Erich von Däniken ist tot.
Ich habe seine Bücher sehr gern gelesen.
Erich von Däniken ist tot.
Ich habe seine Bücher sehr gern gelesen.
Ich habe das Buch gestern auch gelesen, nur um dann festzustellen, dass ich es 2012 schon einmal gelesen und für sehr gut empfunden habe.
Gestern aber, wusste ich mit dem Buch nichts anzufangen. Scheinbar habe ich es 2012 genauer und intensiver gelesen. Diesmal bin ich drüber geflogen und jener Gedankenstrich ist mir komplett entgangen.
Ich fand die Beweggründe der Marquise diesmal sehr komisch und das Verhalten der Eltern sehr eigenartig. Dabei mag ich Kleist eigentlich sehr gerne, aber dieses Buch ist nicht meins. Ich glaube ich lese etwas anderes von Kleist.
Die verschwundenen Kinder von Manfred Weinland ist der 13. Band der Dinoland-Reihe.
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Inhalt: Zweieinhalb Jahre sind vergangen, seit die Meereskundlerin Nadja Bancroft nach Las Vegas verschlagen wurde - einhundertzwanzig Millionen Jahre in die Vergangenheit. Es dauerte lange, doch sie hat sich dem Leben in dieser feindlichen Umwelt angepasst.
Und sie fand eine Aufgabe: Nadja unterrichtet die Kinder, die in der Kreidezeit geboren wurden und mittlerweile bis zu fünf Jahre alt sind. (Dinoland besteht mittlerweile seit fast 5 Jahren)
Eigentlich ist alles in bester Ordnung. Die Kinder sind außergewöhnlich intelligent, geben kaum Anlass zur Klage und entwickeln sich prächtig. Doch irgend etwas scheint nicht mit ihnen zu stimmen; Nadja kann das Gefühl selbst nicht erklären. Doch dann geschehen seltsame Dinge.
Meine Meinung: Dinoland besteht schon einige Jahre und in diesem Band lernen wir die Stadt Las Vegas besser kennen. Die Menschen haben sich seit Jahren mit der Umwelt arrangiert und auch Strategien entwickelt die Dinos auf Abstand zu halten.
Vor allem Mainland, der ehemalige Polizeichef von Las Vegas und Marc Littlecloud, ehemaliges Mitglied einer Spezialeinheit des US-Marine Corps sind die Beschützer der Stadt und Anführer der Polizisten. Seit die Gegenwart weiß, dass die Menschen noch leben, werden immer wieder Hilfslieferungen geschickt, die dann in der Wildnis abgeholt werden müssen. Dafür ist Littlecloud zuständig.
Marc ist mit Nadja zusammen, die alle Beben spürt, die weitere Gegenden in die Vergangenheit versetzen. Nadja kümmert sich um die Kinder, die sich aber plötzlich seltsam benehmen. Immer wieder verschwindet eines und taucht später wieder auf. Keiner kann sich erklären, wohin sie verschwinden. Die Kinder sagen nichts und benehmen sich anschließend wieder voll normal. Da drei Bände wieder zusammen hängen, wird in diesem Band mal die Situation dargestellt und es wird gar nicht so viel darauf eingegangen. Der Leser erfährt zwar am Ende wohin sie verschwinden, aber weiter geht es erst im nächsten Band.
Auch die Gegenwart ist in diesem Band Thema. Pounder vom Militär hat eine tolle Art gefunden den Sondermüll, vor allem radioaktiven, loszuwerden. Er will ihn einfach in die Vergangenheit senden. Einige Wissenschaftler wollen ihn davon abhalten, aber die lässt er einfach einsperren. Er führt sich auf wie ein kleiner Diktator und hat es noch nicht aufgegeben einen Weg in die Vergangenheit zu finden, um die Bodenschätze dort auszubeuten.
Alles in allem ein guter Teil, der den Auftakt in die letzten drei Bände bildet.
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Origin. Die Erweckung von Joshua Tree ist der zweite Teil der Origin Trilogie
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Inhalt: Wir schreiben das 23. Jahrhundert. Seit über 450 Jahren ist das Raumschiff »Wayfarer« unterwegs zum Omikron-System, als plötzlich die Wissenschaftlerin Lea Lehora aus der Kryostase geweckt wird. Das Ziel der Mission, die Heimatwelt der extraterrestrischen Vorfahren der Menschheit zu untersuchen, scheint zum Greifen nah. Doch statt einer blühenden Zivilisation finden die Forscher der »Wayfarer« nur einen Ring aus uralten Artefakten im Orbit des Planeten.
Meine Meinung: Das Buch ist auf zwei Zeitebenen aufgebaut. Zum einen verfolgt der Leser die Handlung rund um Lea Lehora. Die Wissenschaftlerin hat im ersten Teil, geschrieben von Andreas Brandhorst, die sterblichen Überreste eines Menschen gefunden, der vor Millionen Jahren gelebt hat und einen Hinweis auf den Planeten der ersten Menschen: Omikron. Nun ist sie mit einem Raumschiff dorthin unterwegs, seit mittlerweile 450 Jahren ist sie im Kryoschlaf. Als sie geweckt wird, soll sie die Geheimnisse im Omikron System erforschen, aber die Streitereien der Erde sind leider mitgekommen. Auf der Erde gibt es Unterscheidungen zwischen den Trockenen und den Nassen. Jenen die am Festland leben, die privilegiert sind und den Anderen, die auf schwimmenden Inseln leben, keinen Zugang zu Medizin und Bildung haben. Und dann gibt es noch die Marsmenschen, die eigentlich die Arbeiter sind. Man möchte meinen, dass diese Unterschiede 450 Jahre später keine Bedeutung mehr haben, aber dem ist leider nicht so. Diese Handlungsebene war zwar spannend, aber da gab es für mich zu viel Gestreite.
Der zweite Handlungsstrang verfolgt Marc Laton, dieser beginnt 400 Jahre vor der Handlung auf der Wayfarer von Lea Lehora. Marc und seine Crew finden ein Raumschiff der ersten Menschen mit einem Antrieb, der viel viel schneller ist als jener der Wayfarer. Mit diesem Raumschiff macht er sich auf den Weg nach Omikron, aber sie brauchen für die gleiche Strecke nur rund 200 Jahre, sind also 200 Jahre vor der Wayfarer dort. Die Kapitel sind immer hintereinander. Der Leser bekommt also mit, was Lea macht, dann ist wieder Marc dran, dieser Handlungsstrang nähert sich dann nach und nach dem anderen an. Bis beide Handlungsstränge in der gleichen Zeit sind. Marcs Handlungsstrang ist sehr technisch und bei vielen Fachbegriffen habe ich mich gefragt, ob der Autor eigentlich wirklich weiß, wie diese Technik funktionieren soll. Tausende Fachbegriffe, die irgendwann aber einen Sinn ergeben. Mittendrin gab es auch einen vollen Überraschungseffekt, mit dem ich gar nicht gerechnet habe.
Der Schluss des Buches ist kein typischer Cliffhanger, immerhin weiß man, dass es einen dritten Teil gibt, dieser wurde von Brandon Q. Morris geschrieben und befindet sich auch schon auf meinem Reader.
Das Buch ist war sehr gut, aber irgendwie fehlte mir der letzte Kick und auch das viele Fachchinesisch machte es teils mühsam zu lesen, daher nur ![]()
Vorleser Nein. Es ist eine reine Biographie. Ich dachte das reicht, weil der Mann ja in der Vergangenheit lebte.
Aber ich finde schon noch was anderes, wenn das nicht passt.
Vorleser Humboldt ist ein Mann aus der Vergangenheit. Außerdem hatte er einen Blick für die Zukunft und war seiner Zeit weit voraus.
Cordt Coehne - Everest 126
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Inhalt: Mount Everest im Winter: Eisige Winde peitschen über den Berg, die Temperaturen liegen unter minus zwanzig Grad, Lawinen sind eine ständige Bedrohung, in Gletscherspalten lauert der Tod.
Die Extrembergsteigerin Gilda Hunt weiß, dass sie auch unter diesen Bedingungen ein zweites Mal den höchsten Berg der Welt besteigen muss. Denn dieser hütet einen Schatz, der sie zu einer sehr reichen Frau machen könnte.
Auch der Kernphysiker Holm Terbergen aus Deutschland will auf den Berg, denn wenn er das mysteriöse Element 126 zuerst entdeckt, bekommt er den Nobelpreis.
Und im Hintergrund der Expedition sind skrupellose Drahtzieher aktiv, die über Leichen gehen.
Meine Meinung: Ich habe nach einem Thriller gesucht, der am Everest spielt und ich wurde bei dem Buch nicht enttäuscht. Gleich im ersten Kapitel wird klar: der Everest ist nicht ein kleiner Berg, den man mal eben an einem Nachmittag besteigt. Man muss sehr geübt sein, überall lauert der Tod und wer da oben stirbt, der bleibt auch oben.
Und da reden wir von einer Besteigung im Mai, wo das Basislager überfüllt ist. Gilda Hunt und ihr Team aber wollen im Dezember auf den Berg, denn es darf keine Zeit verloren werden. Wer als Erster da oben ist, kann reich werden. Denn der Everest beherbergt scheinbar unermessliche Schätze. Diese Schätze hat Gilda bei einer Besteigung im Mai gesehen und nun muss sie noch einmal da rauf. Mit einem Team, das nicht zusammen passt, soll sie nun in der unwirtlichen Zeit den Berg besteigen. Und sie weiß nicht wirklich, wem sie trauen kann, denn scheinbar gibt es einige Parteien, die eigene Interessen verfolgen.
Auch der Wissenschaftler Holm will auf den Berg, denn er hat in der Zeitung einen Artikel gesehen, auf dem er das unbekannte Element 126 gesehen haben will. Dummerweise hat er null Bergerfahrung und Höhenangst. Keine gute Mischung. Und zu allem Übel hat er auch noch einen Gegenspieler: Dr. Gunter Ott, von allen nur G.OTT genannt. Dieser will beweisen, dass sein Element 120, das letzte im Periodensystem ist. Und da passen ihm die Machenschaften von Holm nicht in den Kram.
Finanziert wird der ganze Spaß von den beiden Milliardären Joshua and Samuel Clayton, die durch einen Börsentipp reich geworden sind und nun das Ziel verfolgen die ersten Billiardäre der Welt zu werden. Dabei gehen sie über Leichen und es ist ihnen egal, wer für ihren Erfolg am Berg sein Leben lassen muss.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, man fiebert mit den Protagonisten richtig mit, vor allem wenn man weiß, dass 100 Höhenmeter in dieser Höhe nicht schnell überwunden sind. Und dass manche Bergsteiger schon mehrere Meter unter dem Gipfel aufgeben mussten, weil sie keinen Schritt mehr gehen konnten. Unter diesen Bedingungen wundert es nicht, dass einige an Höhenkrankheit leiden und nicht mehr weitergehen können.
Alles in allem ein guter Thriller, der zum einen die Kämpfe zwischen den Wissenschaftlern gut beschreibt, als auch die Kämpfe am Berg. Bis kurz vor Schluss hätte ich noch 5 Ratten vergeben, aber in den letzten Kapiteln überschlägt sich dann alles und plötzlich stehen Menschen voll erholt am Berg, obwohl sie Stunden später losmarschiert sind. Das war mir dann ein bisschen zu viel.
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Land der fallenden Sterne von Frank Rehfeld ist der 12. Band der Dinoland-Reihe
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Inhalt: Die Lage eskaliert weiter. Nachdem Hesekiel und seine Pilger in einer seltsamen und verlassenen Siedlung gelandet waren, wurden sie plötzlich von gut zwei Dutzend übermannsgroßen Sauriern umzingelt. Hat die Reise ins Ungewisse damit ihr blutiges Ende gefunden? Und was ist das Geheimnis des Urzeit-Dorfes?
Und schließlich wird in Phoenix allmählich das verheerende Ausmaß der Saurier-Invasion deutlich. Können die Dinosaurier überhaupt noch aufgehalten werden?
Meine Meinung: Auch in diesem Band herrscht Action und Spannung vor. Allerdings war schon am Ende des letzten Bandes deutlich in welche Richtung es hier gehen wird. Intelligente Saurier, die auch noch in der Gegenwart als Mythos bekannt sind: Echsenmenschen, die die Geschicke der Welt lenken. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Saurier intelligenter waren, als wir es ihnen heute zugestehen, aber dass sie heute noch existieren und unter uns leben. Nein, da steige ich aus.
Ich weiß, es handelt sich hier um einen Fantasy-Roman und eine Reise in die Urzeit ist ja auch nicht gerade realistisch, aber diese intelligenten Echsenwesen gingen mir dann doch einen Ticken zu weit.
Spannender fand ich daher diesmal die Gegenwart, ausgebrochene Saurier aus Dinoland, die ihr Unwesen treiben. Und wie es eben so ist: die Wahlen stehen vor der Tür und daher wird das einfach unter den Tisch gekehrt. Wieso sollte man auch die Menschen warnen, wichtiger ist es erstmal Bürgermeister zu werden. ![]()
Wie die Saurier dann allerdings in der Gegenwart gestoppt wurden, war wieder ein genialer Geniestreich des Autors. Das hat mich dann mit der Handlung ein wenig versöhnt.
Die nächsten Bände spielen dann wieder in einer anderen Handlung. Daher werde ich mal eine Pause von Dinoland einegen.
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Aufbruch ins Ungewisse von Frank Rehfeld ist der 11. Band der Dinoland Reihe.
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Inhalt: Auch Propheten können sich irren. Besonders, wenn es sich um selbsternannte handelt. Das muss auch Hesekiel erfahren. Das "gelobte Land", in das er seine Anhänger führte, entpuppt sich als Todesfalle. Ein Überleben in dieser mörderischen Umwelt scheint unmöglich. Trotz der tödlichen Gefahr will er an seinen Plänen festhalten und den Garten Eden finden; in dem die Pilger neu beginnen können. Mit seinen Anhängern macht er sich in einem gewaltigen Ballon, den er aus der Zukunft mitgenommen hat, auf den Weg.
Meine Meinung: Das ist bisher der beste Band aus der Dinoland-Reihe. Die Pilger sind willentlich in die Urzeit gekommen, weil sie hier neu anfangen wollen. Aber das gelobte Land entpuppt sich als gefährlicher als gedacht. Gleich nach dem Übergang in die Urzeit sterben fünf Menschen und die Gemeinschaft der anderen bröckelt gefährlich. Als sie dann auch noch auf die anderen Menschen stoßen, die durch die Zeitbeben in der Urzeit gelandet sind, entwickelt sich eine explosive Situation. Denn einige der Pilger wollen dem Propheten Hesekiel nicht mehr folgen.
Das Buch ist zum einen in der Ich-Form geschrieben. Das sind die Kapitel in denen Nick Tagebuch schreibt und seine Erlebnisse aufschreibt. Nick, ein Verkäufer, ist am Ende des letzten Bandes in die Urzeit mitgekommen, obwohl er nicht zu den Pilgern gehört. Er wollte Nicole aus den Fängen der Sekte retten, dummerweise stellte sich heraus, dass die junge Frau die Tochter des Sektenführers ist und ihm freiwillig folgt. Und der Sektenführer Hesekiel ließ ihn nicht mehr gehen, außerdem hat sich Nick in Nicole verliebt.
Und in den anderen Kapiteln werden die Erlebnisse zahlreicher Personen dargestellt, wobei der Band nicht nur in der Urzeit spielt. Zum einen ist ein Tier aus Dinoland entkommen und treibt nun in einer andere Ortschaft sein Unwesen. Und der Leser verfolgt eine Ausgrabung einer eigenartigen Siedlung, in der Artefakte aus der Gegenwart gefunden werden, allerdings ist das umgebende Bernstein 120 Millionen Jahre alt und die Siedlung ewig weit weg von Dinoland.
Am Ende gibt es einen Cliffhanger, der einem sofort zum Weiterlesen animiert. Band 12 schließt demnach unmittelbar an den Band an.
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Die Pilger der Zeit von Frank Rehfeld ist der 10. Teil der Dinoland Reihe
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Inhalt: Die Zeitbeben, die immer größere Gebiete der Nevada-Wüste in die frühe Kreidezeit zurückversetzen, sind einer Gemeinschaft von "Pilgern" Mittel zum Zweck, einen irrwitzigen Plan in die Tat umzusetzen.
Eine "eigene Menschheit" zu gründen - vor über einhundertzwanzig Millionen Jahren.
Meine Meinung: Dieser Band ist wieder einer der besseren Bände aus der Dinoland Reihe. Die Pilger haben sich neben dem umzäunten Dinoland eine kleine Siedlung gebaut, haben Vorräte und alles andere gebunkert, um für die Zeitreise gerüstet zu sein. Das nächste Zeitbeben ist bereits angekündigt und eine Stadt muss schnellstens evakuiert werden, und auch die Siedlung, die daneben liegt.
Der Verkäufer Nick macht sich Sorgen um eine junge Frau Nicole, die in der sektenartigen Gemeinschaft lebt. Er hat keine Ahnung was vor sich geht und ist der Überzeugung, dass die junge Frau gegen ihren Willen in der Siedlung festgehalten wird. Also macht er sich auf um sie zu retten, ohne zu ahnen, dass ein Beben naht. Und ein Polizist, der nachsehen soll ob alle die Siedlung verlassen haben, kommt den Pilgern auch in die Quere.
In der Handlung passiert nicht wahnsinnig viel, aber dafür sind die 116 Seiten super spannend geschrieben. Man kann sich richtig in die Pilger hineinversetzen. Ob sie alle wissen, worauf sie sich einlassen? Ich bezweifle es, aber das werde ich im nächsten Band erfahren, der nahtlos an diese Handlung anknüpft.
Warum der Polizist unbedingt so erpicht darauf ist, die Pilger von dort wegzuschaffen, verstehe ich allerdings nicht. Wenn sie unbedingt in die Kreidezeit wollen, sollen sie doch,
Von mir gibt es für diese wirklich spannende Erzählung: ![]()
Sylvia Filz - Magische Sommernächte
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Inhalt: Es ist Frühling geworden im kleinen Winterdorf in Schweden. Kajsa plant euphorisch ihre Hochzeit mit Andy zur Mittsommernacht, dem größten und fröhlichsten schwedischen Fest. Für sie gibt es kein schöneres Datum. Immer wieder versucht sie, Diane zu einer Doppelhochzeit zu überreden, doch ihre Freundin zögert.
Meine Meinung: Auch der zweite Band hat mir gut gefallen. Allerdings bei weitem nicht mehr so gut wie der erste Band. Man sollte auf alle Fälle zuerst den ersten Band lesen, denn im zweiten wird alles verraten, worum es ging.
Wer sich zudem überraschen lassen will, sollte die Inhaltsangabe bei amazon nicht lesen, dort wird wirklich alles verraten, bis auf die letzte Seite. Auch wenn es ein Wohlfühlbuch ist und sehr vieles vorhersehbar ist, muss man dennoch nicht alles wissen.
Diese letzte Wendung im Buch hat bei mir allerdings nur ein Augenrollen verursacht. Das war dermaßen lächerlich, dass es kaum zu glauben ist.
Diane geht mir in dem Band zunehmend auf die Nerven, sie ist hier sehr egoistisch und denkt nur an sich und weniger an ihren Verlobten. Kajsa zeigt in dem Band auch ihre Schattenseiten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht ein reines Happy-Buch schreiben wollte. Das ist aber an einigen Stellen schief gegangen.
Band 1 allein war super, Band 2 macht leider einiges kaputt, was schade ist.
Von mir gibt es daher nur ![]()
Sylvia Filz - Magischer Winterflirt
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Inhalt: Ein gemütliches Holzhaus am See in einem hübschen Dorf in Schweden – herrlich unbeschwerte Sommer, malerisch schneereiche Winter – das ist der Traum vieler Skandinavien-Fans. Schuld daran, dass so ein Sehnsuchts-Haus Übersetzerin Diane gehört, ist ihre schwedische Freundin Kajsa.
Dianes neuer Lebensmittelpunkt wird ein ganz besonderes Winterdorf, das sich, märchengleich, zwei Wochen im Advent weihnachtlich geschmückt für Touristen aus aller Welt öffnet und ein nahezu magisches Erlebnis bietet.
Kurz vor Adventsbeginn zieht Diane ein und wird gleich von dem attraktiven Sonnyboy Krister umworben. Zudem lernt sie Tischler Fynn kennen. Er ist für sie ein unnahbarer Brummbär.
Meine Meinung: Das Buch ist ein richtiges Wohlfühl-Buch. Obwohl man im Grunde von Anfang an weiß wohin die Reise geht, hat mir die Geschichte super gefallen. Vor allem die schwedischen Winter konnte man sich sehr gut vorstellen. Ich war gleich hineingezogen in die wunderbare Winterlandschaft und konnte die Köstlichkeiten, die hier jeden Tag gebacken werden, förmlich riechen.
Diane habe ich sehr bewundert. Knall auf Fall auszuwandern und sich ein neues Leben aufbauen in einem fremden Land ist schon sehr mutig. Aber als Übersetzerin kann sie überall arbeiten. Ihre beste Freundin Kajsa war mir auch gleich sympathisch.
Dass die Liebe in das Leben der Beiden einzieht, ist eigentlich auch von Anfang an klar.
Das Buch ist gerade für die Weihnachtszeit eine absolute Leseempfehlung.
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Ich wünsche euch auch frohe Weihnachten.
Ich bin seit mittlerweile 20 Jahren hier Mitglied. Ohne das Forum kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen.
Ich möchte bitte nicht in die lostrommel.
Wadsak Marcus - Klimawandel gibt es (nicht): Klimalügen und Mythen aufgelöst!
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Inhalt: In 23 klar strukturierten Kapiteln nimmt er die häufigsten Mythen und Fake News unter die Lupe – darunter Aussagen wie „Das Klima hat sich schon immer gewandelt” oder „Im Mittelalter war es wärmer als heute” und „Alles nur Panikmache”. Marcus Wadsak zeigt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie man sachlich fundiert solchen Klimalügen begegnet, und macht die komplexen Zusammenhänge rund ums Klima auf leicht verständliche Weise nachvollziehbar.
Meine Meinung: Ich habe mir das Buch auf der Wiener Buchmesse nach der Lesung vom Autor signieren lassen. Ich bin ein Fan von Marcus Wadsak, auf Facebook diskutiert er jeden Tag mit Leuten und beantwortet Fragen rund ums Thema Klima.
In diesem Buch hat er die gängigsten Mythen widerlegt. Ich ertappe mich oft in Diskussionen dabei, dass ich nicht weiß, was ich antworten soll. In diesem Buch stellt er Fakten den Verschwörungstheorien gegenüber und zeigt in einfachen Sätzen wie man den Klimagegnern mit Fakten den Wind aus den Segeln nehmen kann.
Im Grunde ist im Buch nichts Neues. Jeder, der sich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt hat, kennt die ganzen Falschaussagen. Aber das nette an dem Buch ist, dass ich jetzt auf einen Blick eine Antwort parat habe.
Von mir gibt es dennoch nur 4 Ratten, denn ich hätte mir hier und da dennoch eine längere Erklärung gewünscht. Mit den 112 Seiten ist es sehr schnell durchgelesen. Im Grunde werde ich es als Nachschlagewerk verwenden, denn dafür ist es wahrscheinlich auch gedacht.
Wer Marcus Wadsak nicht kennt: Marcus Wadsak ist Meteorologe, Radio- und Fernsehmoderator sowie Sachbuchautor. Nach dem Studium der Meteorologie an der Universität Wien kam er zum ORF, war jahrelang Wetter-Anchor im Ö3-Wecker, moderiert seit 2004 das ZiB-Wetter und leitete von 2012 bis 2024 die ORF-Wetterredaktion. 2019, 2021 und 2023 wurde er zum Journalisten des Jahres in der Kategorie Wissenschaft gewählt. Er ist Gründungsmitglied von Climate without Borders und European Climate Pact Ambassador.
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Mein geschenktes Buch ist gelesen: Simon Beckett - Verwesung
Ich habe das Buch nun auch gelesen. Ich fand den Roman sehr schwach. Für mich gehört zu den Romanen über David Hunter die Tatsache, dass er Pathologe ist. Das kommt hier quasi nicht vor. Auch die Handlung fand sehr durchschaubar, gerade der Schluss hat mich dann doch etwas überrascht, aber da war das dreiviertel Buch schon gelesen.
Der Krimi an sich ist schon spannend, auch wenn ich ihn streckenweise sehr langatmig fand. Die anderen Romane habe ich großteils in einem Rutsch gelesen, aber den hier habe ich immer wieder weg gelegt und sogar überlegt was anderes zwischendurch zu lesen, weil er mich überhaupt nicht richtig gepackt hat.
Sehr gut gemacht fand ich allerdings die Vorgeschichte, wo man seine Frau kennenlernt und nun endlich mitbekommt, wie und unter welchen Umständen diese gestorben sind.
Ich bin aber schon gespannt wer Hunter angerufen hat, gleich weiter lesen werde ich nicht. Ich lasse mal wieder ein bisschen Abstand zu den Figuren, bis ich mich wieder in die Reihe stürze.
Ich habe am Dienstag abend dann mal reingelesen und bin hängen geblieben. Mittlerweile habe ich 80 Seiten gelesen und will gar nicht mehr aufhören.
Der Stil ist irgendwo zwischen Sachbuch und Erzählung, was das alles sehr reizvoll macht. Man erfährt nicht nur über die Familie der Autorin etwas, sondern auch über den geschichtlichen Hintergrund. Was ich zum Beispiel nicht wusste, dass Japan einen großen Einfluss in China hatte und sogar einen Marionettenstaat Mandschukuo errichtete, um die rohstoffreiche Region auszubeuten.
Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Geschichte Chinas nie wirklich befasst habe, aber scheinbar ist das interessanter als gedacht.
Ich habe das Buch vor Ewigkeiten geschenkt bekommen und heute zufällig einen Blick hineingeworfen und bin gleich hängen geblieben. Mal sehen, ob ich jetzt weiter lese. Denn die Dicke des Buches mit 750 Seiten ist für mich schon enorm.
Aber die super Rezi ist ein Motivator für mich, es bald zu lesen.