01 - Kapitel 1 bis einschl. Kapitel 7

Es gibt 51 Antworten in diesem Thema, welches 6.814 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • Hallo liebe MitleserINNEN, hallo liebe Silke,


    hier startet am 22.03.2019 die Leserunde zu "Wir nannten es Freiheit". Ich begrüße alle Teilnehmerinnen herzlich und ganz besonders Silke Schütze. Schön, dass es mit unserer Runde geklappt hat und Du Dir die Zeit nimmst, uns bei der Lektüre Deines neuen Romans zu begleiten!


    Bitte postet erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu schreiben oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Hier könnt Ihr zum ersten Abschnitt - bis einschließlich Kapitel 7 - schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Uns allen wünsche ich nun ganz viel Spaß beim Lesen und Austauschen!


    Fröhliche Leserunde :winken:

    Claudia

    :lesen:





  • Guten Morgen liebe MitleserINNEN,


    ich habe meinen freien Tag und den strahlenden Sonnenaufgang damit verbracht, den ersten Abschnitt zu lesen. Schon mal ein kleines Sorry an der Stelle. Das Abschnittsende ist doof gewählt, denn wir sind ja mitten im Abschied von Caroline. Sei`s drum. Ein schöner Abschnitt. Ich bin sehr gut reingekommen. Kein Wunder, Lene ist ein Schatz. So eine liebenswerte, aufmerksame und kluge junge Frau. Und um sie rum noch eine ganze Menge anderer toller Frauen. Da macht das Eintauchen Spaß, obwohl Krieg ist und natürlich nicht alles zum Besten steht.


    Männer sind in der Schule ja tatsächlich dünn gesäht. Bis auf den doofen Rektor. Rektoren sind ja immer so eine Sache. Ich weiß das vor allem aus der Schulzeit meiner Söhne, da hatte ich öfters mit solchen Herren zu tun. Und leider steht und fällt das Schulklima auch ein bisschen mit ihnen. Ätzend wie der Rektor den Schülerinnen Angst machen will und ihnen das alte Rollenbild und Furcht vor der Obrigkeit einbläut. Es widerstrebt mir richtig, wenn die Frauen ihre Gedanken für sich behalten müssen und keine Widerworte geben, um des lieben Friedens Willen - und sicher auch um des Jobs willen. Das war damals eine Form der Nötigung, die man heute gar nicht mehr richtig nachvollziehen kann. Ich bin mal wieder so was von froh, dass ich heute lebe und nicht damals.


    Wenn ich meine Notizen jetzt so durchschaue, dann gab es schon einiges Spannendes oder sogar überraschend Neues für mich. Also z.B., dass damals der Kaiser die Sommerzeit einführte. Wurde die später nochmal abgeschafft oder gibt es die tatsächlich seit damals. Der Grund von damals leuchtet ja im wahrsten Sinne des Wortes ein. Ich bin ja eine Befürworterin, dass man das endlich abschafft.


    Habe auch noch nie gehört von eine "Wohnung trocken wohnen". Das hört sich auch sedr traurig an. Und feucht und unangenehm und nach ständigem Umziehen und nichts Eigenes haben. Das ist ein Beispiel dafür, dass Frauen ohne Männer kaum über die Runden kamen. Kein Wundern, dass Heiraten und Versorgung so groß geschrieben wurden. Damit konnte man die Frauen gut klein halten.


    Paul scheint ja auch ein liebenswerter Kerl zu sein. Ich befürchte mal, er ist für den Krieg (und dann auch noch in Verdun, diesem grausamen, lehmverschmierten Massengrab) aber zu sanft und feingeistig und ich kann mir schon jetzt gut ausmalen, mit welchen Wunden an der Seele er wiederkommen wird. Das wird schwer werden für Lene. Die beiden kennen sich ja noch gar nicht so gut und haben auch noch keine gefestigte Beziehung. Und ihre Briefe sind auch nur Träume und schöne Vergangenheit. Da kommt noch etwas sehr Schweres, Dunkles auf Lene zu.


    Aber auch etwas Neues und Revolutionäres. Die Lehrerinnen gründen einen Verein. Frauenpower. Da freu ich mich drauf. Endlich mal dem Rektor eins auswischen und etwas verändern. Auch wenn es traurig ist, aber der Krieg hat uns Frauen geholfen, dass die Gleichberechtigung schneller von statten ging.


    Ich hoffe mal, der Hehler erwischt Lene nicht doch noch.


    Mein neues Lieblingswort. LEBENSMITTELPOLONÄSE. :bang:

    :lesen:





  • Vielen Dank für diesen Beitrag! Lebensmittelpolonäse hat mir auch sehr gut gefallen, wie überhaupt der (Galgen-)Humor, den sich die Bevölkerung von Berlin und Schöneberg auch im ersten Weltkrieg bewahrt hat. Dass Dir Lene so gut gefällt, freut mich sehr. Ich mochte sie auch sofort, als sie eines Tages in meine Gedanken gehopst ist... der Schwarzmarkthändler wird tatsächlich noch ein Thema sein, aber mehr verrate ich nicht...

  • Was mir total gut gefällt, ist diese "Berlinstimmung" Ich stehe ja total auf die Kaiserzeit (auch wenn die jetzt schon fast rum ist) und dieses Flair, das Berlin zu diesem Zeitpunkt ausstrahlt. Das Arm und Reich praktisch im gleichen Haus wohnen, aber trotzdem total getrennt sind.

    Krass finde ich das Zölibat, gottseidank gibt es das heute nicht mehr, sonst hätte ich mit meinem Studium( das ich ja gerade im Moment mache) echt ein Problem, so als verheiratete Frau mit drei Kindern:D


    Bis auf den doofen Rektor.

    Ja, ein echter Leerkörper :rolleyes:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Heute vormittag habe ich bei einer Frühstücksveranstaltung aus "Wie nannten es Freiheit" gelesen und danach wurde noch intensiv darüber diskutiert. Unter anderem darüber, wie sehr sich die Gender-Verteilung im Lehrerzimmer (heißt das heute eigentlich immer noch? verändert hat. Dass es fast mehr Lehrerinnen als Lehrer gibt. Und Schulrektorinnen sind heute an der Tagesordnung. Wenn das Dr. Frambosius wüsste....

  • Ein liebes Hallo in die Runde, schön das Du liebe Silke34 uns in dieser Runde begleitest.

    Da habe ich gleich eine Frage, ist dies dein erster historischer Roman? Es ist mein erstes Buch von dir.


    Nun aber zu Lene.

    Es ist mir nicht schwer gefallen, Lene von Beginn an sympathisch zu finden. Auch ihre Mutter Hanna mag ich, wobei ich mir Sorgen um sie mache, sie scheint immer wieder mit einer Bronchitis zu kämpfen, die sie nie ordentlich auskuriert.


    Durch die " Gut Greifenau" Trilogie wusste ich schon einiges über ledige Lehrerinnen und das sie nach der Heirat nicht mehr arbeiten durften. Doch ich habe schon im ersten Abschnitt so viel mehr erfahren, was ich noch interessant fand.

    Ich fand es sehr nobel von der Frau von dem Hofe, die Lene das Lehrerinnen-Seminar ermöglicht hat. Anders wäre es ihr nie möglich gewesen, egal wie viel ihre Mutter verdient hätte. Als Reinigungskraft hat man nichts verdient.

    Als Vertretungslehrerin ist Lene ihrem Wunsch, zu unterrichten, einen Schritt näher gekommen. Doch wie lange ist das möglich, wenn die männlichen Kollegen zurück kommen sollten. Sie tut sich mit dem Kollegium sehr schwer. Sie wünscht so sehr eine Freundin, doch bis jetzt ist sie den anderen Kolleginnen nicht viel näher gekommen. Ich glaube Fräulein Oldenburg wäre ihr eine gute Freundin, aber Lene ist zu skeptisch.

    Der Direktor macht ihr das Leben an der Schule nicht unbedingt leichter. Das ist einer von der alten Garde, der der Meinung ist, dass Frauen an den Herd gehören und sie um Haushalt und Kinder kümmern.

    Als Dr. Frambosius diesen Satz mit den französischen Wörtern neu erzählt haben wollte, habe ich gedacht ich lese nicht richtig. Waren wirklich französische Wörter verboten? Das ist ja ein ganz überzeugter.

    ABER, dann kommen sich die Lehrerinnen näher, sie wollen einen Frauenverein gründen. Richtig so, Frauen an die Macht. Zum ersten Mal fühl Lene sich dazugehörig.


    Der Krieg ist allgegenwärtig, es mangelt an allem und wenn man kein Geld hat, muss man so wie Lene auf den Schwarzmarkt. Als Frau, wie wir lesen konnten, ein gewagtes Unterfangen. Dieser Verfolger scheint gemeingefährlich zu sein.

    Lene hat einen Verlobten, Paul, und sie vermisst ihn unendlich. Er ist an der Front in Verdun, wie schlimm dort gekämpft würde, wissen bestimmt alle. Wie schwer traumatisiert die Männer von dort zurück kamen.


    Das es zu der Zeit einen Erlass ( Kundmachung) gab, dass es eine Sommerzeit geben wird, wusste ich gar nicht.

    Viele historischen Hintergründe, die mein Wissen wieder erweitert haben.


    Mehr morgen, bin heute fix und foxi. Unser Enkel hatte Geburtstag und wir waren im Tobeland. Er wollte ständig das Oma mit ihm klettert und rutscht:banane:

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Liebe Kessi69, vielen Dank für Deinen Zeilen. Ob das mein erster historischer Roman ist? Jein. Ich habe mich in der fiktiven Biografie Henny Walden mit der Zeit zwischen 1919 bis 1929 beschäftigt - also die Zeit direkt NACH den ersten Weltkrieg. https://www.dotbooks.de/document/267661

    Das Buch HENNY WALDEN - MEMOIREN EINER VERGESSENEN SOUBRETTE ist mittlerweile bei Dotbook als E-Book zu bekommen, ursprünglich war es einst bei Rowohl erschienen.

    Ich hoffe, Du hast im Tobeland Dir keinen Muskelkarter geholt und freu mich auf weitere Kommentare von Dir.. herzlich: Silke Schütze

  • Als Reinigungskraft hat man nichts verdient.

    Als Arbeiterin hat man insgesamt nicht viel verdient. Als Mann schon nicht besonders, als Frau noch viel weniger.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Waren wirklich französische Wörter verboten?

    Das habe ich aber auch schon mal gelesen. Der hätte hier im Schwabenland einiges zum aufregen gehabt: Trottwar, Plafo, Sudderai …….8o (ja, es ist ganz bewusst falsch geschrieben.. ^^)

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Das es zu der Zeit einen Erlass ( Kundmachung) gab, dass es eine Sommerzeit geben wird, wusste ich gar nicht

    Das war mir auch neu, ich dachte, dass sei jünger.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Liebe Kessi69, vielen Dank für Deinen Zeilen. Ob das mein erster historischer Roman ist? Jein. Ich habe mich in der fiktiven Biografie Henny Walden mit der Zeit zwischen 1919 bis 1929 beschäftigt - also die Zeit direkt NACH den ersten Weltkrieg. https://www.dotbooks.de/document/267661

    Das Buch HENNY WALDEN - MEMOIREN EINER VERGESSENEN SOUBRETTE ist mittlerweile bei Dotbook als E-Book zu bekommen, ursprünglich war es einst bei Rowohl erschienen.

    Ich hoffe, Du hast im Tobeland Dir keinen Muskelkarter geholt und freu mich auf weitere Kommentare von Dir.. herzlich: Silke Schütze

    Danke für den Buchtipp

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ja, das mit den Kundmachungen ist interessant. Während meiner Recherche habe ich vor allem den Schöneberger Anzeiger studiert, der nur so von neuen Vorschriften und Bekanntmachungen wimmelte. Wann man wo welche Lebensmittelkarten einsetzen konnte, für welche Lebensmittel es jetzt welche Karten gab oder dass man ab Juli 1916 in Schöneberg bei der Verbreitung von Weizenbrot "Weizenschrot und Kartoffelmehl in derselben Menge" verwendet werden durfte. Und die Postkarten, die Dr. Frambosius in Lenes Handarbeitsklasse verteilt, hat es wirklich gegeben.

  • Hallo zusammen


    Ich war auf der Buchmesse in Leipzig und konnte deshalb erst gestern ins Buch einsteigen


    Und ich bin direkt mittendrin, gerade Dein Schreibstil gefällt mir auch total gut, das Buch liest sich richtig rutschig. Da muss man aufpassen , nicht über den Abschnitt hinaus zu lesen.

    Interessant auch, dass das buch quasi mitten im Krieg beginnt.


    Über die Zeit an sich habe ich schon Bücher gelesen, ich wusste auch, dass Frauen nach der Hochzeit nicht weiter arbeiteten aber so Einiges ist mir trotzdem neu.


    Habe auch noch nie gehört von eine "Wohnung trocken wohnen". Das hört sich auch sedr traurig an. Und feucht und unangenehm und nach ständigem Umziehen und nichts Eigenes haben. Das ist ein Beispiel dafür, dass Frauen ohne Männer kaum über die Runden kamen. Kein Wundern, dass Heiraten und Versorgung so groß geschrieben wurden. Damit konnte man die Frauen gut klein halten.

    Das kannte ich bis dato auch nicht und stelle mir das wirklich sehr ungesund vor. Und was soll das bringen? Werden die Wohnungen wirklich schneller trocken wenn jemand darin lebt? Das hat doch eher was mit heizen und lüften zu tun, oder ?


    Paul scheint ja auch ein liebenswerter Kerl zu sein. Ich befürchte mal, er ist für den Krieg (und dann auch noch in Verdun, diesem grausamen, lehmverschmierten Massengrab) aber zu sanft und feingeistig und ich kann mir schon jetzt gut ausmalen, mit welchen Wunden an der Seele er wiederkommen wird. Das wird schwer werden für Lene. Die beiden kennen sich ja noch gar nicht so gut und haben auch noch keine gefestigte Beziehung. Und ihre Briefe sind auch nur Träume und schöne Vergangenheit. Da kommt noch etwas sehr Schweres, Dunkles auf Lene zu.

    Das hast Du gut beschrieben, die gleichen Gedanken hatte ich auch. Zumal mich diese ganze Situation total überfordert hat erstmal, das ging so schnell.Die Beiden kennen sich ja nun wirklich nicht, und schwupps, sind sie verlobt. Das ist schon verrückt. Klar, aus Anstandsgründen musste da wohl diese Verlobung her aber das ist schon echt heftig schnell. Und ich kann mir auch nicht vorstellen dass sie, wenn Paul zurück kommt, einfach in dieser kurzen Verliebtheit/Schwärmerei weiter machen können.



    Das es zu der Zeit einen Erlass ( Kundmachung) gab, dass es eine Sommerzeit geben wird, wusste ich gar nicht.

    Viele historischen Hintergründe, die mein Wissen wieder erweitert haben.

    Das hätte ich zeitlich auch nicht zuordnen können. Fand ich auch sehr interessant und tatsächlich auch nachvollziehbar.



    Ja, das mit den Kundmachungen ist interessant. Während meiner Recherche habe ich vor allem den Schöneberger Anzeiger studiert, der nur so von neuen Vorschriften und Bekanntmachungen wimmelte. Wann man wo welche Lebensmittelkarten einsetzen konnte, für welche Lebensmittel es jetzt welche Karten gab oder dass man ab Juli 1916 in Schöneberg bei der Verbreitung von Weizenbrot "Weizenschrot und Kartoffelmehl in derselben Menge" verwendet werden durfte. Und die Postkarten, die Dr. Frambosius in Lenes Handarbeitsklasse verteilt, hat es wirklich gegeben.

    Danke für die Info.

    Das mit der Seife fand ich schon heftig, wurde das echt mit Gefängnis bestraft?

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Habe auch noch nie gehört von eine "Wohnung trocken wohnen". Das hört sich auch sedr traurig an. Und feucht und unangenehm und nach ständigem Umziehen und nichts Eigenes haben. Das ist ein Beispiel dafür, dass Frauen ohne Männer kaum über die Runden kamen.

    Den Begriff kannte ich schon, aber er ist auch nicht auf Alleinerziehende beschränkt. Da gibt es von Heinrich Zille die Zeichnungen, das Buch heißt Miljöh. Dort sind auch Trockenwohner abgebildet. Die Wohnungen gab es dann während dem Trockenwohnen gratis oder zu einer symbolischen Miete. Wenn ich mir sonst nichts anderes leisten kann.....

    und dann auch noch in Verdun, diesem grausamen, lehmverschmierten Massengrab)

    Du musst dir das Gebiet mal über Google Maps angucken: Die Granatentrichter erkennt man bis heute in der Landschaft. Nur sind die heute halt grün. Damals waren das ja nur schlammige Krater

    Ich kann Lene total gut verstehen, dass ihr der Rektor auf den Senkel geht, den hab ich schon jetzt gefressen. Wenn mir der im echten Leben über den Weg laufen würde, der käme mir gerade geschliffen....:kommmalherfreundchen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Von Senara von Nostria ....Du musst dir das Gebiet mal über Google Maps angucken


    Hab das jetzt gemacht, oh mein Gott.... Und das ist schon so lange her. Die Ausmaße kann man sich kaum vorstellen, obwohl man weiß wie schlimm es dort gewesen ist.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Ja, das mit den Kundmachungen ist interessant. Während meiner Recherche habe ich vor allem den Schöneberger Anzeiger studiert, der nur so von neuen Vorschriften und Bekanntmachungen wimmelte. Wann man wo welche Lebensmittelkarten einsetzen konnte, für welche Lebensmittel es jetzt welche Karten gab oder dass man ab Juli 1916 in Schöneberg bei der Verbreitung von Weizenbrot "Weizenschrot und Kartoffelmehl in derselben Menge" verwendet werden durfte. Und die Postkarten, die Dr. Frambosius in Lenes Handarbeitsklasse verteilt, hat es wirklich gegeben.

    Wenn man bedenkt, dass an allem gespart werden sollte, sehe ich die Herstellung der Postkarten als reinste Verschwendung an.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle

  • Von Senara von Nostria ....Du musst dir das Gebiet mal über Google Maps angucken


    Hab das jetzt gemacht, oh mein Gott.... Und das ist schon so lange her. Die Ausmaße kann man sich kaum vorstellen, obwohl man weiß wie schlimm es dort gewesen ist.

    Ja, ich war auch total entsetzte. Hab mir das mal angeguckt, als das Thema in der Schule war. Und das man das heute auch noch, mehr als 100 Jahre danach auch noch so gut erkennen kann...:heul: Kein Wunder, das so viele Männer nicht nur körperlich sondern auch seelisch kaputt waren

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    :buecherstapel:

  • Von Senara von Nostria ....Du musst dir das Gebiet mal über Google Maps angucken


    Hab das jetzt gemacht, oh mein Gott.... Und das ist schon so lange her. Die Ausmaße kann man sich kaum vorstellen, obwohl man weiß wie schlimm es dort gewesen ist.

    Ja, ich war auch total entsetzte. Hab mir das mal angeguckt, als das Thema in der Schule war. Und das man das heute auch noch, mehr als 100 Jahre danach auch noch so gut erkennen kann...:heul: Kein Wunder, das so viele Männer nicht nur körperlich sondern auch seelisch kaputt waren

    Ja kein Wunder. Als ich eine Dokumentation über den ersten Weltkrieg gesehen habe, wurden original Filmaufnahmen von dem Dauerfeuer in Verdun gezeigt. Da kann man nur beschädigt raus kommen.

    &quot; Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben , über die Sterne&quot;<br />- Thomas Carlyle