Beiträge von illy

    Amy Achterop ist keine Niederländerin, wie der Name vermuten ließe, sondern Deutsche, sie lebt mit einem niederländischen Mann in Schweden. Sie hat sich in diesem Buch auch ein kleines Alter Ego geschaffen. Eine der Figuren ist eine Autorin, die aus Schweden stammt und überlegt sich für ihre niederländischen Romane ein Pseudonym zuzulegen, Amy Achterop würde doch passend klingen.


    Ich mag es ja durchaus, wenn Autor*innen sich und ihre Geschichte nicht völlig ernst nehmen und das ist hier der Fall. Die anderen Hauptfiguren sind ebenfalls eher ungewöhnlich gezeichnet, wenn man böswillig ist, könnte man das als „diverse Minderheiten abdecken“ brandmarken, ich fand es zwar auffällig, aber nicht schlimm. Ich habe das Gefühl, die Autorin hat zuerst die Figuren versammelt und dann geschaut, was sie mit ihnen anstellen kann.


    Außer dem Setting hat mich auch das Thema „Gastronomie“ gelockt, hier wurde ich etwas enttäuscht, die Köch*innen sind eher auf der Gegenseite zu finden und das Thema hätte für meinen Geschmack mit etwas mehr Liebe zum alltäglichen Detail ausstaffiert werden dürfen.


    Ansonsten fühlte ich mich aber gut unterhalten, die Ermittlungen nahmen nicht so viel Platz ein, das darf gerne mehr werden, wenn die Vorstellungsrunde abgeschlossen ist, es war insgesamt alles sehr gemütlich, ich kann mir jedenfalls durchaus vorstellen, die Reihe erst mal weiter zu lesen.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich habe das Buch nun nach Jahrzehnten noch einmal gelesen, diesmal allerdings im englischen Original.

    Der von illy angesprochene Dialekt der Fischer ist tatsächlich anfangs nicht ganz einfach zu entziffern, aber ich habe mich recht schnell reingelesen. Die seemännische Terminologie habe ich, genau wie früher, großzügig überlesen. Was ein "jib", alias "Klüver" ist, weiß ich auch jetzt noch nicht. Das ist allerdings auch nicht nötig. "Irgendein notwendiges Teil eines Segelboots" reicht als Definition völlig aus

    Ja, weiter geht mein Seebärenschaft auch nicht, aber bei Klüver weiß ich wenigstens, dass es zum Boot gehört, ein "jib" könnte auch ein Kochtopf oder Gummistiefel sein. ;) :titanic:

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    Eine Liebesgeschichte rückwärts erzählt.


    Der Comic beginnt mit Kapitel 20, Ana und Zeno sind grau, seit 37 Jahren haben sie eine Beziehung zueinander. Obwohl sie sich fast niemals getroffen habe in dieser Zeit, so sind sie doch füreinander da, sind die Menschen, die sich am nächsten sind, ungeachtet der Ehen mit anderen Partnern oder den daraus entstandenen Kindern.

    Wie diese Beziehung die Nähe entwickelte, erfährt man somit aus der Rückschau, bis hin zur ersten Begegnung der beiden.

    Der Comic ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die keine gewöhnliche ist und die ich leider nicht in dem Maße würdigen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe es im Original gelesen und habe wider Erwarten zu häufig sprachlich gestockt, musste die Texte erneut lesen und auseinandernehmen, um sie zu verstehen, so dass bei mir kein richtiger Lesefluss aufkam. Optisch war es aber toll gezeichnet, ich mochte sowohl Figuren wie auch Hintergründe und ich kann die Anziehung, die die beiden Hauptfiguren füreinander empfinden vollkommen nachvollziehen.


    4ratten

    Guten Morgen.

    Der gestrige Tag lief praktisch wie geplant, nur das "Haushalt" wurde durch Garten ersetzt. Meinen Comic Bloom habe ich durchgelesen, gefiel mir gut, eine Rezension gibt's auch noch (SLW-Buch). Da muss ich mich mal langsam dran machen, 3 Stück stehen aus, normalerweise schreibe ich die am Wochenende, aber wenn das Wetter zu gut ist, ist der PC nur für den Morgen-Kaffee an, sonst bin ich eher draußen und komme nicht dazu. Gestern Abend im Bett habe ich ein frisches Buch begonnen, Amy Achterop - Tödlicher Genuss (Die Hausboot-Detektei 1), gefällt mir ganz gut, hier soll aber wohl nicht der Kriminalfall im Vordergrund stehen, vermute ich, die Autorin hat sich um ein sehr vielfältiges Personal gekümmert.


    Für heute geplant: Brötchen und Baguette kaufen, Frühstück, Radtour, abendliches Grillen bei meinen Eltern (wir bringen das Baguette mit). Mal gucken, ob sich da Lesezeit einschieben lässt.

    Guten Morgen, die Frühschicht ist da. :kaffee:  :breitgrins:

    Gestern war bei mir leider ein ganz normaler Arbeitstag, nach der Arbeit einen Feierabend-Cappuccino, danach sind wir zur Zeche Zollverein gefahren, eine Runde ums Gelände spazieren, es wurden gerade Tribünen aufgebaut für die Europameisterschaft im Bogenschießen. (Ich hätte ja gedacht, sowas findet auf Vereinsgeländen statt...)

    Danach haben wir noch die Wochenendeinkäufe erledigt und dann blieb nur noch ein knappes halbes Stündchen zum Lesen auf der Terrasse, bis die Burgerbratlinge in die Pfanne wollten. Abendessen, danach noch eine Folge Fallout (die Serie gefällt mir überraschend gut, ich wollte sie eigentlich gar nicht gucken, weil "Computerspielverfilmung, das kann nur Trash sein"). Bettzeit.


    Nach dem wachwerden habe ich eine Runde gelesen, ich bin da aktuell mit Tobias O. Meißner - Das vergessene Zepter (Im Zeichen des Mammuts 3) beschäftigt. Ich finde es etwas zu moralisch-betuchlich, aber irgendwie auch gemütlich lesbar.

    Für heute steht auf dem Plan: Brötchen holen, frühstücken, ein bisschen im Haushalt rumkrosen (oder lesen (vermutlich im aktuellen Comic Bloom ), um 13:00 Fußball gucken (Schalke) (oder weiter lesen, während der Kerl guckt), kleine Radtour und dann den Tag gemütlich ausklingen lassen.

    Frau Teys Buch habe ich noch am Vormittag beendet. Ich bin nicht ganz überzeugt, Fan von ihr wurde ich nicht .Wir haben danach ab Mittag eine kleine Radtour gemacht, mit 5km unfreiwilligem Umweg, weil genau kurz vor Ende der Tour die Zufahrt zum Kanal Baustelle war und man gaaaaanz aussen rum fahren musste. Die Bollerwagenquote hielt sich aber glücklicherweise in Grenzen. Jetzt sitze ich auf der Terrasse und warte, dass meine Crespelle mit Spinatfüllung fertig werden.

    Vor mir liegt der Comic "Bloom", der Anfang liest sich gut.

    Morgen ist leider normaler Arbeitstag für uns, aber danach kommt ja direkt das Wochenende :P

    Ich habe es durchgelesen und bin unschlüssig, wie ich es finden soll.


    Ich mochte eigentlich niemanden im Buch, ein bisschen Mitleid habe ich für einige, aber insgesamt scheinen höchstens ein paar Nebenfiguren normal und ansatzweise nett zu sein, von denen erfährt man aber zu wenig.

    Die Story an sich ist entweder dem Mystery-Genre zuzuordnen oder reichlich psychotisch, glaubwürdig ist sie jedenfalls nicht.

    Der Autor schreibt außerdem gerne mal eher eklige Szenen, daran glaube ich mich auch von früheren Büchern zu erinnern.


    Trotz allem was mir NICHT gefiel, hat das Buch irgendwann einen Sog entwickelt, der mich gegen meinen Willen weiterlesen lassen wollte, es war wie bei einem Unglück, wo man einfach nicht wegschauen kann, auch wenn es ganz fürchterliche Bilder sind.


    Für mich ist das Kapitel Palahniuk hiermit auch beendet, ich glaube nicht, dass ich noch mal etwas von ihm lesen will.


    3ratten

    Ich wünsche allen Mitlesenden einen wunderschönen guten Morgen. Ich bin Arbeitstag-früh aufgewacht, was bedeutet, dass ich, bevor ich mich mit meinem Kaffee vor den PC gesetzt habe bereits einiges lesen konnte.

    Chuck Palahniuk - Das letzte Protokoll (für Monatsrunde und TAMKATZN) habe ich beendet und werde dann gleich noch etwas dazu schreiben. Dann habe ich noch ein neues Buch begonnen, Josephine Tey - Alibi für einen König: Inspektor Grant langweilt sich im Krankenbett und will herausfinden, was wirklich an der Geschichte dran ist, das König Richard III seine beiden Neffen ermorden ließ. Es ist insgesamt interessant, aber mir sind es zu viele Details, vielleicht sollte man mehr Grundwissen über über englische Könige und ihre riesigen Verwandtschaften haben, um damit problemlos klar zu kommen. Quellenkritik bekommt man aber schon ganz am Anfang im Grundstudium Geschichte beigebracht, die Autorin bzw. ihre Figur erzählt mir in dieser Hinsicht nicht wirklich etwas Neues.

    Der Kerl liegt noch im Bett, wir haben für heute auch nicht wirklich etwas geplant, am Vatertag muss man ja gucken, wo man Bollerwagenfrei spazieren oder Radfahren kann. X/ Das Wetter wäre mit rund 20° bei leichtem Sonnenschein ja ansonsten ideal.

    Ich bin mittlerweile auf Seite 100, habe also ein Drittel durch und außer dass ich ein paar mehr Informationen dazu bekommen habe, wie Misty und Peter zusammengekommen sind, habe ich nicht den Eindruck auch nur ansatzweise mehr zu verstehen, was dieses Buch soll. Es liest sich nicht furchtbar schlecht, erscheint mir aber bislang ziemlich sinnlos, ich könnte es ohne etwas zu vermissen abbrechen (wenn es nicht gleich für zwei Wettbewerbe zählen würde 8o )

    Es beginnt 1945, der Krieg ist zu Ende, Finnland „befreit“. (Ich würde auch empfehlen, das Nachwort der Übersetzerin vorab zu lesen, um die Lage Finnlands zwischen Russland und Deutschland einzuordnen.)


    Lempi selbst, die Titelfigur taucht in diesem Buch gar nicht auf, sie wird nur durch die Augen anderer geschildert. Das erste Kapitel stammt aus der Perspektive ihres Manns, Viljami, der den Krieg nur körperlich unversehrt überstanden hat und nun die Rückkehr auf den Hof hinauszögert, zumal ihm geschrieben wurde, dass Lempi tot sei und sich die Magd um einen Nachbarsjungen und das Kind Lempis kümmert, ein Kind, das Viljami niemals gesehen hat. Der zweite Teil gehört eben dieser Magd, Elli, die recht froh ist Lempi los zu sein, die sie als arrogant und nicht für ein Leben als Bäuerin geschaffen betrachtet. Sie macht sich Hoffnungen, ihre Nachfolge anzutreten. Der dritte Teil wird von Sisko (ein Name, der übrigens tatsächlich einfach nur Schwester bedeutet), Lempis Schwester erzählt, die sich als alte Frau zurückerinnert.


    Für mich steigern sich die Teile in ihrer Komplexität und damit auch in ihrer Interessantheit für mich. Erschien mir der Anfang noch als eine gewöhnliche Liebesgeschichte, etwas traurig aufgrund der Kriegstraumata, kamen mit der Zeit mehr und mehr Aspekte hinzu und bewegten das Buch in unerwartete Gegenden.


    Das war interessant, aber weil ich stets meinen Gesamteindruck durch neu hinzugekommene Perspektiven korrigieren musste, fühlte ich mich nicht so wirklich angekommen in der Geschichte und fühle mich letztlich auch unsicher, wie ich das Buch beurteilen soll.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Helene und Johannes sind verheiratet, haben zwei kleine Söhne, außerdem ist da noch Teenagertochter Lola, die sie mit in die Ehe gebracht hat. Die Corona-Lockdown-Zeit ist langsam zu Ende, die Finanzen scheinen zu stimmen, alles super? Bis Helene beim gemeinsamen Essen aufsteht und vom Balkon springt.


    Das Buch handelt von der Trauer Lolas und von der von Sarah, Helenes bester Freundin. Doch während Sarah immer mehr von Helenes Mutteraufgaben übernimmt, bemerken beide Frauen für sich, wie die gesellschaftlichen Erwartungen sie prägen und dass die Unmöglichkeit sie zufriedenzustellen nicht zur Verzweiflung führen sollte, sondern zu einem Aufbegehren gegen die Verhältnisse. Die Verhältnisse, die es unter andrem Johannes so leicht machen, sein Leben fast wie vorher weiterzuführen. Irgendeine Frau kümmert sich ja schon. Auch wenn ich die Lösungen der Figuren nicht immer gutheißen konnte, verstehe ich die zugrunde liegenden Motive.


    „Die Wut, die bleibt“ passt als Titel sehr gut, denn die Wut über diese Ungerechtigkeiten sollte bleiben und zu einer Reaktion führen und nicht unter Belastung versickern. Das ist das erste Buch, in dem ich bewusst eine Figur auch in Gedanken gendernd wahrnehme. Das ist für mich eine bewusste Entscheidung der Autorin, mit der sie konsequent die zugrunde liegende Haltung widerspiegelt. Auch wenn ich glaube, in einer privilegierten Situation zu sein, was Geschlechtergerechtigkeit angeht (einfach schon durch die Abwesenheit von Kindern und eine ähnliche Finanzsituation wie mein Partner), hat mich das Buch an einigen Stellen aufmerken lassen und bestimmte Situationen werde ich möglicherweise in Zukunft misstrauischer begutachten. Ein Buch, das aufweckt und zwar hoffentlich bevor es zu spät ist.


    Und die anderen Bücher der Autorin sind direkt auf den Merkzettel gewandert.


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    Originaltitel: The Blackbirder


    Das Buch habe ich vor vielen Jahren, vermutlich relativ kurz nach dem ersten Band, begonnen, das Lesezeichen steckte noch auf Seite 120, da ich mich aber an nichts mehr erinnerte, fing ich von vorne an.


    Marlowe der Hauptprotagonist der Serie, Ex-Pirat und Plantagenbesitzer ist hier nur eine von drei Hauptfiguren, wir erfahren auch, wie es seiner Frau Elizabeth ergeht und vor allem dreht es sich um „King James“. Dieser Ex-Sklave tötet in einer Auseinandersetzung die Besatzung eines Sklavenschiffs. Er befreit die Sklaven und verspricht ihnen, sie nach Afrika zurückzubringen. Marlowe wird vom Gouverneur erpresst, dass er King James zurückbringen soll, sonst wird er ihn ruinieren. Während Marlowe nun ebenfalls quer über den Atlantik segelt, muss sich seine Frau Elizabeth mit einem einflussreichen Neubürger der Stadt herumschlagen, der nicht einsehen will, dass die Arbeiter*innen auf der Marlowe-Plantage frei sind und Jagd auf sie macht.


    Das Buch würde ich mir heute wohl kaum noch kaufen oder ausleihen, aber auch wenn es nicht (mehr) meinem Lesegeschmack entspricht, war es durchaus lesbar. Zwar war mir einiges zu klischeehaft und von zu wenig Tiefe, aber die Segelszenen waren glaubwürdig (der Autor weiß in dieser Hinsicht mit Sicherheit, von was er in schreibt), es gab spannende Actionszenen und insgesamt war es durchaus eine runde Sache. Auch wenn die Handlung recht abgeschlossen war, werde ich der Vollständigkeit halber wohl auch noch Band 3 aus meinem SUB lesen.


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    Das ist eines meiner ältesten Bücher im SUB, ich habe "damals" so ziemlich alle Bücher des Autors gelesen, fand sie aber nicht alle gut, deswegen ist das hier vermutlich so lange liegengeblieben.


    Es ist in Tagebuchform geschrieben, die Erzählerin ist Misty, sie stammt aus einer "White-Trash"-Wohnwagensiedlung, hat es an die Kunsthochschule geschafft, wo sie sich prompt schwängern ließ. Ihr Mann war/ist der nutzlose Erbe einer Familie, die zu denen gehören, die auf einer vorgelagerten Insel residieren. Das ist jetzt 13 Jahre her, ihr Mann hat versucht sich umzubringen und liegt im Koma. Zuvor hat er aber so komische Dinge gemacht, wie in den Sommerhäusern auf der Insel ganze Zimmer so kunstvoll zuzumauern, dass man den Zugang nicht mehr erkennen konnte.


    Das Buch ist anstrengend. Misty richtet sich mal an sich, mal an ihren Mann, mal an mich als Leserin, springt hin und her zwischen aktuellen Geschehnissen und Erinnerungen und klingt dabei psychisch nicht ganz klar. (Das könnte daran liegen, dass sie definitiv zu viel Alkohol trinkt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das als Ursache reicht.)

    Ich habe das Buch vorhin angelesen, es aber nach ein paar Seiten abgebrochen. Ich komme mit dem "they" einfach nicht klar. Bisher war mir das nur in englischsprachigen Foren begegnet, und da fand ich es auch okay, aber in einem belletristischen Text? Ständig habe ich mich gefragt, wer außer Chih noch gerade aufsteht oder sonstwas macht. Ist halt ein Pluralpersonalpronomen, und das ist so in meinem Gehirn fest verankert. Ich finde die Wahl einer Pluralform als neutrale Bezeichnung für eine einzelne Person ungeschickt.

    laut Wikipedia ist das they aber "schon immer" singulär nutzbar, bislang allerdings wohl meist, wenn man nicht weiß, von wem die Rede ist, weniger für definierte Personen ohne eindeutiges Geschlecht:


    "This use of singular they had emerged by the 14th century, about a century after the plural they.... It has been commonly employed in everyday English ever since and has gained currency in official contexts."


    Aber manchmal kommt man halt an einem Haken im Gehirn nicht vorbei und dann passt es einfach nicht. Ich bin ja neugierig auf eine deutsche Übersetzung, um mal zu gucken, wie es da gelöst wurde. Generell kann ich fremdsprachliche "Komischheiten" leichter ignorieren, weil ich mir einrede, dass ich halt die Sprache zu schlecht kann, um das zu verstehen. :elch:

    Die Königin tritt an Matthew Shardlake heran, der Sohn einer alten Dienerin von ihr hat Klage vor dem Vormundschaftsgericht erhoben, einer seiner früheren Schüler würde von seinem Vormund nicht korrekt behandelt. Shardlake reist also nach Süden, zum Landsitz des Vormunds, auch Barack begleitet ihn, der hat Probleme mit einem Rekrutierungsoffizier, der ihn in die Armee pressen will. Es herrscht nämlich Kriegsstimmung im Land, ein Einmarsch der Franzosen wird befürchtet und zwar nur wenige Meilen von besagtem Landsitz entfernt. Shardlake reicht das aber noch nicht, er halst sich weitere Schwierigkeiten auf, indem er herausfinden will, wie die in Bedlam einsitzende Ellen dorthin kam, praktischerweise liegt ihr Herkunftsort fast auf dem Weg.

    Leider werden seine Nachforschungen in beiden Fällen nicht sonderlich gut aufgenommen und nicht nur sein Leben schwebt in Gefahr.


    Mir gefallen die Krimis rund um den neugierigen, sturen Anwalt Shardlake auch wenn ich so manches Mal über die damalige Gesellschaftsordnung und ihre Erfordernisse stöhne. Aber das lässt es natürlich realistisch wirken und gehört ja durchaus zu dem, was ich an der Reihe mag. Auch diesmal war der Fall bzw. die Fälle nicht so leicht zu lösen, es gab zahlreiche Geheimnisse, die die verschiedenen Figuren mit sich herumtrugen und sie verdächtig machten.


    Die Bücher der Reihe sind relativ dick für meinen aktuellen Lesegeschmack, haben aber den unbestreitbaren Vorteil, dass sie sich wie von selbst lesen, ich bleibe also dran.


    4ratten

    Ich fange mal mit zwei Comics an:


    Joris Mertens - Das grosse Los


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    Im Klappentext steht "Endlich wendet sich das Blatt!", das klingt sehr nach Neuanfang


    und


    Kevin Panetta, Savanna Ganucheau - Bloom


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    "Eine herzerwärmende Graphic Novel über die erste große Liebe" steht an der deutschen Ausgabe bei Amazon, es geht um ein neues Leben nach Schulende und was gibt es für ein passenderes Thema für den Mai


    Außerdem passt dank des Covers mit Haus auf alle Fälle auch


    Chuck Palahniuk - Das letzte Protokoll


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