Corinne Hofmann – Zurück aus Afrika

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    Kurzbeschreibung laut Amazon:


    Nach der langen Abwesenheit und dem Leben in einer ganz und gar andersartigen, fast archaischen Welt muss Corinne Hofmann so manche Fähigkeit, die ein Leben in Mitteleuropa erfordert, neu erlernen. Doch mit der gleichen Stärke, dem Mut und dem Optimismus, mit denen sie die Herausforderungen in Kenia bewältigte, baut sie für sich und ihre kleine Tochter eine neue Existenz auf. Während dieser Zeit hält sie durch viele Briefe und finanzielle Hilfe den Kontakt zu ihrer »afrikanischen Familie«. Eines Tages kehrt sie zurück und blickt vom Dach Afrikas, dem Kilimandscharo, in die Weiten der kenianischen Steppe...


    Über die Autorin:


    Corinne Hofmann, 1960 als Tochter einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters in der Schweiz geboren, gelang mit ihrem Lebensbericht Die weisse Massai über ihre Zeit in Kenia ein internationaler Bestseller, der bisher in 19 Sprachen übersetzt wurde. 2003 erschien ihr zweites Buch Zurück aus Afrika, in dem sie ihren Neuanfang in der Schweiz beschreibt. Sie lebt mit ihrer Tochter am Luganer See.


    Meine Meinung:


    Ein starkes Buch über eine starke Frau, die mit Mut und Herz ihr Leben anpackt und das Beste daraus macht. Corinne Hofmann beschreibt, wie sie den Neuanfang in der Schweiz erlebte und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatte bis sie wieder eine Arbeit und Wohnung hatte. Auch über den Erfolg ihres ersten Buches und die Lesungen erzählt sie. Es ist erstaunlich, mit wie viel Leichtigkeit und Mut Frau Hofmann ihr Leben meistert. Am meisten beeindruckt hat mich, wie sie einfach ihrem Herzen folgt. Auch fand ich es sehr interessant, wie jemand, der Jahre in Kenia verbracht hat, das Leben hier wahrnimmt. Es wird einem wieder mal klar, in welchem Luxus wir eigentlich leben und wie selbstverständlich das für uns ist. Ein lesenswertes Buch, das mich sehr in seinen Bann gezogen hat.


    Von mir bekommt es: 4ratten

    Liebe Grüsse Hanni 8)

  • Ich hab den ersten Teil schon nach 88 Seiten vorzetig abgebrochen und weiß noch nicht ob ich es je zu Ende lesen werde.
    Es hat damals meine Liebe zu (Auto)biografien gebrochen...

  • Ich hab alle 3 Teile gelesen. Ich fand das Thema einfach unglaublich spannend und hab mich deswegen fast gezwungen alle zu lesen. Aber sie ist meiner Meinung nach nicht geeignet als Schriftstellerin. Sie wiederholt sich so unglaublich oft und es kommt viel zu oft vor, dass Sätze kommen wie: "Die Situation war so schlimm für mich" und es kommt aber nicht genau rüber, warum sie das war. Sie schaffts nicht Gefühle gut rüberzubringen. Und vorallem hat sich mir der Gedanke aufgedrängt, dass ich sie durch ihre Geschichte unsympatisch finden muss, weil da soviele Dinge sind, die man einfach nciht nachvollziehen kann, wie man so handeln kann. Aber ich will ja nicht ihr Leben bewerten sondern ihre Bücher. Und die find ich ok. War mal interessant zu lesen, aber jetzt sollte sie sich, was das schreiben angeht zur Ruhe setzen.

    "Das ist nicht zu sagen, was ich auszustehen habe von meinem Durst und meiner Begierde nach ihr, ich wollte, ich könnte sagen, es wird mein Tod sein, aber man kann damit weder leben noch sterben."

  • Ich bin im Prinzip der gleichen Meinung wie Üzrün. Corinne Hofmanns Bücher sind sprachlich keine Meisterleistung und inhaltlich teilweise so oberflächlich, dass die Beweggründe für ihr Handeln nicht wirklich klar werden. Dennoch: Auch ich habe alle drei Teile gelesen (bzw. lese gerade den dritten Band), weil ich einfach das Thema faszinierend finde. Corinne Hofmann teilt ihre unmittelbaren Erfahrungen mit uns Leser/innen, und wir bekommen wertvolle Einblicke in eine für uns fremde Welt. Dabei bleibt vieles unreflektiert und subjektiv. Daher kommt es meiner Meinung nach, dass Corinne Hofmann Eurozentrismus und Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen worden sind. Das sehe ich jedoch nicht so. Wie tief sie ihre Erfahrungen geprägt haben und wie sehr sie dem Leben und den Menschen in Afrika verbunden ist, veranschaulicht vor allem der dritte Band. Also: literarisch nichts Besonderes - aber thematisch umso interessanter!

    Ich bin ein trockener Workaholic. (Vince Ebert)

    Einmal editiert, zuletzt von hilde ()

  • "Die weiße Massai" habe ich mehrfach gelesen, und das Buch fesselt mich jedesmal aufs Neue.
    Den Mut (oder die Naivität?) der Autorin, alles aufzugeben und ein völlig neues Leben unter ungewohnt schlechten Lebensbedingungen anzufangen, ich kann es bis heute nicht nachvollziehen.
    Die Probleme und Erfahrungen beschreibt sie gut, aber wie schon gesagt wurde, sind die Bücher schriftstellerisch keine Meisterleistung. Aber das Thema macht´s wieder wett :breitgrins:


    "Zurück aus Afrika" hat mir dagegen gar nicht gefallen. Nur der Anfang des Buches war spannend, als Frau Hofmann wieder in der Schweiz war und sich erst wieder an den "Luxus" gewöhnen musste: Wasser aus dem Hahn, warmes Wasser, die Badewanne, die Geschäfte, in denen man alles kaufen kann.
    Den Rest fand ich langweilig, die bürokratischen Probleme nach der Rückkehr, das Kaffeetrinken, die Erlebnisse beim Schreiben des Buches, die Suche nach einem Verlag und die Lesereise, der Trip auf den Kilimandscharo (ich verspoiler das jetzt nicht, das steht ja alles schon im Klappentext). Das waren nur Erlebnisse einer ganz normalen europäischen Frau. Uninteressant zu lesen. Ich denke, dass das Fehlen des Unbekannten, Ungewohnten, wie es im ersten Buch mit der ganzen Afrika / Kulturgeschichte der Fall war, die Spannung genommen hat. Die Erlebnisse im zweiten Buch waren so gewöhnlich, das könnte ja eigentlich jeder von uns erleben.


    Am dritten Buch hatte ich dann gar kein Interesse mehr.

  • Die Vorgeschichte hatte ich gelesen, als wegen des Films ein neuer Hype darum ausbrach. Allerdings fand ich das Buch derartig schlecht, daß ich bestimmt keine Fortsetzung dazu lesen werde – für mich wäre das Zeitverschwendung. Was mich an der "weißen Massai" gestört hat, habe ich hier schon mal aus meinem Bookcrossing-Journal zitiert.


    Schönen Gruß,
    Aldawen

  • Hallo !


    Ich habe das Buch eben gerade zu Ende gelesen und es gefiel mir eigentlich richtig gut. Natürlich ist der Schreibstil nicht der anspruchvollste aber trotzdessen haben mich die Erlebnisse der ,,weißen Massai" gefesselt.
    Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich alles liebe, was mit Afrika zu tun hat.... :rollen: :rollen:


    IceTea