Hexer 0.1: Geschichte 1: Der Hexer

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  • Willkommen beim Hexer-Leseprojekt!


    Hier dürft ihr alles diskutieren, das euch zum ersten Abschnitt von Der letzte Wunsch einfällt.

    Der Abschnitt umfasst in der deutschen Ausgabe das Kapitel Die Stimme der Vernunft 1 & die Kurzgeschichte Der Hexer - bei mir [dtv-Ausgabe von 2016] von S. 1-48.


    Hinweis: Die Kapitel "Die Stimme der Vernunft" stellen eine Art Rahmenhandlung dar, die die Geschichten miteinander verbindet. Wir lesen sie immer mit der jeweils nächsten Geschichte zusammen (sozusagen als Einleitung). Der Übersichtlichkeit halber schreibe ich das nicht jedes Mal in den Threadtitel, sondern nur in den ersten Beitrag.


    Zum Starttermin: Los geht es am Freitag, 03.04.2020 :freu:



    Allgemeines:

    Zur Dauer: Wir setzen ganz, ganz grob einen Zeitraum von 4 Wochen pro Band an. Jeder liest in der Zeit in seinem eigenen Tempo. Sollten wir alle deutlich schneller oder langsamer sein, sind wir in der Anpassung ja flexibel. Wenn jemand länger braucht, warten wir auch gerne mit dem nächsten Band. Keine Eile!

    Zur Einteilung: Die Kurzgeschichtenbände sind nach Geschichten unterteilt, so dass jede Geschichte in einem eigenen Thread besprochen wird.

    Bei den Romanen wird jeder Leseabschnitt ca. 80-100 Seiten haben (je nachdem, wie es von den Kapiteln her am besten passt).

    Es darf selbstverständlich auch während des Lesens gepostet werden, nicht nur erst am Ende des Abschnitts.

    Zu Spoilern: Achtet bitte darauf, nichts über spätere Abschnitte oder Bände zu verraten, falls ihr diese schon gelesen habt. Entsprechende Bemerkungen dürfen gerne gemacht werden, aber bitte als Spoiler kennzeichnen (Symbol mit dem durchgestrichenen Auge).


    Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen :hexe:

  • Ich bin mal mit Geschichte 1 durch und fand sie erstaunlich wundervoll. Ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll xD Ich hatte mir etwas viel "härteres" erwartet als das, was ich zu lesen bekommen habe. Manche Beschreibungen sind ja schon beinahe poetisch und manches ist so kompliziert, dass ich es mehrfach lesen musste, um zu verstehen, was genau jetzt wie passiert ist. Ich meine das auf gute Weise, denn es ist interessante und spannende Fantasy mit einem Hauch Kompliziertheit, die man in den heute oft erscheinenden "Jugend-Fantasy"-Büchern nicht mehr so findet. Eine sehr anspruchsvolle Fantasy vom Schreibstil her, wie ich finde.


    Die Geschichte um die Striege ist ja tragisch, aber dadurch lernt man auch Geralt von Rivien gut kennen und auch seine Prinzipien. Auch König Foltest finde ich gut dargestellt, immerhin lebt er in gewissem Zwiespalt, aber er ist ja dennoch ehrlich zu Geralt - zumindest, wenn sie alleine sind.

    Der Kampf mit der Striege war super beschrieben - sehr detailliert, aber nicht unspannend und zu ausladend, wie ich es oft empfinde bei reinen Kampfszenen. Oft blättere ich dann weiter, hier habe ich aber manche Stellen mehrfach gelesen.


    Es ist schön, dass sich gleich ein Gefühl der Vertrautheit mit Geralt eingestellt hat. Ich bin gespannt was ihr dazu meint, denn ich kenne ja sowohl Spiele als auch Netflix-Serie. Da interessiert es mich brennend, ob ihr euch auch gut mit Geralt "versteht" und ein Gefühl für ihn bekommen habt. Bei mir ist es irgendwie wie einen alten Freund wiedersehen und mit ihm auf Abenteuerreise zu gehen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • So, ob kann nun auch meinen Senf dazu geben. Obwohl mein Hirn schon zur Hälfte schläft. ;)



    Ich muss zugeben, inhaltlich konnte ich mit dem einleitenden Text, mit der Szene im Bett, nicht viel anfangen. Aber mir hat der Schreibstil gefallen und die Atmosphäre kam gut herüber.



    Die Geschichte um Addas und Foltests verfluchtes Kind war hingegen ein sehr guter Auftakt. Ich kannte die Geschichte bereits - auch ich kenne PC Spiel und Netflixserie schon - aber ich habe es sehr genossen sie zu lesen. Für mich war die Atmosphäre sehr greifbar, das Setting wird gut dargelegt und auch Geralt ist innerhalb kurzer Zeit irgendwie deutlich gezeichnet. Und das, obwohl nicht arg in die Tiefe gegangen wird.

    Ich stimme dir also zu, Marada, bei mir hat sich auch eine gewisse Vertrautheit eingestellt. Ich denke das hätte auch sein können wenn ich die Figur nicht schon vorher ein wenig gekannt hätte. Denn in meinem Kopf sieht Geralt weder so aus wie in den Computerspielen noch wie in der Serie (wo ich ihn durchaus sehr anschaulich finde). Der Buch-Geralt wirkt gleichsam ähnlich wie sich sehr anders im Vergleich zu anderen Versionen die ich kenne - was ich prima finde!


    Die Dialoge finde ich gut und teilweise sogar ein wenig amüsant. Finde ich toll.


    Man wird gleich von Anfang an "gezwungen", diese neue fantastische Welt anzunehmen und die Informationen die einem untergejubelt werden aufzunehmen. Dabei hält sich der Autor meiner Meinung nach nicht an zu langen Einführungstexten auf sondern verarbeitet die Erklärungen subtil in die Handlung und Dialoge ein. Das finde ich sehr angenehm.


    Über was ich manchmal stolpere ist das "Du, Herr [Vorname].". Das ist aber eine Übersetzungsfrage und ich werde mich dran gewöhnen.

    Bei "Herr Frodo" in LOTR habe ich's ja auch überlebt... :D

  • Ich muss zugeben, inhaltlich konnte ich mit dem einleitenden Text, mit der Szene im Bett, nicht viel anfangen. Aber mir hat der Schreibstil gefallen und die Atmosphäre kam gut herüber.

    Ja, in der Tat, die Szene hatte ich schon wieder ausgeblendet, da sie (zumindest momentan) als total irrelevant erscheint ^^ Ich bin gespannt, ob wir da noch einen Zusammenhang erkennen irgendwann.

    Denn in meinem Kopf sieht Geralt weder so aus wie in den Computerspielen noch wie in der Serie (wo ich ihn durchaus sehr anschaulich finde).

    Das ist in der Tat bei mir auch so - aber ich habe eigentlich nie eine genaue Vorstellung von Protagonisten/-Innen. Ich fand, er wirkt im Buch relativ jung - obwohl wir nicht erfahren wie alt er ist.

    Die Dialoge finde ich gut und teilweise sogar ein wenig amüsant. Finde ich toll.

    Amüsante Dialoge finde ich auch immer toll - ich fand es auch super als Geralt mit diesem Magnaten im alten Schloss war und immer nur mit "Ja" geantwortet hat. :D

    Über was ich manchmal stolpere ist das "Du, Herr [Vorname].". Das ist aber eine Übersetzungsfrage und ich werde mich dran gewöhnen.

    Bei "Herr Frodo" in LOTR habe ich's ja auch überlebt...

    Ich glaube das liegt einfach am "mittelalterlichen" Setting eines Fantasyromans. Nachnamen gab es erst relativ spät gegen Ende des Mittelalters, also hat man sich mit dem Vornamen angesprochen. Und, wenn man annehmen musste, dass jemand den gleichen Rang oder einen höheren bekleidete, fügte man ein "Herr" dran, wobei man ansonsten im "Du" bliebt. Die höfliche/höfische "Sie"/"Ihr"-Anrede kam tatsächlich erst später.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Bei "Herr Frodo" in LOTR habe ich's ja auch überlebt...

    Ich glaube das liegt einfach am "mittelalterlichen" Setting eines Fantasyromans. Nachnamen gab es erst relativ spät gegen Ende des Mittelalters, also hat man sich mit dem Vornamen angesprochen. Und, wenn man annehmen musste, dass jemand den gleichen Rang oder einen höheren bekleidete, fügte man ein "Herr" dran, wobei man ansonsten im "Du" bliebt. Die höfliche/höfische "Sie"/"Ihr"-Anrede kam tatsächlich erst später.


    Ja das stimmt...XD

  • Denn in meinem Kopf sieht Geralt weder so aus wie in den Computerspielen noch wie in der Serie (wo ich ihn durchaus sehr anschaulich finde).

    Das ist in der Tat bei mir auch so - aber ich habe eigentlich nie eine genaue Vorstellung von Protagonisten/-Innen. Ich fand, er wirkt im Buch relativ jung - obwohl wir nicht erfahren wie alt er ist.



    Mir kam er auch recht jung vor. Foltest sagt an einer Stelle ja auch, dass er zumindest noch nicht alt genug ist für graue Haare..XD

    Geralts Alter switcht in meinem Kopf zwischen iwo in dern 20ern und so etwa 40.


    Ich habe meist eine Vorstellung von den Figuren in meinem Kopf. Zumindest eine äußerliche.

  • Ja, das ist bei mir auch so. Gerade bin ich mir nicht sicher welches Alter er hat. xD

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Bevor ich eure Beiträge lese, will ich erst einmal meine Gedanken ein bisschen sortieren:

    Ich habe mich eben mit Mr Zank schon ein bisschen über diese Geschichte unterhalten. Er begleitet die Leserunde also quasi als externer Berater ^^


    Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil extrem angenehm finde. Vielleicht etwas anders als man es gewohnt ist, aber nicht viel und zum Setting sehr passend. Ich war ja ehrlich gesagt in den Stil verliebt ab dem Vergleich am Ende des allerersten Absatzes, als es um den Halbschlaf ging

    Zitat von S.7

    [...] in dem er sich monoton wiegte wie in einer bodenlosen Tiefe, in der Schwebe zwischen dem Grunde und der Oberfläche einer ruhigen See, inmitten sacht wogender Stränge von Tang.

    Wow, was für ein schönes Bild :love:


    Zur "Stimme der Vernunft" kann ich sonst noch nicht viel sagen. Aber ich kenne nicht viele Bücher, die mit so einer merkwürdigen Sexszene einsteigen :D


    Zur Kurzgeschichte "Der Hexer":

    Ich war gleich drin im Geschehen und finde, dass Sapkowski es wirklich gut schafft, auch ohen große Worte und endlose Beschreibungen eine Atmosphäre aufzubauen und ein Setting im Kopf zu erschaffen. Das kann auch nicht jeder (mein geschätzter Hohlbein ist da eher ein Mann vieler Worte).


    Geralt selbst scheint mir ein ganz korrekter Bursche zu sein; klug, ein guter Kämpfer, aber auch mit Moral und Anstand. Fast ein bisschen zu perfekt, aber er hat ja noch massiv Zeit, uns vom Gegenteil zu überzeugen. ;)

    Gut hat mir auch gefallen, dass Geralts Hexer-Medaillon genau so wie es beschrieben wurde auf dem Cover abgebildet ist (zumindest in meiner alten Version). Ich hasse es, wenn Cover nichts mit dem Buch zu tun haben!


    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Hexer so eine Art seriöse "Monsterjäger" und die Zauberer im Gegenzug dazu eher Scharlatane?


    Die Geschichte mit der Striege hat mir gut gefallen - sowohl die Erzählungen über sie als auch der tatsächliche Showdown. Ich mag Kampfszenen in Büchern oft nicht so besonders, aber das hier war ja kein bloßes "Mit Schwertern aufeinander einhämmern" oder ähnliches, sondern eher eine gute Choreographie. Den König mochte ich gerne, aber ich fürchte fast, dass wir ihn nicht mehr wiedersehen werden. Schade, denn nach ersten Bedenken hat er sich ja doch als sehr vernünftigt entpuppt.


    Mir sind einige Begriffe in dem Buch aufgefallen, die ich tatsächlich noch nie gehört habe. z.B. Bankert oder Guckeln. Auch "Striege" kannte ich nicht, aber ich vermute, dass das ein relativ bekanntes "Fabelwesen" der osteuropäischen Mythologie ist? Kennt sich da jemand besser aus?


    Und dann bleibt noch die Frage, die am Ende der Geschichte offen ist. Warum hat Geralt die Striege gebissen? Ich tippe ja auf so eine Art Vampirismus; dass er ihr dadurch Energie entzogen hat, die er selbst nutzen konnte. Was meint ihr?

  • Ich bin mal mit Geschichte 1 durch und fand sie erstaunlich wundervoll. Ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll xD Ich hatte mir etwas viel "härteres" erwartet als das, was ich zu lesen bekommen habe. Manche Beschreibungen sind ja schon beinahe poetisch

    Ja, das hast du toll beschrieben! Genau so ging es mir auch (sowohl was die Erwartungen als auch die Umsetzung anging).

    Es ist schön, dass sich gleich ein Gefühl der Vertrautheit mit Geralt eingestellt hat. Ich bin gespannt was ihr dazu meint, denn ich kenne ja sowohl Spiele als auch Netflix-Serie. Da interessiert es mich brennend, ob ihr euch auch gut mit Geralt "versteht" und ein Gefühl für ihn bekommen habt.

    Denn in meinem Kopf sieht Geralt weder so aus wie in den Computerspielen noch wie in der Serie (wo ich ihn durchaus sehr anschaulich finde).

    Ich fand, er wirkt im Buch relativ jung - obwohl wir nicht erfahren wie alt er ist.

    Ich beziehe mich jetzt mal auf alle drei Zitate gleichzeitig. Ich kenne weder die Spiele noch die Serie. Die Serie möchte ich mir gerne im Anschluss an das Leseprojekt anschauen. Ich bin zwar versucht, den Serien-Geralt jetzt zu googlen, wenn er so ein Schnuckelchen ist ;), aber ich möchte kein vorgegebenes Bild beim Lesen haben. Ich habe von Figuren eher ein verschwommenes Bild. Die Schenke, das Schloss etc sehe ich glasklar vor mir; Geralt aber hat kein Gesicht; das ist bei mir aber oft so. Wisst ihr, was ich meine? Ich stelle ihn mir so Mitte/Ende 20 vor, längere(?) weiße Haare, die Kleidung wird ja ganz gut beschrieben. Das von euch genannte Gefühl der Vertrautheit hatte ich entsprechend nicht, wobei ich ihn als Protagonisten sofort akzeptiert habe. Er ähnelt in gewisser Weise ja auch dem typischen Fantasy-Helden, weshalb er für mich, die mit Unterbrechungen seit fast 20 Jahren Fantasy liest (Ohje. Wie bei Geralt - ich bin jünger, als das gerade klingt :D ), doch in gewisser Weise vertraut war.

  • Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil extrem angenehm finde. Vielleicht etwas anders als man es gewohnt ist, aber nicht viel und zum Setting sehr passend. Ich war ja ehrlich gesagt in den Stil verliebt ab dem Vergleich am Ende des allerersten Absatzes, als es um den Halbschlaf ging

    Zitat von S.7

    [...] in dem er sich monoton wiegte wie in einer bodenlosen Tiefe, in der Schwebe zwischen dem Grunde und der Oberfläche einer ruhigen See, inmitten sacht wogender Stränge von Tang.

    Wow, was für ein schönes Bild :love:


    Da stimme ich dir zu! Es finden sich einige schöne Vergleiche und Bilder hier. Mache Schreiberlinge übertreiben es damit ja manchmal, aber hier finde ich es passend und völlig im Rahmen.

    Ich tue mich zuweilen schwer mit Übersetzungen, weil ich finde, dass man oft merkt, dass etwas übersetzt wurde. Auch in meiner Buchedition merke ich das zuweilen, aber glücklicherweise ist es keine schlechte (m. M. n.) und auch die Bilder / Vergleiche wurden so übersetzt, dass die gewünschte Atmosphäre mit-übersetzt wird.


    Zitat von Zank

    Zur "Stimme der Vernunft" kann ich sonst noch nicht viel sagen. Aber ich kenne nicht viele Bücher, die mit so einer merkwürdigen Sexszene einsteigen :D


    Da geht es dir wie mir :D



    Zitat von Zank

    Zur Kurzgeschichte "Der Hexer":

    Ich war gleich drin im Geschehen und finde, dass Sapkowski es wirklich gut schafft, auch ohen große Worte und endlose Beschreibungen eine Atmosphäre aufzubauen und ein Setting im Kopf zu erschaffen. Das kann auch nicht jeder (mein geschätzter Hohlbein ist da eher ein Mann vieler Worte).


    Da stimme ich euphorisch zu. Habe ich exakt genauso wahrgenommen. Allerdings ohne den Gedanken an Hohlbein XD


    Zitat von Zank


    Geralt selbst scheint mir ein ganz korrekter Bursche zu sein; klug, ein guter Kämpfer, aber auch mit Moral und Anstand. Fast ein bisschen zu perfekt, aber er hat ja noch massiv Zeit, uns vom Gegenteil zu überzeugen. ;)


    Dieses "zu perfekt" kam mir auch in denn Sinn, ich mag das ja garnicht so, oftmals ist das in Verbindung mit der 'chosen one' Trope wenn der/die Protagonist*in daher kommt und plötzlich schafft, was alle vorherigen Personen (wahrscheinlich nicht vom gleichen Stand / der gleichen Abstammung / wasauchimmer) nicht geschafft haben - und aber garnicht so deutlich gemacht wird, was jetzt die Hauptfigur von den zuvor Scheiternden unterscheidet und was ihn so besonders macht.

    Ich habe es mir dann so erklärt dass alle Personen zuvor sämtliche Kräfte anders angewandt haben als er. Sie haben vielleicht den Hass der verfluchten Prinzessin nicht auf sie selber projizieren lassen - und dass er sich selbst in das Grab gelegt hat, dass sie nicht hinein kann, war ja auch clever. Also war das für mich dann in Ordnung. Und wahrscheinlich ist er ein talentierterer Kämpfer als alle vor ihm.

    Und genau, wie habe ich mir dann auch gedacht, dass sich seine Makel bestimmt noch offenbaren werden.



    Zitat von Zank


    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Hexer so eine Art seriöse "Monsterjäger" und die Zauberer im Gegenzug dazu eher Scharlatane?


    So würde ich es auch sagen, wobei ich grade nicht mehr auswendig weiß, wie da die Hierachie ist bezüglich der Beliebtheit in der Gesellschaft. Ich glaueb aber (noch) zu wissen, dass sich beide Gruppen insbesondere in der Art der Ausbildung unterscheiden. Das wird man aber, denke ich, mehr und mehr herausfinden.



    Zitat von Zank


    Den König mochte ich gerne, aber ich fürchte fast, dass wir ihn nicht mehr wiedersehen werden. Schade, denn nach ersten Bedenken hat er sich ja doch als sehr vernünftigt entpuppt.


    Ich fand den König auch irgendwie nicht unsympathisch - was mich erschreckt hat, denn aus der Netflix-Serie hatte ich ihn eigentlich als "mag ich nicht!" abgespeichert. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass er da eher abschreckend war.



    Zitat


    Mir sind einige Begriffe in dem Buch aufgefallen, die ich tatsächlich noch nie gehört habe. z.B. Bankert oder Guckeln. Auch "Striege" kannte ich nicht, aber ich vermute, dass das ein relativ bekanntes "Fabelwesen" der osteuropäischen Mythologie ist? Kennt sich da jemand besser aus?


    Genau diese beiden Worte "Bankert" und "Guckeln" sind mir auch aufgefallen! Ich kannte diese Begriffe nicht.

    "Striege" hatte ich im Kontext der Computerspiele bereits mal gelesen gehabt (aber ich glaube nicht, dass mir der Begriff beim zocken selbst schon untergekommen ist - aber ich kann das zu 100% auch vergessen haben!). Aber im englischen ist das Striga, was mich wiederum an Shtriga aus "Supernatural" hat denken lassen. Auch ein übernatürliches Wesen, aber der Modus Operandi ist ganz anders. Musste da aber ständig dran denken....



    Zitat von Zank


    Und dann bleibt noch die Frage, die am Ende der Geschichte offen ist. Warum hat Geralt die Striege gebissen? Ich tippe ja auf so eine Art Vampirismus; dass er ihr dadurch Energie entzogen hat, die er selbst nutzen konnte. Was meint ihr?



    Ja, das ist auch meine Theorie. Sollte es einen anderen Grund dafür geben den ich eigentlich kennen sollte - so kann ich mich an diesen nicht erinnern, was sehr gut möglich ist. Es ist einfach das naheliegendste.

    Ich fand im Übrigen, dass diese Tat (der Striege in den Hals beißen) ziemlich gut deutlich gemacht hat, dass Geralt sich nicht zu fein ist, "animalistische" Techniken anzuwenden, was gut zusammenpasst mit der Tatsache dass er diese gefährlich erscheinenden Tränke nimmt um sich auf den Kampf vorzubereiten.


  • Ich beziehe mich jetzt mal auf alle drei Zitate gleichzeitig. Ich kenne weder die Spiele noch die Serie. Die Serie möchte ich mir gerne im Anschluss an das Leseprojekt anschauen. Ich bin zwar versucht, den Serien-Geralt jetzt zu googlen, wenn er so ein Schnuckelchen ist ;), aber ich möchte kein vorgegebenes Bild beim Lesen haben. Ich habe von Figuren eher ein verschwommenes Bild. Die Schenke, das Schloss etc sehe ich glasklar vor mir; Geralt aber hat kein Gesicht; das ist bei mir aber oft so. Wisst ihr, was ich meine? Ich stelle ihn mir so Mitte/Ende 20 vor, längere(?) weiße Haare, die Kleidung wird ja ganz gut beschrieben. Das von euch genannte Gefühl der Vertrautheit hatte ich entsprechend nicht, wobei ich ihn als Protagonisten sofort akzeptiert habe. Er ähnelt in gewisser Weise ja auch dem typischen Fantasy-Helden, weshalb er für mich, die mit Unterbrechungen seit fast 20 Jahren Fantasy liest (Ohje. Wie bei Geralt - ich bin jünger, als das gerade klingt :D ), doch in gewisser Weise vertraut war.



    Verstehe was du meinst :)


    Ich finde auch, dass er "dem typischen Fantasy-Helden" ähnelt und genügt somit ("leider"? XD) auch völlig meinen Ansprüchen. Ich habe nicht großartig was gegen neuartige, 'freshe' Fantasyheld*innen - im Gegenteil, man gebe mir eine P.o.C.-Transperson die mit Ballett gegen Drachen kämpft (oder so)! Man gebe mir Diversity.

    Aber ich werde eben ("leider"?) auch bei "dem typischen Fantasy-Helden" schwach...

  • Die Schenke, das Schloss etc sehe ich glasklar vor mir; Geralt aber hat kein Gesicht; das ist bei mir aber oft so.

    Ja, das ist bei mir auch so.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich war ja ehrlich gesagt in den Stil verliebt ab dem Vergleich am Ende des allerersten Absatzes, als es um den Halbschlaf ging

    Wow, was für ein schönes Bild

    Ja, der Stil war einfach toll und hatte mich auch gleich eingefangen bei dem von dir zitierten Abschnitt.

    Zur "Stimme der Vernunft" kann ich sonst noch nicht viel sagen. Aber ich kenne nicht viele Bücher, die mit so einer merkwürdigen Sexszene einsteigen :D

    Ich auch nicht ;)

    Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Hexer so eine Art seriöse "Monsterjäger" und die Zauberer im Gegenzug dazu eher Scharlatane?

    Hm, ich dachte immer Zauberer wären die staatliche Version eines Hexers *gg*

    Mir sind einige Begriffe in dem Buch aufgefallen, die ich tatsächlich noch nie gehört habe. z.B. Bankert oder Guckeln. Auch "Striege" kannte ich nicht, aber ich vermute, dass das ein relativ bekanntes "Fabelwesen" der osteuropäischen Mythologie ist? Kennt sich da jemand besser aus?

    Ich kannte Bankert und Guckeln auch nicht. Eine "Striege" kannte ich wie Kritty auch nur von den Hexer-Spielen. Google liefert dazu auch nur Die Hexer-Spiele. Vermutlich ist es ein Eigenbegriff?

    Und dann bleibt noch die Frage, die am Ende der Geschichte offen ist. Warum hat Geralt die Striege gebissen? Ich tippe ja auf so eine Art Vampirismus; dass er ihr dadurch Energie entzogen hat, die er selbst nutzen konnte. Was meint ihr?

    Ich dachte, er wusste sich nicht anders zu helfen. Er hat ja sein Schwert verloren im Kampf und die Zähne waren das einzige Kampfmittel, das ihm sinnvoll geblieben ist. Hmmmm... stand irgendwo, dass er ihr dadurch Energie entzogen hat? Er hat sie ja quasi nur in Schach gehalten bis der Hahn angefangen hat zu krähen und ist dann kurz ohnmächtig geworden.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Kritty Dieses "The Chosen One" beschreibt Geralt momentan sehr gut ^^ Seit sechs Jahren schafft es niemand und er doch relativ locker (von dem letzten Schlag der Striege mal abgesehen).


    Was ungewöhnliche Protagonisten angeht: Ich lese auch gerne was mit LGBT-Charakteren etc. Hautfarbe und Optik sind mir tatsächlich völlig egal, weil die Figuren in meinem Kopf sowieso fast immer völlig anders aussehen, als sie beschrieben werden (ist dann manchmal etwas blöd, wenn im Thriller in einer Schlüsselszene eine blonde Frau erkannt wird - und die, die es dann war, hatte in meinem Kopf schwarze Haare, weshalb ich nie auf sie als Täterin gekommen wäre :elch:). Die klassische High Fantasy ist allerdings ja doch eher mittelalterlich und da wäre ein Schwertmeister, der Ballett tanzt, für mich persönlich doch irgendwie fehlt am Platze. Auch zuviele emanzipierte Frauen in wichtigen Positionen empfinde ich da tendenziell als unglaubwürdig. (Es gibt aber sicherlich auch Ausnahmen)

  • Marada


    Zur Striege: Da wäre vielleicht der Originalbegriff interessant und nicht die deutsche Übersetzung :/


    Zu den Zauberern: Auf mich wirkten sie in der Erzählung so ein bisschen planlos. Einfach mal irgendwas ausprobieren, was dann nicht wirklich hilft. Eigentlich ähnlich wie ein Homöopath in Vergleich zum Arzt :unschuldig:


    Ich dachte, er wusste sich nicht anders zu helfen. Er hat ja sein Schwert verloren im Kampf und die Zähne waren das einzige Kampfmittel, das ihm sinnvoll geblieben ist. Hmmmm... stand irgendwo, dass er ihr dadurch Energie entzogen hat? Er hat sie ja quasi nur in Schach gehalten bis der Hahn angefangen hat zu krähen und ist dann kurz ohnmächtig geworden.

    Nein, das stand nirgends. Aber für mich schien der Kampf da schon ziemlich entschieden. Er hat sie festgehalten und hätte (von seiner Verletzung abgesehen) einfach warten müssen, bis die letzten Minuten verstreichen. Dadurch wirkte der Biss auf mich überflüssig, sollte nicht mehr dahinter stecken. Und auch, dass die Geschichte mit einer Frage danach endet, deutet darauf hin, dass er von Bedeutung war.

  • Erstmal zur Einsortierung, ich hab weder das Spiel gespielt (kenne es aber zumindest ein bisschen von Trailern und Erzählungen) noch die Serie gesehen. Neugierig gemacht hat mich die Information in irgendeinem Artikel, den ich vor einigen Monaten gelesen habe, daß das ja doch sehr bekannte Spiel aufgrund einer Buchreihe eines polnischen Autors geschaffen wurde.

    Ich hab im Vorfeld das ein oder andere über die Bücher gehört oder gelesen, wollte mir selbst einen Eindruck verschaffen.


    Zuallererst, der Schreibstil gefällt mir ausnehmend gut, auch die Art wie der Autor die Welt in der die Geschichte handelt eher als Stimmung einfließen läßt. In dieser kurzen Geschichte um die Striege und die paar Zeilen davor und danach (erst in dem Zusammenhang macht die erstmal etwas irritierende Einstiegsszene Sinn) , bekommt man ein erstaunlich gutes Bild von dem Hexer und er Welt in der er lebt.


    Von einem Wesen namens "Striege" hab ich noch nie was gehört (obwohl ich mich immer schon für derlei Dinge interessiere) und habs gegoogelt und gefunden -->https://hexer.fandom.com/wiki/Striege , das Wesen samt dem Wort entstammt der polnischen Mythologie und Sprache und wurde wohl nur eingedeutscht.


    Der östliche Einfluß auf die Geschichte war übrigens auch mit ein Grund warum ich mich auf die Reihe eingelassen habe, bisherige Versuche in dieser Richtung waren oftmals erfrischend anders in ihrer Herangehensweise, schon jetzt hab ich das Gefühl das könnte auch diesmal wieder so werden.


    Ich bin jetzt für den Anfang echt schon mal positiv überrascht und gespannt wie es weitergeht. Ich hatte ab und an mal gehört oder gelesen, die Bücher wären gewöhnungsbedürftig oder seltsam geschrieben, ich glaub die Befürchtung, kann ich für mich schon mal beiseitelegen.



    EDIT:

    Zum Wort "Bankert" sagt Wiki:

    Veraltete und herabsetzende Bezeichnungen für uneheliche Kinder sind Bastard und Bankert, auch Bankart, (eigentlich das auf der Schlafbank der Magd, nicht im Ehebett des Hausherrn gezeugte Kind). woraus sich Schimpfwörter entwickelten.

    Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir.

    Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde.”

    (aus: "Die Stadt der träumenden Bücher")



    4 Mal editiert, zuletzt von Firiath ()

  • Kritty Dieses "The Chosen One" beschreibt Geralt momentan sehr gut ^^ Seit sechs Jahren schafft es niemand und er doch relativ locker (von dem letzten Schlag der Striege mal abgesehen).


    Was ungewöhnliche Protagonisten angeht: Ich lese auch gerne was mit LGBT-Charakteren etc. Hautfarbe und Optik sind mir tatsächlich völlig egal, weil die Figuren in meinem Kopf sowieso fast immer völlig anders aussehen, als sie beschrieben werden (ist dann manchmal etwas blöd, wenn im Thriller in einer Schlüsselszene eine blonde Frau erkannt wird - und die, die es dann war, hatte in meinem Kopf schwarze Haare, weshalb ich nie auf sie als Täterin gekommen wäre :elch:). Die klassische High Fantasy ist allerdings ja doch eher mittelalterlich und da wäre ein Schwertmeister, der Ballett tanzt, für mich persönlich doch irgendwie fehlt am Platze. Auch zuviele emanzipierte Frauen in wichtigen Positionen empfinde ich da tendenziell als unglaubwürdig. (Es gibt aber sicherlich auch Ausnahmen)



    Also was Hautfarbe und Optik angeht finde ich es inzwischen schon oft nützlich und wichtig, wenn explizit darauf hingewiesen wird dass die Hauptfigur einer "Minority" angehört. Denn der Status Quo, das vorherrschende Bild von Protagonisten (ich gendere bewusst nicht) ist eben Weiß und wenn ich das Gegenteil bewusst darstelle sehen sich viele Menschen endlich deutlich repräsentiert und wahrgenommen und bekommen bewusst eine Identifikationsfigur angeboten. Wenn beispielsweise die Hautfarbe nicht erwähnt und sie offen gelassen wird, dann ist das natürlich auch schon mal ein Schritt, aber man kann davon ausgehen, dass der/die Autorin im Kopf zumeist eine weiße Figur hatte und auch die meisten Menschen auch eine weiße Figur lesen, und somit Diversität und Sichtbarkeit wieder einschränkt.


    Das Balletttanzen war selbstverständlich ein Beispiel! 8o Ich fände das natürlich auch etwas befremdlich. Ich wollte damit betonen, dass ich auch andere Waffen der Wahl statt Schwert und mal Bogen akzeptieren würde.


    Und was die vielen emanzipierten Frauen angeht: Ja, wenn unsere mittelalterliche Welt mit Fantasyelementen dargestellt wird, dann finde ich es angenehm wenn die emanzipierten Frauen glaubhaft in diese Welt eingebettet werden. Aber wenn beispielsweise eine komplett alternative Welt erschaffen wird, die halt Züge von dem hat was wir als unser Mittelalter kennen, dann ist es sicherlich erfrischend zB mal eine Matriarchie zu lesen. Oder eine Fantasy-Welt in der Frauen zum Beispiel ganz normal zur Armee können. Und nicht nur gestresste Mütter von 10 Kindern oder Mägde sind :P:D In unserem Mittelalter war das vielleicht so, aber in einem anderen Weltentwurf könnte es ja schon mal anders sein.




    Soweit zu meinen Idealvorstellungen - leider sind mein Leseverhalten und meine Bevorzugungstendenzen etwas sexistisch :( Denn meist gefallen mir Bücher mit Protagonisten (egal ob Trans oder cis) und im klassischen Setting eher als Bücher mit Protagonistinnen. Es gibt einige Ausnahmen, aber ich fand schon oft weibliche Hauptfiguren anstrengend, unsympathisch und so... :P





    Was die Striga angeht: Im Polnishen ist es strzyga.


    Hier die polnische Wiki-Seite dazu. Die auf englisch übersetzte Wikiseite besagt, die Strzyga sei etwas aus der slawischen Mythologie, Vampir-ähnlich.

    Was ich lustig finde: Man kann sich scheinbar vor einer strzyga verteidigen indem man ihr eine Backenwatsch mit der linken Hand gibt XD

    ("Slapping it across the face with one's left hand" (x)).

  • Danke Firiath und Kritty für das Recherchieren der Striege. Wollte ich auch noch machen, aber ihr wart schneller :thumbup:


    Auch das mit dem Bankert finde ich interessant. Dass das Wort sowas wie Bastard bedeutet, wurde ja auch im Zusammenhang klar, aber die Herkunft ist interessant und einleuchtend. Ich habe es einfach noch nie vorher gehört oder gelesen :hm:


    Kritty Da hast du Recht und solche Bücher würde ich auch gerne sehen und lesen. :daumen:

    Mir fällt dazu das Buch "Zeitfuge" von Michael J. Sullivan ein. Der heterosexuelle, männliche Protagonist landet zufällig in der Zukunft. Neben einer spannenden Geschichte und einem tollen Schreibstil ist mir das Buch auch deshalb in Erinnerung geblieben, weil sein bester Freund, den er dort kennenlernt weder männlich noch weiblich ist. Und es ist überhaupt kein Problem, die beiden unterhalten sich auch darüber und tauschen sich aus und der Protagonist scheint sich sogar in "ihn" zu verlieben. Ich erinnere mich leider nicht mehr so ganz genau. Irgendwo in den Untiefen des Forums gibt es auch eine Rezi von mir zu dem Buch.

    *Schleichwerbung Ende* Aber wir schweifen ab. ;) Unser Hexer scheint ja ein "richtiger Kerl" zu sein ^^

  • Oh da hat Firiath bereits gepostet gehabt noch während ich geschrieben habe oder so. Whoops xD


    Danke Zank für den Buchtipp! Das hört sich gut an. Habe das Buch gleich auf meine Lesewunschliste bei Goodreads gesetzt.

  • Ach ja, was mir noch eingefallen ist: Mich erinnert das Buch ein bisschen an die alten Tony-Ballard-Heftromane. Kennt die hier zufällig noch jemand? ^^

    Tony ist eine Art Dämonenjäger, er erledigt aber auch Hexen, Vampire und was es sonst noch so gibt, allerdings in der heutigen Zeit (bzw vor dreißig(?) Jahren als die Hefte erschienen sind). Die Länge der Hefte entspricht etwa dieser Kurzgeschichte und natürlich geht Tony auch immer siegreich oder zumindest lebendig aus allem hervor.

    Vielleicht rührt auch daher teilweise das extrem positive Gefühl, dass die Lektüre heute bei mir hinterlassen hat. Ich habe in meiner Jugend (das klingt schon wieder so alt!) über 100 der Hefte gelesen.