Sue Monk Kidd - Die Bienenhüterin

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema, welches 4.980 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Yoshi.

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    Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen 14-jährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses, wandert über die staubigen Straßen der Südstaaten, um ein neues Zuhause zu finden. Sie begegnet wunderbaren Menschen, rettet mit Mut und Klugheit ein Leben und findet bei drei Frauen Unterschlupf, die, wie im Märchen, in großer Eintracht zusammenwohnen. Die drei Schwestern geben dem Mädchen alles, was es braucht: Liebe, Halt, und Geborgenheit. Sie nehmen Lily in ihre Familie auf und weihen sie in die Geheimnisse weiblichen Wissens ein. Lily lernt alles über die Bienenzucht. Sie erfährt, wer ihre Mutter, die sie so schmerzlich vermisst, wirklich war, und sie verliebt sich. Doch eines Tages steht ihr Vater am Gartentor …


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    Teilnehmer:


    Miramis
    yoshi
    Wendy
    Valentine
    tina
    Curly?
    Cait


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    Eine kurze Bitte: Damit das ein bisschen angenehmer zu lesen ist, postet erst, wenn ihr angefangen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das ganze immer so sehr in die Länge.


    Interessant für Leserunden-Neulinge ist sicherlich die Leserunden-FAQ. Dort findet ihr auch Informationen z.B. zu Spoilern etc.


    Viel Spaß!

    [size=9px]&quot;I can believe anything, provided that it is quite incredible.&quot;<br />~&quot;The picture of Dorian Gray&quot;by Oscar Wilde~<br /><br />:leserin: <br />Henry Fielding - Tom Jones<br /><br />Tad Williams - The Dragonbone Chair<br /><br />Mark Twai

  • Hallo zusammen,


    schön, dass diese lang geplante Leserunde endlich beginnt und ich freue mich schon darauf, mit euch gemeinsam zu lesen und mich auszutauschen.


    Ich habe gestern mit der "Bienenhüterin" begonnen und muss zugeben, dass mir der Einstieg ziemlich schwer fiel. Zum einen verwendet die Autorin gerade am Anfang einige seltsame Sprachbilder, mit denen ich sehr wenig anfangen konnte.


    Zitat

    "Ihr Körper sah aus wie ein Zelt, das sackartig von ihrem Hals herunterhing"


    oder

    Zitat

    "..., dass die Luft rau wurde und Striemen hatte"


    Naja. Ist nicht so meins.


    Außerdem verwirrt mich der unterschiedliche Gebrauch der Vergangenheitsformen, da musste ich einige Male schon stutzen und mich fragen, in welcher Zeit sind wir denn nun?


    Über die Handlung selbst kann ich noch nicht so viel sagen, ich bin erst mit Kapitel 1 fertig. Die Figuren sind etwas überzeichnet - der überstrenge und lieblose Vater, das arme vernachlässigte Mädchen - , aber zum Einstieg akzeptiere ich das. Auch das Thema Rassenhass wird gleich ins erste Kapitel hineingepackt; dieser Punkt interessiert mich und ich hoffe, er wird über das ganze Buch hinweg verfolgt. Was speziell die Bienen anbelangt, die sind mir noch ein Rätsel. Ich vermute, sie sollen sinnbildlich wirken, dieser Gedanke setzt sich aber im ersten Kapitel noch nicht so recht durch. Macht nichts, ich habe ja noch den größten Teil des Buches vor mir. Aber beispielsweise die beiden Bienen, die zunächst im Glas gefangen sind und dann trotz ihrer Freilassung nicht davonfliegen (können), das scheint mir ein gelungenes Bild für die Situation von Lily zu sein.


    Jetzt bin ich mal gespannt, wie es weiter geht. Am Ende des ersten Kapitels scheinen die Dinge ja in Bewegung zu kommen.


    Übrigens, was den Umgang mit Spoilern betrifft, sollten wir versuchen, uns an die neuen Forenregeln zu halten und den Kompromiss zwischen Lesbarkeit und "Geheimhaltung" zu finden. Ich glaube, das bekommen wir schon hin!


    Viele liebe Grüße :winken:
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Hallo,


    ich habe das erste Kapitel des Buches nun gelesen und es gefällt mir sehr gut. Ich hatte sofort das Gefühl in die Geschichte involviert zu sein, durch die Nähe die schon ab dem ersten Kapitel zu den Protagonisten aufgebaut wird.
    Es ist unverständlich, wie Erwachsenen Kinder, und dazu noch die Eigenen drangsalieren und quälen, physisch wie psychisch. Rosaleen ist die Person, die Lily Liebe entgegenbringt und auch sie wird ihr weggenommen.
    Das ist auch wieder eine Doppelmoral, die mich aus der Haut fahren läßt. Die Amerikaner kamen im 2. Weltkrieg nach Deutschland, befreiten die Menschen aus dem KZ, waren die Helden und in ihrem eigenen Land herrscht Rassismus der auch von der Regierung und den Behörden toleriert wird. Rosaleen hat eigentlich keine Chance, da Ihr niemand helfen wird, sie keinerlei Rechte hat und sie der Willkür von Rassisten ausgeliefert ist, ohne dass diese irgendwelche Represalien zu spüren bekommen. Sie ist letztendlich vogelfrei und das finde ich entsetzlich. Lily ist einfach nur machtlos. Sie hat ebenfalls keine Chance dem einzigen Menschen, der sie liebt zu helfen.


    Tina

  • Ich bin inzwischen mit Kapitel 5 fertig, also auf Seite 114.


    Der Sprachstil ist mir nach wie vor nicht sympathisch, obwohl die seltsamen Metaphern vom Anfang jetzt etwas weniger geworden sind.
    Das Thema Rassismus nimmt, wie ich es mir gewünscht habe, einen breiten Raum in der Handlung ein. Mir gefällt es gut, wie dieser Punkt ausgearbeitet ist, und ich kann tina, was die Doppelmoral der Amerikaner betrifft, nur zustimmen. Wie Rosaleen behandelt wird, das ist eines Landes, das für andere damals wie heute die Weltpolizei spielen will, nicht würdig. Aber es gibt ja noch mehr solche Zweideutigkeiten, auch die Indianer führten und führen in den USA nicht gerade ein gleichberechtigtes Leben. Die Schwierigkeiten, die Lily und Rosaleen bei ihrer gemeinsamen Flucht haben, spiegeln das Problem wider. Ich war sehr erleichtert, als sie bei den Boatrights unterkommen.


    Hier komme ich auch gleich zu einer Stärke des Romans: die Charakterzeichnungen der Boatright-Schwestern finde ich sehr gelungen; Augusta als Kopf der Familie und Fels in der Brandung, June als zurückhaltende und misstrauische Künstlerein, und May, die seelisch kranke und labile Frau, die sich das Leid der Welt zu Herzen nimmt. Eine tolle Mischung!


    Was mir nicht so gefällt, ist das Abgleiten der Handlung ins Religiöse, insbesondere die Marienverehrung, der hier eine große Bedeutung beigemessen wird. Damit kann ich, obwohl ich durchaus Wurzeln im Katholizismus habe, leider nicht viel anfangen. Ein Zuckerl der katholischen Kirche an die Frauen, weil ansonsten das männliche Prinzip vorherrscht. Vielleicht bin ich aber momentan aufgrund meiner Zweitlektüre ("Die Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland" von Heinrich Heine) etwas überkritisch. Ich hoffe, das Thema wird sich nicht zum Mittelpunkt der Geschichte ausweiten.


    Viel interessanter finde ich die Bienen! Diese kurzen einleitenden Sätze vor den Kapiteln finde ich sehr genial und sie passen auch immer zum Inhalt. Auch die Beschreibung der Bienenvölker und der Arbeiten zur Honiggewinnung hat mir sehr gut gefallen. Darüber möchte ich gerne noch mehr lesen.


    Wie ihr seht, hat mich das Buch bis zum ersten Drittel noch nicht ganz überzeugen können; ich hoffe aber, dass ich den nächsten Kapiteln etwas mehr als bisher abgewinnen kann. Der Schreibstil allerdings fürchte ich, wird mich auch weiterhin nicht vom Hocker reißen.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Ich hatte dieses Wochenende relativ viel Lesezeit und bin dementsprechend weit gekommen. Bin schon bei Kapitel 10. Das bedeutet aber auch, dass mir das Buch bis jetzt sehr gut gefällt. Mit dem Sprachstil habe ich eigentlich keinerlei Probleme. Gut, die angesprochenen Beschreibungen wie z. B.

    Zitat

    "Ihr Körper sah aus wie ein Zelt, das sackartig von ihrem Hals herunterhing"

    fand ich auch sehr seltsam. Ich habe mal versucht, mir vorzustellen wie das aussieht... Es ist mir nicht gelungen :breitgrins:


    Ansonsten muß ich Miramis zustimmen, dass die Boatwright-Schwestern charakterlich sehr gut dargestellt werden. Ich finde jede, auf ihre Art und Weise, sehr sympathisch.



    Was mir nicht so gefällt, ist das Abgleiten der Handlung ins Religiöse ... Ich hoffe, das Thema wird sich nicht zum Mittelpunkt der Geschichte ausweiten.


    Ich kann dich beruhigen, so wie es aussieht ist das Thema abgehakt :zwinker:


    Ich denke die Handlung nimmt jetzt noch einmal eine ganz andere Richtung. Das 9. Kapitel endet so, dass bei mir ein ungutes Gefühl in der Magengegend zurückbleibt.


    LG Curly

    :lesen: Die Blutlinie - Cody McFadyen

  • So, muss doch auch endlich mal was schreiben. Also...nach dem ersten Kapitel war ich noch nicht wirklich begeistert, aber so langsam gefällt es mir. Bin jetzt Kapitel 7 und eigentlich finde ich alle Figuren interessant, aber am liebsten habe ich Rosaleen. Die ist doch grossartig, sie hat eigentlich keine grossen Chancen, aber lässt sich trotzdem nicht unterkriegen und hat vor allem ihren Humor nicht verloren!
    Ich weiß allerdings noch nicht, was ich von T.Ray zu halten habe...irgendwie habe ich das Gefühl, daß er auch irgendein Päckchen zu tragen hat und nicht immer so war, wie er jetzt ist.
    Die religiöse Seite stört mich jetzt weniger, das gehört irgendwie zu den Leuten in der Gegend. Den tieferen Sinn der Bienen habe ich bis jetzt alber noch nicht herausgefunden. Gibt es da einen?


  • Ich kann dich beruhigen, so wie es aussieht ist das Thema abgehakt :zwinker:


    Da bin ich aber beruhigt...:schwitz:



    Den tieferen Sinn der Bienen habe ich bis jetzt alber noch nicht herausgefunden. Gibt es da einen?


    Ich glaube, die Bienen werden als Sinnbild für das Zusammenleben verwendet. So wie sich der ganze Schwarm um die Königin versammelt, so versammeln sich unsere Protagonistinnen um.......Augusta? Das Herzstück des Schwarms ist weiblich, männliche Tiere werden nur bei Bedarf aufgezogen - der Roman hat auch seinen Schwerpunkt im weiblichen Prinzip. Männer kommen nur wenige vor, und diese wenigen sind extrem unsympathisch. (jedenfalls bis dahin, wo ich gerade bin)


    Mein erster Eindruck war so in der Richtung. Ich kann aber auch falsch liegen. :zwinker:


    Heute abend gehts weiter... :winken:

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Mädels, ich muss beichten. Ich habe das Buch am Samstag angefangen und den Rest gestern in einem Rutsch weggeputzt :redface:


    Zu Beginn haben mich auch ein paar etwas schiefe Metaphern gestört, das wird mit der Zeit aber besser.


    Für mich hat es relativ lange (also etwa die ersten 100 Seiten) gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war, bis mir Lily und Rosaleen wirklich ans Herz gewachsen sind, ich hatte das Gefühl, dass hier erst mal die typischen Klischees einer amerikanischen "Coming of Age"-Geschichte abgehandelt werden - die tote oder verschwundene Mutter, der lieblose Vater, eine Beziehung zu einer außerfamiliären Bezugsperson, die von Problemen (hier Rassismus) geprägt ist.


    Aber dann hat mich das Ganze doch immer mehr gefesselt, vor allem, als Lily zu den Schwestern im rosa Haus kam - die lebenskluge Augusta, die spröde June, die versponnene May ...


    Die Bienen-Infos an den Kapitelanfängen sind super interessant, und mir kam auch ein paarmal der Gedanke, dass ein Bienenschwarm eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Frauenhaushalt der Schwestern hat.


    Allerdings sind nicht alle Männer unsympathisch, wie man noch sehen wird.



    Die Geschichte mit der Marienverehrung fand ich streckenweise auch ein wenig spinnert und etwas übertrieben. Andererseits gab/gibt es sowas natürlich, und ich mag die "Töchter Mariens" mit ihren seltsamen Macken.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Valentine: wir sind dir auf den Fersen... :breitgrins:


    Ich bin mittlerweile mit Kapitel 10 fertig, also auf Seite 211. Inzwischen habe ich mich auch besser in das Buch hineingefunden, obwohl es sicher nicht zu meinen Jahres-Highlights gehören wird; dafür habe ich mich auf den ersten 100 Seiten zu schwer getan.


    Im einzelnen: das Religiöse ist zum Glück nicht weiter vertieft worden; die "Töchter Mariens" fand ich schon wieder witzig! Das konnte ich mir auch gut vorstellen, die Begeisterung der Frauen und ihre Ausgelassenheit bei der Zusammenkunft.


    Dafür tauchen wir immer tiefer in die Welt der Bienen ein; dieser Punkt fasziniert mich nach wie vor sehr und ich kann mir die ganzen Bienenstöcke und Vorrichtungen zur Honiggewinnung auch sehr gut vorstellen - mein Opa war nämlich Imker. Und ab und zu durften wir auch mal ins Bienenhaus hineinspitzeln. Das Wort "Bienenhüterin" anstelle von "Imkerin" hat einen schönen Beiklang.


    Die Parallelen, die ich zwischen den Bienenvölkern und dem Frauenhaushalt gezogen habe, stimmen nicht ganz hundertprozentig (vor allem in Bezug auf die Männer :breitgrins:); aber es muss ja auch nicht alles gleich sein bei Insekten und Menschen. :zwinker:


    Sehr schön finde ich (Spoiler jeweils bis Seite 211)


    Unmöglich finde ich


    Habt ihr auch alle so schmunzeln müssen bei der fahrenden Bibliothek? :elch: Das wäre doch ein Job für mich; mit dem Bus über Land fahren und den Menschen Bücher empfehlen, die sie sich ausleihen können. Klasse Idee!


    So, das letzte Drittel liegt noch vor mir und ich hab mich, wie gesagt, inzwischen mit dem Buch angefreundet. Daher bin ich jetzt sehr neugierig und freue mich aufs Weiterlesen.


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Hallo,


    ich bin wohl die jenige die hinterherhinkt. :breitgrins:
    Ich habe jetzt das 6. Kapitel beendet und mir gefällt das Buch immer besser.
    May's Klagemauer finde ich eine geniale Idee. Hier die echte Klagemauer mit den Zetteln und Gebeten Sie ist diejenige die von ihren beiden Schwestern getragen wird. Die Geschwister sind für einander da und jede trägt ihren Teil zum Leben bei, auch die Schwächste. Interessant finde ich, dass es endlich mal eine "Weiße" gibt, die mit ihrer Hautfarbe in der Minderheit ist, denn das ist eine interessante Erfahrung. June ist nicht gerade herzlich zu Lily, aber ich nehme mal an, dass sie Erlebnisse in ihrer Vergangenheit hatte, die dieses Verhalten erklären werden. Die Geschichte von April fand ich ganz besonders schlimm. Sie war ja noch ein Kind. Wie einsam muss sich denn ein Kind fühlen, wenn es so einen Schritt unternimmt? Furchtbar.


    Mariens Töchter hat mir gut gefallen. Ich war mal eingeladen zu einer Einsegnung in einer afrikanischen Kirche. Das war ein einzigartiges Erlebnis. Die Kirche an sich dauerte 3 Stunden und in diesen drei Stunden, wurde Gottesdienst gefeiert mit einer Lebendigkeit und Lebensfreude, wie ich ihn in noch nie erlebt habe. Auch dort haben Menschen "Zeugnis abgelegt" von ihren religiösen Erfahrungen. Die Menschen haben fetzige Musik gemacht, getanzt und es war ein Höllenlärm. Diese Atmosphäre war direkt euphorisierend. Die drei Stunden vergingen wie im Flug und meine Tochter, damals 1 1/2 Jahre hat das alles begeistert mitgemacht ohne auch nur ein einzige Mal zu weinen. Ich glaube auch sie war mit ihren 1 1/2 Jahren tief beindruckt. Auch ich war dort in der Minderheit, denn ich war mit meiner hellen Hautfarbe ziemlich alleine, was aber keinen Menschen in dieser Kirche gestört hat. Ich wurde dort aufgenommen, als würde ich schon immer dazugehören. Es war eine unheimlich herzliche und liebevolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.


    Ich bin gespannt, ob sich Lily und June noch näher kommen. Die Infos am Anfang der Kapitel finde ich auch interessant. Ich glaube, wenn ich mein nächstes Honigbrot esse, werde ich schon an die viele Arbeit, der kleinen Sammler denken, denen ich mein Brotaufstrich zu verdanken habe.
    Ich muss bei diesem Buch übrigens immer wieder an den Film "Grüne Tomaten" denken. Kennt Ihr den? Dort geht es auch um eine "Bienenbetörerin" und auch die Atmophäre des Buches erinnert mich an diesen Film (der übrigen einer meiner Lieblingsfilme ist), auch wenn die Geschichte eine ganz andere ist.


    Tina

  • Tina: ja, der Vergleich mit "Grüne Tomaten" ist mir auch gekommen, beim Lesen hatte ich irgendwie dasselbe Gefühl wie damals, als ich den Film geschaut habe. Auch die Freundschaft zwischen den Frauen, der Zusammenhalt etc.


    T. Ray ist ein echter Kotzbrocken. Selbst wenn er möglicherweise durch den Tod seiner Frau traumatisiert ist, gibt es in meinen Augen keine Entschuldigung dafür, wie er Lily behandelt und ihr hartherzig jeden Wunsch abschlägt. Oder die Grießflocken :grmpf: (wobei das meiner Meinung nach schlecht übersetzt ist, das sind doch eher Körner ... oder?)


    Eine grobe Vorstellung von den Gerätschaften zur Honigherstellung habe ich auch, ich habe als Kind mal einen Imker besucht und mir da so einiges zeigen lassen. Meine Cousine hat auch Bienen und stellt selbst Honig her, und mein Freund hat seinerzeit seine Facharbeit über Bienen geschrieben und seitdem eine ganz besondere Beziehung zu den kleinen Tierchen, weshalb mir die Bienenthematik und deren liebevolle Darstellung sehr gut gefällt. Überhaupt spricht aus Augusta und auch May eine umfassende Liebe zur Natur.


    Mays Klagemauer gefällt mir auch sehr, genauso wie der Umgang ihrer Schwestern mit ihr - kein böses Wort, kein Genervtsein, kein "nicht schon wieder", sie trösten sie und lassen sie auf ihre Art trauern. Was für eine schreckliche Vorstellung, dass sich diese Frau alles Leid der Welt so sehr zu Herzen nimmt :sauer:


    Lily finde ich sehr gelungen dargestellt, mit ihren Ängsten und Zweifeln, ihren Unsicherheiten und Gedankengängen.

    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Da ich gestern krank zu Hause war, bin ich mit dem Buch jetzt auch durch. Was soll man denn sonst den ganzen Tag machen?


    Obwohl es nicht das beste Buch ist, dass ich bis jetzt gelesen habe, hat es mich sehr gefesselt. Es ist seit langem mal wieder ein Buch das ich in einem, für mich, schnellen Tempo beendet habe.


    Hier ein paar Dinge die ich loswerden muß :breitgrins:


    Mehr fällt mir im Moment nicht mehr ein, muß sich alles erst mal ein bißchen setzen :smile:


    LG Curly

    :lesen: Die Blutlinie - Cody McFadyen


  • Ich fand es übrigens sehr ärgerlich, dass das, was auf dem Klappentext angekündigt wird (T. Ray spürt Lily bei den Schwestern auf) erst gaaaanz weit hinten passiert :rollen:


    Die religiöse Geschichte hat mich insgesamt nicht gestört. Die "Töchter Mariens" hatten eben ihre verschworene Gemeinschaft, in der sie anerkannt und respektiert wurden; zu den Kirchen und Vereinen der Weißen hatten sie ja keinen Zutritt.


    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Huhu, bin auch durch! :winken:


    Das letzte Drittel war wirklich sehr schnell weggelesen und hatte auch noch einiges an Ereignissen zu bieten.


    Spoiler bis Ende


    Mit dem religiösen Beiklang der Geschichte habe ich mich im Laufe des Lesens ganz gut angefreundet. Die Töchter Mariens basteln sich einfach ihre eigene Religion, mit einer eigenen Geschichte und eigenen Ritualen - das ging für mich in Ordnung. Irgendwann fragt sich Lily ja, was der Papst wohl zu ihrem ganzen Treiben sagen würde, das hat mich dann sehr amüsiert. Was ganz gut rüberkam, war die Begeisterung der Frauen (und von Otis natürlich :zwinker:) bei ihren Gottesdiensten und Zusammenkünften. Bei ihrer Auffassung von Religion steht die emotionale Seite immer im Vordergrund.


    Was Lily und ihre Geschichte betrifft, da fehlte mir ein bisschen der "Kick".


    Der Aspekt der Rassentrennung hat sich zum Ende hin auch zunehmend verflacht. Vor allem wäre mir wichtig gewesen zu erfahren,


    Insgesamt gesehen war die "Bienenhüterin" ein nettes Buch zum Weglesen, sogar mit ein bisschen Tiefgang und mit interessanten Charakteren, aber viele Aspekte, die mir wichtig gewesen wären, sind leider sehr oberflächlich geblieben. Außerdem konnte ich mich mit dem Schreibstil der Autorin nur sehr zögerlich anfreunden. Aber unterhaltsam war es allemal. Schon wegen der Bienen... :zwinker:


    Bis zur nächsten Leserunde! :winken:


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

    Einmal editiert, zuletzt von Miramis ()


  • Irgendwann fragt sich Lily ja, was der Papst wohl zu ihrem ganzen Treiben sagen würde, das hat mich dann sehr amüsiert.


    Da musste ich auch lachen :breitgrins:


    If you don't become the ocean, you'll be seasick every day.

    Leonard Cohen





  • Hallo,


    ich habe ebenfalls vorgestern das Buch beendet und ich fand es ganz schön. Es wird nicht zu meinen Highlights oder Lieblingsbüchern gehören, aber ich fand es sehr kurzweilig. Das religiöse hat mich jetzt gar nicht so gestört. Allerdings habe ich mir, was den Klappentext angeht, etwas anderes vorgestellt. Dort steht etwas in der Art von "Die Schwestern weihen Lily in das GEheimnis der frauen ein." Ich habe mir darunter jetzt eher etwas mystischeres vorgestellt, als die religiösen Zeremonien mit der Statue. Wohl eher in Richtung Voodo oder etwas ähnliches. Mir ging es wie Valentine. Ich habe nicht den Sinn verstanden, warum man auf dem Klappentext Informationen preis gibt, welche sich erst am Ende des Buches ereignen.
    Mays Tod fand ich zwar tragisch, aber letztendlich nicht so schlimm, da ich denke, dass sie jetzt endlich ihren Frieden finden kann. Sie hätte immer und ewig mit der ganzen Menschheit gelitten und wäre entweder irgendwann total verrückt geworden oder völlig depressiv. Da ergibt sich dann doch die Frage, ob man darunter noch Lebensqualität verstehen kann. Es war ja ihr eigener Wille.


    Die Geschichte mit Lily und Zach war zwar ganz süß, hat mich aber eigentlich nicht so sehr bewegt. Wie immer fand ich jedoch gut, dass das Thema Rassismus zur Sprache kommt und angekreidet wird.


    Meine Rezi werde ich in den seperaten Thread schreiben.


    Liebe Grüße Tina

  • Hallo Ihr Lieben,


    Asche auf mein Haupt!! Ich habe die Leserunde nicht vergessen und eigentlich ist es auch nicht meine Art, einfach fern zu bleiben und nichts zu schreiben. Warum ich mich bisher nicht gemeldet habe liegt daran, dass ich irgendwie seit fast 2 Wochen mit nichts hinterher komme. Egal ob Haushalt oder Leserunde oder Foren allgemein. Meine Zeit hat immer nur für das Nötigste und nächtliches Lesen gereicht, so dass diese Leserunde einfach darunter gelitten hat. Jeden Tag wollte ich mich in Ruhe hinsetzen und mich in Euer Getümmel werfen und nie hab ich es geschafft. :redface:
    Nun hab ich das Buch schon ein paar Tage durch und hab mich noch immer nicht zu Wort gemeldet. Das möchte ich heut endlich nachholen, auch wenn es wohl jetzt nicht mehr so ausführlich wird, als wenn ich das Buch noch am Wickel hätte... Tut mir wirklich schrecklich Leid!!
    Achtung, es sind einige Spoiler enthalten, da ich für das ganze Buch poste!!!


    Zitat von Miramis

    Ich habe gestern mit der "Bienenhüterin" begonnen und muss zugeben, dass mir der Einstieg ziemlich schwer fiel. Zum einen verwendet die Autorin gerade am Anfang einige seltsame Sprachbilder, mit denen ich sehr wenig anfangen konnte.


    Da ging es mir ein wenig anders. Mit dem Einstieg hatte ich gar keine Probleme. Ich war recht schnell in der Geschichte gefangen. Allerdings konnte uahc ich nichts mit den Bildern anfangen. Ich hab versucht das einfach zu überlesen und mir nicht allzu große Gedanken darüber zu machen. :zwinker:


    Zitat von Miramis

    Die Figuren sind etwas überzeichnet - der überstrenge und lieblose Vater, das arme vernachlässigte Mädchen - , aber zum Einstieg akzeptiere ich das. Auch das Thema Rassenhass wird gleich ins erste Kapitel hineingepackt; dieser Punkt interessiert mich und ich hoffe, er wird über das ganze Buch hinweg verfolgt.


    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hast Du sicherlich Recht, dass die Figuren ein wenig überzeichnet sind. Aber beim Lesen war mir das gar nicht so bewusst. Ich hab es so hingenommen und konnte mir ein sehr gutes Bild von den Personen machen. Schlimm finde ich es nicht...
    Ich war sehr gespannt, wie Sue Monk Kidd noch mit dem Rassismus arbeiten würde und wurde nicht enttäuscht. Ich finde, sie hat es gut gelöst. Nicht übertrieben und auch nicht bewertet. Alles, was sie beschrieben hat, konnte ich mir durchaus als "Wahr" vorstellen. Ich fand es gut, dass Lily Stellung bezieht und wie sie alte Ansichten, die sie von ihrem Vater übernommen hat, letztendlich überdenkt und revidiert.


    Zitat von Miramis

    Hier komme ich auch gleich zu einer Stärke des Romans: die Charakterzeichnungen der Boatright-Schwestern finde ich sehr gelungen; Augusta als Kopf der Familie und Fels in der Brandung, June als zurückhaltende und misstrauische Künstlerein, und May, die seelisch kranke und labile Frau, die sich das Leid der Welt zu Herzen nimmt. Eine tolle Mischung!


    Ja, so hab ich das auch gesehen. Und kann den kaum etwas hinzufügen. Ich finde, die drei ergänzen sich wunderbar und ergeben gemeinsam ein recht perfektes Bild, wenn Ihr versteht was ich meine. Ich mochte alle drei sehr und fand es schrecklich, dass May sich das Leben genommen hat. Allerdings finde ich es plausibel und konnte so ganz gut damit umgehen. Für sie war es sicher am Besten so! Wie June sich verändert fand ich großartig gemacht und zu Augusta muss ich nicht wirklich noch was sagen, oder? :breitgrins:


    Zitat von Miramis

    Was mir nicht so gefällt, ist das Abgleiten der Handlung ins Religiöse, insbesondere die Marienverehrung, der hier eine große Bedeutung beigemessen wird. Damit kann ich, obwohl ich durchaus Wurzeln im Katholizismus habe, leider nicht viel anfangen. Ein Zuckerl der katholischen Kirche an die Frauen, weil ansonsten das männliche Prinzip vorherrscht. Vielleicht bin ich aber momentan aufgrund meiner Zweitlektüre ("Die Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland" von Heinrich Heine) etwas überkritisch. Ich hoffe, das Thema wird sich nicht zum Mittelpunkt der Geschichte ausweiten.


    Komischerweise hat mich das gar nicht so gestört, obwohl ich Atheist bin. Ich fand es stellenweise etwas bizarr, aber insgesamt einfach nur amüsant. Ich hab das ganze nicht so ernst genommen, wie es die Autorin vielleicht meinte.


    Zitat von Miramis

    Viel interessanter finde ich die Bienen! Diese kurzen einleitenden Sätze vor den Kapiteln finde ich sehr genial und sie passen auch immer zum Inhalt. Auch die Beschreibung der Bienenvölker und der Arbeiten zur Honiggewinnung hat mir sehr gut gefallen. Darüber möchte ich gerne noch mehr lesen.


    Die Bienen und die Einleitungen finde ich auch gelungen und interessant. Insgesamt hat sich mein Verhältnis zu Bienen doch geändert. Ich seh sie jtzt mit ganz anderen Augen, vielleicht als Vorbild für uns Menschen...


    Zitat von Miramis

    Ich glaube, die Bienen werden als Sinnbild für das Zusammenleben verwendet. So wie sich der ganze Schwarm um die Königin versammelt, so versammeln sich unsere Protagonistinnen um.......Augusta? Das Herzstück des Schwarms ist weiblich, männliche Tiere werden nur bei Bedarf aufgezogen - der Roman hat auch seinen Schwerpunkt im weiblichen Prinzip. Männer kommen nur wenige vor, und diese wenigen sind extrem unsympathisch. (jedenfalls bis dahin, wo ich gerade bin)


    Ja, so habe ich das auch gesehen, allerdings fand ich nicht alle Männer unsympathisch. :zwinker: Zach zum Beispiel hat auch mich betört.
    Gerade die Liebesgeschichte zwischen lily und Zach hat es mir doch angetan, wahrscheinlich weil sie unterschiedliche Hautfarben haben und alles langsam und sanft ist.


    Zitat von tina

    Interessant finde ich, dass es endlich mal eine "Weiße" gibt, die mit ihrer Hautfarbe in der Minderheit ist, denn das ist eine interessante Erfahrung.


    Nicht nur das Lily jetzt von der anderen Warte aus sehen kann, welche Probleme die Farbigen haben, nein, sie selbst wird mit Rassismus konfrontiert. Kann es nicht glauben, dass Schwarze auch etwas gegen Weiße haben können. Fand ich großartig gemacht!


    Zitat von tina

    Ich muss bei diesem Buch übrigens immer wieder an den Film "Grüne Tomaten" denken. Kennt Ihr den? Dort geht es auch um eine "Bienenbetörerin" und auch die Atmophäre des Buches erinnert mich an diesen Film (der übrigen einer meiner Lieblingsfilme ist), auch wenn die Geschichte eine ganz andere ist.


    *lach* Ja, auch ich musste an den Film denken. :smile:



    Hier ein paar Dinge die ich loswerden muß :breitgrins:


    Genau die gleichen Gedanken hab ich mir auch gemacht. Nachvollziehbar war das für mich nicht und auch wenig glaubwürdig, aber letztendlich hat mir die Totenwache sehr gut gefallen, von daher kann ich über diesen Patzer hinweg sehen. sehr lustig fand ich die Vorstellung von diesem Totenwachen-Schaukasten, an dem man vorbei fahren kann, um sich von einem Toten zu verabschieden. Was für eine Vorstellung. :lachen:


    Das Ende kam vielleicht ein wenig schnell und ging auch ein wenig zu glatt. Gut fand ich, dass man bei T.Ray erkennen kann, warum er so zu Lily ist, auch wenn das sicherlich keine Entschuldigung ist. Dass Lily damit zu kämpfen hat, dass ihre Mutter sie wirklich verlassen hatte, auch wenn nur für eine kurze Zeit, kann ich gut verstehen. Muss sehr schwer für sie sein, nachdem sie ihre Mutter doch zu einer Heiligen gemacht hat. Aber ich denke, sie ist auf dem besten Weg, mit sich und ihrer Mutter ins Reine zu kommen. Allerdings die Vorstellung, am Tod der eigenen Mutter beteiligt gewesen zu sein, ist einfach fürchterlich. Das kann man meiner Meinung nach nie ganz verwinden.
    Ich hoffe sehr, dass Sue Monk Kidd tatsächlich eine Fortsetzung schreiben wird, da mich Lilys und Zachs Zukunft ungemein interessiert!
    Meine Rezi befindet sich bereits im entsprechenden Thread.


    Ganz liebe, schamvolle Grüße
    Cait

    Liebe Grüße<br />Melli

  • Ich bin heute auch endlich fertig geworden, ich scheine in letzter Zeit ein Händchen für Bücher zu haben, an denen ich eine Weile zu knabbern habe!
    Dabei habe ich die ersten 100 Seiten in einem Rutsch gelesen, doch dann kam irgendwie eine Flaute und ich habe nie mehr als ein paar Seiten an einem Stück geschafft. Das Ende ging dann wieder etwas flotter.
    Alles in allem fand ich es jetzt nicht wirklich schlecht, die Idee an sich war schon recht interessant, doch wie von euch auch schon geschrieben, leider zu vorhersehbar. Mir war z.B. sofort klar, daß T.Ray aufgrund des Anrufs wissen wird, wo Lily ist, auch die Sache mit May, June und Neil usw.
    Viel zu kurz fand ich am Ende dann auch noch, wie problemlos die Sache mit Rosaleen geklärt wurde. Ich meine...erst wird einem seitenlang klar gemacht, wie ungerecht die Farbigen behandelt wurden und dann ist es plötzlich kein Problem mehr, daß sie Leute angespuckt UND geflohen ist?
    Auch daß sich die Leute in der Stadt (allen voran der Hazelwurst), darüber aufgeregt haben, daß Lily bei den Schwestern lebt, ist jetzt nicht mehr aktuell.
    Haben sich in den paar Wochen die Einstellungen der Leute und die Gesetze einfach so geändert?
    Gefallen haben mir allerdings die ganzen Charaktere, die Schwestern natürlich, Rosaleen und sogar T.Ray, von dem ich ja gleich vermutet hatte, daß er nicht immer so war und wie sagte doch August:"People can start out one way, and by the time life gets trough with them they end up completely different." Vielleicht finden die beiden (Lily und T.Ray) ja doch noch einen Weg, miteinander klar zu kommen. Mit dem Abstand, den sie jetzt haben ist das ja auch gar nicht so unwarscheinlich.
    Die ganzen Bienen-Geschichten waren mir fast schon ein wenig zu viel und ich konnte damit auch nicht wirklich etwas anfangen...aber ok..ich mag ja auch keinen Honig :breitgrins:
    Mein Fazit, es war jetzt keine Zeitverschwendung, obwohl ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, ich würde die Geschichte oder wenigstens eine ähnliche, bereits kennen, aber hätte ich es nicht gelesen, hätte ich auch nichts verpasst. Ob ich eine Fortsetzung lesen würde, kann ich nicht sagen, im Moment eher nicht. Vielleicht gibt es ja dann dazu auch eine Leserunde ich kann mir die dann stattdessen durchlesen und mir das Buch sparen :zwinker:


    PS: Das Totenwache-Schaufenster hätte ich auch gerne gesehen...Gibts das wirklich? Wer bitte denkt sich sowas aus?