Philip José Farmer - Die Flusswelt der Zeit (Der Flusswelt-Zyklus 1)

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    Inhalt:


    Sir Richard Burton, der berühmte Forscher aus dem 19. Jahrhundert, erwacht nach seinem Tod in einer fremden Welt. Zusammen mit unzähligen Menschen aus allen Epochen und allen denkbaren Ecken der uns bekannten Erde, wird er an einem langen Fluss wieder zum Leben erweckt.
    Doch wer hat sie wieder erweckt? Und zu welchem Zweck? Burton wäre nicht der wissbegierige Forscher als der er uns bekannt ist, wenn er sich nicht auf die Suche nach der Lösung dieser Fragen machen würde.
    Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft er neben vielen interessanten Völkern auch bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Hermann Göring. Hat die Wiedererweckung die Menschen verändert, oder verhalten sie sich noch genauso wie in ihrem ersten Leben?


    Meine Meinung:


    Ein wichtiger Punkt, weshalb mich das Buch so fasziniert hat, war sicherlich der Charakter des Sir Richard Burton. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich erst eine Romanbiographie über ihn gelesen, „Der Weltensammler“ von Ilija Trojanow. Was es natürlich umso interessanter machte, ihm hier wieder zu begegnen.


    Das Buch wird unter phantastische Literatur eingeordnet, was auch stimmt. Aber es zählt meiner Meinung nach nicht zur Fantasy, sondern eindeutig zur Science Fiction.


    Es ist eine abenteuerliche Gesellschaftsanalyse. Oft dreht sich die Handlung darum, wie die Menschen damit umgehen, in dieser fremden Welt eine neue Chance zu bekommen. Aber unter fremd bestimmten Bedingungen. Und in einer Mischung der Gesellschaften aus verschiedenen Zeiten und Gebieten, die schnell zu Konflikten führt. Verständlicher Weise, wie soll zum Beispiel ein Neandertaler auch verstehen, warum ein Homo sapiens sapiens aus dem 21. Jahrhundert seine Vorstellungen von Leichenentsorgung nicht befürwortet.
    Wird jemand der in seinem ersten Leben ein Despot war, auch in diesem Leben wieder eine ähnliche Machtposition erlangen? Wie weit hat das Volk auf diese Entwicklung Einfluss? Was passiert, wenn zwei kulturell unterschiedliche Völker aufeinander treffen? Wird eines davon versklavt? Oder lernt die eine Kultur von der anderen? Was geschieht, wenn die Menschen um ihre Vorstellung des Jenseits betrogen werden? Wie entwickeln sich die Religionen, wenn sie um die Verheißung des Paradieses gebracht werden?
    Über solche Fragen hat sich der Autor seine Gedanken gemacht und seine Vision dieser bunt zusammen gewürfelten Gesellschaft stellt er uns während Burtons Reise vor.


    Ein Buch bei dem man ins Grübeln kommt, dass einen gleichzeitig mit zwei Spannungsbögen fortwährend fesselt. Zum einen der Gesellschaftsentwicklung, zum einen der Frage danach wer diese Welt kreiert hat und zu welchem Zweck. Immer wieder mal zum schmunzeln brachte mich die Erwähnung, dass die Erde 2008 zerstört wurde. Wir haben nicht mehr lange Zeit. ;) Dazu sollte man aber vielleicht auch erwähnen, dass die erste Version dieser Geschichte schon 1952 geschrieben wurde, die erste Veröffentlichung 1972 stattfand. Da war das nächste Jahrtausend noch in weiter Ferne.


    Trotz all der positiven Punkte habe ich nicht das Bedürfnis, mir gleich den zweiten Band zu besorgen und weiter zu lesen. Irgendwann werde ich das sicher tun, aber nicht jetzt. Vielleicht liegt das daran, dass die Erzählung ehemals als Novellen erschien, wodurch sie einfach abgeschlossen wirkt. Natürlich kann man noch unzählige Menschen bei ihrem sicher interessanten Weg auf der Flusswelt begleiten, aber die erste Spannung hat sich doch erledigt.


    4ratten



    Im ganzen Buch hat definitiv kein Hund gebellt, daher:


    garantiert-Bellfrei.jpg

  • Hallo !


    Habe die Rezi nur überflogen- Das Buch ist noch auf meinem Merkzettel und meist gehe ich lieber "unbelastet" daran, ein Buch zu lesen.
    Wenn ich's mal gelesen hab, sag ich auch was dazu!


    Gruß Holger

    Phantastik Geschichten aus eigener Feder, gibt es hier:<br /><br />mindworlds.de

  • Gekauft hatte ich es schon, weil yanni mich beim Zitaträtsel verführt hat, aber nun subt es friedlich vor sich hin. Daher habe ich Deine Rezi zwar mit Interesse gelesen, aber ich kann noch nichts zu einer Diskussion über das Buch beitragen. Da mußt Du Dich noch so drei bis fünf Jahre gedulden :breitgrins:


    Schönen Gruß,
    Aldawen

  • sandhofer: konstruktive Kritik ist immer erwünscht. :breitgrins:


    @Aldawen: bei Deinem SUB könnte das Ewigkeiten dauern. *g*


    holger: mache ich auch so, wenn ich ein Buch noch nicht gelesen habe. Dann lese ich meistens nur das Fazit einer Rezi.


    Ich hätte gedacht, dass hier schon mehr Leute das Buch gelesen haben. War schon erstaunt, dass es noch keinen Thread dazu gab.


    Danke für eure Rückmeldungen. :smile:

  • Bin auf das Buch über das Forum hier gestoßen, habe es kurzerhand gekauft - und wurde enttäuscht. Meines Erachtes wäre aus dem spannenden Stoff sehr viel mehr zu machen gewesen:


    - Gesellschaftsentwicklung: vollzieht sich ähnlich wie auf der Erde und ist im Buch analytisch schnell abgehandelt. Gerade auf der Basis, der an sich guten Idee der "Nahrungsmittellieferungen" durch die Gralsteine und damit der Sicherung der niederern Stufen der Bedürfnispyramide, hätte sich die Menschheit zu einer höheren Gattung entwickeln können (auch angesichts der Vision mit Gott, die Burton am Anfang der Geschichte hat). Zumindest für gewisse Teile des Flusstales, hätte der Autor eine solche Evolution zeichnen können. Schade.


    - Zusammenprall verschiedenster Kulturen/Epochen: der Leser bekommt nur selten bis gar nicht neue Sichtweise auf historische Ereignisse vermittelt (was hätte man alles mit Jesus diskutieren können?). Auch wenn natürlich nur fiktiv, hätten solche Dialoge den Unterhaltungswert gewiss gesteigert.


    - Motive/Umstände für die Wiedererweckung: Achtung, Spoiler!


    Darüberhinaus hat mich der Charakter Richard Francis Burton ziemlich geärgert, da es sich um eine Person zu handeln scheint, die keiner Reflexion über sein Handeln und Denken fähig ist und der es lediglich um Rache ob der widerfahrenen Behandlung von Seiten der Ethiker geht. Die Vision aus der Sicht eines solchen Individuums zu erzählen, sagt eigentlich schon alles über den Tiefgang dieses Werkes aus.


    Schade, Schade und nochmal Schade, das Potential war definitiv da. Und wäre es das Gesamtwerk nicht nur eine Aneinanderreihung von einzelnen Novellen, ich hätte dem zweiten Band auch trotz des schwachen ersten Teiles gelesen. So habe ich, wie der erste Poster im Thread, kein Bedürfnis mit den zweiten Band fortzusetzen. Mehr noch: die Fassung ist, entgegen der Meinung des Autors (siehe Postskriptum), nicht zufriedenstellend.


    2ratten


    Viele Grüsse,


    plakes


    P.S. Das ist mein erster Post! Ein herzliches Hallo und viele Grüße in die Runde! :)

    Remember, remember the Fifth of November, / The Gunpowder Treason and Plot, / I can think of no reason / Why the Gunpowder Treason / Should ever be forgot.

  • Ich habe die Bücher vor ca. 30 Jahren gelesen. Der erste Band gefiel mir noch recht gut, die anderen ließen dann stark nach. Die waren (so habe ich sie zumindest in Erinnerung) reine Abenteuer- oder Actionromane ohne tieferen Hintergrund. Wenn euch also schon Band 1 nicht besonders gefallen hat, solltet ihr wirklich die Finger vom Rest lassen.
    Wer sich hinter dem Namen "Richard Burton" versteckt, war mir damals allerdings völlig unbekannt :redface: ; mir war nur klar, dass es sich nicht um diesen handelte.

    Wir sind irre, also lesen wir!

  • Hallo Likimeya,


    ich habe deine Rezension schon damals in deinem Blog gelesen und hast mich auf den Autor sehr neugierig gemacht, von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe.


    Interessant ist, das Farmer in manchen seiner Erzählungen als Tabubrecher gilt; z.B. in der Geschichte "Die Liebenden", eine Beziehung eines irdischen Mannes zu einem außerirdischen Wesen oder in anderen Erzählungen das Tabuthema des Inzest.
    Gerade der Blick auf gesellschaftliche Themen, macht den Autor für mich interessant.

    Liebe Grüße
    mombour

  • Hallo,


    habe ich das richtig verstanden, dass der erste Teil in sich abgeschlossen ist und die weiteren - offensichtlich nicht besser werdenden - Bände nicht unbedingt gelesen werden müssen?


    Liebe Grüße :winken:

  • Was wäre, wenn alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, gleichzeitig wiedergeboren werden, in der Blüte ihrer Jahre und kerngesund? Genau dies passiert an den Ufern eines Flusses, der mehrere Millionen Kilometer lang sein muss, damit er allen Wiedererweckten genügend Raum bietet. Doch was fangen die Menschen mit dieser zweiten Chance an, die ihnen gegeben wurde? Und wer überhaupt zeichnet sich dafür verantwortlich?


    Diese Fragen beschäftigen auch den berühmten Forscher Sir Richard Burton, der im Jahre 1890 auf der Erde starb und nun in der Flusswelt erneut zum Leben erwacht. Gemeinsam mit einigen in seiner Nähe wiedererweckten Personen, darunter die Aristokratin Alice, der Urmensch Kazz und der zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf der Erde gelandete Alien Monat, schließt er sich zu einer Gruppe zusammen, um während des anfänglichen Chaos und der Verwirrung nicht unterzugehen. Doch es zeigt sich bald, dass auf der Flusswelt der Tod nicht von Dauer ist und man an einem anderen Abschnitt des Flusses erneut wiedergeboren wird, falls man verstirbt. Um herauszufinden, wie lang dieser Fluss ist und ob es an seinen Ufern noch mehr gibt außer einen schmalen Wiesenstreifen und dahinter steil ansteigende Berge, beschließt Burton ein Floß zu bauen und den Fluss zu befahren.


    Während der folgenden mehrjährigen Reise stellt sich heraus, dass sich aus dem anfänglichen Chaos zumeist Diktaturen entwickelt haben, in der einige starke Persönlichkeiten die Bevölkerung ihrer Umgebung unterwerfen und sich auf ihre Kosten bereichern. Einer dieser Tyrannen entpuppt sich als Hermann Göring, den Oberbefehlshaber der Luftwaffe des Dritten Reichs unter Hitler. Nach seinem Entkommen aus Görings Reich kreuzen sich die Wege der beiden noch mehrere Male – zu oft, um noch als Zufall durchgehen zu können. Während Burton sich fragt, wer hinter ihren gemeinsamen Wiedererweckungen stecken könnte und generell hinter der Flusswelt, muss sich Göring unter dem Einfluss einer Droge, dem sog. Traumgummi, mit seiner Vergangenheit auseinander setzen.


    Als Leser habe ich es noch einfach so hingenommen, dass Farmer als eine seiner Hauptpersonen den berühmten Forscher Sir Richard Burton ausgewählt hat, der unter anderem für seine Reise nach Mekka (als muslimischer Pilger verkleidet) bekannt geworden war. Doch mit dem Auftauchen von Hermann Göring hat mich Farmer überrascht. Zuerst habe ich befürchtet, dass dahinter nur die antideutsche Haltung des US-Amerikaners steckt, doch mit seiner subtilen Darstellung der Wandlung des Kriegsverbrechers konnte er mich vom Gegenteil überzeugen, so dass ich als Leser zwischen Mitleid und Abscheu geschwankt habe und dabei zunehmend das Mitleid die Oberhand gewann.


    In der ebenfalls in der Neuauflage des Buches enthaltenen, bisher unveröffentlichten Novelle „Auf dem Fluss“ geht Farmer sogar noch einen Schritt weiter, indem er den Zimmermann Jeschua in sein Personal integriert. Für gläubige Christen mag dies ein Frevel sein, mich jedoch hat es nicht gestört. Im Gegenteil: es beantwortet die im Roman schon aufgekommene Frage, ob auch Jesus Christus wiedererweckt wurde und wenn ja, was er zu erzählen wüsste – allerdings anders als ich erwartet hatte.


    Nach einem etwas zähen Beginn hat mich die Flusswelt und die auf ihr stattfindende Geschehnisse immer weiter in ihren Bann gezogen und obwohl die Charaktere teilweise recht stereotyp waren bzw. die Nebenfiguren kaum genug Zeit hatten, um sich dem Leser näher vorzustellen, wollte ich wissen, wie es mit Burtons Reise weitergeht und ob er es schafft, die Quelle des Flusses zu erreichen und zu sehen, was dahinter liegt. Doch da dieses Buch erst der erste Band des fünfteiligen Flusswelt-Zyklus ist, wurden bisher mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben. Von daher werde ich mir nach und nach noch die übrigen Bücher anschaffen. Für diesen Auftakt gibt es von mir erstmal
    3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

  • Hallo, ihr Lieben!


    Ich belebe mal diesen alten Thread wieder, denn auch ich habe inzwischen die Flusswelt erkundet - wenn auch noch nicht sehr genau. :zwinker:


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    Originaltitel: To Your Scattered Bodies Go
    Seiten: 220


    Inhalt:
    Sir Richard Burton segnet das Zeitliche auf Erden und erwacht am Ufer eines schier endlosen Flusses wieder. Zusammen mit allen anderen Menschen, die je auf der Erde gelebt haben. Schnell stellt sich heraus, dass Kulturen, Zeiten, Sprachen und Religionen hier bunt gemischt wurden.
    Nun stellt sich die Frage des Wie und des Warum. Was ist diese Welt, die nur aus einem Fluss und ein paar Hügeln an den Ufern besteht? Wie konnte die gesamte Menschheit - plus ein Alien :zwinker: - wiederbelebt werden? Und wie wird sich die Gesellschaft entwickeln?


    Meine Meinung:
    Was für eine grandiose Idee! Alle Menschen der Erde in jungen, gesunden Körpern - und übrigens völlig nackt und haarlos - in einer Fremden Welt wieder zu beleben, klingt wie ein toller Anfang für eine gute Geschichte. Und das ist es auch.
    Ich habe mit Richard Burton gemeinsam gestaunt und mich gewundert, was mit ihm passiert. Etwa die erste Hälfte des Romans verbringen wir damit, die Riverworld genauer zu erkunden, Nahrungsquellen ausfindig zu machen und zumindest annähernd zu verstehen, was eigentlich los ist.


    Hier wurde für mich auch etwas holprig erzählt. Farmer konzentriert sich entweder auf die Welt oder auf die Charaktere, schafft es aber - zumindest in der ersten Hälfte des Buches - nicht, die beiden miteinander zu verbinden. Das ist nicht unbedingt tragisch, ließ die Handlung aber zeitweise etwas langatmig werden und die Charaktere wiederum lange Zeit flach bleiben. Die Gruppe, die sich um Burton bildet, ist mir aber doch schnell ans Herz gewachsen, auch wenn für meinen Geschmack viel zu wenig Monat (das Alien) vorkam.


    Ab der Hälfte wird es ein zwiespältiger Genuss zu erleben, wie sich die Gesellschaft an verschiedenen Stellen des Flusses entwickelt. Wie Emily schon sagt, trifft man hier von kriegerischen Völkern alles bis hin zu friedliebenden, offenen Kulturen. Der Krieg scheint aber zumindest da, wo Burton ist, zu überwiegen. Teilweise schockierend, erkennt man die Menschheit wieder, so wie sie nun mal zu sein scheint. Dieser Teil des Romans hat mir aber sehr viel Spaß gemacht, besonders als Hermann Göring auftaucht (schließlich sind alle Menschen wieder erweckt worden, irgendwo rennt also sicher auch Hitler herum :entsetzt:). Dieser macht auch eine interessante Charakterentwicklung durch, die ich mir nicht erwartet hatte.


    Das zweite, und viel größere, Fragezeichen der Geschichte ist: Was hat die Menschheit eigentlich hier verloren? Warum sind sie hier? Burton glaubt an wissenschaftliche Erklärungen und setzt alles dran, diese zu finden. Obwohl wir Leser gegen Ende hin kleine Happen an Informationen vorgesetzt bekommen, bleibt doch vieles unbeantwortet. Normalerweise würde ich mich darüber sehr ärgern, aber weil der Rest der Reihe bereits subbt, bin ich dem Autor nicht böse.


    Man merkt sehr, dass dieses Buch die Einleitung zu einer größeren Geschichte ist, daher auch die unbeantworteten Fragen. Sie hat mir jedenfalls Lust auf mehr gemacht und das Nachwort hat dann sein Übriges getan - in Band 2 treffen wir demnach nämlich auf Samuel Clemens. :breitgrins:


    3ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog

    Einmal editiert, zuletzt von Wendy ()

  • Hallo,
    ich habe die ersten zwei oder drei Bände vor mindestens 20 Jahren mal gelesen. Der erste gefiel mir noch sehr gut, die folgenden wurden dann zunehmend zäh. Ich habe dann vor 2-3 Jahren meinem Vater die letzten zwei Bände antiquarisch besorgt, aber die wurden wohl immer zäher und zäher.


    Ich fürchte dies so ein Fall wie Asimovs Foundation-Trilogie (ausgewalzt zur Heptalogie) oder Herberts Dune-Zyklus. Brilliante Ideen, die immer fader werden, je länger die Reihen dauern. Da wäre weniger definitiv mehr gewesen.


    Morwen

    "What we remember is all the home we need."

    Roberet Holdstock, Avilion


    Mein SuB: Link<br />Mein Goodreads-Account

  • Morwen: Ja, das kommt leider öfter vor. Ich habe bei Dune bisher auch nur den ersten Band gelesen und zumindest Schatz meint, dass Teil 3 der beste ist und sie generell später besser werden (abgesehen von den Prequels etc. von Brian Herbert - da sind sich alle einig :rollen:). Und Foundation subbt zwar noch fleißig, kenne ich aber noch gar nicht.


    Aber 5 Teile von Riverworld sind nicht so arg viele und wenn die Fortsetzungen so dünn sind wie Band 1, dann bin ich sicher, dass ich sie zumindest lesen - wenn vielleicht auch nicht lieben - werde.

    Jahresziel: 2/52<br />SLW 2018: 1/10<br />Mein Blog


  • Hallo,
    ich habe die ersten zwei oder drei Bände vor mindestens 20 Jahren mal gelesen. Der erste gefiel mir noch sehr gut, die folgenden wurden dann zunehmend zäh. Ich habe dann vor 2-3 Jahren meinem Vater die letzten zwei Bände antiquarisch besorgt, aber die wurden wohl immer zäher und zäher.


    Ich fürchte dies so ein Fall wie Asimovs Foundation-Trilogie (ausgewalzt zur Heptalogie) oder Herberts Dune-Zyklus. Brilliante Ideen, die immer fader werden, je länger die Reihen dauern. Da wäre weniger definitiv mehr gewesen.


    Morwen



    Bei Asimov muss ich dir aber widersprechen. Ich habe jeden Band genossen.
    Vom Dune Zyklus kenne ich nur den ersten und den fand ich nicht so prickelnd.