Margaret Mitchell - Vom Winde verweht

Es gibt 84 Antworten in diesem Thema, welches 18.757 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Avila.

  • Hallo ihr Lieben! :winken:


    Gestern Nacht konnte ich aufgrund von Schlaflosigkeit doch noch ein bisschen weiterlesen und ich habe nun die ersten 3 Kapitel geschafft.
    An den Schreibstil habe ich mich, glaube ich, langsam aber sicher gewöhnt. Er ist zwar sehr ausführlich, aber irgendwie nicht langatmig. Man kann so richtig schön in die Umgebung und die Geschichten der einzelnen Personen eintauchen und auch den Süden der USA kann ich mir so richtig gut vorstellen - wie im Fernsehen. :breitgrins:


    Scarlett gefällt mir bis jetzt sehr gut. Nach dem ersten Kapitel konnte ich noch nicht viel über sie sagen, aber sie scheint ein sehr quirliges, stures, aber auch sympathisch verträumtes Mädel zu sein. Ich fand's ja echt süß von ihr, wie traurig sie wegen diesem Ashley ist und wie sie sich bereits die Zukunft mit ihm vorgestellt hat. Sie erinnert mich ehrlich gesagt ein bisschen an mich als Teenager. :breitgrins:


    Aber auch ihr Vater Gerald ist mir bis jetzt sehr ans Herz gewachsen. Interessant wie er nach Amerika gekommen ist und es dort geschafft hat "sein Imperium" aufzubauen. Ich bin überhaupt an diesem Teil der Geschichte sehr interessiert und deswegen habe ich diese Seiten auch mit Freuden verschlungen. Lustig finde ich vor allem, wenn er wiedermal herumschreit. :breitgrins:


    So, dass war's jetzt wiedermal von meiner Seite und nachdem was ich bis jetzt hier gelesen habe freue ich mich ja schon sehr auf Rhett! :jakka:

    :leserin: [color=#CC0077]<br />Leo Tolstoi - Anna Karenina<br />Geneva Lee - Royal Passion<br />Frank Schätzing - Tod und Teufel<br />Patrick Rothfuss - The Name of the Wind<br />Maggie Stiefvater - The Raven Boys

  • Es geht drunter und drüber und eigentlich weiß ich überhaupt nicht, was ich hier schreiben soll. Vorerst vielleicht meine Mitteilung an die Gemeinde: Ich werde heiraten! :herz: Und zwar Rhett Butler! Ein Mann wie im Bilderbuch. :klatschen: Da werden doch glattweg alle meine schönen Klischees vollauf bedient. Schade nur, dass es so was auf echt nicht gibt und wenn ich jetzt Männern nachschaue, kann ich nur noch heulen :breitgrins: Ich könnte auch in die Südstaaten auswandern, aber da werd ich wohl heutzutage auch nicht mehr glücklich bedient. :zwinker:


    Ich bin im 18. Kapitel und lese jede freie Minute. Manchmal nur ein, zwei Seiten, aber mit diesem Buch stört mich das so gar nicht. Allerdings habe ich etwas Angst, dass mich irgendwann diese Art Unterhaltung ermüdet, weil es ja nun doch ganz schön dick ist für einen Liebesroman. Hin und wieder hat es zwar durchaus interessante Zwischentöne, aber es bleibt nun doch ein Liebesroman, wie ich das mittlerweile einschätze. Hoffentlich passen sich die Charaktere an ihre Erfahrungen an, ansonsten hab ich die Befürchtung, dass ich das Buch nicht zu Ende bringe. Scarlett hat bis zum Kapitel 18 schon so einiges mitgemacht, aber die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit kann ich bisher nicht entdecken. Sie ist immer noch das schrille, freche und taktlose Mädchen von einst ... zurzeit steht sie im 18. Lebensjahr und ist immer noch nicht in der Lage, zu sich und ihrer Person zu stehen, versteckt sich also immer noch hinter Höflichkeitsfloskeln, obwohl sie öffentlich mit Butler verkehrt.


    Bisher finde ich das Buch noch spannend, wenn aber keine Steigerungsstufe kommt, und zwar bald, garantiere ich für nichts.


    Soweit von hier bei mir :winken:

    Ein Leben lang lesen ist nicht genug!<br /><br />Top 3:<br />1. &quot;Die Brautprinzessin&quot; von William Goldman<br />2. &quot;Männer&quot; von Dietrich Schwanitz<br />3. &quot;1984&quot; von George Orwell

  • Ich habe gestern Abend noch das zweite Buch zu Ende gelesen. Steh also kurz vor dem 17. Kapitel.


    Lullyblue
    Hm ja, ich weiß, was du meinst, allerdings ist mir das bisher jetzt nicht so negativ aufgestoßen und ich mein, wenn man sich die dicke des Buches anschaut, kommt ja noch einiges auf uns zu. Allerldings würde ich jetzt auch nicht so krass sagen, dass Scarlett sich nicht entwickelt hat.
    Ich bau jetzt hier mal einen Spoiler ein, für alle die noch nicht ganz so weit sind.

  • Hallo Avila,


    ich muss mal vorausschicken, dass bei mir Scarlett ein verzogenes egoistisches Balg ist, dem mal ordentlich eins hinter die Ohren gehört. Das Problem bei solchen "Kindern" besteht darin, dass sie nie erkennen, dass an verschiedenen Verwicklungen ihres Lebens durchaus auch sie selber Schuld sind und niemand anders. Im Buch bedeutet das z. B., dass Melly nichts dafür kann, dass Ashley sie liebt. Es macht also keinen Sinn, Melly zu hassen ... schon gar nicht, wenn man ihren Mann vergöttert. Weiter im Spoiler :smile:



    Bitte, ganz wichtig, mich nicht falsch verstehen. Ich genieße dieses Buch bisher noch. Es ist zwar eine flache Geschichte, aber die Sprache Mitchells macht die Plattheit der Geschichte durchaus wett, so dass ich nicht zwingend von Kitsch reden würde und so dass für mich das Buch durchaus einen Lesegenuss darstellt. Bisher ist alles vorhersehbar und es gibt keine überraschenden Wendungen, der Plot ist einfach gestrickt und muss nur zusammengenäht werden. Das alles kann sich auch noch ändern. Ich sehe der Zukunft von Scarlett also weiterhin mit Spannung entgegen, wünsche mir aber sehr, dass es Scarlett schafft, erwachsen zu werden.


    Seit zwei Tagen hänge ich etwas und kam nicht zum Lesen, hoffe aber, am WE weiter vorstürmen zu können.


    :winken:

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  • Ich muss grad lachen, denn ich weiß genau, was du meinst im Bezug auf Scarlett und ich gebe dir auch Recht. Aber ich amüsiere mich mehr darüber, als das ich mich ärgere. ;)
    Aber das Scarlett so ist, hat man ja von der ersten Buchseite an gemerkt. Und ich denke, dass sie sich überhaupt nicht mehr ändern wird, da dies so ein tiefer Charakterzug ist, denn sie bestimmt nicht mehr los wird. Sie hat ihre eigenen [recht entrückte] Realität.


    Dass sie Melly nicht leiden kann, finde ich auch total bescheiden! Aber ist es heute nicht auch so? Wenn der Mann fremd geht, wird die Frau fertig gemacht und "Sch*" genannt, während dem Mann verziehen wird. Wo ist denn das gerecht? Und dies tun nicht nur pubertierende Teenager, sondern auch noch Frauen im Alter von 40/50 Jahren!



    Ach ja, und noch was: Ich lese das Buch auch mit Blick auf die Auswirkungen des Krieges auf die Gesellschaft, die Sklavenhaltung etc. Von daher gibt das Buch auch noch so ein wenig mehr für mich her. :)

  • Ich ärgere mich nicht über Scarlett, über Figuren in Büchern ärgere ich mich ziemlich selten (da muss es schon ein verdammt gutes Buch sein :zwinker:), aber ich finde halt, Scarlett ist in dieser Geschichte nicht gerade der Sympathieträger, sehr wohl aber doch die Hauptrolle. Und als solche sollte sie zwingend klüger werden, ansonsten ergibt das Buch keinen Sinn. Das ist erst mal die reine Theorie. Praktisch schwanke ich immer noch zwischen Kunst und Kitsch, auch mit den gesellschaftlichen Umrahmungen der Zeit und des Krieges.


    Ich bin da nicht gar zu sehr vorgeprägt und der Bürgerkrieg fehlt mir in der geschichtlichen Aufarbeitung auch noch ziemlich sehr, denn bisher hab ich da erst ein, zwei Bücher drüber gelesen und Amerika haut mich nicht gerade vom Hocker interessenmäßig. Also nützen mir die Details über die Verhältnisse im Krieg in Atlanta nicht gar so viel, denn ohne Hintergrundwissen kann man das quasi gar nicht verstehen. Mittlerweile hab ich mir nebenbei über Lexika den groben Abriss der Schlachten reingezogen (deswegen komm ich auch mit dem Buch so schlecht voran), weil ich in dieser Hinsicht einfach nicht mehr klar kam. Jetzt geht es schon sehr viel besser, weil ich auch noch mitten im Getümmel festhänge, was nervenaufreibend ist, wenn ich nicht weiß, worums geht. :zwinker:


    Wie das mit dem Seitensprüngen heute ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, wie ICH das sehe und das reicht mir für mein Leben völlig aus :zwinker:. Wenn der Mann fremd geht, kann ich nicht die Auserkorene dafür verantwortlich machen und auch nicht, wenn die Frau fremd geht. Das hab ich nie und das werd ich nie. Nur geht hier ja eigentlich keiner fremd, sondern Ashley hat sich lediglich für eine andere Zukunft entschieden als Scarlett ... und das ist dann doch ein Unterschied. Nur weil ein Mann einen eigenen Willen hat, kann man doch nicht die Auswirkung desselben strafen. Ich meine, es ist ja fast unglaublich, dass es solch einen Mann gibt und dass er dann auch noch seinen Willen formulieren kann :breitgrins:


    :winken:

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  • Hallo ihr Lieben,


    ich bin mittlerweile bei Kapitel 13 angelangt und ich finde das Buch sooo toll.


    Tja, Ashley hat ihr, wie erwartet, einen Korb gegeben. Dennoch fand ich es irgendwie traurig...und dann die Hochzeit mit Charles :erschrocken: Das ging ja alles mächtig schnell.
    Wie sie mit ihrem Sohn umgeht, finde ich irgendwie schlimm...sie interessiert sich gar nicht für ihn, allerdings kann ich das auch irgendwie verstehen...knifflige Situation.


    Ich fand es sehr erschreckend, wie Witwen zu der Zeit behandelt wurden. Gut, wenn man nach 20 oder 30 Jahren Ehe seinen Partner verliert, ist es klar, dass man nicht sofort wieder in Gesellschaft geht, aber dass Scarlett, die nur ca. 2 Monate verheiratet war und eigentlich eh noch ein Kind ist, so wegzusperren, finde ich ganz schön grausam.


    Wenn ich ehrlich bin, mittlerweile geht mir Melanie ganz schön auf die Nerven. Ich weiß nicht mal wirklich warum, vielleicht habe ich mir die Sichtweise von Scarlett angeeignet :breitgrins:
    Dass Scarlett Melanie nicht leiden kann, finde ich gar nicht mal so unverständlich. Melanie ist schließlich ihre Konkurrentin. Klar, Ashley hätte sich auch anders entschieden können, aber dann hätte er sich wohl auch gegen seine gesamte Familie stellen müssen, schließlich war seit Jahren sicher, dass Ashley Melanie heiraten würde.


    Hach und Rhett ist wieder da! Kapitän Butler, der Blockadebrecher :breitgrins:
    Man, in jeder Szene fiebere ich irgendwie mit den beiden mit, auch wenn sie sich eher wie Katze und Maus verhalten :smile: Ich bin mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis sie sich endlich haben...


    Diesen ganzen Patriotismus finde ich schlimm. Klar, sein Land zu lieben ist wichtig, aber so dass, z.B. keine andere Meinungen als dass der Süden siegen wird, "erlaubt" ist, finde ich dann doch übertrieben.



    aber ich finde halt, Scarlett ist in dieser Geschichte nicht gerade der Sympathieträger, sehr wohl aber doch die Hauptrolle. Und als solche sollte sie zwingend klüger werden, ansonsten ergibt das Buch keinen Sinn.


    Hmm...ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so ganz, was du damit meinst.


    :winken:

    Books are the ultimate Dumpees: put them down and they’ll wait for you forever; pay attention to them and they always love you back.<br />John Green - An Abundance of Katherines<br /><br />:lesewetter: Caprice


  • Hmm...ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so ganz, was du damit meinst.


    :winken:


    Bücher sind ja nicht ausschließlich zur Unterhaltung gedacht, sondern manchmal soll man sich durchaus beim Lesen auch etwas denken. Somit gehe ich für mich persönlich davon aus, dass jedes literarische Werk eine Aussage hat. Wenn Scarlett nicht lernt, ihr Temperament zu zügeln bzw. sinnvoll einzusetzen, dann hat dieses Buch keine Aussage. Oder anders: Was will uns dann der Dichter mit diesen Worten sagen?


    Erklärt das ungefähr meine Meinung? Ich tu mich immer schwer, Gefühltes zu erklären, also kann ich es nur versuchen :smile:

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  • @ Lullyblue: Ah ok, danke. Jetzt habe ich verstanden, was du meintest.

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  • Ich hab gestern abend dreimal die Szene gelesen,

    Selten hab ich mich so amüsiert :breitgrins: Der Typ ist wirklich Spitze und sie ist immer noch ein Schaf. Was für eine Verschwendung :zwinker:

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  • Ich hab gestern abend dreimal die Szene gelesen,

    Selten hab ich mich so amüsiert :breitgrins: Der Typ ist wirklich Spitze und sie ist immer noch ein Schaf. Was für eine Verschwendung :zwinker:


    Soweit bin ich noch nicht ganz. Ich hab grad die Stelle hinter mir, wo

    Zitat

    Rhett mit Scarlett wegfährt, als Scarlett von dem Lazarett wegläuft und überlegt, mit ihr um einen Kuss zu wetten.


    Das fand ich schon sehr amüsant.
    Freu mich also auf die Stelle.

  • Hallo ihr Lieben! :winken:


    Nun melde auch ich mich wiedermal zu Wort. Habe gerade bis einschließlich Kapitel VII gelesen - also das [size=9pt]ERSTE BUCH[/size].


    Von Rhett Butler bin ich begeistert! :klatschen: Viel habe ich zwar noch nicht von ihm erfahren, aber trotzdem gefällt er mir mit seiner Art und Weise. :breitgrins:


    Scarlett mag ich noch immer und ich musste schon so einige Male über sie lachen. Ihren Plan Ashley nun doch für sich zu gewinnen und ihren Enthusiasmus dafür fand ich süß. Nachdem sie aber eine Abfuhr von ihm erhalten hat konnte ich mich so richtig in sie hineinversetzen - ich hätte genau so reagiert. :zwinker: Na, auf jeden Fall habe ich mal laut aufgelacht, als dann Rhett dieses Gespräch auch noch mitbekommen hat. :breitgrins:


    Allerdings muss ich auch anmerken, dass mich das Ende von diesem Teil doch sehr überrascht hat. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass Scarlett aus Trotz

    Das ging mir dann doch ein bisschen zu schnell... :rollen:


    Bin aber auf jeden Fall schon sehr gespannt darauf wie es weitergeht.

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  • Ich hab noch zwei Kapitel bis zum Ende von Buch 3 und ich muss sagen, es geht jetzt so zügig voran, dass man stellenweise kaum noch Luft holen kann. Und, man höre und staune :breitgrins:, Scarlett entwickelt sich ... aber ob sie nun in die richtige Richtung wächst, wage ich noch anzuzweifeln.


    Rhett ist mal wieder verschwunden :grmpf:, was sich natürlich negativ auf den weiteren Verlauf des Lesens auswirkt :breitgrins: Wahrscheinlich lese ich wie eine Wahnsinnige, um an die Stelle zu kommen, wo er wieder ins Spiel kommt :zwinker:

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  • Ich bin jetzt bei Kapitel 24.


    Und ich bin grad ein wenig in Verwirrung und auch Wut ... Wieso will Rhett auf einmal in den Krieg ziehen? Ist er noch ganz bei Sinnen? Außerdem finde ich ihn jetzt umso feiger! Als der Krieg wirklich war, wollte er nicht gehen und jetzt ist er fast vorbei und er geht auf einmal? Wo ist denn da die Logik? Idiot! :grmpf:


    Und nun hoff ich, dass Scarlett mit ihrem "Gefolge" gut in Tara ankommt und Ellen noch lebend antrifft. ... :sauer:


  • Oh und ich habe jetzt Rhett kennen gelernt und mir gefällt er :herz: :breitgrins: Irgendwie finde ich es traurig, dass niemand mit ihm verkehren kann/darf...nur weil er damals keine dumme Gans heiraten wollte :rollen: DAS macht ihn in meinen Augen wesentlich sympathischer und interessanter :)


    Da bin ich ganz deiner Meinung!


    Erst mal Hallo,


    Habe heute das erste Buch beendet.
    Habe zu Mr. O´Hara meinen zweiten und dritten Lieblings Charakter gefunden, zum einen ist es Mrs. Tarlington (die Mutter der Zwillinge), herrlich die Frau, und erst die Unterhaltung zwischen ihr und Mr. O´Hara. Und dann noch, natürlich wer sonst, Rhett Butler. :herz:


    Ach die arme Scarlett, schmiedet ohne Ende Pläne, für nichts. Aber sie ist auch ein wenig selber Schuld.


    Ich finde ja das Ashley und Melanie sehr gut zusammen passen, die sind auf einer Wellenlänge. Jedenfalls hatte ich das so im Gefühl, da braucht keiner mehr den anderen was vormachen.


    Wo wir beim Thema verstellen sind, unglaublich und auch lustig das die jungen Damen vor dem Gartenfest sich satt essen sollten, damit sie dort wie ein Spatz essen. Ich mache das umgekehrt, verzichte auf Mittag und Abendessen, damit ich was von den ganzen leckeren Sachen essen kann.


    Ich habe das Sklaven Leben ja richtig grausam in Erinnerung (Geschichtsunterricht, Medien, Bücher ...) was bestimmt auch richtig ist, umsomehr freut es mich das es auch anders ging, auf Tara scheint es ihnen ja ganz gut zu gehen.


    So, das erst einmal von mir. Ganz liebe Grüße! :winken:

    Einmal editiert, zuletzt von Nad ()


  • Und ich bin grad ein wenig in Verwirrung und auch Wut ... Wieso will Rhett auf einmal in den Krieg ziehen? Ist er noch ganz bei Sinnen? Außerdem finde ich ihn jetzt umso feiger! Als der Krieg wirklich war, wollte er nicht gehen und jetzt ist er fast vorbei und er geht auf einmal? Wo ist denn da die Logik? Idiot! :grmpf:


    Denkst du wirklich, dass Rhett im Krieg ist? Also ich dachte eigentlich, das sollte ein Witz sein oder er wollte Scarlett erschrecken oder so. Er stellt sie doch immer noch auf die Probe um rauszukriegen, was sie wirklich empfindet oder empfinden kann. Das wär ja echt der Lacher, wenn Rhett im Krieg wäre ... da bin ich mal gespannt ... daran, dass er wirklich gehen könnte, hab ich noch gar nicht gedacht. :smile:


    Stecke im Kapitel 35 und bisher von Rhett keine Spur.


    :winken:

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  • Ach je, dann hab ich ja noch einige Rhettfreie-Kapitel vor mir. :(


    Ja, ich dachte auch, dass wäre ein Witz, aber er schien so entschlossen ... Na ja, vielleicht macht er es auch doch nicht. Ich bin gespannt ...


    Ich finde gerade Scarlett toll - aber ein wenig macht mir ihre Entwicklung auch traurig. Sie wirkt so kalt ... Aber sie will kämpfen um Tara, das finde ich sehr gut! Aber Gerald ... Der arme Tropf! Er tut mir so Leid. :rollen:

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe heute Buch II beendet.


    Die Szene, als die Listen ausgehängt wurden, wer tot ist und so, fand ich ganz schön bedrückend...Ashley stand nicht drauf, aber dafür die Tarletons :entsetzt: Oh man, das kann doch nicht wahr sein :heul:


    Die Menschen finde ich ganz schön undankbar...Rhett hat ihnen doch soo geholfen, und wie danken sie es ihm? Indem sie ihn meiden :rollen: Gemein...wenigstens hat er ja noch Mellie und Scarlett.


    Apropos Mellie, die ist ja nun schwanger...ich bin mal gespannt, ob Ashley gesund aus Rock Island wiederkommt...dort scheint es ja nicht so toll zu sein :sauer:



    Wo wir beim Thema verstellen sind, unglaublich und auch lustig das die jungen Damen vor dem Gartenfest sich satt essen sollten, damit sie dort wie ein Spatz essen. Ich mache das umgekehrt, verzichte auf Mittag und Abendessen, damit ich was von den ganzen leckeren Sachen essen kann.


    Die Szene fand ich auch sehr lustig :lachen: Mir geht es da wie dir, wenn ich auf eine Feier gehe, dann esse ich daheim nichts, damit ich mir dann auf der Feier den Bauch vollschlagen kann :breitgrins:


    :winken:

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  • Ich muss mich mal korrigieren. Ich meinte natürlich Kapitel 25, nicht 35 ... also wenn Rhett bis zum Kapitel 35 nicht wieder aufgetaucht ist, bin ich am Ende :zwinker: Habe gestern das Vierte Buch begonnen und möchte nur soviel verraten: Es bleibt spannend :smile:


    Scarlett ist kalt, das stimmt. Aber eigentlich war sie das ja von Anfang an. Ihre Eitelkeit ist nach wie vor vorhanden, und zwar ziemlich ausgeprägt und ich finde immer noch nicht, dass sie eine sympathische Frau ist. Also real möcht ich mit dem Mädel lieber nichts zu tun haben :zwinker: Sie will Tara halten, das ist richtig ... aber ihre plötzliche Heimatliebe kommt mir auch nicht echt vor. Es wirkt aufgesetzt. Aber schließlich geht es dabei ja auch mehr ums nackte Überleben als um Tara, denk ich mal.


    Was Rhett betrifft, so war die Devise schon immer: Tu nichts Gutes, dann passiert dir nichts Böses :zwinker: Ich seh das nicht so eng, weil a, Rhett genau wusste, dass er ein Ausgestoßener ist und b, diese Lebensregel quasi Allgemeingut ist. Mich beruhigt in den älteren Büchern immer nur, dass das früher auch schon so war und die Menschheit sich offenbar doch nicht groß geändert hat :zwinker:

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  • Huhu ihr Lieben! :winken:


    Ich melde mich nun auch wieder zu Wort. Bin bis zum 10. Kapitel gekommen.
    Die Geschichte gefällt mir bis jetzt weiterhin sehr gut, aber ich habe wirklich große Schwierigkeiten mit der Länge der Kapitel. Ich weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann, aber wenn sich die Kapitel über 20 oder noch mehr Seiten hinziehen (und noch dazu die Schrift ziemlich klein ist) fühle ich mich nach einiger Zeit überfordert, da ich eine von Kapitel zu Kapitel Leserin bin. Deswegen brauche ich nach einem Kapitel mit zig Unterbrechungen eine kleine Verschnaufpause um meinen "Erfolg" zu genießen. :zwinker: Wie ich sehe könnte es sich bis zur Beendigung des Buches noch ein bisschen hinziehen...


    Nun zum Inhalt: Butler...Rhett Butler... :herz: Immer wenn ich mir denke, dass die Geschichte etwas eintönig wird und wieder eine kleine Auffrischung gebrauchen könnte, taucht er auf und versüßt mir meinen Tag. :breitgrins: Ich finde es großartig welche Meinung er von den Menschen hat und dass es ihm egal ist, was die anderen über ihn denken. Und es gefällt mir, dass er versucht das gleiche Denken (welches Ansatzweise ja bereits vorhanden ist) aus Scarlett heraus zu kitzeln. Der Tanz z.B. war ja großartig, als sich plötzlich ein Schweigen über die Gesellschaft legte, weil Rhett Scarlett zum Tanz aufgefordert hat, musste ich laut lachen. Ich find's richtig toll, dass sie sich nicht so sehr darum schert, was die anderen über sie denken und das sie macht was sie will - Ruf hin oder her! Genau so gefällt mir das! :breitgrins:

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