Die Erzählerin lässt uns episodenhaft an ihrem Leben teilhaben. Die Kinder ziehen aus, sie ist daher gezwungen, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, es gibt Rückblicke in ihre Kindheit und die ihrer Kinder.
Das lässt sich alles gut lesen und hat mir gefallen, auch wenn ich es manchmal schwer fand, wie sehr sie an ihrem Leben und z.B. der großen Wohnung festhält. Dabei bietet sich ihr doch jetzt die Möglichkeit, noch einmal neu zu beginnen.
Ich hatte schon "Ja, nein, vielleicht" gelesen, das wohl wie eine Fortsetzung zu diesem Buch ist und das ich auch sehr mochte.
Die Art zu erzählen mag ich, diese kurzen Ausschnitte und Rückblicke - auch wenn mir die Erzählerin zeitweise zu negativ und emotional war. Ich muss auf jeden Fall mal schauen, welche anderen Bücher von Doris Knecht mir noch fehlen und muss diese auf meine Leseliste setzen.