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  1. Literaturschock - Bücherforum
  2. illy

Beiträge von illy

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • illy
    • 18. Januar 2026 um 11:46

    finsbury - ich habe es von meiner Liste der Bücher, die Christine Westermann empfohlen hat :) - und berichte natürlich.

  • Monatsrunde Januar 2026 - Im Zeichen des Janus

    • illy
    • 18. Januar 2026 um 08:26

    In meinem SUB waren keine Bücher mit Anfang/Ende-Titeln und bisher passte nichts von dem was ich lesen wollte, in das inhaltliche Konzept. Aber jetzt:

    Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

    Rachel Joyce' einfühlsamer Bestseller-Roman erzählt von den Höhen und Tiefen des Lebens, von Liebe und Verlust, und davon, wie man auch im Alter noch zu sich selbst finden kann.

    Er denkt über die Vergangenheit nach und Pilgerreise klingt auch nach ausreichend Übergang. Passt das?

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  • Brian Moore - Die Große Viktorianische Sammlung

    • illy
    • 15. Januar 2026 um 16:48

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    Der kanadische Geschichtsprofessor Anthony Maloney hat seine Dienstreise nach Kalifornien ein wenig verlängert. Als er in seinem Motel erwacht, ist neben dem Gebäude keine Brache mehr, sondern der Platz ist angefüllt mit viktorianischen Exponaten - genauso wie er es in der Nacht zuvor geträumt hat. Presse, Wissenschaftler und Polizei mischen sich ein, einer macht sich zu seinem Pressesprecher und seine Freundin wird zu Maloneys Sekretärin (die ihm sehr gut gefällt). Währenddessen fragt sich Maloney unentwegt wie es weitergehen soll, zwischen ihm und der Sammlung herrscht eine gegenseitige Abhängigkeit.

    Ich weiß nicht so ganz, was ich von dem Roman halten soll, ob es eine Intention gibt und wenn ja welche? Folge deinem Traum? Träum nicht, denn Träume können Wirklichkeit werden und dich vereinnahmen? Es las sich gut, wenn auch manches recht altmodisch wirkte (der Roman ist aus den 1970ern), aber es war halt schon sehr seltsam.

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

  • Kurt Vonnegut / Ryan North / Albert Monteys - Schlachthof 5: oder Der Kinderkreuzzug

    • illy
    • 10. Januar 2026 um 09:56

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    Ich glaube, ich habe vor Urzeiten mal etwas von Vonnegut gelesen oder zumindest begonnen und den Autor dann für mich aussortiert. Aber in der Comicversion kann man ihm ja mal eine weitere Chance geben…

    Hauptfigur ist Billy, der die Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg als Kriegsgefangener miterlebt hat; man erfährt davon, von seiner Zeit als Soldat, als genesender Veteran, als Optiker in einer amerikanischen Stadt, als Entführungsopfer von Außerirdischen. Nach der Theorie dieser Außerirdischen passiert dies alles übrigens gleichzeitig. Ich weiß wieder, warum ich von dem Autor nicht mehr lesen wollte, mir schwirrt der Kopf und ich finde das alles auch nicht faszinierend, sondern nur wirr. Die Umsetzung in Bilder gefiel mir allerdings sehr gut, die zeichnerischen Mittel unterstreichen die verschiedenen Ebenen und Handlungsabschnitte des Romans.

    Ein hervorragender Comic - das Buch dahinter gefällt mir aber immer noch nicht und mehr Vonnegut lesen will ich sicherlich auch nicht.

    Buchvorlage:1ratten

    Comicumsetzung:5ratten

  • Donna Andrews - Murder Most Fowl (Meg Langslow 29)

    • illy
    • 10. Januar 2026 um 08:18
    Zitat von Enid

    Und das Haus war wieder voll. Mich stresst das ja schon fast beim Lesen, haben die wirklich nie Ruhe in ihrem Haus? Ich hätte mir schon längst eine kleine Hütte gekauft, in die ich umgezogen wäre, um auch mal Ruhe vor all diesen Leuten zu haben. Das Haus muss ja wirklich riesig sein.

    Ja, da stimme ich dir so was von zu. Man will doch mal WIRKLICH seine Ruhe haben, oder? :spinnen:

  • John Scalzi - Lock In / Das Syndrom

    • illy
    • 4. Januar 2026 um 16:09

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    Vor einigen Jahren hat eine Seuche die Welt überzogen, ein gewisser Prozentsatz der Erkrankten blieb danach vollständig gelähmt zurück, ohne die Möglichkeit sich auszudrücken, aber geistig vollkommen normal. Um diesen Menschen (nach der Krankheit Hadens genannt) Teilhabe zu ermöglichen wurde im Laufe der Zeit verschiedenes entwickelt, unter anderem Androidenkörper, die sie steuern können. In einem solchen tritt Chris Shane den ersten Diensttag beim FBI an. Chris und die ziemlich burschikos-direkte Partnerin Vann werden zu einem „Haden-Fall“ abgeordnet, der sich schon bald ausweitet. Dazu kommt eine anstehende Gesetzesänderung, die das Leben aller Hadens ändern wird und für Protestveranstaltungen und weitere Komplikationen sorgt.

    Ich habe vor einigen Jahren bereits (versehentlich, normalerweise halte ich mich an Serienreihenfolgen) die Fortsetzung gelesen, in der Vann und Chris Shane bereits zusammenarbeiten, so dass ich bei diesem Band bei den „Vorstellungsrunden“ von Welt und Personen ein paar Mal Deja-Vu-Effekte hatte. Trotzdem gefiel es mir sehr gut, auch wenn es zwischendurch mal etwas komplex wurde, als es an die Hintergründe der Taten ging. Scalzis Stil mag ich ja sowieso, der leichte Humor, der immer mit dabei ist, sorgt auch in diesem Buch für Lesefreude.

    4ratten

  • Zelba - Im selben Boot

    • illy
    • 4. Januar 2026 um 10:08

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    Auf dem Weg zum Urlaub in Südfrankreich haben wir schon zweimal in Mâcon übernachtet. Beide Male landeten wir inmitten der südfranzösischen Jugendmeisterschaften im Rudern. Unser Hotel lag an der Saône, ca. 2 km flussaufwärts von der Stadtmitte und rund um das Hotel waren die Parkplätze mit Bootsanhängern gefüllt, der Grünstreifen in Richtung Flusspromenade stand voller Zelte und auf der Promenade liefen unendlich viele sportliche Jugendliche in Badelatschen herum. Wir haben uns dann auch auf eine der Bänke am Fluss gesetzt und ein paar der Rennen angeschaut, die ganze Atmosphäre war faszinierend.
    Während der Lektüre dieses Comics musste ich immer wieder dran denken. Der Comic spielt ansonsten bei mir in der Nachbarstadt, ich kenne einige der Handlungsorte und das Ganze spielt 1989/90, während die Hauptfigur (ein Alter Ego der Autorin) ungefähr genauso alt ist wie ich damals (~16). Ich fühlte mich von diesem Comic also seltsam persönlich angesprochen, während mir andererseits die beschriebene Leistungssportwelt völlig fremd war.

    Hauptfigur dieses Comics ist Wiebke, die wie ihre ältere Schwester im Ruderverein ist und das Ziel Deutsche Meisterschaften hat. Es gibt einige Rückschläge gesundheitlicher Art und nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze gibt es jede Menge ostdeutsch Konkurrenz auf generell deutlich höherem Leistungsniveau. Ihr Alltag mit allen persönlichen und sportlichen Hochs und Tiefs wird interessant wiedergegeben, die größtenteils einfarbig grauen Zeichnungen passen dazu, nur ab und zu werden Details bunt dargestellt. Was mir gut gefiel waren die Erläuterungsseiten zwischendurch: Es gibt immer mal wieder eine Doppelseite zu einem Thema, auf der Hintergründe erläutert werden. Die politischen waren inhaltlich für mich weniger interessant als die sportlichen (welche Bootstypen gibt es eigentlich…) und waren für mich ein Zeichen, dass die Zielgruppe des Comics vermutlich eher im Jugendbereich liegt, für den der Handlungszeitraum historisch ist.
    Mir gefiel er allerdings insgesamt (trotzdem) sehr gut, von der Autorin/Zeichnerin lese ich gerne mehr, sie ist zwar Deutsche, veröffentlicht allerdings auf Französisch, so dass ich mal gucken muss, was ich in welcher Sprache lesen will.

    4ratten

  • Monatsrunde Dezember 2025 - Geschenkt!

    • illy
    • 31. Dezember 2025 um 07:29

    Ich habe mein geschenktes Buch beendet: Reinhard Kleist - Low: David Bowie's Berlin Years und die Liste vorne aktualisiert.

    Und auch wenn heute der letzte Tag des Monats ist, dürft ihr natürlich heute noch etwas beginnen und auch im nächsten Jahr noch eure gemeldeten Bücher beenden.

  • Reinhard Kleist - Low: David Bowie's Berlin Years

    • illy
    • 31. Dezember 2025 um 07:22

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    LOW ist die Fortsetzung von Starman: David Bowie's Ziggy Stardust Years und schildert die Zeit David Bowies in Berlin. Er ist von der Stadt fasziniert, die Mauer, das ganze Ambiente aber auch die Tatsache, dass er nicht überall sofort erkannt und umschwärmt wird. Die Zeichnungen sind genauso gut wie im ersten Band und ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut, aber dieser Comic hat mich nicht vollständig für sich eingenommen.

    Meine fehlende Begeisterung lag ein wenig an mir selbst. Ich erkenne keine Menschen und wenn Iggy Pop nicht namentlich genannt worden wäre, hätte ich mich den ganzen Comic hindurch gefragt, mit wem David Bowie denn da abhängt. Und so hatte ich ständig das Gefühl etwas zu verpassen, weil ich die Menschen aus Davids Umgebung nicht identifizieren konnte. Seine Begeisterung für Berlin wird aber sehr gut dargestellt und der Ausflug in die Stadt, wie sie damals in den 1970ern war, war faszinierend.

    Trotz meiner Probleme - der Comic (und der Autor generell) ist eine große Empfehlung für Musikliebhaber*innen und Comicfans.

    4ratten

  • Monatsrunde Oktober 2025 - "New Classics"

    • illy
    • 30. Dezember 2025 um 17:31

    und 1992 ist auch noch erledigt:

    Matthew Kneale - Sweet Thames

  • Matthew Kneale - Sweet Thames

    • illy
    • 30. Dezember 2025 um 17:31

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    1849: Joshua Jeavons arbeitet als Ingenieur bei seinem Schwiegervater, sein großes „Hobby“ ist das Design eines neuen Kanalisationssystems für London, so ließe sich vielleicht auch die regelmäßig drohende Cholera bekämpfen.

    Nach einem missglückten Abendessen verschwindet Joshuas Frau, die Suche nach ihr wird zu einer Manie, die ihn in die Slums abrutschen lässt - und während der Hitzewelle des Sommers trifft auch die Cholera die Stadt.

    Ich habe ziemlich lange für dieses Buch gebraucht. Das lag zum einen einfach an der Druckqualität, einzelne Seiten waren ziemlich blass, so dass es rein optisch anstrengend zu lesen war. Die Hauptfigur hat mir das Buch aber auch inhaltlich schwer gemacht. Joshua ist ein selbstgerechter Idiot, mit dem ich wirklich nicht gerne Zeit verbracht hätte und ich verstehe seine Frau, wenn sie ihn wirklich verlassen hat - das klärt sich erst ganz am Schluss und da bekommt Joshua von mir dann doch noch ein paar Sympathiepunkte.

    Auch wenn es mir nicht so gut gefallen hat, wie ich gehofft hatte, war es doch interessant und wirkte sehr realistisch in seinen Darstellungen, dafür gibt es ein Lob an den Autor.

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

  • Becky Chambers - A Psalm for the Wild-Built / Ein Psalm für die wild Schweifenden

    • illy
    • 27. Dezember 2025 um 15:48

    Sibling Dex führt ein zufriedenstellendes Leben, doch die Unruhe treibt Dex zur Veränderung und so übernimmt ser die Aufgabe als Teemönch. Diese fahren durch die Dörfer und bieten den Bewohner*innen eine Tasse Tee, ihr Ohr und Entspannung. Sie hören sich die Sorgen und Probleme ihrer Klienten an und bieten keine Lösung, sondern hauptsächlich eine Möglichkeit abzuschalten und inne zu halten. Doch nach einigen (wenigen) Jahren reicht auch das Dex nicht mehr, ser will Veränderung und beschließt ein aufgegebenes Kloster in der Wildnis aufzusuchen. Auf dem Weg dahin trifft Dex einen Roboter - denen wurde vor rund 200 Jahren die eine Hälfte der Welt, die Wildnis überlassen, nachdem sie ein Bewusstsein entwickelt hatten. Begegnungen sind somit rar und der Roboter will erforschen, was die Menschen antreibt. Die Gespräche der beiden sind leicht philosophisch, warm und freundlich und genau das, was ich mir von Chambers erhofft hatte.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung.

    4ratten

  • Donna Andrews - The Twelve Jays of Christmas (Meg Langslow 30)

    • illy
    • 27. Dezember 2025 um 09:41

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    Keine große Veranstaltung, sondern nur ein normales riesiges Familienweihnachtsfest steht auf Megs Planung. Na gut und die „Betreuung“ des Malers, der im Auftrag des Großvaters Illustrationen für ein Vogelbuch herstellen soll und in ihrer Bibliothek untergekommen ist und von dort alle terrorisiert (und sich gleichzeitig vor aufdringlichen Besucher*innen versteckt).

    Mir gefiel der (im Rahmen der Serie) ruhige Hintergrund, diesmal war allerdings für mich auch schon sehr früh wahrscheinlich, wer hier sterben würde und wer sich als Mörder*in entpuppen würde. Für mich war es aber trotzdem ein gelungener und entspannender Band der Reihe, so darf es gerne weitergehen.

    :nikolaus::nikolaus::nikolaus::nikolaus:

  • Monatsrunde Dezember 2025 - Geschenkt!

    • illy
    • 27. Dezember 2025 um 08:58

    So,

    das Christkindchen musste noch einen Moment bleiben und als Losfee aushelfen...

    Die erste Monatsrunde 2026 wird moderiert durch: Vorleser

    Herzlichen Glückwunsch Vorleser

  • Monatsrunde Dezember 2025 - Geschenkt!

    • illy
    • 27. Dezember 2025 um 08:14

    Ich habe was passendes gelesen (geschenkt bekommen): Christine Rechl (Hrsg.) - Arsen und Butterplätzchen: Bitterböse Weihnachtsgeschichten

  • Christine Rechl (Hrsg.) - Arsen und Butterplätzchen: Bitterböse Weihnachtsgeschichten

    • illy
    • 27. Dezember 2025 um 08:12

    Das Buch lag (wunschgemäß) bei mir unter dem Weihnachtsbaum und ich habe es direkt über die Feiertage auf der Couch und in der Badewanne durchgelesen.

    Die Qualität der Geschichten war insgesamt zufriedenstellend, die die mir weniger gefielen, taten es nicht aufgrund ihrer Qualität, sondern weil sie für mich inhaltlich nicht in das von mir erwartete Muster passten, weil es halt entweder keine Leiche gab oder sie historisch waren. Allerdings gab es auch keine Ausreißer nach oben, ich habe nicht das Bedürfnis von einem/einer der Autor*innen noch mehr zu lesen, was ich etwas schade finde.

    Für ein paar ruhige Feiertagsstunden, in denen man ohne viel Anspruch entspannen möchte, ist das Büchlein gut geeignet (und preislich für die hübsche Aufmachung auch sehr im Rahmen).

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

  • Monatsrunde Oktober 2025 - "New Classics"

    • illy
    • 25. Dezember 2025 um 13:37

    Ich habe noch ein 1985 nachzuliefern:

    Bernard Cornwell - Sharpe’s Honour

  • Bernard Cornwell - Sharpe’s Honour / Sharpes Ehre (Sharpe 16)

    • illy
    • 25. Dezember 2025 um 13:36

    (2023 hat Cornwell nachträglich "Sharpe's Command" geschrieben, was diesen Band auf die 17 schieben würde... (https://en.wikipedia.org/wiki/Sharpe_(novel_series)) Ich ignoriere das.)

    The Vitoria Campaign, February to June 1813

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    Seine Ehre ist Sharpe wichtig und so lässt er sich tatsächlich auf ein (verbotenes) Duell ein. Das endet vorzeitig und ohne Toten, aber als sein Gegner kurz darauf ermordet aufgefunden wird und die Indizien auf Sharpe hindeuten, landet er vor dem Militärgericht und wird zum Tode verurteilt. Er bekommt die Chance zu entkommen (es ist nicht der letzte Band, deswegen kann ich das hier ruhig spoilern) und muss nun seinen Namen wieder reinwaschen. Wie sich herausstellt, ist er eher ein Kollateralschaden innerhalb einer Intrige, die das Bündnisverhältnis zwischen England und Spanien zerstören soll, um so den französischen Sieg herbeizuführen, der militärisch irgendwie nicht zu erlangen ist.

    Und so reitet Sharpe fast auf sich allein gestellt durchs Hinterland, auf der Suche nach La Marquesa, die in die Sache verwickelt ist, begegnet blutrünstigen Partisanenführern und überlebt so einiges - und behält seine Ehre.

    Sharpe’s Honour war eher ungewohnt, mir persönlich fehlte die Kameradschaft und die reine Schlachtentaktik ein wenig, ein einsamer Sharpe, der irgendwie zumindest teilweise dieser Frau verfallen ist, ist nicht so ganz mein Geschmack. Allerdings war das Buch durchaus vielseitiger und insofern gleichzeitig interessanter als die geradlinigeren Romane der Reihe.

    4ratten

  • Szczepan Twardoch - Der Boxer

    • illy
    • 24. Dezember 2025 um 12:27

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    Der Originaltitel lautet "Król", was König bedeutet und vielleicht sogar etwas besser passt.

    Warschau, 1937. Hauptfigur dieses Romans ist Jakub Shapiro, Boxer und rechte Hand des Unterwelt-Paten Kaplica. Erzählt wird die Geschichte Jahrzehnte später und bereits von Begin an sät der Autor Zweifel an der Zuverlässigkeit des Erzählers: „war ich dabei oder hat man es mir erzählt?“ und auch der Mann, der die Geschichte erzählt, ist sich seiner selbst und seiner Umgebung nicht sicher. Während mich dieses Zweifelsäen am Anfang eher störte, gefiel es mir mit der Zeit besser, es machte mich zu einer genaueren Beobachterin der Handlung.

    Jakub Shapiro ist Jude und sein Chef Sozialist und somit sind sie im politischen Klima natürliche Antagonisten zu den erstarkenden Faschisten. Für mich ist die polnische Geschichte hier ein absolut weißer Fleck in meiner historischen Landkarte, die Gruppierungen und ihre Ausrichtungen sagten mir nichts (es gibt ein erläuterndes Nachwort) und ich war überrascht/schockiert, wie vergleichbar die faschistischen Bestrebungen mit denen Deutschlands waren. Auch hier würde man Juden gerne in Bretterverschlägen hinter Stacheldraht einsperren, es gibt eine Sitzplatztrennung an der Universitär und die faschistische Bewegung such einen Märtyrer, hinter dem man sich versammeln, sie brauchen einen eigenen Horst Wessel…

    Das zweite Thema ist der Alltag in einem jüdischen Viertel der damaligen Zeit. Auch wenn Shapiro selbst säkular unterwegs ist und sich zunächst auch nicht für den Zionismus und eine Auswanderung interessiert, ist er doch ins Judentum eingebunden. Es wird jiddisch gesprochen (in Fußnoten übersetzt), was koscher oder treife ist, wird thematisiert und diese nicht mehr existierende Welt eines jüdischen Viertels wurde für mich sehr lebendig.

    „Der Boxer” war für mich außerordentlich lehrreich und informativ und ist dabei auch noch sehr gut erzählt.

    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

  • Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026

    • illy
    • 24. Dezember 2025 um 12:18

    Vielen Dank liebe Suse, fürs Bereitstellen der Basis für diese tollen Community hier.

    Und euch allen ein paar frohe Festtage und einen guten Rutsch in 2026 hinein. Möge es ein tolles Jahr werden.

    :rudelknuddeln:


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