Hape Kerkeling ist gelesen und ja, er passt ziemlich gut hier rein ![]()
Beiträge von Valentine
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Und nach Lektüre des vorletzten, sehr umfangreichen Kapitels ist es mir geradezu unbegreiflich, dass ich noch nie etwas von Rachel Carson gehört hatte.
Ich kann "The Edge of the Sea" von ihr wärmstens empfehlen, auch wenn nicht mehr alles dem neuesten Stand der Wissenschaft entspricht. Aber sie erzählt mit so viel Liebe und Detailgenauigkeit vom Meeresrand und seinen Bewohnern, dass es auch heute noch ein ganz wunderbares Plädoyer für Meeresschutz ist.
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Die Suche hat manchmal ihre Tücken - ich schließe diesen Thread jetzt ab und lösche ihn bei Gelegenheit. Die Rezi ist ja nun im bestehenden Thread angekommen

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Zumindest stilecht, am Wasser lesen klingt toll!
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* Werbe/Affiliate-LinksInnertown ist kein schöner Ort. Die Chemiefabrik, die einst die wirtschaftliche Lebensader war, ist stillgelegt, die Arbeitsplätze sind weg, die Natur rundherum ist schwer gezeichnet von den Auswirkungen der Giftstoffe und auch vielen Menschen geht es nicht gut. Zu dieser ohnehin schon bedrückenden Atmosphäre kommt noch hinzu, dass seit einiger Zeit immer wieder Jungen im Teenageralter verschwinden. Den Polizisten Morrison treibt um, dass er die Vermisstenfälle nie aufklären konnte, und er entfremdet sich dadurch noch stärker von seiner alkoholkranken Frau.
Der 15jährige Leonard leidet unter dem Verlust seines besten Freundes Liam, dem letzten Jungen, von dem jede Spur fehlt. Um seinem trostlosen Leben mit dem schwerkranken Vater zu entfliehen (die Mutter ist schon vor längerer Zeit einfach abgehauen), schließt er sich einer etwas zwielichtigen Jugendgang an, die in den verlassenen Fabrikgebäuden ihr Unwesen treibt.
Der Prolog wirkt ziemlich wirr und verschwurbelt wortreich, doch mit dem ersten regulären Kapitel fing mich das Buch zu packen an, eine sehr atmosphärische, wenn auch reichlich düstere Schilderung einer öden, vergifteten postindustriellen Welt, aus der jegliche Freude gewichen scheint und nur manche, wie Leonard, noch eine fragile, verdrehte Art von Schönheit finden können. Die Frage, was mit den fünf verschollenen Jungen passiert ist, schwebt über allem und bringt Spannung ins Buch, während wir die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven erleben.
Wer wie ich eine Art literarisch ansprechenden Psychokrimi erwartet hat, wird aber leider enttäuscht. Je mehr sich das Buch auf Leonard und seine merkwürdigen neuen Freunde konzentriert, umso unsympathischer wird das Personal, auch die Handlung entwickelt sich in eine seltsame Richtung. Es wird eklig, unnötig brutal und irgendwann auch richtig abstrus und ich bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe.
Die Auflösung um die verschwundenen Jungen hat mich überrascht und es werden auch interessante moralische Fragen aufgeworfen, aber der Weg dorthin konnte mich leider nur bis etwa zur Hälfte des Buches überzeugen.

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Eine wunderschöne Rezi, Suse , die macht mich gleich noch neugieriger auf das Buch.
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Glen Hansard (irischer Sänger, v. a. bekannt aus dem Film "Once") ist vor wenigen Tagen mit dem Motorrad tödlich verunglückt

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Oh cool, danke!
Und stimmt, er hatte ja schon immer eine gewisse Affinität zum Royalen

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Ich habe ein Nicht-Monatsrundenbuch angefangen und gemerkt, dass es gar nicht mal so schlecht hier reinpassen würde, sofern es genehmigt wird: "Gebt mir etwas Zeit" von Hape Kerkeling dreht sich um seine Ahnenforschung, in deren Rahmen er feststellt, dass er womöglich blaublütige Vorfahren hat - und zwar aus dem Dunstkreis des englischen Königshauses. Ein anderer Vorfahr aus Amsterdam wurde außerdem gerne mal "König" genannt, obwohl er keiner war.
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Boyle ist kein subtiler Schriftsteller, bei ihm ist alles etwas knallig und ein bisschen "drüber" - hat mir in verschiedenen Büchern von ihm sehr unterschiedlich gut gefallen.
"Wassermusik" hatte ich vor mehreren Erdzeitaltern als Hörbuch und kann mich nicht mehr an viel erinnern, außer dass ich es grundsätzlich mochte, aber andere Bücher von Boyle noch besser fand.
Mein letztes Tamkätzchen "Gebt mir etwas Zeit" von Hape Kerkeling benötigt keine Extra-Motivationspuschel, das macht mir auch so gerade richtig viel Spaß. Hape ist einfach ein toller Erzähler und ich mag hier den Mix aus persönlichen Erinnerungen und dem Versuch, in die Welten seiner Vorfahren einzutauchen.
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Bei uns ist das zumindest in der älteren Generation auch gängig.
RIP Monika Helfer! Die besagte "Bagage" hat mir gut gefallen, "Vati" liegt noch auf meinem SUB.
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Danke Euch für die super-engagierte Teilnahme!
Ihr habt insgesamt 113 Bücher angemeldet und Stand jetzt wurden davon 98 gelesen (oder abgebrochen).
Spitzenreiterin diesen Monat war - Stand jetzt - Kiba mit 21 gelesenen Büchern (+1 Abbruch), gefolgt von Lilli33 mit 16 Büchern, Holden mit 11 (+1 Abbruch) und Saltanah mit 10.
Sollten noch Gelesen-Markierungen fehlen, meldet Euch.
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Versteh ich, parallel lesen ist auch nicht so meins. Aktuell bin ich froh, wenn ich überhaupt Bücher zu Ende bringe.
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Ein sehr schönes Thema!
Ich melde an:
Delphine de Vigan - Die Kinder sind Könige
Carolly Erickson - Königin Victoria
Sharon Kay Penman - The Sunne in Splendour (dreht sich um König Richard III. von England) -
Danke Dir, jetzt kann man sich etwas mehr drunter vorstellen.
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* Werbe/Affiliate-LinksSeit kurzem ist Millie zurück im Dörfchen Snickerford, weil sie sich in London nicht mehr wohlgefühlt hat. Nun ist sie wieder bei ihrer Großmutter Eleanor und hilft ihr, jede Woche fünf ganz besondere Torten zu backen. Snickerford hat nämlich ein Geheimnis: dort gibt es mehrere Hexenhaushalte, deren Magie durch die Buttercremetorten aus dem Hause Battersea aufrechterhalten wird. Millie selbst hat der Magie abgeschworen, unterstützt aber dennoch ihre Oma, weil die inzwischen ein wenig gebrechlich ist und mit ihrem Dickschädel nicht einsehen möchte, dass es vielleicht besser ist, wenn sie nicht mehr auf Trittleitern herumklettert, um Zutaten aus dem Schrank zu holen. Ein wenig fühlt sie sich immer noch fremd in ihrem Heimatort, aber immer noch wohler als in der Großstadt, und der rothaarige Remington, der mit seiner Vespa die Torten ausfährt, geht ihr nicht mehr so richtig aus dem Kopf.
Alles plätschert also geruhsam vor sich hin, bis eines Abends der große Knall kommt: grünes Leuchten über fünf Häusern im Dorf, gruselige Vorkommnisse und der schreckliche Verdacht, dass Schwarze Magie am Werk ist und dieser Ausbruch irgendwas mit Millies Torten zu tun hat! Eine Vollkatastrophe, die unbedingt eingedämmt und aufgeklärt werden muss - doch das ist gar nicht so einfach, wenn man die Außenseiterin in der Hexen- und der Dorfgemeinschaft ist und irgendwann gar nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann.
Romantische Fantasy ist normalerweise gar nicht mein Genre, aber diese im wahrsten Sinne des Wortes zuckersüße Geschichte hat mir gefallen. Das Buch ist im Selfpublishing erschienen und hätte an einigen Stellen ein Lektorat vertragen können, um Rechtschreib- oder Satzfehler zu vermeiden, und ab und an klingen die Formulierungen ein wenig nach Schreibwerkstatt oder es gibt mal eine langatmige Passage, aber die Balance zwischen Romanze, Magie und Spannung ist ausgewogen und die Hauptfiguren sympathisch unperfekt. Das Ganze ist natürlich auch mit ein bisschen Spice gewürzt, auf eine unspektakuläre, aber nette Art (und unter Verzicht auf peinliche Metaphern, großer Pluspunktin meinen Augen).
Zum Ende hin überstürzten sich die Dinge ein wenig, aber die Auflösung konnte mich noch mal richtig überraschen und am Ende bleiben einige Fragen offen, so dass man sich auf die Fortsetzung "Buttercream Magic" freuen kann.
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Aufregung in Buckshaw: Mrs. Mullet, die getreue Köchin der de Luces, gerät unter Verdacht, als der alte Major Greyleigh nach dem Verzehr eines Pilzgerichts stirbt, das sie für ihn zubereitet hat. Flavia ist entsetzt und glaubt nicht an Mrs. Mullets Schuld. Tatkräftig wie immer untersucht sie heimlich den Tatort und findet interessante Indizien. Doch wer Greyleigh wirklich getötet haben könnte und vor allem warum, bleibt erst mal ein Rätsel.
Ein pikantes Detail des Falles besteht darin, dass Greyleigh früher einmal als Henker fungiert hat, doch das ist noch lange nicht die letzte Überraschung für Flavia bei ihren Ermittlungen, und es wird diesmal richtig gefährlich für unsere junge Chemikerin und Detektivin.
Ich hatte mich sehr gefreut, als nach langer Zeit doch noch ein neuer Fall für Flavia herauskam, aber leider war das der erste Band in der Reihe, der mich enttäuscht hat. Flavia ist zwar so pfiffig und altklug wie immer, doch schon das Theater um Mrs. Mullet wirkte konstruiert auf mich und im Laufe des Buches kamen noch weitere Faktoren hinzu, die mir auf die Nerven gegangen sind. Nicht nur, dass genau das aufgegriffen wird, was mir schon in ein paar vorherigen Bänden nicht so gut gefallen hat, das Ganze ist auch noch ziemlich wirr und wirkt streckenweise ganz schön an den Haaren herbeigezogen. Da fällt Undine, die nervige Cousine, die auf Buckshaw ihr Unwesen treibt und ständig versucht, Flavia die Show zu stehlen, schon kaum noch ins Gewicht. Selbst das Wiedersehen mit alten Bekannten hält sich in Grenzen, aber immerhin ist mein heimlicher Liebling Dogger mit am Start und es gibt ein paar witzige Szenen, die mich durchaus mal zum Grinsen gebracht haben und das Buch vor dem Abbruch retten konnten.

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Danke, Lilli, das war mir durchgerutscht.