>> Spezial-Deutschland-Lesewochenende ~ 03.-05.10.2008

Es gibt 101 Antworten in diesem Thema, welches 26.392 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Seychella.

  • Gerade ist Magic in Berlin angekommen. Vorher wurde er jedoch fast von einem Vertreter-Typen übers Ohr gehauen. Der saß zusammen mit Magic an einem Tisch im Speisewagen und wollte abhauen und Fred die Rechnung bezahlen lassen. Aber nicht mit Fred.
    Und in Berlin wollte er einen Taxifahrer um eine Auskunft bitten, aber da ist er an einem besonders motzigen Gesellen geraten. Diese Textpassage wollte ich euch nicht vorenthalten weil sie doch irgenwie lustig ist. Dazu müßt ihr wissen das gerade als Fred den Taxifahrer um etwas fragen wollte, schreit ein paar Meter weiter ein Mädchen laut, in ihrer Currywurst wären Fingernägel und schmeißt den Pappteller auf den Boden. Der Taxifahrer der leicht ungeduldig wird sagt:


    "Is nich jedermanns Sache, Currywurst..." und als Fred noch mal einen Blick auf die roten Bröckchen warf, "steht auch nix geschrieben, daß da keine Fingernägel drin wär´n, oder keine Haare, oder Kippen. Und solange nix geschrieben steht, is alles möglich. Is auch möglich, daß ich mit meiner Taxe hier nur so rumstehe den lieben langen Tag, unsern tollen Bahnhof bewundere und mit Leuten quatsche, die´s gewohnt sind, wenn se Wurst essen, das dazugehörige Schwein persönlich gekannt zu haben." Er hob die Schultern. "Könnte aber auch sein, daß ich Kundschaft rumfahre, um Geld zu verdienen. Wie gesagt, geschrieben steht nix."

    Lesen ist die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.

  • Ich habe jetzt noch knapp 100 Seiten "Tintenherz" vor mir und kann kaum noch aufhören zu lesen. Meggie soll gleich den Schatten aus Tintenherz heraus lesen,


    Ich liebe dieses Buch immer mehr. :herz:


    Hoffentlich nimmt alles ein gutes Ende, wobei ich ja nicht wirklich damit rechne, da ja noch zwei Bände folgen. Man muss ja irgendwie die Spannung erhalten. :breitgrins:


    Ich werde mich nun an die letzten Kapitel wagen. Hoffentlich schaffe ich es noch, bevor wir heut Abend weggehen. Ich melde mich dann morgen wieder.


    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Restsamstag.


    Liebe Grüße
    Stephi

    :leserin: Plichota/ Wolf: Oksa Pollock - Die Unverhoffte<br /><br />SLW - Annabas: 1/10<br />SLW - Seychella: 0/10


  • Saltanah: Ja, dass mit dem Stifter... Lass uns doch ein paar bekannte Autoren! :breitgrins:


    Die Ebner-Eschenbach muss ich euch auch lassen, habe ich gestern festgestellt :winken: . Ihren Krambambuli habe ich letzte nacht auch gelesen. Tolle Geschichte über den treuen Hund eines Försters, der leider seinem ersten Herrchen noch treuer ist. Mitreißend geschrieben und somit ein echtes Highlight meines Erzählungsbandes. 'Ne Rezi müsste ich dazu eigentlich auch noch verfassen.

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    Den Nachmittag habe ich mit Mörike und Mozart verbracht. Zwar hat mir die Geschichte jetzt besser gefallen als beim ersten Leseversuch, aber so richtig warm werde ich nicht mit ihr. Zwar hat sie einen gewissen leichtfüßigen Charme, ist dabei zumindest in meinen Augen aber doch ein wenig langweilig, auf jeden Fall zu lang.
    Ehepaar Mozart ist nach Prag unterwegs, lernt durch einen recht witzigen Zufall bei einem Halt eine Grafenfamilie kennen und wird von ihnen für den Rest des Tages eingeladen. Man feiert eine Verlobung, tanzt, musiziert und erzählt sich Geschichten, alles recht amüsant, aber mir fehlt da was. Nun ja, die letzten 5 Seiten fmuss ich noch lesen, vielleicht wird ja durch sie aus den Einzelteilen noch ein Ganzes. (Eduard Mörike - Mozart auf der Reise nach Prag)

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    @mombour:
    Ach Mensch, den Fontane würde ich jetzt auch gerne lesen. Der klingt ja richtig interessant. Nur müsste ich weiter was für meinen SLW tun und zwei Leserunden pochen auch auf weitere Aufmerksamkeit.


    @bine:
    Sag mal, hast du immer geteilten Dienst? Ätzend!
    Ich finde es auch immer besonders interessant, wenn man die Gegend, in der ein Buch spielt, selbst kennt. Allerdings muss man dann immer hoffen, dass der Autor auch gut recherchiert hat. Fehler entdeckt man da ja sofort.


    Yklamyley:
    Klar geht das schnell mit Emil und seinen neuen Freunden. Aber eigentlich ist das auch nicht überraschender, als dass "mein" (Stifters) Erzähler von einer Reisebekanntschaft für ein paar Monate oder Jahre auf sein Gut eingeladen wird :zwinker: .

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Und weiter gehts ...


    Max und Jan durchquerten gerade ein Moor, kletterten über hohe Berge und wanderten durch einen vergammelten Wald.
    Dabei stellte sich heraus, dass der vermeintlich beste Freund wohl doch nicht so gut für Max ist ...

  • Hallo zusammen,


    ein paar Seiten sind wieder gelesen und "Lycidas" ist nach wie vor sehr spannend.
    Emily geht es gar nicht gut, sie ist untröstlich darüber, was geschehen ist. Nicht einmal der Junge aus dem Raritätenladen, Neil Trent, vermag ihr Trost zu spenden. Sie beschließt, nach Manderley Manor zu gehen, um die Geschichte rund um die Whitechapel-Aufstände in Erfahrung zu bringen. Irgend etwas in dem Haus ängstigt Mara, das kann sie spüren.
    Inzwischen traf Wittgenstein die Lichtlady, von der er erfuhr, was der Nyx tatsächlich ist und was er im Schilde führt.



    Ich habe mir schon gedacht, dass du die Stelle meinst :traurig: Oh man, was habe ich da geheult :heul:


    Es kam vor allem sehr überraschend. Es wurde zwar von Wittgenstein schon angedeutet, dass das Schicksal zuschlagen würde, aber damit hätte ich jetzt doch nicht gerechnet! :heul:



    Da ich heute Abend noch mit Freundinnen essen gehen werde, kann ich noch nicht sagen, wann ich mich wieder melde. Ich werde aber bestimmt nochmal reinschauen, denn so lange wird das Essen bestimmt nicht dauern. Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Leseabend! :winken:

    Liebe Grüsse Hanni 8)

  • Hallo,


    die ersten fünf Kapitel von "Stine" (Theodor Fontane) habe ich gelesen. Ein Unterschied zu "Irrungen Wirrungen" ist spontan zu erkennen durch die Häufigkeit der Dialoge, Dialoge, die wie bei den Irrungen... in berlinerischem Dialekt geschrieben sind, was z.Teil doch mich zum Schmunzeln verführte. So ein sanfter Humor, als ob man bei seinen Nachbarn lauscht, was die so ratschen. Fontane ist ja bekannt dafür, dass er Milieuschilderungen realistisch wiedergibt, und das ist auch hier so und macht den Roman (eher wohl eine Erzählung) sehr lebendig und unterhaltsam. Es wird schon angedeutet, dass der Roman tragisch enden könnte, obwohl die Liebschaft zwischen Waldemar und Stine noch gar nicht begonnen hat. Da zieht ein Trauerzug die Straße entlang, und abends, wenn die Gäste zu Frau Pittelkow zu Besuch kommen, wird ein Kartoffeltheater gespielt, Szenen aus der Tragödie von Judith und Holofernes.


    Die Gäste von Frau Pittelkow sind ihre Schwester Stine, ein Schauspielerin, und ein älterer Graf, der sich Sarastro nennt. Im Schlepptau hat er den Baron Papageno und seinen Neffen, den jungen Grafen Waldermar mitgebracht, der sich dann in Stine verlieben wird.


    Also, der Abend ist mit Heiterkeit beseelt, bis Sarastro nicht anzügliche Bemerkungen loslässt, worüber sich die Schauspielerin aufregt (der alte Graf ist wohl ein wenig in die Witwe Pittelkow verliebt). Wenn ich jetzt aber erzählen würde, was das für nicht anzügliche Bemerkungen waren, darüber würdet ihr lächeln. Ich denke, Fontane hat das bewusst etwas belustigt erzählt. Waldemar und Stine verhalten sich aber ziemlich still im Hintergrund und tauschen Blicke aus.


    So, dass ist das grobe Gerüst einer Einleitung zum Roman. Da der Text nur ein wenig über 120 Seiten hat, werde ich nicht mehr so viel über den Inhalt reden, sondern irgendwie was anderes noch, was mir gefallen hat oder nicht.


    bis dahin ersteinmal
    liebe Grüße
    mombour

    Einmal editiert, zuletzt von mombour ()

  • Nachdem ich mich heute durch weitere 10 Seiten meines Buches gequält habe und auch schon eingeschlafen war, lege ich es bei Seite und lese nächste Woche weiter.


    Jetzt fange ich dies an:

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    Was macht Frauen glücklich? Schokolade, die Kraft positiver Gedanken oder schöne Schuhe?
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    Dies ist der dritte Teil der "Mütter-Mafia" von Kerstin Gier. Bei den ersten beiden Teilen habe ich mich herrlich amüsiert. Daher erwarte ich einen schönen und unterhaltsamen Leseabend.
    Jetzt werde ich mir erst einmal Tee aufsetzen, die Pizza müßte auch jeden Moment fertig sein und dann geht's los mit der Lektüre.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Ich habe gerade noch etwas in Tintenherz gelesen, bin nun 60 Seiten weiter - aber so wirklich fesseln kann es mich noch immer nicht. Ob das so bleibt? Hatte noch wer Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch? Oder ist das einfach nicht so ganz mein Fall? *hmpf*


    Ich will wieder zurück nach Kreta!


    Erstmal esse ich jetzt meine Gemüse-Lachs-Pfanne, mal sehen ob ich dann noch weiterlese. Womöglich auch in einem anderen Buch... Im TV kommt ja eh nix. :zwinker:

  • Hallo zusammen,


    ich bin auch wieder im Lande und werde wieder ein bisschen mitmischen. Mein Buch heißt immer noch "Die Heimkehr" und stammt von Bernhard Schlink. Mein erster Eindruck ist gut, mal sehen, wie tief ich im Laufe der Lektüre eintauchen kann.


    Jetzt werde ich erstmal in die Badewanne gehen, ich bin nämlich einerseits ziemlich erkältet, andererseits auch durchgefroren, da ich die meiste Zeit des Tages draußen verbracht habe - ich mache gerade einen Wochenendreitkurs mit meiner Ponydame. Sehr anstrengend, aber schön und vor allem lehrreich.


    Das Buch nehme ich natürlich mit in die Badewanne, und auf dem Herd köchelt gerade ein leckeres Gemüsesüppchen vor sich hin, das gibt es dann nachher (nachdem ich heute mittag ganz ein ganz unglyxiges Schnitzel mit Pommes verdrückt habe, Hanni: :redface: :winken:).


    Saltanah: :daumen: bei dir hagelts ja nur so Rezensionen :breitgrins:


    Seychella: mir gefiel "Tintenherz" sehr gut, bei "Tintenblut" war mir ein bisschen viel wirrwarr im Spiel. Aber vielleicht kommst du ja noch besser rein in die Geschichte.


    Also, bis später dann!


    :baden:

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel


  • @bine:
    Sag mal, hast du immer geteilten Dienst? Ätzend!

    Nein, normalerweise 10 geteilte Dienste im Monat ,aber am WE immer. Da ich aber noch zusätzlich im Heim arbeite, kommt es unter der Woche doch öfter vor das ich morgens auf Sozialstation und abends im Heim bin :rollen:


    Ich finde es auch immer besonders interessant, wenn man die Gegend, in der ein Buch spielt, selbst kennt. Allerdings muss man dann immer hoffen, dass der Autor auch gut recherchiert hat. Fehler entdeckt man da ja sofort.


    Das stimmt, was mich hier etwas stört. Der Autor schreibt immer man würde das Heidelberger Schloss von der Haardt aus sehen. Ich habe es bisher noch nie gesehen, ausser wenn ich direkt in Heidelberg war. Aber vielleicht stand ich bisher immer an der falschen Stelle.


    Ausserdem verrät der Klappentext schon wieder zu viel.
    Ich bin nun wirklich gespannt auf dieses Buch, da ich ja das erste Buch von diesem Autor Weinstrassenmord
    so lala fand .


    Auch hier wird wieder ordentlich gebechert, was mich wieder etwas abstösst. Der Pfälzer wird hier als "Saufendes Volk" dargestellt. Schade eigentlich

    :biene:liest :lesen: und hört

    07/60

    2116 /25.525 Seiten


    Einmal editiert, zuletzt von Bine1970 ()

  • Hallo,


    in meinem Buch "Die Heimkehr" von Bernhard Schlink hat es inzwischen einen Zeitsprung gegeben und der Ich-Erzähler ist kein Kind mehr, sondern ein erwachsener junger Mann, der etwas rastlos von Station zu Station in seinem Leben unterwegs ist. Ein verkorkste Beziehung, eine unvollendete Habilitation, Flucht nach Amerika und ein neuer Beruf, das alles wird in kurzen Worten skizziert und gehört gleich darauf schon wieder der Vergangenheit an.


    Im Moment zieht er wieder mal um, und bei der Gelegenheit sichtet er seine Habseligkeiten, die sich in seinem bisherigen Leben angesammelt haben. Und hier kommen die zusammengebastelten Notizblöcke ins Spiel, auf deren Rückseite noch die Druckfahnen befinden, die die inzwischen verstorbenen Großeltern allabendlich lektoriert hatten. Der Ich-Erzähler liest eine der Geschichten - ein Erzählung aus dem zweiten Weltkrieg, mit mehreren Soldaten, die unter unmenschlichen Bedingungen den Weg aus Russland zurück in ihre Heimat suchen. Am Ende kommt einer dieser Gruppe zuhause an, findet sein altes Geschäft fast unverändert wieder, nur seine Frau ist nicht mehr da - ob nur umgezogen oder aber mit einem anderen Mann verheiratet, das erfährt man an dieser Stelle nicht, denn hier endet der Roman abrupt.


    Was mir gut gefällt, ist der Stilwechsel zwischen der Rahmenhandlung und der eingeflochtenen Druckfahnen-Geschichte; er ist nicht zu auffällig, so dass man von einem Bruch sprechen könnte, aber doch spürbar. Die Kriegsgeschichte selbst finde ich ziemlich grausam (ich hasse Amputationsszenen :entsetzt:), aber im Krieg gehört das wohl dazu. Ich bin ja überzeugt, dass es sich bei der Geschichte nicht um einen fiktiven Roman handelt, sondern um eine wahre Begebenheit. Inwieweit der lesende Ich-Erzähler damit verbunden ist, das wird sich zeigen.



    Das stimmt, was mich hier etwas stört. Der Autor schreibt immer man würde das Heidelberger Schloss von der Haardt aus sehen. Ich habe es bisher noch nie gesehen, ausser wenn ich direkt in Heidelberg war. Aber vielleicht stand ich bisher immer an der falschen Stelle.


    So ist mir auch schon gegangen - so schön es ist, wenn man Landschaften, Städte oder Gebäude in Büchern kennt, aber man schaut den Autoren automatisch mehr auf die Finger. :zwinker:


    Viele liebe Grüße
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • Hallo ihr Lieben,


    noch 30 Seiten und ich bin gaaanz nahe an der Auflösung, ein kleines Puzzleteil fehlt noch. Aber ehrlich gesagt, traue ich mich nicht, noch irgendetwas zum Inhalt zu schreiben...sonst verrate ich hinterher noch was wichtiges :redface:
    Auf alle Fälle bin ich auch vom 3. Fall sehr begeistert :klatschen:
    So und nun möchte ich die ganze Auflösung erfahren.


    :winken:

    Books are the ultimate Dumpees: put them down and they’ll wait for you forever; pay attention to them and they always love you back.<br />John Green - An Abundance of Katherines<br /><br />:lesewetter: Caprice

  • Mittlerweile bin ich in Tintenherz (Cornelia Funke) bis auf Seite 223 vorgedrungen. Und so langsam glaube ich, dass mich das Buch nicht mehr mehr fesseln kann. Es lässt sich zwar ganz nett lesen, und ich mag Mo und die bücherverrückte Tante - aber es gibt niemanden, mit dem ich mitfiebere. Es ist mir auch irgendwie zu oberflächlich, und von den Ideen her hätte ich auch mehr erwartet.
    Im Moment verstehe ich Meggie auch überhaupt nicht:

  • Bei mir gings weiter mit "Die Heimkehr" von Bernhard Schlink. Der Ich-Erzähler forscht weiter in den unvollständigen Aufzeichnungen des Heimkehrer-Romans. Er erkennt Parallelen zur "Odysee", versucht, die verschiedenen Geschehnisse auf der Heimkehr als Elemente aus der "Odysee" zu interpretieren. Gleichzeitig erkennt er aber auch ein reales Haus, das in der Geschichte so genau beschrieben wird, dass es sich kaum um eine Verwechslung handeln kann. Hier schwächelt der Roman für mich ein bisschen, dieses Erkennen ist ziemlich schnell und unbeholfen ausgearbeitet, da hätte es bestimmt eleganter Lösungen gegeben. Andere Punkte gefallen mir dagegen sehr gut, zum Beispiel die Erklärungen zu Déjà-vu-Erlebnissen.


    Soweit, so gut - ich arbeite mich vorwärts in diesem doch sehr interessanten Roman und bin schon gespannt, wo das alles hinführen wird. Für heute allerdings lasse ich es gut sein mit dem Lesen und verkrieche mich mit einer Ladung Aspirin-Complex ins Bett.


    Viele liebe Grüße :winken:
    Miramis

    :lesen: Kai Meyer - Die Bibliothek im Nebel

  • *räusper* ähm ja, mich gibts auch noch. Ich wollte nur kurz bescheid geben, dass ichs nicht auf die Kette kriege mit dem Lesewochenende :redface: Ich komm mit meinem anderen Zeug zwar gut vorran (Rechnungswesen etc.), aber fürs Lesen fehlt mir im Moment die Ruhe.
    Ich wünsch euch jedenfalls noch viel Spaß :winken:


    bröckchen

    :leserin:<br />Verdammnis - Stieg Larsson<br />Baader Meinhof Komplex - Stefan Aust

  • Mein Umstieg auf "Gegensätze ziehen sich aus" war richtig! Ich habe mich gestern noch sehr amüsiert mit der Patin von der Mütter-Mafia und der Mütter-Society. Herrlich. Spät habe ich das Licht ausgemacht und bin mit einem Lächeln eingeschlafen. Heute morgen waren dann meine Kids der Meinung, daß der Schlaf jetzt reiche. Man - nicht mal in Ruhe lesen kann man im Bett. Nun ist gleich erst einmal Frühstück und dann geht's weiter bei den Mode- und Schuhebewußten Müttern.


    Bei uns regnet es, was ganz klar auf einen Lese-Sonntag hindeutet.

    Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Guten Morgen zusammen!


    Ich bin auch wieder da und habe Marthe mitgebracht...


    Gestern waren wir noch griechisch essen, und nach dieser Völlerei konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Deshalb erfolgt jetzt mein Bericht über Marthes Erlebnisse...


    Ich bin nun auf Seite 257 und kann nur sagen: Arme Marthe! Die Kleine scheint ja das Unglück nur so an zuziehen. Ihr ist was ganz, ganz schlimmes passiert, es war zwar abzusehen dass das irgendwann passiert, aber da hat sie mir schon leid getan...
    Christian war zu dieser Zeit natürlich nicht im Dorf, denn der hätte sie bestimmt gerettet. Oder sein Knappe Lukas, der Marthe auch sehr mag, aber der war ja mit Christian unterwegs.
    Um Gerede gar nicht erst aufkommen zu lassen, und vorallem um zu verhindern dass Christian von diesem Unglück erfährt, heiratet die Marthe nun doch. Sie hätte keine schlechtere Wahl treffen können :rollen:, von den hunderten (übertrieben ausgedrückt), jungen und netten Burschen, die sich ja sowieso alle nach Marthe verzehren, nimmt sie gerade diesen einen...ich versteh sie einfach nicht :grmpf:. Aber die Marthe hält das wohl für eine kluge Wahl, obwohl Christian trotzdem stutzig wurde, schließlich hat sich Marthe vor seiner Abreise so sehr gegen eine Hochzeit gewehrt.


    Ich denke mal Christian wird so oder so hinter das Geheimnis kommen und dann war alles umsonst.


    Ich wünsch euch allen noch einen schönen Lesesonntag!

  • Hej
    Mir geht es ein wenig so wie Bröckchen. Ich hab das Wochenende ein wenig unterschätzt...bis jetzt habe ich nur gelernt, dass die Bewohner Madagaskars Madagassen heißen und wir Deutschen überall gerne Bindestriche hin machen, besonders da wo keine hingehören.
    Nun werde ich aber erst mal eine Meeeterlange Todoliste bearbeiten :rollen:

    &quot;Bücher sind Spiegel: Man sieht in ihnen nur, was man schon in sich hat&quot;<br />Carlos Ruiz Zafón<br />:lesen:

  • Es kam gestern abend wie befürchtet: der Computer streikte und auch heute will er nicht so recht. Ich befürchte sein baldiges Ableben. :sauer:


    Jedenfalls war ich gestern noch eine Weile in "Deutschland", allerdings doch eher in Form von Italien unterwegs: ich reise mit Goethe zusammen nach und durch Italien. Das Buch stammt auch von meiner "dicken" SLW-Liste mit Büchern über 700 Seiten, stellte sich aber doch kürzer als erwartet heraus. Die 150 Seiten Anmerkungen werde ich nur sehr sporadisch lesen, vor allem da ich schon festgestellt habe, dass alles erklärt wird, aber nicht das, was ich gerne wissen möchte. So reist Goethe in eine Etappe von 25½ Meilen in so und solanger zeit. Da möchte ich doch gerne wissen, wie lang eine Goethe-Meile denn eigentlich war -> Fehlanzeige. Das gehört laut Meinung der Anmerker wohl zur Allgemeinbildung. :sauer:

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    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Moin,


    bald hab ichs geschafft. 30 Seiten liegen noch vor mir und Max hat bereits sein Herz gefunden. Jetzt stellt sich ihm die Frage, was tun damit. Eigentlich ging er davon aus, dass wenn er es berührt, es automatisch an der richtigen Stelle seinen Platz finden würde. Dies ist es jedoch nicht der Fall. Der Protagonist kann mit seinem Muskel in der Hand aber auch keinen ein Kilometer hohen Turm erklimmen, den es gilt zu besteigen um aus der Halle der Seelen zu entkommen...
    Ich bin echt gespannt, wie Max und Jan aus dieser Situation entkommen ...