder es wieder in die Bib zurückbringen :confused: Eigentlich finde ich es nicht toll, Bücher auszuleihen und dann nicht zu lesen, aber hier finde ich einfach keinen Zugang :sauer:


    Liebe Grüße
    Kirsten


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    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

    Einmal editiert, zuletzt von Alfa_Romea ()

  • Hi Kirsten!


    Ich habe es heuer erst gelesen, und fand es prinzipiell sehr gut, weil es so schön absurd war. Ich habe mich zwar bis zum Ende durchgebissen, aber das ist ein Buch, das sehr viel Aufmerksamkeit braucht, weswegen ich es sicher irgendwann noch mal lesen muß.
    Also, wenn Du keinen Zugang findest, würde ich Dir raten, es wegzulegen und vielleicht ein anderes Mal noch mal zu versuchen. Oder vielleicht packt es Dich doch noch?


    Worum geht es? Ein imaginärer Fliegerstützpunkt im 2. Weltkrieg, wo sich ein Haufen relativ bizarrer Menschen tummelt und die Absurditäten von Militärstrukturen.
    Hm, ich sag doch, ich war selbst überfordert, deshalb kann ich nicht viel mehr dazu sagen. :redface:


    Ein gutes Buch, aber, wie gesagt, ich glaube, man braucht dazu Geduld und Aufmerksamkeit. Ich hatte sie diesmal beim Lesen leider nicht.


    Bye,


    Grisel

  • ... wegen dem Absurden habe ich das Buch eigentlich ausgeliehen, weil mir das z.B. bei Iain M Banks sehr gefallen hat. Ich werde es erst mal wieder zurückbringen und wenn es mich wieder danach giert eben nochmal ausleihen :zwinker:

    Into the water I go to lose my mind and find my soul.

  • Ich habe gerade beschlossen, es nach rund einem Drittel nicht mehr weiterzulesen. Ich finde es prinzipiell gar nicht mal schlecht, und die Absurditäten, die sich in jeder großen, hierarchischen Organisation einnisten, sind schon gut einfangen. Aber für mein Empfinden nutzt sich der Humor recht schnell ab, wenn die ganzen Geschwadermitglieder, die ja alle nicht ganz dicht in der Birne sind, so reihum mit ihren Macken und ihrem Umgang mit bzw. Handeln in dem System vorgestellt werden. Wenigstens den ein oder anderen „normalen“ Charakter habe ich schon ganz gern in einem Roman ...

  • Ich habe mich vor vielen Jahren auch an diesem Buch versucht und bin schon ziemlich bald gescheitert. So weit, dass sich das Ganze zu einer Handlung formiert hat, bin ich gar nicht gekommen. Es war auch der Stil, der mich abbrechen ließ, denn eine absurde Handlung kann bisweilen ja auch mitreißen. Insgesamt betrachtet war mir die Zeit dafür zu schade.