Beiträge von Avila

    Jedes Mal, wenn ich das Buch in der Hand hatte, hat es mit gefesselt. Aber sobald ich es weggelegt habe, musste ich mich stark motivieren, um es später weiter zu lesen. Dadurch entstanden oft lange Pausen zwischen den einzelnen Abschnitten und ich musste mich erst wieder in das Geschehen einfinden, was natürlich nicht unbedingt zum Lesevergnügen beitrug.

    Oh, ein Eindruck, der mir aus der Seele spricht. Ich weiß überhaupt nicht, wieso das bei diesem Buch so war. Vielleicht weil die Handlung gefühlt zweitrangig ist und eher ein Gefühl beschrieben wird, eine Liebe zum Wort, zur Sprache, zur Literatur vermittelt wird, mit viel Liebe zur Sprache - zur deutschen Sprache und zur kölschen Sprache. Ich muss sagen, dass ich froh war, dass ich Kölsch verstehe und teils spreche. Ansonsten wäre mir das zu anstrengend gewesen und ich habe schon Bücher, die anderen Dialekt so viel verwendet haben, abgebrochen.


    Anders allerdings als mondy, werde ich mir die Fortsetzung eher nicht durchlesen. Oder vielleicht mal in einer anderen Zeit, aber gerade fällt es mir allgemein schwer, mich zum Lesen zu motivieren - da muss das Buch mit dran arbeiten und nicht dagegen.

    Zwischendurch wurde mir wieder klar, dass ich Moers zwar gerne lese, für sein ausuferndes Erzählen allerdings in der richtigen Stimmung sein muss. Wenn er beginnt, Dinge aufzählen, schalte ich irgendwie ab…

    Das kann ich gut verstehen. Man braucht eine gewisse Muße und Zeit dafür. Um mal schnell weg zu lesen, ist das teils schwierig.


    Schön aber, dass du dein Tamkatz-Wichtelbuch liest.

    Ich stehe dem Buch sehr zwiespältig gegenüber. Der Plot ist gut, sehr ausdifferenziert und sehr wahrscheinlich sehr nah an der Realität. Was illy schreibt, kann ich so unterschreiben. In diesem Drogenkrieg hat wirklich jedeR Dreck am Stecken, die Mafia, alle Polizeibehörden, die Politik und viele weitere. Aber gerade das ergibt in diesem Buch eine so große geballte Form von Gewalt, es gibt keine Lichtblicke, alles geht am Ende irgendwie kaputt oder stirbt. Ich empfand das beim Lesen als sehr bedrückend und es hat mich teils sehr heruntergezogen, so dass es mir manchmal schwer fiel, zu dem Buch zu greifen. Wenn ich es dann mal in der Hand hatte, dann hatte es einen großen Lesesog. Also für mich ist die Thematik in dieser schonungslosen Ehrlichkeit einfach nichts.

    Also ich könnte fast sagen, das Buch ist zu gut für mich. Wie illy auch schrieb, fehlt es an einem Sympathieträger in einer Hauptrolle. Aber wie soll es den auch geben, wenn das Drogensystem jegliche Sympathie im Menschen zunichte macht?

    Valentine

    2.5 Jahre ist er jetzt. Also geht, es gibt viele die noch Mittagsschlaf halten, aber der Kleine braucht nicht so viel Schlaf und mit Mittagsschlaf bekomme ich ihn nicht vor 21h ins Bett. (21h wäre dann sogar noch früh...) Und in der Kita will er auch lieber das Nachmittagsprogramm mitmachen. Von den Kleinen ist er aber der Einzige, der nicht mehr schläft und das auch recht gut durchhält. Dafür schläft er dann um 19h/19.30h auch schnell ein und das ist dann entspannt und der Abend gehört meinem Mann und mir. :)

    Gerade aber sowas gibts viel zu häufig in der Realität. Ich erlebe immer wieder Menschen, die bei der Partnerwahl andere Maßstäbe ansetzen, als bei ihrem restlichen Leben. Ergo sind sie in unglücklichen Beziehungen gefangen. :/

    Mich stört, dass er keinen beruflichen Ehrgeiz hat. Das passt nicht zu Rachel, wie sie sonst charakterisiert wird. Wenn keinen beruflichen Ehrgeiz, dann müsste er zumindest einen perfekten Körper haben. Auf irgendeinem Gebiet müsste er glänzen, um in Rachels oberflächliche Welt zu passen. Um es ganz hart zu sagen: Tristan ist nicht präsentabel - entweder sieht er gut aus, dann kann über auf seine mittelmäßige Karriere hinweg gesehen werden. Oder er kann zwar nicht bei einem Hollywood-Blockbuster die Hauptrolle übernehmen, dafür ist er beruflich auf einem aufsteigenden Ast und es steht ihm eine glänzende Zukunft bevor. Aber eine Eigenschaft muss vorhanden sein, die gewisse Defizite wieder ausgleicht, um in Rachels Welt bestehen zu können.

    Ah, verstehe. Ich dachte, er wäre son Bad Boy-Typ. Wahnsinnig heiß, aber ansonsten voll die Flachpfeife. Ja, verstehe deinen Frust.

    Kein Mittagsschlaf mehr in unserem Hause, deswegen komme ich nur auf den Arbeitswegen dazu - und die sind Gott sei Dank am Wochenende nicht. Unsere Wochenenden sind aber auch ohne Lesezeit sehr schön. Deswegen ist das schon in Ordnnung und vor dem Schlafen gehen, schaffe ich meistens ja dennoch 20 Seiten.

    Diese Partnerwahl passt in meinen Augen deswegen nicht, weil Rachel als absolute Powerfrau geschildert wird, die nach Erfolg hungert. Dass sie sich einen miesen Typen angelt ja - aber dieser miese Typ müsste zumindest ebenso ehrgeizig wie sie selbst sein, um zu ihrem Charakter zu passen.

    Gerade aber sowas gibts viel zu häufig in der Realität. Ich erlebe immer wieder Menschen, die bei der Partnerwahl andere Maßstäbe ansetzen, als bei ihrem restlichen Leben. Ergo sind sie in unglücklichen Beziehungen gefangen. :/

    Ganz so alt ists nicht: Vampire Diaries. Hatte das damals mit 16 so halb, aber nie richtig geguckt und irgendwie wurde es mir laufend bei Netflix angezeigt. Tja. Bin hängen geblieben. Und buchtechnisch habe ich zu einer Ausleihe einer Freundin gegriffen. Ein seichtes Buch zu Astrid Lindgren. Bin gespannt, wie das funktioniert. Durch die Kids kann ich die Serie ja nicht so krass durchsuchten. Das kann ich wirklich nur schauen, wenn die nicht dabei sind. Das wäre sonst echt zu verstörend. (Ich schaue auch sonst keine Serien, wenn die dabei sind. Aber gucke schon mal beim Kochen was, wenn die Kids spielen. Dann kommen sie manchmal rein und sehen meine Serie. Aber da ist mir das Risiko zu groß. Nachher kommen die genau dann rein, wenn ein Vampir gerade einen Menschen anfällt, was nicht so selten passiert...)