Kaufen* bei
Amazon
Bücher.de
Buch24.de
* Werbe/Affiliate-Links
„Schneemensch“ lebt irgendwo in den ehemaligen USA am Meer, vielleicht ist er der letzte Mensch. In seiner Nähe lebt eine Gruppe Nicht-mehr-Menschen, sie sind genmanipuliert und ähneln ihm und uns nur noch etwas. Für sie ist er Beschützer vor den Resten der Menschheit, doch zugleich ist er auf sie angewiesen. Der „Opfergabenfisch“, den sie ihm regelmäßig bringen, ist manchmal seine einzige Nahrung.
Während wir ihn auf einer Reise zu den Laboren begleiten, auf der Suche nach Nahrung und anderem Nützlichen, erfahren wir von seiner Vergangenheit, als er noch Jimmy war und auch was die Ursache der aktuellen Situation ist.
„Oryx und Crake” ist der erste Teil der MaddAdam-Trilogie, das zeitlich größtenteils parallel spielende „Jahr der Flut“ habe ich bereits gelesen, so dass mir einiges, vor allem in Bezug auf die gesellschaftlichen Strukturen und entwickelten Technologien bekannt vorkam.
Atwood wirft in diesem Buch ein kritisches Auge auf den Menschen, der sich für die Spitze der Evolution hält und mindere Wesen (inklusive der Menschen mit weniger Geld oder Macht) ausnützt. Das wird in den Erzählungen aus Jimmys Jugend mehr als deutlich dargestellt, mir waren auch der junge Jimmy und sein Kumpel Crake viel zu zynisch, um sie zu auch nur annähernd sympathisch zu finden.
„Oryx und Crake” ist keine nette Nebenbeilektüre, lenkt aber immerhin die eigene Aufmerksamkeit auf die Dinge, die aktuell genauso schlecht laufen, wie in der Buchwelt.
![]()
