Ich nutze Discord relativ häufig und kann aber nicht auf allen Servern gleich viel aktiv sein, bzw generell meine Freizeit gut einteilen. Habe aber Interesse und würde dann schauen wann es klappt 😊
Beiträge von Kritty
-
-
Da musste ich natürlich hier vorbei gucken

Also ich interessiere mich auch für das Buch, ich komme nur oft langsam voran - besonders derzeit.
Würde trotzdem Interesse anmelden und es versuchen und mich anstrengen 🤭
-
Kleiner Spoiler für "Hymn to Dionysus"
Hauptcharakter und Dionysos halten gerade Händchen, yay.
Juhu haha ♡
Es ist sehr slow burn-y. Und die Beziehung sehr interessant, halb romantisch, yearning und platonisch und doch mehr.
Die Dialoge sind teilweise gespickt mit poetischen Andeutungen zwischen sehr "salopp" klingenden Formulierungen. Gefällt mir im Englischen ganz gut. Hatte es ja erst auf Deutsch begonnen, da hatte mir das nicht zugesagt.
Gerade vor paar Minuten über diese Stelle geschmunzelt (Hauptcharakter fürchtet zu diesem Zeitpunkt Dionysos noch so halb. Zu recht!)
Spoiler anzeigen
"Walk you home?" Dionysus rounded off.
All good things kill you, in the end.
"Yes please, sir.", I said.
-
Mich bitte auch nicht in den Lostopf tun

-
Das gefällt mir!
Mag den Rhythmus total zum Beispiel.
-
"The Hymn to Dionysus"
Erstmal "The Hymn to Dinosaurs" gelesen, auch mit dem Dschungelcover

Hätte ich auch gelesen! 🤭
-
Fand die Nachricht auch etwas überraschend und deplatziert und nicht so gut versteckte Kritik verpackend muss ich gestehen. Aber gut 🙈
__
Nun ja.
Gutes Thema!
Motiviert mich 😄
Würde gerne "The Hymn to Dionysus" von Natasha Pulley anmelden. Männlicher Hauptcharakter war mit einem Mann verheiratet/in einer Beziehung (ja schonwieder Männer) und entwickelt interessante Gefühle für Dionysus. Spielt im antiken Griechenland, da gab es "paar" queere Elemente.
Kaufen* bei
Amazon
Bücher.de
Buch24.de
* Werbe/Affiliate-Links -
-
Sherlock Holmes: Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs - Folge 1, Im Schatten des Rippers
Kaufen* bei
Amazon
Bücher.de
Buch24.de
* Werbe/Affiliate-LinksHerausgegeben: Dezember 2023
Dauer: ca. 85 Min.
Sprecher*innen: Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt, Regina Lemnitz, Christian Stark, Marianne Groß
Inhalt (vgl. Bookbeat):
London im Herbst 1888: die Stadt hält den Atem an. Im East-End werden in kurzen Abständen auf brutalste Weise Huren ermordet. Ein sehr persönliches Motiv lässt Sherlock Holmes die Ermittlungen aufnehmen. Wird er die grauenhafte Mord-Serie stoppen können?
Stil und meine Meinung:
Dies ist der Auftakt einer weiteren "Sherlock Holmes" Reihe, die sich mit den Fällen des Detektivs und seines Freundes Watson beschäftigt. Ein Fokus soll hierbei darauf liegen, dass es sich um geheime Fälle handelt, die bisher so problematisch, erschreckend oder politisch/gesellschaftlich brisant waren, dass sie nie erzählt werden sollten. Watson erzählt sie hier nun dennoch.
Die Vertonung beschränkt sich dabei auf angenehmes Ausschmücken, die Musik ergänzt meiner Meinung nach wundervoll und 'erschlägt' das Geschehen nicht, und die Sprechenden machen ihre Sache für meinen Geschmack sehr gut. Ich habe schon gut die Hälfte der bestehenden Serie nach aktuellem Stand angehört und weiß deshalb, dass mich ein paar wenige Kleinigkeiten stören in der Vertonung, aber das kam hier noch rein gar nicht zum Tragen.
Die Geschichte an sich war bei dieser Folge spannend geschrieben und erzählt!
Volle Rattenzahl


-
Alles anzeigen
Ideen
Es gibt Ideen
die sich mit der Geschwindigkeit von Seerosen verbreiten
aber Seerosen bleiben immer Seerosen
Ideen jedoch
verschmutzen verwittern bleichen aus
wie Spiegel
die ihre Sehkraft verlieren
bis sie erblinden.
Andere klammern sich ans Überleben
sind wechselhaft wie Aprilwetter
schielen in alle Richtungen zugleich
Dann noch die gefährlichsten
die unablässig das Auge blenden
Menschen verschlingend
Hab gar nichts Schlaues oder Interessantes zu sagen, aber wollte erwähnen, dass mir der "Ideen"-Text gefällt

-
Ich werde hauptsächlich neugierig hier reinlinsen

Aber habe mir auch fest vorgenommen weiter in "Hymn to Dionysus" zu lesen - das ist zwar kein Nackenbeißer im eigentlichen Sinne, aber (homoerotische? :P) Spannung zwischen dem Hauptcharakter und Dionysos gibt es auch


Außerdem werde ich in einem Gedichteband über griechische Göttinnen und Götter lesen, da ist ganz viel von Liebe und Körperlichkeiten die Rede.
-
Er macht zur rechten Zeit am rechten Ort das Richtige. Doch das Schöne ist: Das tut er auch oft genug nicht. Auch er scheitert, meistert scheinbar ausweglose Situationen und hat nicht zuletzt in meinen Augen auch nicht immer den besten Charakter. Aber genau das macht ihn und damit auch das Buch so lebendig und glaubwürdig.
Da stimme ich voll und ganz zu! Ich mag es, dass dieser Charakter doch viel mehrschichtiger und fehlbarer ist, als man auf den ersten Blick meinen mag.
Wie schön, dass du mit diesem Roman einen guten Einstieg hattest und er dir gefallen hat!

-
Alles anzeigen
Ausnahmsweise und aus gegebenen Anlass das Gedicht für nächste Woche schon etwas früher.
Halloween, Allerheiligen und Día d los muertes kommen näher und viel düsterer als Georg Heym geht es kaum.
Georg Heym - Die Irren
Der Mond tritt aus der gelben Wolkenwand.
Die Irren hängen an den Gitterstäben,
Wie große Spinnen, die an Mauern kleben.
Entlang den Gartenzaun fährt ihre Hand.
In offnen Sälen sieht man Tänzer schweben.
Der Ball der Irren ist es. Plötzlich schreit
Der Wahnsinn auf. Das Brüllen pflanzt sich weit,
Daß alle Mauern von dem Lärme beben.Mit dem er eben über Hume gesprochen,
Den Arzt ergreift ein Irrer mit Gewalt.
Er liegt im Blut. Sein Schädel ist zebrochen.Der Haufe Irrer schaut vergnügt. Doch bald
Enthuschen sie, da fern die Peitsche knallt,
Den Mäusen gleich, die in die Erde krochen.Sehr stimmungsgeladen und szenisch, ich mag das Gedicht sehr! Habe das beim Lesen alles klar vor mir gesehen und finde die Vergleiche garnicht so seltsam. Und ziemlich genial: die Wolken erscheinen gelb weil hinten ihnen sich der Mond entlang schiebt, die "Irren" sind hinter Mauern und erscheinen mit ausgestreckten Armen (da sie sich an/zwische die Fensterstäbe klammern) wie riesige Spinnen. Und dann wuseln alle

Ich musste tatsächlich an ein paar Szenen aus dem neuen "Nosferatu" (2024?) denken. Wer den gesehen hat weiß vielleicht, was ich meine. Die Vibes sind für mich sehr ähnlich.
-
Aber worum geht es? Eine toxische Beziehung?
Das könnte es schon gut treffen, Beziehung dabei auch inklusive nicht-romantischer Beziehungen. Wann ist das Monster kein Monster? Wenn man es liebt. Wann rettet/versorgt man ein Monster weil es keines ist? Wenn man es liebt.
Ich mag eure Eindrücke < 3
Am Anfang des Gedichts passiert etwas, dass das lyrische "him" in etwas Schreckliches ("he was supposed to be an angel") und "he" wird dann Stück für Stück mehr zu einem Monster. Das lyrische Du, das anfangs versucht hat, den anderen zu retten, sieht dabei quasi zu. Das lyrische Du ist einerseits immer da für den anderen und aber auch Teil des Problems ("Oh, when you are the reason it has become so mangled.", "Tell him that you will never know any better.").
Also wie bat sagte, eine Art destruktive Beziehung (welche Art von Beziehung ist nicht durch den Text definiert), da stimme ich zu.
-
Entschuldigung!
Hier mit etwas Verspätung.
"Start Here" von Caitlyn Siehl
Start by pulling him out of the fire and
hoping that he will forget the smell.
He was supposed to be an angel but they took him
from that light and turned him into something hungry,
something that forgets what his hands are for when they
aren’t shaking.
He will lose so much, and you will watch it all happen
because you had him first, and you would let the world
break its own neck if it means keeping him.
Start by wiping the blood off of his chin and
pretending to understand.
Repeat to yourself
“I won’t leave you, I won’t leave you”
until you fall asleep and dream of the place
where nothing is red.
When is a monster not a monster?
Oh, when you love it.
Oh, when you used to sing it to sleep.
Here are your upturned hands.
Give them to him and watch how he prays
like he is learning his first words.
Start by pulling him out of another fire,
and putting him back together with the pieces
you find on the floor.
There is so much to forgive, but you do not
know how to forget.
When is a monster not a monster?
Oh, when you are the reason it has become so mangled.
Here is your humble offering,
obliterated and broken in the mouth
of this abandoned church.
He has come back to stop the world
from turning itself inside out, and you love him, you do,
so you won’t let him.
Tell him that you will never know any better.
Pretend to understand why that isn’t good enough. -
(Ich würde mich mal schon mal dazu melden dass ich voraussichtlich (spätestens) Montagabends/-nachts ein Gedicht reinposten würde. Bat weiß Bescheid
) -
Für mich liest sich das Gedicht leicht bedrohlich xD
Insbesondere wegen der letzten Strophe.
Ich finde den Text irgendwie faszinierend.
Bin froh dass meine Gedichte nicht veröffentlicht werden/wurden, die ich als Jugendliche geschrieben habe

-
Genauso Augustin. Der hat im Buch keine Farbe, aber alle Leser schwören, dass das IRGENDWO steht er sei schwarz/weiss/orange/getigert....
Bei mir ist er schwarz XD Ganz klassisch

-
Ich geh einfach mal davon aus
- und merke an...... dass die Autorin das durch das für Yarina gewählte Berufsprofil (Vertretungs-Verwaltungskraft mit ungeheurer Flexibilität, die sich in alles Mögliche schnell einarbeiten kann...) auch gut vorbereitet und plausibel gemacht hat.
Ja, das liegt auch ein wenig an mir selbst.
Ich bin selber eher der Typ "Ist das jetzt so? Na gut, packen wir's an."
Sehr bewundernswert!
Den zweiten Abschnitt habe ich als stressig empfunden. Also nicht für mich, aber für Yarina und irgendwie habe ich mitgelitten. Sie macht das ja alles super, aber es ist echt viel auf einmal. Trotzdem kommt auch gut dieses gespannte und motivierte Gefühl rüber, dass sie jetzt eine Position hat, in die sie sich stürzen will und in der sie Verantwortung hat und alles ist irgendwie noch chaotisch. Ich kann das alles gut nachfühlen.
Stimme zu, ging mir auch so! Ich wäre sehr überfordert.
Die Einbindung der verschiedenen Fabel-Völker ist super gelungen und macht richtig Spaß zu lesen (allein schon die "Wichtelgewerkschaft"!
) . Viel Augenzwinkern, aber auch gut durchdacht und in die Realität eingebunden.Auch hier stimme ich zu! Sehr genial.
Noch weitere Notizen, die ich mir gemacht hatte:
- Den auf S. 66 erwähnten "Büromodus" kenne ich auch gut. Wenn ich privat telefonieren soll, switche ich auch in den

- Das ist nur eine klitzekleine Kleinigkeit, aber mir ist positiv aufgefallen, dass es so realistisch ist, dass Yarina ganz schnell viel Staub wegsaugen muss, nachdem sie den Schrank beiseite geräumt hat.
- S. 81: Ich finde gut, dass Yarina jetzt ein Stück weit trauern kann. Zumindest ein bisschen "bemerkt" sie es. ("Yarina musste schlucken. Die letzten Tage waren so ereignisreich gewesen, dass sie noch gar nicht richtig begriffen hatte, dass Tante Varwara tatsächlich für immer von ihnen gegangen war.")
-Die Szene, in der Yarina ihrer Bestie das mit Augustin beweist --- genial! Fand ich ganz super!
- Albträume als Bürokraten fand ich witzig. Obwohl ich in der Verwaltung arbeite und ein Rädchen im Bürokratischen System bin leider XD Es ist ein ewig währender Prozess, die bürokratischen Hürden abzubauen, und den Albträumen da in den Kontext zu etablieren fand ich super thehe
- Eichhörnchen



- Ich würde ja gerne Jerome Joli sehen.


-
Hier noch ein paar Notizen die ich mir beim Lesen gemacht habe!
- Ich habe die Klabautermannsache sehr geliebt
Und es war spannend. Ich hätte das nicht gekonnt. Gut, dass Yarina die Hauptfigur ist.Mir hat an der ganzen Sache ganz besonders gefallen, wie du die Einrichtung von Eleks Familie beschreibst. Weiß nicht warum, hat mir einfach unglaublich gut gefallen.
Zitat"Der ist ja ganz schrumpelig." (S. 45)
--> Das hat mich zum Lachen gebracht. Neugeborene halt

Ebenso schmunzeln musste ich bei: "aus dem schwedischen Möbelhaus" (S. 50) XD War das Absicht? Durftest du das schwedische Möbelhaus nicht erwähnen? Oder wolltest du nicht? Stilistische Entscheidung?
- Ich mag deine Definition von Hexen. Nichts weiter, das ist die Notiz die ich mir auf S. 52 gemacht habe haha
- Ich liebe liebe liebe es, dass Frau Holle Teil dieser Geschichte ist.
- Trudchen ist ein toller Name für Rotkehlchen. Und der Bericht des Rotkehlchens auf S. 57 war so cool!
- Alles rund um S. 59 +/- hat mich wünschen lassen, dass ich gerne alles auf dem Bildschirm sehen wollen würde. Wenn dich jemand ansprechen würde und das verfilmt werden könnte ... würdest du zusagen? Und hättest du Cast-Präferenzen?

-