Beiträge von odenwaldcollies

    Gelesen:

    Martha Grimes - Auferstanden von den Toten (5 Ratten)

    Tad Williams - Das Herz der verlorenen Dinge (4 Ratten)

    Tad Williams - Die Hexenholzkrone 1 (5 Ratten)

    Martha Grimes - Karneval der Toten (4 Ratten)

    Lindsey Davis - Silberschweine (4 Ratten)

    Thomas Finn - Der gefallene Stern (4 Ratten)

    Thomas Finn - Der brennende Berg (4 Ratten)

    Thomas Finn - Die flüsternde Stadt (4 Ratten)

    Stefan Holtkötter - Das Geheimnis von Vennhues (3,5 Ratten)

    Alan Bradley - Vorhang auf für eine Leiche (4 Ratten)


    Gehört:

    Bernhard Hennen, Robert Corvus - Die Phileasson-Saga: Die Wölfin (5 Ratten)

    Ellen Barksdale - Tee? Kaffee? Mord! Band 13 - 15 (4 Ratten)

    Matthew Costello, Neil Richards - Cherringham 37: Das vergessene Haus (5 Ratten)

    Andreas Heineke - Versuchung à la Provence (3 Ratten)

    Andreas Gruber - Knisternde Spannung (4 Ratten)

    Christian von Aster - Troll (5 Ratten)

    Adrian McKinty - Rain Dogs (5 Ratten)

    Ben Aaronovitch - Schwarzer Mond über Soho (4 Ratten)

    Terry Pratchett - Hohle Köpfe (5 Ratten)


    Neuzugänge:
    Neal Shusterman - Scythe: Die Hüter des Todes

    J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe (Gesamtausgabe)

    Tad Williams - Die Hexenholzkrone 2

    Vorher steht aber noch der 3. Teil zum Lesen an. Veröffentlichung war Anfang April. Wir könnten also jederzeit weiterlesen.

    RitaM hat sich noch nicht gemeldet, oder?


    Ich habe gerade ziemlich Land unter von der Arbeit her und in 1 1/2 Wochen fahren wir mit Freunden 2 Wochen in Urlaub, da werde ich kaum im Internet sein. Daher wäre es mir sehr lieb, wenn wir nach Pfingsten mit dem 3. Teil beginnen könnten :)

    Gehört:

    Bernhard Hennen, Robert Corvus - Die Phileasson-Saga: Die Wölfin (5 Ratten)


    Neuzugänge:

    Ellen Barksdale - Tee? Kaffee? Mord! Band 13 - 15

    Matthew Costello, Neil Richards - Cherringham 37: Das vergessene Haus



    Meine Rezension ist nun er- und auf folgenden Plattformen eingestellt:


    Hier im Forum

    Lovelybooks

    Amazon

    Thalia

    Weltbild


    Hier im Forum hat das mit der ISBN wieder nicht funktioniert, evtl. klappt es demnächst noch, oftsmal funktioniert es irgendwann dann doch noch.


    Ich freue mich jedenfalls schon darauf, wenn wir den nächsten Teil auch wieder gemeinsam lesen <3

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Salvatore Treccarichi - Adriner Söhne II: Schatten im Licht


    Auf der Flucht vor der Invasion


    Im ersten Teil der Reihe wurden die Menschen der Randener Alb das Opfer des grausamen Überfalls des sogenannten Hexenvolks, hier im zweiten Teil „Schatten im Licht“ liegt der Schwerpunkt auf den verzweifelten Versuchen der wenigen Überlebenden, ihr Leben zu retten und vor ihren Angreifern und Verfolgern zu fliehen.


    Die Flucht in der unwirtlichen Alpenregion über schwierige Pässe ist anstrengend und bringt vor allem kranke und alte Menschen an ihre Grenzen. Zudem sind ihnen die Nachtschatten und Söhne Adalgers auf den Fersen, die alle Frauen der Überlebenden töten wollen, um Eztas Licht auszulöschen und somit den ewigen Kreislauf von Leben und Tod zu durchbrechen und sicherzustellen, dass wenigstens das Schattenvolk weiterhin existieren wird. Damit hintergehen sie das gemeinsame Bündnis mit dem Lichtvolk: durch den gemeinsamen Angriff auf die Randener Alb wollten Licht und Schatten ihre ehemaligen Gebiete zurückerobern und vor allem Eztas Licht aufspüren, um durch ein bestimmtes Ritual letztendlich sich selbst und die Menschheit zu retten.


    Allmählich durchschaut die Lichtmutter Beana den Verrat von Adalger und seinen Anhänger; und immer mehr drängt sich ihr die Frage auf, ob sie mit dem Überfall wirklich klug gehandelt hat bzw. welche Konsequenzen sie aus dem Verrat Adalgers ziehen muss. Hat ihr Bündnis überhaupt noch eine Chance oder wird es zum offenen Bruch kommen? Beide Seiten wollen scheinbar die Menschheit retten, aber man ist als Leser auch vor den Kopf geschlagen, mit welchen menschenverachtenden und grausamen Mittel das erreicht werden soll.


    Die Zukunft der Flüchtlinge sieht düster aus: wenn es ihnen überhaupt gelingt, ihr Leben zu retten und die benachbarten Täler zu erreichen, wissen sie nicht, ob und wie die dortigen Bewohner sie empfangen werden. Das Leben der Alpenbewohner ist hart und karg, zum Teilen bleibt nicht viel übrig, außerdem steht der Winter vor der Tür. Besonders gespannt bin ich natürlich, wie es den Jugendlichen und Kindern um Walt und Wera ergehen wird. Als ältester Sohn von Adriner muss Walt immer mehr Verantwortung und Führung für seine jüngeren Brüder übernehmen, ob er will oder nicht. Es ist daher kein Wunder, wenn er oftmals verwirrt und unsicher ist, aber er wächst auch immer mehr in seine ihm aufgezwungene Rolle hinein. Bei Wera bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie für das Licht- und Schattenvolk eine wichtige Rolle spielen könnte.


    Und natürlich verfolge ich gespannt das Schicksal des Doppelsöldners Barind und seiner Großen, seiner treuen Maultierstute. Barinds Instinkt und Einschätzungen sind eine enorme Hilfe für die Verteidigung des Passübergangs gegenüber den Angreifern. Umso trauriger ist es, wenn neu hinzugekommene Soldaten ihn wegen seines leicht verschrobenen Verhaltens belächeln und offen verspotten. Mich wundert es jedenfalls nicht, dass er die Gesellschaft seiner Großen manchen Menschen vorzieht.


    Ich bin in jedem Fall gespannt, wie es für die Flüchtlinge weitergehen wird und wie sich das Rennen von Licht und Schatten um Eztas Licht entwickeln wird.


    5ratten

    Als erstes wünsche ich euch noch ein schönes Rest-Osterwochenende.


    Dass Broer und Jelde tot sind, löst bei mir jetzt nicht gerade große Trauer aus - schade, dass es Aylert nicht auch erwischt hat. Wie Adalger darauf wohl reagieren wird?


    Und Fenna schafft das Unglaubliche und kann Ufkea auf ganzer Linie besiegen, und das, nachdem sie vor kurzer Zeit selbst dem Tod so nah war.


    Die Zweifel und Selbstreflektion Jarigs bezüglich seines eigenen Handelns sind nicht ganz unbegründet, inzwischen kämpft das Licht offen gegen die Schatten, nachdem der Verrat der Schatten ganz klar ist. Aber ist das der richtige Weg? Vordergründig ist das momentan die einzige Sprache, die die Schatten verstehen. Gibt es überhaupt eine Alternative oder eine Lösung für diesen Konflikt? Ohne Verluste bestimmt nicht.


    Die grünäugige Mutter und ihre Tochter werden wohl eher nicht Eztas Licht in sich tragen, denke ich, aber die Verzweiflung lässt Jarig nach jedem Strohhalm greifen. Andererseits muss es wohl jemand sein, der von Ezta abstammen muss, wenn sich das Licht scheinbar nur vererbbar ist. Jarig kann also nur anhand der Augenfarbe feststellen, ob jemand Eztas Licht in sich trägt? Ich hatte gehofft, da gebe es noch eine Methode, die zuverlässiger ist. Wurde bisher noch bei irgendjemand die blaue Augenfarbe erwähnt, außer bei Rena? Jetzt bin ich mir echt nicht mehr sicher.


    Am Ende, während die Erwachsenen noch diskutieren, "machen" die Jungs einfach mal; manchmal ist es vielleicht nicht das Schlechteste, nicht zu viel nachzudenken. Aber allmählich reift der Rachegedanke unter den Flüchtlingen und der wird sich garantiert nicht mehr festsetzen und wachsen.


    Wera, Trudi und Irma konnten dem Überfall erstmal etwas absetzen und sind damit auch Jarig entgangen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

    Walt hat verstanden, dass nicht alle Angehörigen des Alten Volkes Feinde sind. Aber bei den Randenern muss noch viel passieren, bis auch die anderen ihre Vorurteile ablegen. Nur leider denke ich, dass das nicht passieren wird. Walt dagegen hat sich hervorragend von einem Jugendlichen zu einem jungen Mann gemeistert, der weiß was er will.

    Das ist noch ein weiter Weg, falls es überhaupt möglich ist. Angenommen, Wera trägt Eztas Licht tatsächlich in sich, wird spätestens dann, wenn die Randener erfahren, dass das Mädchen sich opfern soll und sich dann mit Adalger vereinigen muss, das Misstrauen wieder groß sein. Mir gefallen diese Aussichten auch ganz und gar nicht.

    Es ist erschreckend wie realitätsgetreu deine Kriegsbeschreibungen sind, gerade jetzt, wo man die Parallelen zum Ukraine-Krieg hat. Die Beschreibungen von Schängi und seinen Schändern und Mörder spiegeln exakt das wider, was z.B. in den letzten Tagen in Bucha entdeckt wurde ;(


    Und ich befürchte, diese Mörder werden noch eine Zeit lang ihr Unwesen treiben können, da sie den Vorteil haben, in einer kleinen Gruppe zu agieren; zudem sind sie zwischenzeitlich recht gut getarnt, so dass sie nicht direkt auffallen.


    Ich bin gespannt, ob die Menschen Fenna nochmal begegnen werden, immerhin sind sie jetzt selbst Zeugen davon geworden, dass die Nebelleute wohl in zwei Lager gespalten sind. Aber wenn ich an der Stelle der Menschen wäre, würde ich ebenfalls nichts verstehen, dazu fehlt ihnen einfach das Hintergrundwissen, das wir inzwischen haben.


    Auch Barind hat eine Begegnung mit Adalger, der ihm zu erklären versucht, was seine Ziele sind. Warum macht er sich überhaupt die Mühe? Ich bin natürlich froh, dass er Barind und seiner Großen nichts tut, aber nun hat Barind wieder was, über das er nachdenken kann. Und das wird er, er wird dem allen auf den Grund gehen wollen.


    Beana hadert mit sich, ob sie mit dem Krieg wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen haben oder ob sie damit nicht nur Adalger in die Hände gespielt hat.


    Ich denke, es ist eine gute Entscheidung von Irma, Wera und Trudi, dass sie so schnell wie möglich weiterziehen wollen und damit hoffentlich Schängi und seiner Gruppe vorerst entkommen.

    Die Bärenwölfe sind wirklich sehr schreckliche Kreaturen. Ich habe es aber richtig verstanden, dass sie zu der Fauna der Gegend gehören und nicht Anhänger Adalgers sind? Das macht sie aber nicht weniger schrecklich.

    Ich dachte im ersten Moment auch, ob das ebenfalls Kreaturen sind, die für die Schatten kämpfen (da bin ich noch Gerwod-geschädigt mit all dem dunklen Volk, das da unter den Steinen hervorgekrochen kam, um auf Teramons Seite zu kämpfen), aber sehr beruhigend war die Erkenntnis wirklich nicht. Der einzige "Trost" ist, dass die Bärenwölfe die Schatten genauso angreifen würden wie die Menschen oder die Jarigs Gruppe.


    Umso fataler ist es, dass beide die Menschheit retten wollen. Jeder auf seine Weise. Welcher ist der richtige Weg?

    Ja, wir wissen ja nicht konkret, ob sich Beanas düstere Prophezeiungen, was das Leben der Menschen angeht, wenn es nur noch den Tod gibt, wirklich so düster bewahrheiten, aber ich muss gestehen, im Moment traue ich trotzdem noch mehr dem Leben, denn die dunkle Seite lügt und betrügt mir etwas zu viel.


    Ich glaube nicht, dass es so leicht werden wird, zwischen richtigem und falschem Weg zu unterscheiden. Die Welt ist nicht in schwarz und weiß aufgeteilt. Um so spannender wird es, welche Lösung du dafür gefunden hast!

    Da hast du vollkommen recht und ich muss mich immer wieder selbst ermahnen, nicht zu sehr Partei zu ergreifen, die Bedenken beider Seite beinhalten durchaus auch vernünftige und nachvollziehbare Ansätze. Aber ich hoffe, dass Salvatore wieder so eine geniale Lösung am Ende wie bei Gerwod findet.


    Der letzte Teil ist schon geplottet...allerdings ergeben sich beim Schreiben immer wieder Ideen, mit denen ich mich selbst überrasche und hoffentlich bald auch euch

    Ich bin gespannt!

    In letzten Abschnitt habe ich noch überlegt, welche Rolle Schängi und seine Handvoll überlebender Männer weiter spielen werden, nun haben wir die Antwort: Adalger höchstpersönlich beehrt sie und trägt ihnen auf, die Frauen unter den Flüchtlingen zu ermorden und damit den Lichtgeburten in den Rücken zu fallen, auch wenn das in seinen Augen natürlich kein Verrat ist :rolleyes:


    Wie grausam Adalger tatsächlich ist, wird bei seiner Aussage, dass er den ganze Krieg nur deswegen unterstützt und angezettelt hat, um in dem ganzen Chaos Eztas Licht auszumerzen, es ging von Anfang an nie darum, die bestehende Ordnung aufrechtzuerhalten, sondern um jeden Preis das Überleben der eigenen Existenz und der seiner Schattenleute zu sichern. Das Geschwätz, dass es ihm darum geht, die Menschheit zu retten, ist doch nicht mehr als genau das. Die Menschen dürften ihm genauso herzlich egal sein, es geht nur um den eigenen Machtanspruch. Im Gegensatz zu Beana oder Jarig erwähnt Adalger sicherheitshalber mal nicht, dass das Leben der Menschen nach der Auslöschung des Lichtvolkes nicht mehr das sein wird, was es vorher war.


    Okay, wir haben hier nur das Wort von Jarig, Beana und ihren Mitstreitern, ob es tatsächlich so sein wird, wissen wir nicht, aber es ist wenig wahrscheinlich, dass sich das Leben der Menschen nicht ändern würde, wenn das Gleichgewicht des Lebens komplett umgeworfen wird.


    Beana stellt Lukel zur Rede, aber der ist dann noch so feige und tut, als wüsste er von nichts. Aber am Ende lassen er und Bednik die Masken fallen und machen klar, auf welcher Seite sie stehen und dass sie Beana und ihre heulenden Frauen verachten.


    Die Szene, als Fenna aufrichtig um Dieker trauert, der ihr geholfen hat, obwohl er wusste, dass er dann sterben wird, hat mir gut gefallen. Ehrlich gesagt, hat mich die Schattenfrau bisher wenig für sich einnehmen können, weil sie über die Menschen verfügte, wie es ihr passte, ohne an die Menschen selbst zu denken. Aber jetzt wurde ihr das doch mal klar, was Dieker auf sich genommen hat, um ihr zu helfen, nämlich den eigenen sicheren Tod.


    Irma, Wera und Trudi erreichen endlich andere Flüchtlinge. Auch wenn sie deswegen noch lange nicht in Sicherheit sind, aber wenigstens sind sie jetzt in einer größeren Gemeinschaft und können sich kurz mal ausruhen.


    Die Gruppe um Gion und Walt ist noch nicht so weit und zu allem Überfluss werden sie noch von den Bärenwölfen angegriffen ;(


    Geärgert habe ich mich über das Verhalten der neu hinzugekommenen Soldaten Barind gegenüber, die ihn wie einen Trottel behandeln. Auch wenn er nach den Kämpfen ihnen gebrechlich erscheint, wissen sie dennoch, dass er ein Doppelsöldner ist und können sich eigentlich auch denken, wie wichtig Badulo Barind ansieht, dass er ihm die Eskorte mitgibt. Wenn sie sich wenigstens hinter seinem Rücken über ihn lustig machen würden, aber nein, sie verhöhnen ihn ganz offen. Kein Wunder, dass Barind die Gesellschaft seiner Großen vorzieht - das kann ich voll und ganz verstehen!


    Barind pfeift auf seine Eskorte, hoffentlich rächt sich das im nächsten Abschnitt nicht noch.

    Man kann mit Schängi und seinen Gredländern schon Mitleid haben. Doch wie sagt es Barind, es sind Mörder und Schänder...

    Ja, das ist die andere Seite ...


    Bei der alten Frau, die sich verzweifelt in den Tod stürzt, hatte ich die furchtbaren Berichte über die Jessiden im Sinn, die auf der Flucht vor dem IS in die Berge flüchten mussten. Und jetzt wiederholen sich solche Geschichten wieder in unsere Gegenwart...es ist schon schlimm, dass wir nie Frieden finden können. Und vielleicht ist tatsächlich Krieg Teil unserer Natur, sodass die Gewalt immer wieder durch uns ausbricht...so wie bei Gerwod ...egal wie sehr wir uns bemühen...

    Diesselben Gedanken gehen mir auch immer wieder durch den Kopf und wie du oder RitaM habe ich auch wenig Hoffnung, dass sich daran irgendwann mal was ändern wird, weil der Mensch einfach so ist, wie er ist.


    Es gibt übrigens weitere Parallelen...zumindest in der Namensgebung ... Barind und Boralt, die alten Recken....Fenja und Fenna, die blonden Kriegerinnen

    Stimmt, bei Fenna hatte ich ganz besonder immer das Gefühl, dass sie mir irgendwie bekannt vorkommt. Aber auf Fenja bin ich Depp gar nicht gekommen.


    Der Mensch wird leider nicht aus der Vergangenheit lernen.

    Leider nicht, wie es aussieht :(