Hexer 0.1: Geschichte 6: Der letzte Wunsch

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 14.317 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Marada.

  • Hier dürft ihr alles diskutieren, was euch zum sechsten und letzten Abschnitt von Der letzte Wunsch einfällt.

    Der Abschnitt umfasst in der deutschen Ausgabe das Kapitel Die Stimme der Vernunft 6, die Kurzgeschichte Der letzte Wunsch und das Kapitel Die Stimme der Vernunft 7 (in der dtv-Ausgabe von 2016 von S. 284-380).


    Bitte denkt an die Spoilermarkierungen, wenn ihr Dinge ansprecht, die erst in späteren oder Bänden auftauchen.

  • Endlich erfahren wir mehr aus Geralts Vergangenheit. Und wie es scheint, wird Yennefer noch eine wichtige Person in seinem Leben sein. Das Geplänkel zwischen den beiden war richtig amüsant. Und beide scheinen in dem anderen einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben. Ich würde mich freuen, wenn wir von ihr noch etwas lesen würden!
    Jetzt im Nachhinein verstehe ich den Band als Sammlung von Episoden aus Geralts Vergangenheit, die für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sind bzw. dem Leser seine Wertvorstellungen näher bringen. Und die Rahmenhandlung soll wohl auf den folgenden Band einstimmen. Mal abwarten.

  • Die letzte Geschichte hier war ja etwas länger als die vorherigen, oder es kam mir nur so vor. Ich bin nicht wirklich warm geworden mit unserer Jenny ;) Wobei ich den Dschinni sehr interessant fand. Ich wusste bis fast zum Schluss ebenfalls nicht, dass Geralt der Herr des Dschinnis war und nicht Rittersporn. Zum Glück haben sie es beide überlebt. Und der Herr des Gasthofs freut sich auch noch über die Zerstörung. :) Manche Plot-Twists finde ich irgendwie total lustig. ICh glaube ich habe noch in keinem Fantasy-Roman davon gelesen, dass sich jemand über die Zerstörung seines Heims gefreut hat.


    Von meinem Mann soll ich übrigens ausrichten: Er mag Yennefer nicht.


    Die beiden Rahmenhandlungen - zumindest die letzte - enden ja wiedermal kryptisch. Was hat es mit der Prophezeihung auf sich? Werden wir das noch erfahren? Oder ist es einfach der Zustand von Geralts Körper?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Der Autor hat damit sehr gute Cliffhanger eingebaut.
    Das ist auch meine liebste Geschichte. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl etwas in Bezug auf die Handlung überlesen zu haben, was dann doch nicht war, als ich den Abschnitt erneut gelesen hatte, wie z.B. eine Bewegung, die nicht erwähnt wurde, aber für das weitere Geschehen Voraussetzung war.

  • Der Autor hat damit sehr gute Cliffhanger eingebaut.

    Ja, das stimmt :D Ich bin sehr gespannt, wie der nächste Vorgeschichten-Band wird.

    Und auch wie zB das zwischen Yen und Geralt weitergeht. Wir wissen ja aus der Zwischenhandlung, dass sie sich nicht mehr verstehen bzw. böse aufeinander sind? Während sie sich in der Geschichte ja (durch den letzten Wunsch) wohl verlieben?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Yennefer ist mir bisher auch nicht grad übertrieben sympathisch und das Ende war ja wohl .... heftig. Mit solchen Vorahnungen oder Visionen durchs Leben zuschreiten ist ja schon eine arge Bürde ....

    Bin ja mal gespannt wie das weitergeht.


    Rittersporn sollte zwar öfter mal denken bevor er handelt, aber ich mag ihn trotzdem und er und Geralt scheinen wirklich Freunde zu sein.

    Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir.

    Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde.”

    (aus: "Die Stadt der träumenden Bücher")



  • Rittersporn sollte zwar öfter mal denken bevor er handelt

    :err:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Okay, ich bin nun auch fertig mit dem ersten Band. Ich sehe es wie RitaM als Episoden aus Geralts Leben und damit hat es sich für mich nicht angefühlt, wie die typischen Kurzgeschichten mit denen ich nie so recht warm wurde. Das war schon mal ein großer Pluspunkt, ebenso wie die starken Märchen-Bezüge und den herrlichen Humor :thumbup: - beides hatte ich so nicht erwartet.


    Meine Vermutung war natürlich, dass Sapkowski uns im ersten Band mit ein paar Fragen zurück lassen wird, aber das war schon recht viel hin und her im letzten Teil und diverse kryptische Andeutungen, die mich super neugierig machen. Wenn ich ehrlich bin, würd ich jetzt am Liebsten sofort mit der eigentlichen Pentalogie anfangen. So einen extra Band wie Zeit des Sturms würde ich selbst eher im Anschluss lesen. Aber da mir das gemeinsame Lesen mit euch Spaß macht, bleib ich selbstverständlich bei der Reihenfolge:).


    Die Stimme der Vernunft: Mensch, mit Nenneke würd ich mich gern mal unterhalten, ich find sie super. Dann kann sie mir auch gleich mal diese Grotte voll mit Pflanzen zeigen. Da Geralt öfter mal bei ihr vorbei sieht, hoffe ich sehr, dass sie auch in späteren Bänden wieder auftaucht.

    Man erfährt mehr über Magierinnen und dass sie (bis auf Ausnahmen) keine Kinder bekommen können.

    Zitat

    "Aber Yennefer... Je nun, sie ist leider keine Ausnahme. Zumindest nicht, was die Einschränkung angeht, von der wir reden. Denn in anderer Hinsicht findet man schwerlich eine größere Ausnahme als sie." [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 289]

    Hmm, worauf bezieht sich Nenneke mit dem letzten Satz? Meint sie Yennefers Macht bzw. Magie? Oder ihren Charakter?


    Der letzte Wunsch: Man muss eigentlich fast beeindruckt sein, wie schnell Rittersporn reagiert und in der Sekunde seine Wünsch für den Dschinn bereit hat ^^

    Nun, das allererste Aufeinandertreffen von Geralt und Yennefer war schon recht speziell würd ich sagen. Da sie sich alleine gegen das Dorf stellt und wie sie mit Geralt umgeht, scheint sie sehr mächtig zu sein und man merkt schnell, dass sie genau weiß, was sie will.

    Zitat

    "Nutze die Gelegenheit und nimm auch ein Bad. Am Geruch erkenne ich nicht nur Rasse und Alter, sondern sogar die Farbe deines Pferdes." [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 313]

    :D


    Über die supergeheime Tempelsprache, die die Priesterin Geralt beibrachte, musste ich herzlich lachen :totlach: Armer Geralt, da wirkt er wie ein naiver Junge.


    Yennefers Fragen zu den Hexereigenschaften fand ich sehr spannend und ebenso die Hintergrund-Infos zu Zauberinnen. Das hatte ich irgendwie nicht so erwartet und klingt nach einem ähnlich harten Schicksal wie die Ausbildung der Hexer.

    Yennefer ist mir bisher auch nicht grad übertrieben sympathisch

    Nach dem Hin und Her und Katz-und-Maus-Spiel wusste ich am Ende gar nicht mehr, was ich von ihr halten soll. Auf jeden Fall hat Yennefer Geralt am Anfang schnell durchschaut.

    Aufgefallen ist mir, dass sich das gelernte Wissen doch öfters unterscheidet, zum Beispiel hier die Diskussion über Genien zwischen Geralt und dem Priester.

    Die Sache mit der Magie wird immer komplexer. Die Zauberin konnte ein Portal erschaffen, Geralt kann es anscheinend nicht, der Priester wiederum sagt er sei kein gottloser Zauberer aber er ist dennoch imstande das Portal zu stabilisieren (mit Gebeten?).


    Eine Aufklockerung mitten im Kampf mit dem Dschinn war die mehr oder weniger amüsierte "Zuschauer-Tribüne", die das Geschehen kommentiert hat, das fand ich total lustig.


    Die Sache mit dem letzten Wunsch hat mich ein wenig ratlos zurück gelassen :/ Er hat sich also etwas gewunschen, dass sie beide vor dem Dschinn beschützt hat und sie miteinander verbunden hat? Aber wäre das nicht mehr als ein Wunsch? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er sich durch Magie ihre Liebe wünscht und inwiefern würde sie das vor dem Dschinn retten? Einfach nur, dass sie beide überleben? Ihr Leben an seines gebunden? Zuerst dachte ich ja, es hätte was mit ihrer Vergangenheit als Bucklige zu tun (was auch immer das genau heißt) aber das würde sie ja auch nicht vor dem Dschinn retten. Und einfach nur ihre Rettung, das würde dann nicht zu ihrer Reaktion danach passen. Recht kryptisch hatte davor ja der Priester erwähnt, Geralt könne "sein Los mit dem Los..." ich nehme an verknüpfen? Aber er sagt auch, es wäre besser wenn er es nicht täte. Hmm, war das für euch so eindeutig? Vielleicht interpretier ich da zu viel herum, aber für mich war das nicht ganz klar.


    Die Vision am Schluss wirft natürlich wieder einige Fragen auf und mir tat Iola da leid.

  • OMG, entschuldige bitte vielmals, dass ich noch nicht geantwortet habe. Dieser Beitrag ist mir wohl durchgerutscht, keine Ahnung.


    Ich sehe es wie RitaM als Episoden aus Geralts Leben und damit hat es sich für mich nicht angefühlt, wie die typischen Kurzgeschichten mit denen ich nie so recht warm wurde. Das war schon mal ein großer Pluspunkt, ebenso wie die starken Märchen-Bezüge und den herrlichen Humor :thumbup: - beides hatte ich so nicht erwartet.

    Das sehe ich absolut wie ihr bzw. du. Ich fand diese Kurzgeschichten wirklich toll und auch als Einstieg passen. Danke an Mr. Zank und ich glaub Kritty für diese Empfehlung. Auch die Märchen-Bezüge finde ich herrlich und den Humor liebe ich einfach. Ein toller Einstieg, den ich so nicht erwartet hatte.

    Meine Vermutung war natürlich, dass Sapkowski uns im ersten Band mit ein paar Fragen zurück lassen wird, aber das war schon recht viel hin und her im letzten Teil und diverse kryptische Andeutungen, die mich super neugierig machen. Wenn ich ehrlich bin, würd ich jetzt am Liebsten sofort mit der eigentlichen Pentalogie anfangen.

    Ich auch, ich auch! Ich könnte jetzt einfach alles in einem Weg lesen, aber Lesen mit euch macht einfach noch mehr Spaß.

    Dann kann sie mir auch gleich mal diese Grotte voll mit Pflanzen zeigen.

    Die habe ich mir super vorgestellt und gleich meinen Balkon wieder in Angriff genommen :D Für solche tollen Beschreibungen liebe ich Bücher <3

    Man muss eigentlich fast beeindruckt sein, wie schnell Rittersporn reagiert und in der Sekunde seine Wünsch für den Dschinn bereit hat

    Hahahaha, ja, als Dichter hat er vermutlich nichts außer Wünsche. Und die waren ja irgendwie sehr banal, davon hat er vermutlich noch ein paar hundert.

    Über die supergeheime Tempelsprache, die die Priesterin Geralt beibrachte, musste ich herzlich lachen :totlach: Armer Geralt, da wirkt er wie ein naiver Junge.

    :totlach:

    Die Sache mit der Magie wird immer komplexer. Die Zauberin konnte ein Portal erschaffen, Geralt kann es anscheinend nicht, der Priester wiederum sagt er sei kein gottloser Zauberer aber er ist dennoch imstande das Portal zu stabilisieren (mit Gebeten?).

    Ja, das scheint immer komplexer zu werden. Ich habe zuletzt auch darüber nachgedacht, ob wir hier mal sammeln wollen, was wir über die verschiedenen Magie wirkenden schon wissen:


    Hexer: benutzt Zeichen-Magie (was auch immer das heißt), hier gibt es Schulen für Hexer

    Zauberer/-Innen: benutzen Magie ja aus der Umwelt, hier gibt es Schulen Zauberer/-Innen

    Druiden: benutzen Magie aus der Natur, keine Schulen?

    Priester: benutzen Magie von den Göttern, falls diese sie erhören - Priesterausbildung?


    So habe ich mir das ungefähr zusammengereimt. Was meint ihr?!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Die Sache mit dem letzten Wunsch hat mich ein wenig ratlos zurück gelassen :/ Er hat sich also etwas gewunschen, dass sie beide vor dem Dschinn beschützt hat und sie miteinander verbunden hat? Aber wäre das nicht mehr als ein Wunsch?

    Hm, ja, das war irgendwie verwirrend. Der Dschinn ist doch verschwunden, weil Geralt seinen letzten Wunsch gesprochen hat. Dass er vorher da war, war ja Yens Schuld. Sie wollte ihn fangen, obwohl er noch einen Meister hatte. Sobald er - durch den letzten ausgesprochenen Wunsch - keinen mehr hatte, ist er verschwunden. Was Geralt sich gewünscht hat, bleibt aber wohl Spekulation. Gerade erst am Freitag beim Wocheneinkauf mit meinem Mann darüber diskutiert, was er sich gewünscht haben könnte. Ich denke schon, dass es etwas damit zu tun hat, dass Yen sich in ihn verliebt/verliebt hat/verlieben wird. Sie sagt ja so etwas wie, dass er seinen letzten Wunsch nicht für sie verschwenden hätte sollen und vor allem sich nicht an sie binden.

    Mein Mann hingegen ist der Meinung, dass es eventuell nicht geklappt haben könnte, was er sich gewünscht hat - wir wissen ja, dass sie in den Zwischengeschichten im Tempel der Melitele nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Bzw. er sich nichts mit Liebe, sondern eher mit einer Verbindung oder der Rettung Yennefers (also nicht vor dem Dschinn sondern allgemein vor ihrem jetzigen oder späteren Leben) gewünscht hat. Vielleicht erfährt man es ja später noch.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich auch, ich auch! Ich könnte jetzt einfach alles in einem Weg lesen, aber Lesen mit euch macht einfach noch mehr Spaß.

    :five: :leserin:

    Die habe ich mir super vorgestellt und gleich meinen Balkon wieder in Angriff genommen :D

    Haha, dich hat die supercoole Grotte also auch motiviert?! Ich hab nämlich kurz danach meine Terasse und den Garten in Angriff genommen :breitgrins: So ein paar neue Pflanzen und bunte Farben machen gleich gute Laune.

    Wenn ichs mir aussuchen könnte, würde ich die hübschen Topfpflanzen gegen eine Mischung aus meiner Vorstellung vom etwas verwucherten Der geheime Garten kombiniert mit ein bisschen magischen Pflanzen aus Alice im Wunderland tauschen. Und ein paar geheimnisvolle Pflanzen und Tipps von Nenneke hol ich mir gleich noch dazu.

    Hahahaha, ja, als Dichter hat er vermutlich nichts außer Wünsche. Und die waren ja irgendwie sehr banal, davon hat er vermutlich noch ein paar hundert.

    Jeder andere müsste zumindest ein wenig darüber nachdenken, aber nö, Rittersporn scheint sein Leben lang auf diesen Moment vorbereitet gewesen zu sein hahaha.

    Hmm, ja, so ungefähr. Allzu viel konkrete Informationen haben wir noch nicht, mal sehen was noch dazu kommen wird. Aber gute Idee, am Ende eines Bandes eine kleine Sammlung zu machen :thumbup:

    Als der Priester die Genien erklärt, sagt er Zauberer schöpfen die Kraft aus Naturkräften bzw. vier Elementen. Daher die Vermutung, dass Hexer eine andere Kraft verwenden - entsteht diese dann allein durch die Zeichen? Keine Ahnung. Vielleicht hat sein Amulett noch einen zusätzlichen Einfluss? Jedenfalls würde dann auch passen, dass sie bereits als Kinder unterschiedliche Schulen besuchen und ihr Wissen sich durchaus unterscheidet. Geralt meint ja anfangs mehrmals diese Dschinn und Lampengeister seien Unsinn oder Legenden. Yennefer und auch der Priester wissen da deutlich mehr.

    Bei mir bleibt durch die Erzählungen des Priesters der Eindruck, dass Zauberer dadurch um einiges mächtiger werden können. Hexer haben diese Möglichkeit - soweit ich bis jetzt weiß - nicht.

    Ich nehme an, die Druiden haben auch eine Art Ausbildung in der das Wissen weitergegeben wird?! Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir noch mal einen oder mehrere treffen, ich mochte das Zusammentreffen von Geralt und dem Druiden und den Magie-Austausch in der Kurzgeschichte total gerne.


    Was wollte Yennefer eigentlich mit dem Genius? Nur ihre Macht vergrößern oder hat sie ein bestimmtes Ziel im Auge?

  • Zum letzten Wunsch: Gut, dass ich mit meinem Rätselraten nicht alleine bin. Ich hatte zuerst den Eindruck für euch war das eindeutig während ich hier sitze mit lauter Fragezeichen im Kopf ^^

    Ich denke schon, dass es etwas damit zu tun hat, dass Yen sich in ihn verliebt/verliebt hat/verlieben wird. Sie sagt ja so etwas wie, dass er seinen letzten Wunsch nicht für sie verschwenden hätte sollen und vor allem sich nicht an sie binden.

    Ich hatte den Eindruck, der Genius ist total sauer und würde ohnehin versuchen Yennefer zu töten weil sie ihn eben unterjochen wollte. Der Priester sagt auch mehrmals der Dschinn würde Yennefer in Stücke reißen und dass es gar nicht so einfach wäre für Geralt den richtigen Wunsch zu äußern um sie beide zu retten.

    Für mich würde es noch eher Sinn machen, wenn er sich gewunschen hat, ihr Leben möge an seines gebunden sein oder so ähnlich. Der Wortlaut des Priesters "sein Los mit dem Los.." ließ mich das vermuten.

    Ob er sich wirklich ihre Liebe gewunschen hat? Ich weiß nicht recht. Sind Dschinn denn nachtragend? Denn wenn, könnte er Yennefer auch einfach umbringen nachdem sie sich verliebt hat. Meiner Meinung nach, hätte sie so ein Wunsch nicht 100% geschützt. Ich fände es auch in der Hinsicht schade, dass man dann nie weiß ob sie mit Geralt zusammen ist, weil sie es möchte oder weil sie durch die Magie verliebt in ihn ist (das wäre dann meiner Ansicht nach keine "echte" Liebe).

    Mein Mann hingegen ist der Meinung, dass es eventuell nicht geklappt haben könnte, was er sich gewünscht hat - wir wissen ja, dass sie in den Zwischengeschichten im Tempel der Melitele nicht gut aufeinander zu sprechen sind. Bzw. er sich nichts mit Liebe, sondern eher mit einer Verbindung oder der Rettung Yennefers (also nicht vor dem Dschinn sondern allgemein vor ihrem jetzigen oder späteren Leben) gewünscht hat. Vielleicht erfährt man es ja später noch.

    Geklappt hat der Wunsch denke ich schon. Möglicherweise sind nur die Auswirkungen komplexer als Geralt in dem Moment vermutet hatte. Der Priester meinte, dass ein Genius den Wunsch oft auf eine nicht zu vorhersehende Art erfüllt.

    Die Gespräche im Tempel hab ich nicht direkt in Bezug zu dem letzten Wunsch gesetzt, sondern als Beziehungsgeplänkel ausgefasst. Geralt sagt, Yennefer sei besitzergreifend und behandle ihn wie ein.. Ich hatte einfach den Eindruck, dass wären normale Streitereien, wenn zwei solche Charaktere aufeinanderprallen.


    Zu deiner Magie-Zusammenfassung würde ich als Fazit des ersten Band noch diese quälende Frage Was ist Geralts letzter Wunsch notieren. Und was es mit der Vision und Geralts schwindender Kraft auf sich hat.

  • Als der Priester die Genien erklärt, sagt er Zauberer schöpfen die Kraft aus Naturkräften bzw. vier Elementen. Daher die Vermutung, dass Hexer eine andere Kraft verwenden - entsteht diese dann allein durch die Zeichen? Keine Ahnung.

    Da hatte ich das auch her abgeleitet, dass Hexer irgendwie durch diese Zeichen aus irgendwas Kraft ziehen statt eine Verbindungen mit Naturkräften/Elementen einzugehen.

    Ich nehme an, die Druiden haben auch eine Art Ausbildung in der das Wissen weitergegeben wird?!

    Ich würde bei den Druiden ganz einfach mal annehmen, dass sie eine Druidenausbildung wie wir sie kennen (zumindest aus Geschichten) haben. Ein Druide erwählt einen Schüler und gibt sein Wissen weiter.

    Was wollte Yennefer eigentlich mit dem Genius? Nur ihre Macht vergrößern oder hat sie ein bestimmtes Ziel im Auge?

    Ich glaube das war ihr Ziel - mehr Macht :D

    Der Priester sagt auch mehrmals der Dschinn würde Yennefer in Stücke reißen und dass es gar nicht so einfach wäre für Geralt den richtigen Wunsch zu äußern um sie beide zu retten.

    Hmmm...

    Ob er sich wirklich ihre Liebe gewunschen hat? Ich weiß nicht recht. Sind Dschinn denn nachtragend? Denn wenn, könnte er Yennefer auch einfach umbringen nachdem sie sich verliebt hat. Meiner Meinung nach, hätte sie so ein Wunsch nicht 100% geschützt.

    ... ich hatte das so interpretiert, dass der letzte Wunsch von Geralt den Dschinn quasi in die Freiheit entlassen hat. Ich glaube der Priester hat irgendwann vorher im Gefängnis erwähnt, dass sobald er frei ist, er auch die Stadt in Ruhe lassen wird. Der Dschinn war ja nur so böse auf Yen, weil sie versucht hat ihn zu unterjochen während er noch einen anderen Meister hatte. Als Geralt den Wunsch (egal welcher Wunsch ist es jetzt gewesen ist) ausgesprochen hat, war Yen m.E. nicht mehr in Gefahr, da der Dschinn in die Freiheit entschwunden ist.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich bin endlich auch durch :tanzen:


    Die ersten zwei Seiten mit den Beschreibungen von Nennekes Pflanzen haben mich nicht so sehr vom Hocker gehauen. Aber dass wir endlich die mysteriöse Jenny kennengelernt haben, hat mich dafür entschädigt. Mich würde jetzt interessieren, wie viel Zeit zwischen der ersten Begegnung von Geralt und Yennefer und der "Stimme der Vernunft"-Geschichte vergangen ist.


    Sapkowsi macht das ja auch immer sehr geschickt, dass man am Ende der Kurzgeschichten noch offene Fragen hat. Meine erste war, was zur Hölle denn Geralts erster Wunsch an den Dschinn war - aber dann fiel es mir wieder ein :totlach: Aber was war jetzt sein letzter Wunsch? Dass es was mit Yen zu tun hatte, ist klar. Aber was genau? Sex, ein Kind?


    -oh meine Familie kommt vom Spaziergang zurück. Später mehr. -

  • Meine erste war, was zur Hölle denn Geralts erster Wunsch an den Dschinn war - aber dann fiel es mir wieder ein :totlach:

    Ich war auch am Überlegen, mir ist es aber auch eingefallen :totlach:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich schreibe nachher noch was, wenn die Kinder im Bett sind und lese dann auch all eure Beiträge. Aber das hier möchte ich noch loswerden.


    Meine Theorie zum letzten Wunsch:

    Geralt hat sich ein Kind mit Yennefer gewünscht.

    Da sie keine Kinder kriegen kann, wie das wohl bei Zauberinnen üblich ist, kann der Genius da auch nichts machen und scheitert an seiner Aufgabe. Deshalb verschwindet er.

    Aber auch anderenfalls hätte die Erfüllung des Wunsches mindestens 9 Monate gedauert und solange hätte der Genius den beiden nichts anhaben können (weil Geralt der Wünscher ist und Yennefer zur Erfüllung nötig).

    Und es würde zu dem passen, was dieser Priester über den Wunsch gesagt hat, irgendwas mit einer Verbindung, die Geralt eingehen müsste oder so ähnlich.

    Uuund - Bonus! - wir wissen aus der Rahmenhandlung, dass Yennefer zumindest später unbedingt schwanger werden möchte. Vielleicht hat Geralt sie damit erst auf die Idee gebracht. Und vielleicht glaubt sie so verzweifelt daran, dass es möglich ist, weil sie irgendwo doch glaubt, dass der Genius irgendwas bewirken konnte..


    Ich bin gespannt, was ihr euch dazu schon überlegt habt!

  • So, jetzt aber:


    Ich fand es interessant, dass man jetzt ein bisschen mehr über die Zauberer erfährt. Die Ausbildung scheint sich ja gar nicht so sehr von der der Hexer zu unterscheiden und auch hier ist es so, dass keine Verbindung mehr zur Familie bleibt. Irgendwie klingt das alles so traurig. Ich bin aber auch ein Familienmensch und stelle mir das schlimm vor, gar niemanden zu haben. Wirklich (viele) Freunde hat man ja in den Jobs offenbar auch nicht, schon allein, weil man nie lange an einem Ort bleibt.


    Rittersporn und Geralt sind da die Ausnahmen. Wobei Rittersporn mir immer naiver und nerviger vorkommt, je häufiger er auftaucht. So ein typischer Sidekick eben, wie diese lustigen Tierchen in den Disneyfilmen... Aber es wäre schön, wenn er zur Abwechslung irgendwann mal auf Geralt hören würde :rolleyes:


    Yennefer mit ihrem verzweifelten Kinderwunsch tut mir irgendwie Leid. Ich hoffe, wir erfahren noch, was da zwischen ihr und Geralt vorgefallen ist. Die Yennefer in der Kurzgeschichte fand ich nicht mal besonders beeindruckend. Sie hat wirklich starke Kräfte - das wird wohl auch das sein, was Geralt an ihr fasziniert. Aber ansonsten kann ich ihren Charakter noch nicht richtig einschätzen. Sie scheint eine Frau zu sein, die sich nimmt, was sie haben will. Geralts Liebe-auf-den-ersten-Blick fand ich auf jeden Fall etwas merkwürdig.


    Übrigens ist mir aufgefallen (weil wir in den vergangenen Abschnitten darüber gesprochen hatten), dass Yennefers Gesicht sehr genau beschrieben wird und das gleich mehrfach (S. 309 und 323). Etwas zu dünne Lippen, etwas zu lange Nase, etwas zu spitzes Kinn, veilchenblaue Augen, dazu die schwarzen Locken... Sie sehe ich tatsächlich ziemlich genau vor mir. Und jetzt hätte ich Lust zu googlen, wie sie in der Serie dargestellt wird, aber ich tue es nicht. Geralt sagt ja auch, dass sie früher hässlich war und einen Buckel hatte. Das kann ich leider nicht vergessen und in jeder folgenden Szene hatte ich das Gefühl, sie wäre eben einfach als hübsche Frau verkleidet (was ja so teilweise stimmt, wenn die Magie sie dann hübsch gemacht hat).


    Die letzte "Stimme der Vernunft" war für mich komplett überflüssig. Sollten wir hier noch mal sehen, dass Geralt sich für die Leute einsetzt, die ihm wichtig sind und dass er ein schlauer Typ ist? Wissen wir doch alles schon.

  • Und beide scheinen in dem anderen einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben.

    Ich hatte sogar den Eindruck, dass Yennefer Geralt überlegen ist. Allein, wie leicht sie ihn "hypnotisiert" hat und er dann alles getan hat, was sie wollte und nicht mal eine Erinnerung daran behalten hat...


    ICh glaube ich habe noch in keinem Fantasy-Roman davon gelesen, dass sich jemand über die Zerstörung seines Heims gefreut hat.

    Die Szene war herrlich :totlach:

    Ich habe mich am Ende ja amüsiert, als Rittersporn und dieser Errdil so naiv waren: Oh, Yennefer stöhnt. Sie muss schrecklich leiden. Da, schon wieder. Was machen die denn da?

    Als ob Rittersporn sich da nicht auch auskennen würde... :boff:


    Von meinem Mann soll ich übrigens ausrichten: Er mag Yennefer nicht.

    Grüße an Mr Marada. Mich hat sie auch noch nicht so sehr beeindruckt wie Geralt ;) Rittersporn mag sie ja auch nicht.


    Ich sehe es wie RitaM als Episoden aus Geralts Leben und damit hat es sich für mich nicht angefühlt, wie die typischen Kurzgeschichten mit denen ich nie so recht warm wurde. Das war schon mal ein großer Pluspunkt, ebenso wie die starken Märchen-Bezüge und den herrlichen Humor :thumbup: - beides hatte ich so nicht erwartet.

    Eine gute Zusammenfassung des Bandes! :five:


    Wenn ich ehrlich bin, würd ich jetzt am Liebsten sofort mit der eigentlichen Pentalogie anfangen.

    Ich auch. Ich will jetzt endlich die "eigentliche Geschichte" lesen. Aber der nächste Band ist ja zumindest ein Roman und damit vermutlich mehr aus einem Guss..


    Man muss eigentlich fast beeindruckt sein, wie schnell Rittersporn reagiert und in der Sekunde seine Wünsch für den Dschinn bereit hat

    Das habe ich mir auch gedacht. Ich stünde wahrscheinlich ewig da und mir würde nichts einfallen.

    Wobei seine Wünsche ja sehr simpel sind. Den Typ mag ich nicht; aber ich will diese Frau haben. :breitgrins:


    Die Zauberin konnte ein Portal erschaffen, Geralt kann es anscheinend nicht

    Ich hatte es so verstanden, dass Geralt Portale nicht mag. Vielleicht könnte er, tut es aber nie, weil er denen nicht traut? Es klang für mich so ein bisschen nach Apparieren bei Harry Potter - da kann ja auch einiges schiefgehen, wenn man es falsch macht. Und wer will schon in Einzelteilen am anderen Ende herauskommen..


    Bei mir bleibt durch die Erzählungen des Priesters der Eindruck, dass Zauberer dadurch um einiges mächtiger werden können. Hexer haben diese Möglichkeit - soweit ich bis jetzt weiß - nicht.

    Zum Unterschied Hexer/Zauberer fällt mir vor allem ihre "Bestimmung" ein. Ein Hexer ist dafür da, um Monster zu bekämpfen. Punkt.

    Insofern unterscheiden sich die Dinge, die sie in den jeweiligen Schulen gelernt haben sicherlich auch massiv. Geralt kann auf jeden Fall nicht heilen, wie wir nun wissen. Yennefer schon. Bei den Portalen bin ich mir wie gesagt nicht sicher.

    So ein Zauberer scheint ein bisschen mehr "alltagstaugliche" Dinge tun zu können. Wenn jemand wie Yennefer nun die ganze Kraft irgendwie bündeln kann, dann glaube ich schon, dass sie extrem mächtig werden kann.


    Ob er sich wirklich ihre Liebe gewunschen hat? Ich weiß nicht recht. Sind Dschinn denn nachtragend? Denn wenn, könnte er Yennefer auch einfach umbringen nachdem sie sich verliebt hat. Meiner Meinung nach, hätte sie so ein Wunsch nicht 100% geschützt. Ich fände es auch in der Hinsicht schade, dass man dann nie weiß ob sie mit Geralt zusammen ist, weil sie es möchte oder weil sie durch die Magie verliebt in ihn ist (das wäre dann meiner Ansicht nach keine "echte" Liebe).

    Liebe glaube ich nicht. Wie du schon sagst, wäre das dann irgendwie nicht echt und ich bin mir sicher, dass Geralt das so auch nicht will.

    Mr Zank sagt übrigens, ihm gefällt meine Theorie mit den Kind :elch:

  • Ich hatte sogar den Eindruck, dass Yennefer Geralt überlegen ist. Allein, wie leicht sie ihn "hypnotisiert" hat und er dann alles getan hat, was sie wollte und nicht mal eine Erinnerung daran behalten hat...

    Den Eindruck hatte ich auch. Sie hat ja ziemlich "gespielt" mit ihm.

    Ich habe mich am Ende ja amüsiert, als Rittersporn und dieser Errdil so naiv waren: Oh, Yennefer stöhnt. Sie muss schrecklich leiden. Da, schon wieder. Was machen die denn da?

    Als ob Rittersporn sich da nicht auch auskennen würde... :boff:

    :jumpies:

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Irgendwie klingt das alles so traurig. Ich bin aber auch ein Familienmensch und stelle mir das schlimm vor, gar niemanden zu haben. Wirklich (viele) Freunde hat man ja in den Jobs offenbar auch nicht, schon allein, weil man nie lange an einem Ort bleibt.

    Ich bin das genaue Gegenteil von dir, ich bin absolut kein Familienmensch. Meinen Papa habe ich jetzt schon wieder seit 3 Jahre nicht gesehen. Ich habe gerne Freunde um mich rum, die mal zum Essen vorbei kommen, aber dann bitte auch nicht zu häufig xD

    So ein typischer Sidekick eben, wie diese lustigen Tierchen in den Disneyfilmen...

    :totlach:Die Beschreibung von Rittersporn habe ich auch noch nirgends gesehen.

    Die letzte "Stimme der Vernunft" war für mich komplett überflüssig. Sollten wir hier noch mal sehen, dass Geralt sich für die Leute einsetzt, die ihm wichtig sind und dass er ein schlauer Typ ist? Wissen wir doch alles schon.

    Hm, ja ich fand sie auch seltsam "alleinstehend". Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Figuren aus diesem Teil später noch mal wichtig werden, vielleicht? Also der Zwerg und vielleicht genau dieser Kommandant oder so. Vielleicht wirkt sie deswegen so komisch auf uns, weil wir diesen Band als erstes gelesen haben?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"