Charlaine Harris - Vorübergehend tot

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  • ja, es ist ne Serie. Aber das muß ja nichts negatives sein :zwinker:

    ich lese: "Lumen"- Christoph Marzi

  • Ich habe "Vorübergehend tot" nun auch gelesen. Stellenweise amüsant und die Vampirfans dürften voll auf ihre Kosten kommen. Mir persönlich waren die Vampire aber viel zu... na ja... gewöhnlich. Blut trinken, Silber- und Sonnenlichtallergie, Tagruhe in Särgen oder gar unter der Erde. Ich hätte mir etwas Außergwöhnlicheres gewünscht. Das ist natürlich Geschmackssache :smile: .
    Mit Sookie bin ich nicht so recht warm geworden. Ich mag Bücher mit Ich-Erzähler, daran liegt es also nicht. Manchmal ist Sookies Geschichte einfach viel zu nüchtern erzählt, z. B.



    Als Leser weiß man nicht, wie es Sookie dabei wirklich geht.
    Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, ist das Gedankenlesen. Das scheint einfach in eine Vampir-Geschichte zu gehören, ob es nun ein Vampir selbst kann oder in diesem Fall halt eine andere Hauptfigur.


    Das klingt jetzt alles ein wenig negativ und eher so, als hätte mir der Roman nicht gefallen, aber das hat er durchaus. Die obigen Punkte haben mich zwar genervt, aber nicht derart gestört, dass ich das Buch als Zeit- und Geldverschwendung betrachtet hätte. Es ist eine nette Unterhaltung. So nett, dass ich mir den zweiten Band gekauft habe und ihn gerade lese.


    4ratten


    ***
    Aeria

  • Hallo ihr Vampirfreunde!


    Seht mal, worüber ich beim Stöbern auf imdb gestolpert bin:


    True Blood - eine neue Serie mit Anna Paquin. So wie's aussieht, ist die Serie noch in der Preproduction, aber ich dachte, ich muss euch das unbedingt erzählen, vor allem, weil in den Foren schon heftig diskutiert wird, wer wen spielen sollte. :breitgrins:


    Liebe Grüße,
    Wendy (die jetzt auch endlich mal das erste Buch lesen sollte!)

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog


  • Aehm, Wendy ... les mal ein paar Posts ueber dir. :zwinker:


    :redface: :redface: :redface: Oh Mann... ich bin natürlich voller Stress von imdb zu literaturschock gesprungen und hab nur die erste Seite gelesen. Na ja, hätte ich mir ja denken können, dass ihr schon wieder Bescheid wisst. :breitgrins: Immerhin habe ich den Link zu imdb beigetragen.


    Beschämte Grüße,
    Wendy (die in letzter Zeit viel zu wenig Zeit für alles hat)

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Hat man mich doch wieder angefixt, verd....


    Heute kam das Buch und ich hab es schon auf mein Kopfkissen gelegt :smile: War echt besser mit der Sucht als ich nicht hier war ...


    LG

  • Geschafft :klatschen:


    Vorübergehend tot von Charlaine Harris


    Dass war mal wieder ein richtig gutes Buch ! Skurril, lustig, tragisch, erotisch, kleines bisschen gruselig, spannend und irgendwie aufregend ...


    Sookie Stackhouse, eine attraktive junge Frau mit übersinnlichen Fähigkeiten, arbeitet als Bedienung in einer Bar. Eines Tages lernt sie Bill kennen, einen Vampir. Denn Vampire sind inzwischen - soweit es möglich ist - in unsere Gesellschaft integriert. Sookie ist fasziniert von Bill, auch deshalb, weil sie seine Gedanken nicht lesen kann. Das hat ihr vorher jegliche Beziehung zu einem Mann unmöglich gemacht.


    Sookie und Bill werden ein Paar, doch ganz so unproblematisch ist diese Beziehung nicht. Gern gesehen sind "gemischte Paare" nicht wirklich und man kann nur bei Nacht zusammen sein. Und dann geschehen grausame Morde in dem kleinen Ort. Die Opfer wurden zwar erwürgt, haben aber auch Bissspuren am Körper. Die Ermittlungen wecken neues Misstrauen aber auch Sookies Bruder, ein Mann der seine Finger nicht von den Frauen lassen kann, gerät in Verdacht.


    Lustig finde ich die Vampirgroupies die in den einschlägigen Nachtclubs herumhängen um Sex mit einem Vampir zu haben - die sollen ganz besonders gut im Bett sein ;) Sie erotischen Szenen fand ich jedenfalls recht angerend auch wenn sie wirklich kitschig sind ...


    5ratten

  • Huhu,


    ich habe das Buch jetzt auch endlich gelesen!


    Meine Meinung:


    Sookie Stackhouse hat es schwer, mit ihrer "Behinderung", einen Freund zu finden: Sie kann Gedanken lesen und welche Frau erregt es schon, zu "hören", wie ein Mann abfällig im Bett über ihren Hintern denkt? Umso faszinierter ist sie von Bill Compton, dem Vampir, der bürgerlich werden möchte - seine Gedanken bleiben ihr verschlossen. Als schreckliche Morde an jungen Frauen geschehen, vermutet die Gemeinde der kleinen Stadt in Louisiana Vampire als Täter, denn die Opfer wurden nicht nur erdrosselt, ihre Hälse zierten auch Vampirbisse.


    "Vorübergehend tot" ist der erste Teil der skurril-witzigen Reihe um Gedankenleserin Sookie Stackhouse. Die junge Kellnerin ist schlagfertig und zieht sich aufgrund ihrer "Behinderung" eher in sich zurück. Ihr Bruder ist das genaue Gegenteil: Ein gut aussehender Weiberheld, der offensichtlich nur bei der Großmutter zahm wird. Vampir Bill Compton ist ein Vampir, wie man ihn sich wünscht. Natürlich ebenfalls gut aussehend mit kaltem Blick, aber einem guten Kern. Kein Wunder, dass sich Sookie in ihn verliebt.


    Charlaine Harris hat einen sehr flotten, lockeren Schreibstil, der das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre macht. Interessant an dem Kriminalfall war, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer nun wirklich hinter den Morden steckt und wer noch so alles umgebracht wird (da schont die Autorin weder Leser noch Charaktere).


    Die deutsche Übersetzung ist einerseits gut, andererseits aber manchmal sehr nervtötend geraten. Vor allem die ewige Floskel "Er/Sie/Es war baß erstaunt" trieb mich irgendwann fast in den Wahnsinn. Wer mit einem ordentlichen Schulenglisch dienen kann, sollte keine Probleme mit den eher leicht zu lesenden Büchern haben. Schön: Das Cover passt zur Handlung und den beschriebenen Protagonisten (Sookie und Bill).


    So richtig lauthals lachen konnte ich nicht, obwohl mich Sookies Schlagfertigkeit oft zum Schmunzeln verleitete. Unerwartet war für mich so manch grausam beschriebene Szene, wo ich nur witzige Lektüre vermutet hatte, doch der Kriminalfall ist sehr spannend und nicht nur "Beiwerk". Ich freue mich nun schon auf die folgenden Teile und ein Wiedersehen mit Sookie.


    4ratten

    Rechtsextremismus ist wieder salonfähig gemacht worden, durch CDU/CSU und FDP.

  • Hallo!


    So, ich hab mich auch von den Literaturschocklern verleiten lassen und nun diesen ersten Teil der Southern Vampire Serie gelesen. Zum Inhalt brauche ich ja nichts mehr zu sagen. :zwinker:


    Meine Meinung:
    Dank der fast ausnahmslos guten Rezensionen hier hatte ich gewaltige Erwarungen an das Buch. Die Idee einer gedankenlesende Hauptperson, die ihre "Gabe" verabscheut, weil sie es praktisch unmöglich macht, einen Partner zu finden, hat mir sehr gefallen, doch zu Anfang der Geschichte war mir Sookie ganz und gar nicht sympathisch. Mit der Zeit ist sie mir dann doch noch ans Herz gewachsen, aber ich fand weder ihre Art Humor besonders originell noch die Romanze zwischen ihr und dem Vampir Bill besonders aufregend... am Anfang!


    Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso interessanter wird es, die Unterschiede zwischen der Welt der Vampire und der der Sterblichen zu erkunden, zu entdecken, dass Bill (natürlich :rollen:) ein ganz außergewöhnlicher Vampir ist und es auch viel gruseligere gibt, denen es egal ist, was Menschen von ihnen denken. Dass alle Vampire superschön und sexy sind, war für mich - ich lese eigentlich kaum Vampirromane - wieder mal ein bestätigtes Vorurteil bzw. ein Klischee... womit ich ja noch leben kann. Dass aber auch Sookie so absolut unwiderstehlich und makellos ist, ging mir schon etwas auf die Nerven, vor allem, weil es alle drei Seiten erwähnt wurde.
    Sobald sie und Bill richtig zusammen waren, konnte ich das Buch aber nicht mehr aus der Hand legen. Ja, es wird schon zeitweise recht kitschig, aber ich finde, es hielt sich alles in Grenzen.


    Was meiner Meinung nach nicht gut rüberkam, waren die Morde. Nicht die Morde an sich, vielleicht, sondern eher Sookies Reaktion auf besonders einen davon. Während sie (wie auch sonst, wenn man eine Leiche entdeckt hat?) mitgenommen und schockiert ist, kommt sie für meinen Geschmack etwas zu schnell über diese Geschichte hinweg. Das hat mich schon geärgert, weil es Sookie als übermenschliches Wesen darstellt, das mit Dingen, für die ein normaler Mensch erst mal ein halbes Jahr Therapie bräuchte, einfach so klarkommt. Aber bitte.


    Genug genörgelt, denn im Großen und Ganzen hat das Buch großen Spaß gemacht. Vor allem gegen Ende wurde es immer spannender und besser, wenn ich auch die kleine Überraschung bezüglich Sam etwas übertrieben fand. :breitgrins: Mir hat das Buch jedenfalls gut genug gefallen, dass ich mir auch den nächsten Teil der Reihe zulegen werde.


    4ratten

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

  • Hallo,


    nachdem ich das Buch heute beendet habe, kommt hier auch gleich meine Rezension.


    Meine Meinung
    Sookie Stackhouse hat eine außergewöhnliche Begabung: Sie kann Gedanken lesen. Für die junge Kellnerin aus Bon Temps ist diese Fähigkeit jedoch eher ein Fluch, denn ständig schwirren ihr die Gedanken und Gefühle fremder Menschen im Kopf herum und auch die Partnersuche gestaltet sich unter diesen Umständen äußert schwierig.
    Als sie Bill kennen lernt, scheint zwar ein geeigneter Kandidat gefunden, denn seine Gedanken bleiben vor Sookie verborgen; ruhiger wird ihr Leben aber trotzdem nicht. Immerhin ist Bill ein Vampir und bald wird das kleine Kaff in Louisiana von einer Mordserie heimgesucht, deren Opfer zwar stranguliert wurden, aber auch Bissspuren aufweisen…


    Der erste Teil der Sookie-Stackhouse-Reihe ist ein unterhaltsamer, skurriler Vampir-Krimi, der sich aufgrund der flüssigen Schreibweise der Autorin innerhalb kürzester Zeit lesen lässt. Besonders auch deshalb, weil Sookie die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt und dabei einen herrlich ironischen, lockeren Ton anschlägt.


    Harris’ Vampire beruhen teils auf den gängigen Vorstellungen (Abneigung gegen Sonne, Silber und Knoblauch), unterscheiden sich aber dadurch, dass sie sich vor einer Weile „geoutet“ haben. Sie begründen ihre Existenz mit einem Virusbefall und versuchen teilweise, sich in die Gesellschaft zu integrieren und vorrangig von synthetischem Blut zu ernähren.
    Etwas klischeehaft ist leider, dass die meisten Figuren des Romans außerordentlich schön sind. Nicht nur die Vampire sind makellos, sondern auch Sookie, die im Verlauf der Geschichte sogar noch hinreißender wird. Außerdem sind ihre Reaktionen manchmal etwas glatt. Besonders einen Mordfall nimmt sie verhältnismäßig gelassen hin, was mir nicht ganz verständlich war.


    Im Mittelteil des Buches rückt die Liebesbeziehung zwischen Sookie und Bill stark in den Vordergrund und einige detailliert, aber gut geschriebene Liebesszenen nehmen etwas das Tempo aus der Geschichte. Zum Ende hin wird es dann allerdings wieder richtig spannend, vor allem, weil bis zum Schluss unklar ist, wer die Morde in Bon Temps begangen hat.


    FAZIT: Ein witziger und spannender Serien-Auftakt, der neugierig auf weitere Geschichten über Sookie und ihren Vampir macht.


    Meine Bewertung
    4ratten

  • Das Buch ist eine Mischung aus einem leicht erotischen Liebesroman und einem spannenden Krimi und spielt in einer Welt, in der Vampire nicht im Verborgenen leben, sondern mehr oder weniger akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft sind.


    Erst hatte ich ein paar Probleme in das Buch reinzukommen. Die Ausdrucksweise kam mir teilweise hölzern und abgehackt vor, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten hat mich das Buch bestens unterhalten. Vor allem die freche und lockere Ausdrucksweise von Sookie hat mich oft zum schmunzeln gebracht.


    Durch den Kriminalfall und Sookies Berührungen mit der ihr unbekannten Welt der Vampire, wird das Buch sehr spannend und abwechslungsreich. Es ist ein richtiger Pageturner!


    Da ich bis jetzt kaum Vampirromane gelesen habe, faszinierte mich vor allem auch die Beschreibung ihrer Lebensweise und hier hatte die Autorin einige originelle Einfälle auf Lager, wie z.B. die Fangbanger.


    Ich freue mich schon auf die Folgebände, die ich auf jeden Fall lesen werde!


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Verfolgt eigentlich sonst noch jemand "True Blood" die auf den Sookie-Romanen basierende Serie, die gerade in den USA läuft?

  • Ich würds ja gerne ... ist nur blöderweise mal wieder Englisch und da würd ich nur die Hälfte (wenn überhaupt) verstehen. *hofft das das auch mal auf deutsch kommt*

  • Ich hab das Buch für den SLW 2009 gelesen - hier meine Meinung dazu (den Klappentext spar ich mir an der Stelle)


    Der erste Band der Sookie Stackhouse Serie – ein Verlag, von dem ich bisher noch nie etwas gelesen hatte – ich betrete also Neuland. Zuerst fällt mir, logischerweise, die Gestaltung des Covers auf. Anders als die anderen, hervorragend passend zu dem Thema, auch die Gestaltung des Innenlebens spricht mich an. Also beginnt alles mit einem recht guten Eindruck.


    Sookie Stackhouse, die Ihre Gabe des Gedankenlesens als Behinderung bezeichnet und betrachtet, hat bereits ihr ganzen Leben lang auf die Begegnung mit einem Vampir gewartet. Vampire gehören, so scheint es, dazu zum Leben. Etwas anders ist hier der Grund beschrieben, warum Vampire zu Vampiren wurden und auch das hebt das Buch von den anderen, auf den Markt geworfenen Vampirromanen ab. Hier ist von einem Vampir-Virus die Rede.


    Sookie lernt „Ihren“ Vampir, der auf einen so gewöhnlichen Namen wie Bill hört, auf der Arbeit kennen. Ihre Großmutter, die sich Urenkel wünscht, sieht in Bill gleich einen potentiellen Heiratskandidaten und dabei ist es ihr egal, dass es ein Untoter ist.


    Überhaupt war die Großmutter, die gern Danielle Steel-Romane liest und in vielen Vereinen, unter anderem einem mit dem Namen „Nachkommen ruhmreicher Toten“ aktiv ist, eine der sympathischsten und liebenswertesten Personen in diesem Buch. Ich mochte sie von der ersten Zeile an, in die auftrat.


    Sookie verliebt sich natürlich in ihren Vampir, aber die vielen Zweifel an ihm, ihre Gefühle, machen liebenswert, richtig gehend sympathisch.


    Während in ihrem direkten Umfeld Morde geschehen und damit die Story langsam zum Kriminalfall wird, lernt Sookie einige wundersame Exemplare der Spezies Vampire kennen. Es werden Bezüge zu den bekanntesten Vampirfilmen Hollywoods und deren Darsteller hergestellt. Ein Einfall, der zum Schmunzeln anregt war für mich „The King“ aus Memphis, der hier als leicht dümmlicher Vampir, dessen Verwandlung schief gegangen ist, dargestellt wird.


    Die Auflösung der Morde, die Überführung des Täters – all das kommt natürlich nicht zu kurz. Es wirkt für mich auch nicht so, als wollte die Autorin „fertig“ werden, so wie es bei einigen Romanen mitunter der Fall ist.


    Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, ein Umstand der mich sonst dazu verleitet hätte, das Buch wegzulegen. Doch hier machte es für mich den Eindruck, als wolle eine liebe Freundin mir alles über Ihre Liebe zu einem Vampir erzählen, es machte Spaß, da „zuzuhören“.


    Der Roman ist in einer wundervollen Sprache geschrieben, gewürzt mit viel Humor – teilweise auch schwarzem Humor, der mich zwar nicht zu Lachsalven aber immerhin zum schmunzeln brachte.


    Obwohl ich keine Serien mehr anfangen wollte zu lesen, da ich diese nicht mehr sammeln möchte, bin ich nun doch sehr gespannt, wie es mit der Gedankenleserin Sookie, dem Vampir Bill und dem Gestaltenwandler Sam weitergeht.

  • Ich werde das Buch am Wochenende, wenn ich "Mr. Monster" durch habe, auch anfangen und freu mich schon drauf :klatschen:


    Weiß jemand, wie viele von den Bänden der "Sookie Stockhouse"-Reihe ich lesen muss, um mich mit Staffel 1 und 2 der "True Blood" Serie nicht zu spoilern? Ich habe die ersten beiden Staffeln heute auf Blu-Ray gekauft, will aber erst die Bücher lesen soweit die Handlung daraus vorkommt und dann die jeweiligen Staffeln anfangen. Kann ich nach dem ersten Band die erste Staffel komplett schauen oder ist da schon Handlung von Band 2 drin? Wäre super, wenn mir da jemand helfen könnte (ich hoffe, ich hab mich nicht zu umständlich ausgedrückt :redface: ).

    SLW 2010:<br />Fremdsprachen-Liste: 1/5<br />Ein-Wort-Liste: 1/5

  • gelesen, diese, englische Ausgabe:


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    Dead Until Dark


    Zum Inhalt:
    Sookie Stackhouse arbeitet in einer Kleinstadt in Louisiana als Kellnerin in einer Bar. Sie führt ein ganz normales Leben zusammen mit ihrer Grossmutter, nur dass da dieses - na ja - kleine Problem ist. Ihre "Behinderung", wie sie es nennt. Sie liest, nein hört, Gedanken. Sämtliche Gedanken ihrer Mitmenschen dringen unaufhaltsam auf sie ein, wenn sie diese nicht bewusst abblockt.
    Ihr Leben nimmt eine weitere drastische Wendung, als der Vampir Bill eines Tages in der Bar an einem ihrer Tische Platz nimmt.


    Meine Meinung:
    Vorweg muss ich dazu eine Erklärung abgeben: Ich habe die US-Serie True Blood, die auf den Sookie Stackhouse-Büchern basiert, gesehen, bevor ich dieses erste Buch der Reihe gelesen habe.


    Die Serie fegt mehr, die Nerven werden mehr strapaziert. Dafür ist das Buch eher ruhig und entspannter, hat aber trotzdem diesen Drive. Eine gewisse Dynamik, die dafür sorgte, dass ich fast nicht mehr aufhören konnte. Erstaunlicherweise habe ich mir manche Charaktere automatisch anders vorgestellt, als sie in der Serie "vorgegeben" werden. Und genau das macht, meiner Meinung nach, ein authentisches Buch aus.


    So schnell war ich noch nie. Ich habe das Buch tatsächlich in nur einer Woche komplett durchgelesen, bin sonst eine eher langsame Leserin; aber wie bereits erwähnt, diese Dynamik. Spannung in dem Sinne entsteht zwar lange keine, dafür ist aber Sookie's witzige Art und die ganze Südstaaten-Atmosphäre um sie herum ein einziges Vergnügen. Auch gibt es immer mal wieder Zwischenfälle, die einen einfach mit offenem Mund und einem rotierenden Gehirn glotzen lassen. So wird die Geschichte langsam und leicht zu einem Höhepunkt geführt, an dem die anfangs so wenig vorhandene Spannung, auf subtile Weise hervorgebracht, kaum mehr auszuhalten ist.


    Für diesen Spass kann ich nur die Bestnote geben:
    5ratten



    PS, eine Frage noch: Als Bubba zum ersten mal auftaucht, schaut sie sich noch einmal genauer an, weil sie denkt, er käme ihr bekannt vor. Dann stellt sie fest: The man from Memphis. Der Typ aus Memphis? Wird er vor dieser Szene schon einmal erwähnt oder habe ich da etwas verpasst?

    Einmal editiert, zuletzt von Stormcrow ()


  • PS, eine Frage noch: Als Bubba zum ersten mal auftaucht, schaut sie sich noch einmal genauer an, weil sie denkt, er käme ihr bekannt vor. Dann stellt sie fest: The man from Memphis. Der Typ aus Memphis? Wird er vor dieser Szene schon einmal erwähnt oder habe ich da etwas verpasst?

    :breitgrins:
    Ja, ja Bubba fehlt ja in der Serie. Ein schweres Manko!
    Statt "The man from Memphis" könntest du auch "The King"

    sagen.
    Jedem Ami ist das sofort klar, aber ich bin auch recht schnell darauf gekommen.

  • Aha! :pling: Na, da geht das Licht auf!

    Na, das erklärt alles, danke Kiala! Ich dachte nämlich so, "Hä? die hat doch jetzt vorher niemanden aus Memphis getroffen?" :geil: Noch ein Pluspunkt für das Buch, also.