Cornelia Funke - Tintenherz

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    Cornelia Funke - Tintenherz



    Ein Schriftsteller erschafft Leben. Mit jedem Wort, das er niederschreibt erschafft er eine neue Welt mit seinen Bewohnern. Sie wird lebendig und wird es immer sein, es sei denn, die Geschichte würde vernichtet werden.
    Mit der Stimme eines Vorlesers kann das geschriebene Leben in unsere Welt tauchen und sie entweder durcheinander bringen oder in ihr untergehen und verzweifeln.
    Die Magie der Worte. In Tintenherz passiert es, dass Mo einen großen Bösewicht herausliest, der die Welt nicht nur durcheinanderbringt, sondern auch droht, sie zu zerstören. Mo und seine Familie werden Opfer dieses Mannes und seiner Anhänger.
    Verbrannte Bücher, unglaubwürdige Geschichten, Verrat, Gefangennahme und Flucht begleitet den Leser bis zum Ende, an dem das größte Unheil von Mos Tochter herausgelesen werden soll und ihre Stimme es vermacht, dem Bösen in ihrer Welt ein Ende zu setzen.
    Das Buch beginnt mit einem Fremden, der nachts plötzlich auftaucht und Mo vor etwas warnt. Daraufhin fliehen er und seine Tochter und die Geschichte beginnt. Mos Tochter Meggie bleibt das erste Drittel ahnungslos. Weiß nicht, was passiert und warum. Aber dann steigt die Spannung, denn das 12-jährige Mädchen will helfen.
    Eine Geschichte über eine Heldin, die ein ganz gewöhnliches Mädchen ist, wie jedes andere auch. Bis auf eine Ausnahme: Sie kann das geschriebene Wort zum Leben erwecken. Sie kann nicht fliegen, ist nicht stark oder besonders schnell. Sie besiegt das Böse mit Worten.


    Eine mitreißende Geschichte, die einen allerdings nur wirklich fesselt, wenn man den Film vorher nicht gesehen hat. Trotzdem fand ich es toll, sie noch einmal gelesen zu haben.

    Sub 78 :boxen: (SuB, ich sage dir den Kampf an)


    Once Upon a Time in a kingdom filled with entchanted books, there was a girl who loved to read.

  • Mein Monatsbuch für Februar ist


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    Durch meine ganzen Termine heute habe ich erst eine halbe Stunde mit Tintenherz verbracht und gerade mal 30 Seiten bzw. 2 Kapitel geschafft. ABER ich bin schon in der Geschichte angekommen. Bis jetzt habe ich die Hauptfiguren Maggie und ihren Vater Mo kennengelernt und einen Unbekannten mit dem seltsamen Namen Staubfinger. Dieser kennt nun aber Mo und nennt ihn Zauberzunge.
    Maggie belauscht ein Gespräch zwischen Mo und Staubfinger, der ihr sehr unheimlich ist. Nach diesem nächtlichen Gespräch reisen Maggie und ihr Vater übereilt zu einer, ebenfalls geheimnisvollen, Tante Elinor.


    Ach ja, Mo ist übrigens Buchbinder, der wohl öfters mit Maggie zu besonderen Aufträgen reist, und in ihrem ganzen Haus haben Mo und Maggie Bücher verstreut.


    Ganz schön viel für so wenig Seiten :smile:. Ich bin jedenfalls neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

  • Auf den nächsten 40 Seiten reisen Mo, Meggie und Staubfinger zu Tante Elinor, die in einer großen Villa im Süden lebt. In ihrem Haus gibt es unzählige Bücher. Jedes Zimmer ist vollgestopft mit ihnen. Tante Elinor mag leider so gar keine Kinder, was Meggie auch zu spüren bekommt.
    Staubfinger erzählt Meggie von einem sehr grausamen und gefährlichen Mann namens Capricorn, der etwas sucht, was Mo besitzt.
    Dieses Etwas ist ein Buch, das Mo erst vor Meggie versteckt, es ihr dann aber doch zeigen muss. Mo übergibt dieses Buch Elinor, die es zwischen ihren ganzen normalen und besonderen Büchern verstecken soll/wird.


    Meggie und somit auch der Leser fühlt, dass ihr Leben gerade etwas aus den Fugen gerät und versteht ihre kleine Welt nicht mehr. Man möchte auf jeden Fall weiterlesen, um zu erfahren, was es mit diesem geheimnisvollen Buch, Capricorn und allen anderen passiert.


    Ach übrigens: Staubfinger besitzt ein marderähnliches Tier (Gwin) , das kleine Hörner hat. In dem geheimnisvollen Buch ist genauso ein Tier auf einem illustrierten Buchstaben zu sehen!

  • Ich bin ja nicht gerade eine Schnellleserin, daher bin ich erst auf Seite 150. Vom Inhalt werde ich ab jetzt nicht mehr so viel schreiben, da es doch einiges verraten würde, was das Buch spannend und interessant macht.
    Nur so viel: Es hat eine Reise weiter in den Süden, nämlich nach Ligurien stattgefunden. Wo nun alle Beteiligten auf verschiedenen Wegen angekommen sind.
    Und nun will Mo Meggie das Geheimnis erzählen, das mit dem Buch und der ganzen Angelegenheit zutun hat.


    Das interessiert mich als Leser natürlich auch. Gerne würde ich auch noch mehr Infos über Meggies Mutter bekommen, die vor ca. 9 Jahren weggegangen ist und über die nie richtig geredet wird.


    Ich bin weiterhin mitten im Geschehen und komme, wenn ich denn Zeit finde, gut durch das Buch.


    bird: Ja ungelesene Bücher und Bücherwünsche habe ich auch mehr als genug :breitgrins:

  • So, dass Geheimnis des Buches kenne ich nun. Zumindestens soweit wie es die Protagonisten auch tun. Aber es bleiben für alle Beteiligten (mich eingeschlossen) noch genug Unwissenheiten über, um auch weiterhin in dieser Geschichte zu verweilen.
    Es ist auf jeden Fall ein "fantastisches" Buch, also nix für die Rationalisten unter uns Lesern. Für mich passt es daher sehr gut.

  • Tja, leider bin ich immer noch nicht durch :redface:. Ich habe einfach zu viel zu tun in letzter Zeit, um zügig zu lesen.
    Am Buch liegt es aber nicht. Es gab gerade eine sehr spannende Sequenz und nun kann ich als Leser erst einmal durchschnaufen. Obwohl das nächste "Highlight" sich schon aufbaut.
    Hoffentlich schaffe ich heute Nachmittag mal mehr als 50 Seiten!

  • Ich habe Tintenherz im Zuge der Februar-Monatsrunde (Herz) 2013 gelesen und mal ganz direkt: Mir hat es gut gefallen.
    Das Buch ist leicht und flüssig, aber nicht seicht zu lesen. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und die Autorin hat es geschafft direkt von Anfang an den Spannungsbogen so aufzubauen, dass man immer weiterlesen möchte.
    Das ganze Buch geht in seiner Handlung recht flott voran, so dass ich das Gefühl hatte, dass die Vorbereitungen zum Finale sich ungewöhnlich in die Länge zogen.
    Das Ende ist für mich gut gelungen. Natürlich lässt es Raum für die Fortsetzungen, man kann das Buch aber auch einfach als abgeschlossen betrachten, denn es gibt keinen Cliffhanger, sondern ein Ende, das Raum und Spekulationen für mehr bietet.


    Meiner Meinung nach, ist Tintenherz ein schönes fantastisches Buch für junge Heranwachsende und alle, die keine zu detailgetreue, aber gut ausgearbeitete Geschichte zu schätzen wissen.


    Ich vergebe für Cornelia Funke´s "Tintenherz"
    4ratten


    Ach übrigens: Wer im näheren Umkreis von Oberhausen wohnt, hier ein Tipp:


    Vom 20.01.2013 - 20.05.2013 zeigt die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen eine Ausstellung mit Bildern aus Cornelia Funkes Büchern von den frühen Kinderbüchern bis Reckless.
    Ich werde sie mir auf jeden Fall noch ansehen.

  • Tintenherz gehört wohl auch zu den "gehypten" Bücher. Mich hat das Büch zwar nicht umgehauen,
    aber gefallen hat es mir und ich habe schöne Stunden mit Tintenherz verbracht. Man merkt aufgrund
    des Schreibstils, dass das Buch für jüngere Leser gedacht ist, aber das ist kein Hindernis, dass auch
    Erwachsene mit dem Buch ihre Freude haben.


    Die Charaktere haben mir zum Großteil von Anfang an gefallen. Ich mochte sie eigentlich alle, Mo, Meggie,
    Elinor, Farid, Staubfinger etc.


    Tintenherz ist ein Buch, in dem es um Bücher geht.
    Ganz besonders angetan haben es mir dementsprechend die Szenen in Elinors Haus. Die Beschreibung,
    wie ihr Haus mit den ganzen Büchern aussieht ließ in mir ein ganz spezielles Bild entstehen, und zwar
    das von der Bibliothek des Biestes im Disney Film "Die Schöne und das Biest". Genau so sieht Elinors Haus
    für mich aus.


    Einige Dinge haben mich etwas enttäuscht zurückgelassen


    aber dennoch hat mir Tintenherz wirklich gefallen und ich gebe dem Buch daher



    4ratten

    One must always be careful about books and whats inside them. For words have the power to change us.~Tessa Gray in Clockwork Angel by Cassandra Clare~

    Einmal editiert, zuletzt von Melly ()

  • Ganz ehrlich? Ich glaube, ich bin schlicht zu alt für dieses Buch. Es hat wunderschön angefangen, aber wie länger ich lese, umso langweiliger erscheint es mir. Dabei gibt es eigentlich immer wieder Action-Szenen und die Bilder sind sehr stimmungsvoll. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es wird trotzdem vor allem geredet. Mir war schon klar, dass es ein Jugendbuch ist, das logischerweise nicht den gleichen Anspruch hat, wie ein Buch für Erwachsene. Aber trotzdem bin ich bisher ein wenig enttäuscht. Ich hätte irgendwie mehr erwartet. Vielleicht hätte ich das doch vor drei Jahren lesen sollen, als ich den Film gesehen habe. Deshalb wollte ich es ja auch unbedingt lesen. Hm, ich versuche mal noch ein paar Seiten weiter zu kommen, aber viele Chancen gebe ich dem nicht mehr.

  • Hast du das Buch denn nun ausgelesen oder (vorläufig) abgebrochen?


    Mir hat Tintenherz auch nicht gefallen - die Idee ist wunderschön und hat ein riesiges Potenzial. Ich selbst hab aber an keiner Stelle auch nur ansatzweise gemerkt, wie es ausgearbeitet wurde.


    Die Seiten 100-400 kann man sich eigentlich sparen, ohne viel zu verpassen - es zieht sich, man erlebt ein Hin und her, in dem man kaum vorankommt.
    Die Basis, dass Charaktere aus Geschichten heraus und umgekehrt gelesen werden können, ist hier einfach eine Tatsache ohne Drumherum - entweder ist plötzlich jemand da oder weg, ohne viel Trara. Da kam einfach keine Atmosphäre bei mir auf.
    Was mir dann doch gefallen hat, war natürlich Elinors Bibliothek und dass Meggie hier tatsächlich ein junges Mädchen sein konnte, dass lange Zeit authentisch erschien, weil sie einfach die normale Reaktion - Angst - gezeigt hat.


    Es wird wohl nicht viel hängenbleiben und die Folgebände werde ich nicht lesen. :traurig:


    2ratten

    Es geschah kurz nach Anbruch des neuen Jahres, zu einem Zeitpunkt,

    als die violetten und gelben Blüten der Mimosenbäume rings um die Ambulanz

    aufgesprungen waren und ganz Missing in Vanilleduft gehüllt war.


    Abraham Verghese – Rückkehr nach Missing


  • Hast du das Buch denn nun ausgelesen oder (vorläufig) abgebrochen?


    Ich habe dann abgebrochen, eben wegen diesem Gefühl, nicht voranzukommen. Was mich auch gestört hat, war die Darstellung des Bösewichtes, viel zu flach. Hier auch wieder: Vielleicht liegt es daran, dass es ein Jugendbuch ist, aber dieses Wissen nützt dann nichts, wenn es mir nichts sagt. :zwinker: Und das Hin und Her, oh ja, das mochte ich auch nicht. Da habe ich die Geduld verloren.


  • Vielleicht liegt es daran, dass es ein Jugendbuch ist, aber dieses Wissen nützt dann nichts, wenn es mir nichts sagt. :zwinker:


    :daumen:


    Ich dachte auch erst, dass es vielleicht am Alter liegt - aber so viele andere Erwachsene sind ja auch begeistert.
    Wir sind wohl einfach nicht für die Tintenwelt geschaffen. :zwinker:

    Es geschah kurz nach Anbruch des neuen Jahres, zu einem Zeitpunkt,

    als die violetten und gelben Blüten der Mimosenbäume rings um die Ambulanz

    aufgesprungen waren und ganz Missing in Vanilleduft gehüllt war.


    Abraham Verghese – Rückkehr nach Missing

  • Cornelia Funke


    Tintenherz


    Die 12jährige Meggie ist eine begeisterte Leserin. Das hat sie von ihrem Vater Mo, der als Buchrestaurator auch komplet bibliophil ist. Die Mutter hat die Familie verlassen, als Meggie noch sehr klein war, das Kind hat keine Erinnerung an sie.
    Eines Nachts steht ein geheimnisvoller Fremder vor dem Haus im Regen. Sein merkwürdiger Name lautet Staubfinger, und Vater Mo kennt ihn von früher. Mit Staubfingers Auftauchen ist es vorbei mit dem gemütlichen Alltagsleben: Mo ergreift seine Tochter, eine Notfallausrüstung und ergreift zusammen mit Staubfinger die Flucht. Denn die Vergangenheit holt ihn wieder ein. Laut Staubfinger ist der gefährliche Capricorn ihm wieder auf die Spur gekommen.
    Für Meggie ist das alles ein Rätsel, sie hält Augen und Ohren offen, um möglichst viel zu erfahren. Denn Mo erzählt ihr freiwillig möglichst nichts von den Bedrohungen. Die drei flüchten zu einer entfernten Verwandten nach Italien: der Büchersammlerin Elinor. In ihrem großen Haus lebt Elinor allein mit ihren Schätzen, den Büchern. Sie stehen überall, werden gehegt und gepflegt, ein Bücherparadies. Doch Capricorn ist nicht so leicht abzuschütteln…


    Jetzt habe auch ich endlich diesen wunderbar bibliophilen Roman gelesen. Es hat mir viel Spaß gemacht. Meine Lieblingsfigur ist die tolle, leicht schrullige Elinor, sie ist einfach großartig!


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    Tintenherz, der erste Teil, ist nicht nur ein "Buch über Bücher", wie ich sie liebe, es ist eine Liebeserklärung an die Bücher überhaupt und an die Literatur.


    Jedes Kapitel beginnt auf einer neuen Seite. Ist auf der Seite, wo ein Kapitel endet, noch Platz, wird es von einer wunderschönen Illustration von Cornelia Funke geziert. Und jedes neue Kapitel beginnt mit einem kleinen Zitat aus einem anderen Buch. "Die Brautprinzessin" oder "Peter Pan", "Der König von Narnia" oder "Die Abenteuer des Tom Sawyer" und noch viele mehr. Cornelia Funkes Schreibstil ist sehr schön.


    Meggie und ihr Vater Mortimer Folchart, den sie nur Mo nennt, leben in einem Haus. Beide lieben Bücher über alles. Mo ist noch dazu ein "Buch-Doktor". Er verleiht kaputten Büchern ein neues Kleid.


    Meggie hat ihr Buch sogar beim Schlafen unterm Kopfkissen liegen:


    Zitat

    Unter ihrem Kissen lag das Buch, in dem sie gelesen hatte. Es drückte den Einband gegen ihr Ohr, als wollte es sie wieder zwischen seine bedruckten Seiten locken. "Oh, das ist bestimmt sehr bequem, so ein eckiges, hartes Ding unterm Kopf", hatte ihr Vater gesagt, als er zum ersten mal ein Buch unter ihrem Kissen entdeckte. "Gib zu, es flüstert dir nachts seine Geschichte ins Ohr." - "Manchmal!", hatte Meggie geantwortet. "Aber es funktioniert nur bei Kindern."

    An diesem Abend, als Meggie nicht einschlafen konnte, kam ein Fremder zu Besuch. Staubfinger; den Namen hatte Meggie noch nie gehört. Wer ist er? Und warum nennt er ihren Vater Zauberzunge?


    Es stellt sich heraus, dass Mo, wenn er ein Buch vorliest, es irgendwie schafft, Dinge oder Personen aus diesem Buch wahrwerden zu lassen. Andererseits verschwindet aber auch etwas aus seiner Welt in das entsprechende Buch. Kam Staubfinger so in ihre Welt? Staubfinger, der kommt, um sie vor Capricorn und seinen Mannen zu warnen, die ebenfalls auf diese Weise hierherkamen. Und wie ist es dann mit Meggies Mutter? Ist sie wirklich auf Abenteuerreise gegangen und nicht mehr zurückgekommen?


    Capricorn und Co. haben sich in einem Dorf eingerichtet. Staubfinger ist der einzige, der unbedingt wieder zurück möchte in seine Welt. Und er kann Mo nicht glauben, dass der es nicht schaffen sollte, dies zu bewerkstelligen. Doch Capricorn hat alle Buchexemplare aufgetrieben und sie verbrannt. Bis auf eines. Doch wie dort rankommen?


    Zu dritt machen sie sich auf den Weg zu Maggies Tante Elinor, die in einem riesigen Haus voller Bücher lebt. Und sie überlegen gemeinsam, wie sie nun weiter vorgehen sollten.


    Bei einigen Sachen war ich skeptisch, gerade, weil diese Trilogie als Jugendserie verkauft wird. Figuren, die laufend davon reden, jemanden umbringen zu wollen und mit Waffen rumhantieren, ist es das, was Jugendliche heutzutage lesen? Mir war das fast ein bisschen viel.


    Und eine Gänsehaut habe ich bei zwei Szenen bekommen, als es um verbrannte Bücher ging. Da hatte ich arg mit zu kämpfen.


    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. So eine wundervolle Geschichte mit Charakteren, die man lieben und hassen kann und einem Schreibstil, von dem man sich tragen lassen kann. Ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll.


    Man beginnt zu lesen und sofort ist alles um einen herum weg. Als wenn man sich mittendrin in der Geschichte befindet. Einfach toll.


    Ich habe ja schon einige Bücher gelesen, wo ich immer dachte: Mensch, haben die denn gar keine Angst? Wenn Frauen sich zum Beispiel in Gefahr bringen, weil sie ihre Neugierde nicht zügeln können oder ihre Nase überall reinstecken müssen.


    Aber hier, in dieser Geschichte, wird die Angst, die Meggie, Elinor und die anderen immer wieder mal haben, sehr gut beschrieben. Und obwohl das ein Fantasy-Buch ist, kann ich mich in diese Figuren sehr gut hineinversetzen und ängstige mich mit, weil ich so total in der Geschichte drin bin, wenn ich mir das Buch vorknöpfe. Das habe ich lange nicht gehabt.

    5ratten

    Denn ich, ohne Bücher, bin nicht ich. - Christa Wolf

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    Ein Buch voller Magie

    Meggie und ihr Vater, der Buchbinder Mo, bekommen eines Nachts den Besuch eines unheimlichen Gastes, der sie vor Capricorn warnt. Sie reisen am nächsten Morgen zu Tante Elinor, die eine sehr kostbare Bibliothek besitzt. Hier versteckt Mo das Buch, das für unglaubliche, magische und atemberaubende Abenteuer steht. Meggie löst dabei das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn und gerät auch selbst in große Gefahr. Der furiose Auftakt der Tintenwelt-Reihe von Cornelia Funke.



    Meine Meinung


    Ich habe dieses Buch bereits vor fast 20 Jahren gelesen, damals jedoch nicht rezensiert. Heute habe ich es nochmals gelesen um es rezensieren zu können. Es ist halt sehr lange her und ich konnte mich ab einiges nicht5 mehr erinnern, nur daran, dass es mir damals schon sehr gut gefallen hatte. Auch an die Fortsetzung habe ich nur noch dunkle Erinnerungen, daher hoffe ich, auch dieses als E-Book lesen zu können. Es ist ein Buch voller Spannung und Magie. In der Geschichte war ich schnell drinnen, denn an das eine oder andere konnte ich mich schon noch erinnern. Aber an vieles nicht mehr, weshalb das Ende irgendwie etwas überraschend war. Die Autorin schreibt so, dass keine Unklarheiten im Text meinen Lesefluss gestört haben. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Mo, Meggies Vater, der das Buch benutzen wollte um seine Frau zurück zu holen. Ob ihm das gelingen wird? Der geneigte Leser wird es beim Lesen des Buches erfahren. Meggie und Mo, sowie Tante Elinor müssen viele Gefahren bestehen und geraten selbst nicht nur einmal in Lebensgefahr. Wie sie dieser entkommen, ja das muss der geneigte Leser auch selbst lesen. Das Buch hat mich gefesselt, war spannend und hat mich sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

    5ratten

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________

    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Nachdem ich "Tintenherz" vor ca. 20 Jahren (relativ kurz nach Erscheinen des Buches) zweimal angefangen und enttäuscht wieder weggestellt habe dachte ich, dass Cornelia Funke einfach keine Autorin ist, mit deren Werken ich glücklich werde. So gut wie jede/r fand das Buch toll, nur ich nicht, ich habe mein Exemplar dann sogar verschenkt, weil ich es nicht wieder anlesen wollte.


    Zum Glück habe ich meine Meinung geändert und in diesem Jahr "Tintenherz" eine dritte Chance gegeben, denn diesmal hat es mir ganz gut gefallen, wenn es auch nicht das ganz große Lieblingsbuchpotential hat. Dafür hat die Geschichte so einige Längen (100 Seiten weniger hätten dem Buch meiner Ansicht nach echt gut getan) und sind die Figuren leider nicht gut genug ausgearbeitet, mit Ausnahme von Ellinor, die mir gut gefallen hat und mit der ich im Verlauf der Handlung auch mitgelitten habe,

    Zitat

    als ihre geliebten Bücher in Flammen aufgegangen sind.

    Richtig gut gefallen hat, dass in diesem Buch die Liebe zu Büchern und ihren Geschichten immer wieder durchdringt, nicht nur mit den Zitaten am Anfang der Kapitel, sondern mit so vielen kleinen Details. Es ist wirklich ein Buch für Buchliebhaber, und die Grundidee, durch Vorlesen die Figuren der Geschichten lebendig werden zu lassen, ist einfach charmant.


    Ich verlasse mich also auf die Hinweise anderer LeserInnen hier und werde auch den zweiten Band, der besser sein soll, lesen, denn die Geschichte von "Tintenherz" ist für mich noch nicht auserzählt.


    4ratten