Kaufen* bei
Amazon
* Werbe/Affiliate-Link
Kerri Andrews ist immer gewandert, aber als sie Mutter wurde, hatte sie das Gefühl, dass sie ihre geliebten Berge für sie unerreichbar waren. Während sie in ihrer Schwangerschaft noch wanderte, schien es als Mutter ein unerreichbarer Traum zu sein. Ihr Leben wurde nicht nur von ihr bestimmt, sondern von den Bedürfnissen ihres Kindes.
"Der einzige Teil von mir, der wirklich noch mir gehörte, war mein Verstand." Dieser Satz klingt hart, aber wahrscheinlich kann ihn jede Mutter verstehen. Schwangerschaft und Geburt verändern einen. Wenn dann noch das nicht mehr geht, was für einen Ausgleich sorgen könnte, wird es schwer. Für Kerri war es das besonders und lange Zeit hat sie sich nicht wie eine echte Mutter gefühlt, sondern wie eine Person, die eine Mutter spielte.
Die Rückkehr zu der Frau, die durch die Natur gewandert ist, kam langsam. Der erste Schritt waren Berichte von Schriftstellerinnen, die Mütter waren und gewandert sind. Dann kamen die ersten Spaziergänge: alleine, aber auch mit anderen Müttern. Die Unterhaltungen mit diesen Frauen haben ihr genauso geholfen wie die Tatsache, dass sie endlich wieder in Wanderschuhen unterwegs war. Manchmal müssen es nicht die langen oder spektakulären Touren sein, sondern es sind die Menschen, mit denen man unterwegs ist.
Kerri Andrews hat ein sehr ehrliches Buch geschrieben. Aber diese Ehrlichkeit ist nötig, um zu zeigen, wie schwer der Weg manchmal sein kann, um die Frau wiederzufinden, die hinter der Mutter zurückgetreten ist. ![]()
